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BW-BURUNDI PARTNERSCHAFT SEZ

In Dankbarkeit für Erich Schneider

Anlässlich des 90. Geburtstages von Herrn Erich Schneider, Landtagspräsident a. D., in Burgstetten im August 2023: SEZ Geschäftsführer Herr Philipp Keil neben Herrn Erich Schneider und Frau Landtagspräsidentin Muhterem Aras (v.l.n.r.) in Burgstetten. ©Gemeinde Burgstetten

Erich Schneider als Wegbereiter der Amahoro! Landespartnerschaft zwischen Baden-Württemberg und Burundi

Am 8. Februar 2024 ist unser langjähriger Freund und Unterstützer, Herr Erich Schneider, Landtagspräsident und Bürgermeister a. D., verstorben. Schneider war von 1982 bis 1992 Präsident des Landtages Baden-Württemberg und hat gemeinsam mit Erwin Teufel, dem früheren Fraktionsvorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion, die Gründung der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg vorangetrieben.

Schneider hat sich seit seiner Zeit im Landtag für unser Partnerland Burundi engagiert und dieses Engagement auch unter dem Dach des Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands (CJD) aktiv vorangetrieben. Daraus ist 2006 der Erich-Schneider-Stiftungsfonds Burundi entstanden, der Projekte für die Bildung und Ausbildung junger Menschen im ostafrikanischen Land unterstützt.

Mit seinem Engagement für Burundi hat Schneider die Amahoro Landespartnerschaft zwischen Baden-Württemberg und Burundi angestoßen, deren mehr als 40-jähriges Jubiläum wir dieses Jahr feiern.

Philipp Keil, Geschäftsführer der SEZ, hat Erich Schneider bei den Feierlichkeiten zum 90. Geburtstag in Burgstetten als Wegbereiter für diese Partnerschaft geehrt und seine Dankbarkeit für das langjährige Engagement mit Burundi in folgende Worte gefasst:

In Baden-Württemberg einst gedacht,
Entstand eine Partnerschaft, prachtvoll gemacht.
Herr Landtagspräsident Schneider war es, der es schenkte,
Die Bande mit Burundi, die uns heute lenkte.

Nun feiern wir den 90. Geburtstag sein
Ein Leben voll Wirken, groß und fein.
Die Landespartnerschaft, ein Erbe so wert,
Für Frieden und Freundschaft, die uns verehrt.

Dank Herrn Schneider, stehen wir Hand in Hand,
Mit Burundi verbunden, im fernen Land.
Die Jahre vergehen, doch die Freundschaft bleibt bestehen,
Ein Band der Herzen, das uns wird stets begleiten und lehren.

So erheben wir das Glas und singen ein Lied,
Für Herrn Landtagspräsident Schneider, voll Dankbarkeit.
Ein Leben voll Taten, ein Herz voller Güte,
Zu 90 Jahren gratulieren wir heute!

Wir verbleiben in tiefer Dankbarkeit für Herrn Erich Schneider als Wegbereiter der Amahoro Landespartnerschaft zwischen Baden-Württemberg und Burundi.

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BW-BURUNDI PARTNERSCHAFT SEZ

Philipp Keil und Ministerpräsident Winfried Kretschmann im Gespräch

Ein besonderer Moment bildlich festgehalten: Philipp Keil lädt Ministerpräsident Winfried Kretschmann persönlich zur Partnerschaftsfeier zwischen Baden-Württemberg und Burundi ein.

Die wichtigste Botschaft an Herrn Kretschmann, die Philipp Keil beim Gespräch in der Villa Reitzenstein deutlich machen konnte ist, dass Entwicklungszusammenarbeit bei uns in Baden-Württemberg beginnt und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt.

Dass Baden-Württembergs Verbindungen in die Welt vielfältig sind und gerade das Engagement von Vereinen, Kirchen und Kommunen internationale Partnerschaften Baden-Württembergs darstellen und die Beziehungen in Wirtschaft und Forschung ergänzen, war der große Rahmen, den Philipp Keil im Gespräch spannte. Partnerschaften zwischen Städten, Gemeinden, von NGOs und Vereinen ermöglichen Begegnungen zwischen Süd und Nord und bringen Baden-Württemberger*innen mit Menschen auf der ganzen Welt zusammen. Diese entwicklungspolitischen Partnerschaften und inhaltliche Schwerpunkte sind in den Entwicklungspolitischen Leitlinien des Landes verfasst, die das Staatsministerium in einem aufwändigen Beteiligungsprozess gemeinsam mit der Zivilgesellschaft erarbeitetet hat. Der Rat für Entwicklungszusammenarbeit berät die Landesregierung zu deren Umsetzung und wird von der SEZ koordiniert.

Zum Gespräch mitgebracht hat Philipp Keil auch einen anderen Blick auf den afrikanischen Kontinent, auf die BW-Burundi-Partnerschaft und darauf, was Entwicklung bedeutet: Dass wir in Baden-Württemberg als Exportweltmeister nicht selbstverständlich auf Kosten anderer leben können und neben natürlichen Ressourcen vor allem auch den Wert von Ideen der Partnerländer erkennen müssen. Unsere maßgeblich von westlichen Ländern geprägte Welt hat Klimawandel hervorgebracht und große Konflikte bis heute nicht gelöst. Wir sehen uns aktuell sogar vor besonders großen Herausforderungen, weshalb neue Ideen dringend notwendig sind.

So nahm Philipp Keil den Ministerpräsidenten mit auf den Perspektivwechsel, dass es eine Aufgabe für Baden-Württemberg ist zu lernen, dass unser Partnerland Burundi ein fruchtbares, traditionsreiches Land mit einer innovationsfreudigen Jugend ist. Das viele Baden-Württemberger*innen noch gar nicht kennen. Und dass ein auf Ideen, Menschen und Kooperationsmöglichkeiten gerichteter Blick ein Gewinn für beide Seiten ist. Denn jede*r kennt den Moment der Erleuchtung aus dem Urlaub oder, wenn man mit jemandem durch den Heimatort läuft, der diesen noch nicht kennt: man sieht plötzlich mit anderen Augen.

Daher konnte die Einladung an den Ministerpräsidenten, das Jubiläum der BW-Burundi-Partnerschaft gemeinsam mit dem Staatsministerium, dem Landtag Baden-Württemberg und den burundischen und baden-württembergischen Protagonist*innen der Partnerschaft zu feiern, auf fruchtbaren Boden fallen. Als Geschenk brachte Philipp Keil dem Ministerpräsidenten eine kleine Trommel aus Burundi mit, die ein nationales Wahrzeichen repräsentiert und weltberühmt ist. Die burundischen Trommeln und der rituelle Tanz übermitteln kulturelle, politische und soziale Botschaften und bringen Menschen unterschiedlicher Generationen und Herkunft zusammen, um Einheit und sozialen Zusammenhalt zu fördern. Seit 2014 sind die rituellen Tänze und Trommeln aus Burundi Weltkulturerbe der UNESCO.


Stiftungsrat der SEZ


Philipp Keil zu Gast beim Podcast der Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin


Entwicklungszusammenarbeit des Staatsministeriums Baden-Württemberg

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SEZ WIRTSCHAFT

G-PAD Forum 2023

Am 20.Oktober 2023 findet erneut das Global Partnership for African Development (G-PAD) Forum statt. Thema ist dieses Jahr “Africa’s Outlook as an Emerging Global Market” – melden Sie sich direkt an und diskutieren Sie gemeinsam mit spannenden Speaker*innen über die Perspektive Afrikas als Weltmarkt.

 

Dieses Jahr findet bereits zum sechsten Mal die Veranstaltung Global Partnership for African Development (G-PAD) Forum des Vereins Lead Africa International e.V. mit Unterstützung der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) statt.

Am 20. Oktober 2023 treffen sich in der Landesvertretung Baden-Württembergs in Berlin und online die engagierte afrikanische Diaspora, afrikanische politische Entscheidungsträger*innen, Akteur*innen aus der Wirtschaft, Politik sowie Zivilgesellschaft, um über Afrikas Perspektive als aufstrebender Weltmarkt zu diskutieren.

G-PAD 2023 findet hybrid in Berlin und online statt. Die Konfernzsprache ist Englisch. Alle weiteren Informationen finden Sie über den Anmeldungslink.

Lassen Sie sich von den vielseitigen Redner*innen und Gäst*innen inspirieren. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

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BW-BURUNDI PARTNERSCHAFT SEZ

BENEFIZKONZERT DER SEZ – WIR SAMMELN NOCH SPENDEN!

Tamara Bueno de la Torre brillierte als Solistin (Foto: SEZ).

In den Weißen Saal des neuen Schlosses kamen am 11. Mai knapp zweihundert Freund*innen, Spender*innen und Partner*innen zum Benefizkonzert der SEZ.

Unter der virtuosen Leitung von Dirigent Radoslaw Szulc bescherte uns die Camerata Europeana im schönsten und besondersten Saal in Stuttgart einen unvergleichlichen Abend, der unter dem Zeichen der BW-Burundi-Partnerschaft stand.

Mit Adagio for Strings von Samuel Barber begann das Benefizkonzert, mit dem Spenden für das Projekt “Stärkung der wirtschaftlichen Fähigkeiten von Hausfrauen und jungen Müttern in Gitega, Ngozi, Rutana und Cibitoke“ der BW-Burundi-Partnerschaft geworben und diese gleichzeitig auch gefeiert wurde.

Als Solistin war die Sopranistin Tamara Bueno de la Torre zu hören. Darauf folgte Antonín Dvořáks Notturno in E-Dur und „Song my mother taught me“. Nach der Pause stand Antonín Dvořáks Notturno in E-Dur auf dem Programm. Seit vielen Jahren lädt die SEZ zu ihrem traditionellen Benefizkonzert im Herbst ein. In den vergangenen drei Jahren konnte das Konzert wegen der Corona-Pandemie leider nicht stattfinden, sodass wir uns ganz besonders gefreut haben, das Benefizkonzert der SEZ endlich wieder aufleben zu lassen. Für diese lange herbei gesehnte Zusammenkunft bei exzellenter Musik an einem einzigartigen Ort haben wir nun den schönen Frühling gewählt – eine Zeit des Aufwachens, der Hoffnung und der Freude darüber, dass wir uns wieder treffen und zusammen feiern konnten. Mit dem Spendenerlös des diesjährigen Konzertabends wird das Projekt “Stärkung der wirtschaftlichen Fähigkeiten von Hausfrauen und jungen Müttern in Gitega, Ngozi, Rutana und Cibitoke“ im baden-württembergischen Partnerland Burundi unterstützt. Getragen wird das Projekt vom Verein Association des Femmes Musulmanes du Burundi (AFEMUBU). Die Schirmherrschaft für das diesjährige SEZ-Benefizkonzert hatte Herrn Minister Peter Hauk übernommen. Wir sammeln immer noch Spenden für das Benefizprojekt! Der Spendenerlös kommt direkt und ohne Abzug von Verwaltungskosten dem Projekt zugute. Die Projektbeschreibung können Sie hier herunterladen.

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Das Spendenziel ist noch nicht erreicht - wir sammeln aktuell noch Spenden!

Spendenkonto: BW Bank IBAN: DE26 6005 0101 0001 3612 74

BIC: SOLADEST600

Vielen Dank!

Danke, dass Sie unsere Gäste waren.

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PARTNER­SCHAFTS­ZENTRUM SEZ

OFFENER BRIEF ZU POLIZEIEINSATZ IN MANNHEIM

Gemeinsam mit dem Dachverband Entwicklungpolitik Baden-Württemberg e.V. beziehen wir, die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg, in einem Offenen Brief an Innenminister Strobl Position zu einem gewaltvollen Polizei-Einsatz, der sich Ende April im Mannheim ereignete und Klima-Aktivist*innen aus Westafrika betroffen hat. Wir sind schockiert über die Ereignisse und sprechen den jungen Erwachsenen und der Black Academy unsere volle Solidarität aus. Aus unserer langjährigen Arbeit wissen wir, dass solche Ereignisse leider keine Einzelfälle sind und Rassismus stets in einem gesamtgesellschaftlichen Kontext zu betrachten ist. Der aktuelle Fall zeigt strukturelle Probleme auf, die nur durch entschlossenes politisches Handeln adressiert werden können. Darum stellen wir in unserem Offenen Brief konkrete Forderungen an die Politik.

Hier steht der Offene Brief zum Download zur Verfügung:

Sie möchten sich mit uns hinter die Forderungen stellen und Ihre Unterstützung zeigen? Wenn Sie sich den Forderungen des Briefs anschließen möchten, schicken Sie bitte eine kurze Mail bis zum 16. Juni 2023 an info@deab.de. Die gesamte Liste der unterstützenden Organisationen erscheint dann hier: https://www.deab.de/aktuell/de…

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SEZ

Jubiläumskonzert “30 Jahre SEZ”

Yoya Jamal eröffnet das Jubiläumskonzert 2021 der SEZ. Begleitet wurde er auf der Gitarre von Marcus Halver.

Kleines Land trifft Ländle – Wie Burundi und Baden-Württemberg auf dem Jubiläumskonzert der SEZ in Stuttgart feierten

Mit Musik aus Burundi und Baden-Württemberg feierte die Stiftung-Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) am Abend des 28. Oktober 2021 im Neuen Schloss in Stuttgart ihr 30. Jubiläum. Rund 80 geladene Gäste der SEZ lauschten im Weißen Saal des Neuen Schlosses den Klängen des burundischen Musikers Yoya Jamal und des Kammerorchesters Camerata Europeana. Das Konzert stand ganz im Zeichen der menschlichen Begegnungen und Partnerschaften, welche die SEZ seit über 30 Jahren ermöglicht. So trafen sich zwei der geladenen Gäste an diesem Abend zum ersten Mal: Appolonie Nibona, die Botschafterin der Republik Burundi und Rudi Hoogvliet, Staatssekretär für Medienpolitik, Bevollmächtigter des Landes Baden-Württemberg beim Bund und neuer Stiftungsratsvorsitzender der SEZ.

Das „Kleine Land“ – unter diesem Namen wurde Burundi durch den namensgleichen Roman des französisch-burundischen Autors Gaël Faye bekannt – und das baden-württembergische Ländle verbindet viel: Bereits seit den 1980ern bestehen zahlreiche zivilgesellschaftliche, religiöse und informelle Verbindungen. Die SEZ griff diese Verbindungen in den 1990ern auf und bündelte sie, so zum Beispiel in den seit 1996 regelmäßig stattfindenden Burundi-Treffen als Raum für Begegnungen und Austausch. Spätestens seit 2009 heißt es auch in Baden-Württemberg immer öfter Amahoro (Kirundi für Frieden) – denn in diesem Jahr wurde das Kompetenzzentrum Burundi der SEZ gegründet, das seither burundisch-baden-württembergische Vernetzungen koordiniert und neue Partnerschaften fördert.

Begegnungen, Partnerschaften und Vernetzungen waren die Leitthemen des Abends. In ihren Grußworten stellten Philipp Keil (Geschäftsführender Vorstand der SEZ), Rudi Hoogvliet, Mirjam Schwink (Leiterin Stiftungsmanagement der BW-Bank) und Appolonie Nibona heraus, wie wichtig zivilgesellschaftliches Engagement für eine gerechtere Welt ist und dankten allen Engagierten und Unterstützer*innen der SEZ. Im von Lena Wimmer (SEZ) moderierten Podiumsgespräch betonten Astere Hatungimana (Vorsitzender der Burundischen Diaspora Deutschland), Gudrun Heute-Bluhm (Geschäftsführende Vorständin des Städtetags Baden-Württemberg), Claudia Duppel (Geschäftsführerin des Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg) und Erich Schneider (Landtagspräsident a.D.) die entwicklungspolitischen Errungenschaften der letzten drei Jahrzehnte und diskutierten, welche entwicklungspolitischen Impulse die Zukunft braucht. Einen detaillierten Rückblick auf vergangene Meilensteine aus 30 Jahren SEZ und einen Ausblick auf unsere Zukunftsvision finden Sie in der Jubiläumsbroschüre “30 Jahre SEZ”, die am Festabend vorgestellt wurde.

Ihre Ansprechpartnerin

DIANA GRIESINGER

Kommunikation & Rat für Entwicklungszusammenarbeit

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SEZ

Jubiläumsbroschüre “30 Jahre SEZ” ist erschienen

30 Jahre SEZ - 30 Jahre menschliche Begegnungen.

Die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) feiert Geburtstag! Schon ganze 30 Jahre steht die SEZ für gemein-
sames nachhaltiges Handeln in Baden-Württemberg und der Welt. Anlässlich des besonderen Datums blicken wir in unserer neu erschienenen Jubiläumsbroschüre zurück auf vergangene Meilensteine und teilen mit Ihnen die Vision für unseren zukünftigen Weg.

In unserer Jubiläumsbroschüre geben wir und Wegbegleiter*innen der SEZ einen Einblick in die Momente, die uns alle besonders bewegt haben und bis heute in Erinnerung geblieben sind. Es sind genau diese Geschichten und menschlichen Begegnungen, die uns mehr als einmal gelehrt haben, dass es sich immer wieder lohnt, auch im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit alte Strukturen in Frage zu stellen und sich an neue Visionen für die Zukunft heranzuwagen. So blicken wir in unserer Jubiläumsbroschüre zunächst mit Wegbegleiter*innen zurück auf unsere Erkenntnisse der zurückliegenden Jahre, um dann nach vorne zu schauen und einen Ausblick darauf zu geben, welche entwicklungspolitischen Impulse, Debatten und Schritte die Zukunft braucht.

Die ganze Jubiläumsbroschüre “30 Jahre SEZ” finden Sie hier zum Download:

Ihre Ansprechpartnerin

DIANA GRIESINGER

Kommunikation & Rat für Entwicklungszusammenarbeit

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SEZ

Stream: Einblicke in unser Jubiläumskonzert

**** Bei Wiedergabeschwierigkeiten direkt über unseren YouTube Kanal streamen: klicken Sie hier ****

30 Jahre SEZ – 30 Jahre menschliche Begegnungen. Am 28. Oktober 2021 feierten wir unser 30. Jubiläum mit einem Jubiläumskonzert im Weißen Saal des Neuen Schlosses in Stuttgart. Sie konnten das Jubiläumskonzert ab 19:00 Uhr live im Stream auf unserem Youtube-Kanal mitverfolgen. Den ersten Teil stellen wir Ihnen hier weiterhin zum Anschauen zur Verfügung.

Das Programm:

Festakt

  • Philipp Keil, Geschäftsführender Vorstand der SEZ
  • Rudi Hoogvliet, Staatssekretär für Medienpolitik und Bevollmächtigter des Landes beim Bund
  • Uwe Adamla, Bereichsvorstand Wealth Management Landesbank Baden-Württemberg
  • Appolonie Nibona, Burundische Botschafterin in Deutschland

Fest-Talk

  • Astere Hatungimana, Vorsitzender der Burundischen Diaspora Deutschland
  • Gudrun Heute-Bluhm, Geschäftsführende Vorständin des Städtetags Baden-Württemberg
  • Claudia Duppel, Geschäftsführerin des Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg
  • Erich Schneider, Landtagspräsident a.D.

Musikalisches Programm

Das musikalische Programm des Abends steht ganz im Zeichen der Partnerschaft Burundis mit Baden-Württemberg. Den Auftakt gestaltet der burundische Musiker Yoya Jamal. Das Kammerorchester Camerata Europeana wird unter der Leitung des Dirigenten Radoslaw Szulc Stücke von Vivaldi und Tschaikowski spielen.

Wir freuen uns sehr zusammen mit Ihnen diesen besonderen Jubiläumsabend zu feiern – wenn auch nicht im Konzertsaal so doch mit der Möglichkeit, dass Sie aus ganz verschiedenen Orten der Feier beiwohnen können und mit einem besonderen Programm.

Spendenprojekt

Mit dem Benefizkonzert unterstützt die SEZ die Aktivitäten von Partner*innen in Burundi. In diesem Jahr ist es einProjekt, das Jugend und burundische Kultur in der Gemeinde Kabezi fördert.

Wir freuen uns über Ihre Spende.

Spendenkonto:
BW Bank
IBAN: DE26 6005 0101 0001 3612 74
BIC: SOLADEST600

Stichwort: Jubiläumskonzert

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SEZ WIRTSCHAFT

Afrika ist der Zukunfts- und Startup Kontinent

TechnologieRegion nimmt (Ost-)Afrika in den Blick und will Kooperationen auf Augenhöhe ermöglichen – Aufbau von Vertrauen wichtige Voraussetzung

Gemeinsam haben die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ), TechnologieRegion Karlsruhe GmbH (TRK) sowie sieber l wensauer-sieber l partner (swsp) die online Auftaktveranstaltung des Digital Hub Africa auf die Beine gestellt mit dem Ziel, nach und nach Verbindungen zwischen der Region und Ost-Afrika zu intensivieren.„Afrika ist der Zukunfts- und Startup Kontinent, von dem wir sehr viel lernen können“, so Philipp Keil geschäftsführender Vorstand der SEZ.

Die Zusammenarbeit mit Start-ups und Unternehmen aus afrikanischen Ländern weckt immer mehr Interesse und so rückt auch in der TechnologieRegion Karlsruhe Afrika stärker in den Blick. Das wurde insbesondere durch den Impuls von James Shikwati, kenianischer Ökonom und Gründer des Interregionalen Wirtschaftsnetzwerks IREN, deutlich. Er gab Einblicke in die ostafrikanische Gründerszene in den Bereichen Mobilität, Energie und Digitalisierung. Shikwati, der aus Nairobi zugeschaltet war, kam zu dem Schluss, dass neben Vertrauen der Weg zueinander über Aufgeschlossenheit und Flexibilität der Beteiligten führt. Um erfolgreich zu sein, so der 51-jährige ehemalige Robert Bosch Fellow, ist es hilfreich auf etablierten Start-ups und Unternehmen aufzubauen und sich der in Ost-Afrika bestehenden Hubs sowie deren Wissen zu bedienen.

Als Stakeholder-Dialog konzipiert, hatte die Auftaktveranstaltung mit über 70 angemeldeten Teilnehmenden aus den Bereichen Start-ups, Unternehmen, Wissenschaft, öffentlicher Hand und Ministerien sich vorgenommen, bereits bestehende Netzwerke in der TRK, aber auch darüber hinaus stärker zu vernetzen sowie interessierte Startups und Unternehmen aus den Bereichen Energie, Mobilität und Digitalisierung zu aktivieren. Gemeinsam wurden Wege und Notwendigkeiten erörtert, um stabile Kooperationen in Zukunft zu ermöglichen. Erste virtuelle Treffen zwischen deutschen und afrikanischen Interessierten sollen im November erfolgen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der TechnologieRegion Karlsruhe und in der Pressemitteilung vom 30.09.2021.

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BW-BURUNDI PARTNERSCHAFT JUNGE AKTIVE SEZ

Event: Dekolonisierung universitärer Partnerschaften und der Beitrag junger Menschen

Raïssa Mpundu (links oben, SEZ), Philipp Keil (links unten, SEZ),Podiumsdiskussion (v.l.): Mimmy Bigirimana (Unternehmerin und Miss Zero Plastic 2019), Yves Irakoze (YAGA-Burundi), Diomede Mujojoma (AYEI-Burundi) und Augusta Muhimpundu (Unternehmerin at 3hi); Theatergruppe Umunyinya (unten mitte) ***************************** Raïssa Mpundu (à gauche en haut, SEZ), Philipp Keil (à gauche en bas, SEZ), Panel (de gauche vers la droite): Mimmy Bigirimana (Entrepreneure et Miss Zéro Plastique 2019), Yves Irakoze (YAGA-Burundi), Diomède Mujojoma (AYEI-Burundi) et Augusta Muhimpundu (Entrepreneure à 3hi); Troupe de théâtre Umunyinya (en bas au milieu)

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français ci-dessous
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Partnerschaft. Universitäten. Eine gemeinsame Vergangenheit, die immer noch in der Gegenwart lebt. Ein gegenwärtiges und sichtbares Erbe, aber eine vom Gesetz nicht anerkannte Identität. Einzelpersonen und Institutionen. Koloniale oder antikoloniale Strukturen oder koloniale Kontinuitäten. Eine Gruppe von Blogger*innen. Eine Institution der Entwicklungszusammenarbeit. Was haben diese Gruppen miteinander zu tun?

In Zusammenarbeit mit YAGA-Burundi, einer Gruppe junger burundischer Blogger*innen, hat die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) am 05. Und 06. August 2021 eine zweitägige Konferenz und Debatte im Französischen Institut in Bujumbura ausgerichtet. Im Fokus der Konferenz standen das Thema Dekolonisierung der interuniversitären Partnerschaft und die Frage, wie insbesonders junge Menschen diesen Prozess vorantreiben können. Diese Veranstaltung ist in der Geschichte der SEZ bisher einzigartig, sowohl aufgrund ihres Veranstaltungsortes als auch aufgrund der Arbeitssprachen: Rundi war die Hauptsprache des zweiten Tages.

Zu den Hauptpunkten der beiden Tage gehörten eine Podiumsdiskussion, Präsentationen und künstlerische Darbietungen der Theatergruppe Umunyinya, die dieses heikle Thema auf tiefgründige, spielerische und humorvoll Weise behandelte. In einer Szene spielte die Theatergruppe eine Situation nach, bei der die strukturelle Ausgrenzung in Bezug auf Mobilität deutlich wurde: Welchen Weg deutsche Personen gehen müssen, um ein Visum zu bekommen und welchen Weg burundische Personen gehen müssen, mit einer viel höheren Wahrscheinlichkeit, das Visum nach mehrmaligem Wiederholen dann letztlich doch nicht zu bekommen. Stereotypen Bilder und Vorstellungen sind nach wie vor sehr vorherrschend. Gerade in universitären Partnerschaften sind gegenseitige Besuche, gemeinsame Forschungsvorhaben etc. stark von solchen strukturellen Unterschieden betroffen.

Philipp Keil, Geschäftsführender Vorstand der SEZ, eröffnete den Austausch, indem er darauf hinwies, dass die burundischen und baden-württembergischen Partner*innen den gegenseitigen Austausch und das Lernen voneinander sehr schätzen. Muna Hassaballah, Leiterin des Kompetenzzentrums Burundi der SEZ, erwähnte, dass zu den Zielen der SEZ für dieses und letztes Jahr die Beteiligung junger Menschen an der Arbeit der Partnerschaft gehören, aber auch der notwendige undschmerzhafte Prozess der Dekolonisierung unseres Denkens, Handelns und Konsumierens.

Die verschiedenen Themen des Abends konzentrierten sich unter anderem auf die Anfänge der Universitätspartnerschaft in Burundi und ihre heutigen Probleme, wie Eric Nkurunziza, Dekan der Fakultät für Psychologie an der Universität der Großen Seen in seinem Beitrag erzählte. Er den Aspekt der Dekolonisierung, und zwar nicht nur der politischen, die am Tag der Unabhängigkeit erreicht wurde, sondern auch der „sprachlichen, intellektuellen, geistigen, kulturellen, ideologischen und finanziellen “ Dekolonisierung. Ohne die Wichtigkeit von Nord-Süd-Partnerschaften zu vernachlässigen, plädierte Eric Nkurunziza auch für die Stärkung von Süd-Süd-Hochschulpartnerschaften und wies darauf hin, dass es notwendig sei, „die interuniversitäre Zusammenarbeit zu depolitisieren und abwertende Sprache zu vermeiden, die Spaltungen kultiviert und verstärkt“. Einige der Folgen der Kolonialisierung, die noch heute sichtbar sind, wurden erörtert, wie z. B. die Identitätsrechte der Kinder ehemaliger Kolonisator*innen und burundischer Elternteile in Burundi, über die Issa Niyongere, der Rechtsvertreter der Association des Mulâtres des Grands Lacs, berichtete.

In der Diskussion wurden auch Lösungen angesprochen. Im Gegensatz zu dem, was wir heute sehen, sollte ein Universitätsabschluss das größte Kapital für den Einstieg in das Unternehmertum sein, um den Mangel an Arbeitsplätzen zu beheben, wie Augusta Muhimpundu und Mimmy Bigirmana, beide Unternehmerinnen, betonten. Auch die Wiederaneignung von Sprache, Geschichte, Kultur und Narrativen wurde im Hinblick auf eine bessere interuniversitäre Partnerschaft erörtert. Dies würde auch bedeuten, dass Themen wie die Rückgabe burundischer Artefakte, die während der Kolonialzeit entwendet wurden, durch die Museen in aufgeklärter Weise angegangen werden, wie Aminadab Havyarimana, Dozent und Forscher für Anthropologie an der Universität von Burundi, betonte. Da die Kultur die Seele einer Nation ist, ermutigte der Schriftsteller und Unternehmer Diomède Mujojoma junge Menschen dazu, sich unternehmerisch zu betätigen, insbesondere in der Agrarwirtschaft. Er ermutigte die Jugendlichen, mit dem Schreiben anzufangen, denn wie seine eigene Geschichte zeigt, ist es möglich, sein Ziel zu verfolgen, auch wenn man am Anfang keine Mittel hat : So hinderte ihn sein anfängliches Schreiben auf Bananenblättern nicht daran, letztendlich in Frankreich zu veröffentlichen und zur jährlichen Buchmesse in Frankreich eingeladen zu werden.

Zielgruppe dieses Events waren vor Allem junge Menschen. Menschen, die interessiert sind Partnerschaften zwischen dem songenannten Norden und Globalem Süden so zu gestalten, dass beide Gebiete respektvoll und würdevoll miteiandern arbeiten können. Der Austausch zeigte, dass dies nur unter stetiger Kotextualisierung der gemeinsamen Geschichte geschehen kann. Es bleibt aber nicht beim Blick zurück, sondern der Blick ist ebenfalls stark nach vorne gerichtet, um die Zukunft gemeinsam zu verändern. Damit interuniversitäre Partnerschaften Zugänge für junge Menschen ermöglichen und eine gemeinsame Welt erschaffen.

Beachten Sie, dass auf den verschiedenen Seiten von YAGA-Burundi sowie auf Twitter und Facebook verschiedene Beiträge veröffentlicht wurden. Wenn Sie weiterhin über die Aktivitäten des Komptenzzentrum Burundi auf dem Laufenden bleiben möchten, können Sie sich hier für die digitalen Burundi Nouvelles registrieren.

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De la décolonisation et du partenariat : quelle est la part des jeunes des universités ?

Partenariat. Universités. Un passé commun qui vit encore dans le présent. Un patrimoine présent et visible, mais une identité non reconnue par la loi. Individus et institutions. Structures coloniales ou anticoloniales ou continuités coloniales. Un groupe de blogueurs. Une institution de coopération au développement. Qu’est-ce que ces groupes ont à voir les uns avec les autres ?

En coopération avec YAGA-Burundi, un groupe de jeunes blogueurs burundais, la Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) a organisé une conférence-débat de deux jours à l’Institut français de Bujumbura les 5 et 6 août 2021. La conférence s’est concentrée sur le thème de la décolonisation du partenariat interuniversitaire et sur la question de savoir comment les jeunes en particulier peuvent faire avancer ce processus. Cet événement est unique dans l’histoire de la ZES jusqu’à présent, tant par son lieu que par les langues de travail : le Rundi était la langue principale du deuxième jour.

Les deux journées ont été marquées par un débat, des présentations et des performances artistiques du groupe de théâtre Umunyinya , qui a abordé cette question sensible de manière profonde, ludique et humoristique. Dans une scène, le groupe de théâtre a mis en scène une situation dans laquelle l’exclusion structurelle en matière de mobilité est apparue clairement : Quel chemin les Allemands doivent-ils prendre pour obtenir un visa et quel chemin les Burundais doivent-ils prendre, avec une probabilité beaucoup plus élevée de ne pas obtenir le visa au bout du compte après avoir répété plusieurs fois. Les images et les idées stéréotypées sont encore très répandues. Ces différences structurelles ont une incidence considérable sur les partenariats universitaires, les visites mutuelles, les projets de recherche conjoints, etc.

Philipp Keil, directeur exécutif de SEZ, a ouvert les activités d’échange en soulignant que les partenaires Burundais et du Bade-Wurtemberg accordent une grande importance aux échanges et à l’apprentissage mutuels. Muna Hassaballah, responsable du Centre de Compétence sur le Burundi de la SEZ, a mentionné que les objectifs de SEZ pour cette année et l’année dernière incluent la participation des jeunes dans le travail du partenariat, mais aussi le processus nécessaire et douloureux de décolonisation de notre façon de penser, d’agir et de consommer.

Les différents thèmes de la soirée ont porté, entre autres, sur les débuts du partenariat universitaire au Burundi et ses problèmes aujourd’hui, comme l’a raconté dans son intervention Eric Nkurunziza, doyen de la faculté de psychologie de l’Université des Grands Lacs. Il a souligné l’aspect de la décolonisation, non seulement la décolonisation politique réalisée le jour de l’indépendance, mais aussi la décolonisation “linguistique, intellectuelle, spirituelle, culturelle, idéologique et financière”. Sans négliger l’importance des partenariats Nord-Sud, Eric Nkurunziza a également plaidé pour le renforcement des partenariats universitaires Sud-Sud, soulignant la nécessité de “dépolitiser la coopération interuniversitaire et d’éviter le langage péjoratif qui cultive et renforce les divisions”. Certaines des conséquences de la colonisation encore visibles aujourd’hui ont été discutées, comme les droits d’identité des enfants d’anciens colonisateurs et de parents burundais au Burundi, dont a parlé Issa Niyongere, le représentant légal de l’Association des Mulâtres des Grands Lacs.

Des solutions ont également été évoquées au cours de la discussion. Contrairement à ce que nous voyons aujourd’hui, un diplôme universitaire devrait être le meilleur atout pour se lancer dans l’entreprenariat afin de remédier au manque d’emplois, comme le soulignent Augusta Muhimpundu et Mimmy Bigirmana, toutes les deux sont des entrepreneures. La réappropriation de la langue, de l’histoire, de la culture et des récits a également été discutée dans l’optique d’un meilleur partenariat interuniversitaire. Cela signifie également que des questions telles que la restitution d’objets burundais volés pendant la période coloniale sont abordées par les musées de manière éclairée, comme l’a souligné Aminadab Havyarimana, enseignant et chercheur en anthropologie à l’université du Burundi. La culture étant l’âme d’une nation, l’écrivain et entrepreneur Diomède Mujojoma a encouragé les jeunes à faire preuve d’esprit d’entreprise, notamment dans l’agroalimentaire. Il a encouragé les jeunes à se lancer dans l’écriture car, comme le montre sa propre histoire, il est possible de poursuivre son objectif même si l’on n’a pas les moyens au départ : par exemple, le fait qu’il ait d’abord écrit sur des feuilles de bananier ne l’a pas empêché de publier en France et d’être invité au salon annuel du livre en France.

Le groupe cible de cet événement était principalement les jeunes. Les personnes qui souhaitent créer des partenariats entre le Nord et le Sud global de manière à ce que les deux régions puissent travailler ensemble dans le respect et la dignité. L’échange a montré que cela ne peut se faire qu’en cotextualisant constamment l’histoire commune. Toutefois, l’accent n’est pas seulement mis sur le passé, mais aussi fortement sur l’avenir afin de changer le futur ensemble. Pour que les partenariats interuniversitaires ouvrent un accès aux jeunes et permettent ainsi la création d’un monde commun.

Notez que plusieurs posts ont été publiés sur les différentes pages de YAGA-Burundi comme sur Twitter et sur Facebook. Si vous souhaitez continuer à vous tenir au courant des activités du Centre de Compétence du Burundi, vous pouvez vous inscrire au bulletin numérique Burundi Nouvelles ici.

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