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BW-BURUNDI PARTNERSCHAFT

Eröffnung des SEZ-Büros in Bujumubura

Aline Dusabe, Muna Hassaballah, Raïssa Mpundu und Philipp Keil (alle SEZ) freuen sich über die Eröffnung des Büros in Bujumbura / Aline Dusabe, Muna Hassaballah, Raïssa Mpundu et Philipp Keil (tous membres de la SEZ) se réjouissent de l’ouverture du bureau de Bujumbura. (Photo: SEZ/Africreative).

En français ci-dessous.

Am 30.06.2023 wurde ein Stück Geschichte in der Partnerschaft zwischen Baden-Württemberg und Burundi geschrieben. Das Verbindungsbüro, das als Anlaufstelle und Ort der Vernetzung dient, wurde feierlich in Bujumbura eröffnet.

Die Einweihung des Verbindungsbüros markiert einen neuen Abschnitt in der Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und Burundi. Es soll als Raum dienen, um den Austausch und die Kooperation zwischen den beiden Regionen zu stärken. Als Zeichen der Partnerschaft eröffneten der Ständige Sekretär im Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und Entwicklungszusammenarbeit, Ferdinand Bashikako, und Staatssekretär Rudi Hoogvliet gemeinsam das Büro.

Im Anschluss an die Einweihung wurden die Teilnehmer*innen zu einem Empfang eingeladen, bei dem sie in gemütlicher Atmosphäre Häppchen genießen konnten. Dies bot eine Gelegenheit, die Eröffnung des Verbindungsbüros zu feiern und weitere Gespräche über zukünftige Projekte und Kooperationen zu führen.

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Ouverture du bureau de la SEZ à Bujumubura

Le 30 juin 2023, une page d'histoire a été tournée dans le partenariat entre le Bade-Wurtemberg et le Burundi. Le bureau de liaison, qui sert de point de contact et de lieu de mise en réseau, a été solennellement inauguré à Bujumbura.

L’inauguration du bureau de liaison marque une nouvelle étape dans la coopération entre le Bade-Wurtemberg et le Burundi. Il servira d’espace pour renforcer les échanges et la coopération entre les deux régions. Pour symboliser le partenariat, le Secrétaire Permanent au Ministère des affaires étrangères et de la Coopération au Dévelopement, Ferdinand Bashikako, et le Secrétaire d’Etat Rudi Hoogvliet ont inauguré ensemble le bureau.

Après l’inauguration, les participants ont été invités à une réception au cours de laquelle ils ont pu déguster des amuse-bouches dans une ambiance conviviale. Ce fut l’occasion de célébrer l’ouverture du bureau de liaison et de poursuivre les discussions sur les projets et coopérations futurs.

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MUNA HASSABALLAH

Partnerschaftsarbeit im Rahmen der Partnerschaft zwischen BW & Burundi

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BW-BURUNDI PARTNERSCHAFT

Im Gespräch mit Gundula Büker

Gundula Büker hat als zivilgesellschaftliche Vertretung die Delegationsreise nach Burundi begleitet./ Gundula Büker a accompagné le voyage de la délégation au Burundi en tant que représentante de la société civile. (Photo: Pascal HABONIMANA/ Fondation Stamm)

En français ci-dessous.

Im Gespräch mit Gundula Büker haben wir über die erste Delegationsreise nach Burundi seit 2014 gesprochen. Als Vertretung der Zivilgesellschaft für die Themenbereiche Bildung und Jugend begleitete sie die Delegation von Staatssekretär Rudi Hoogvliet.

SEZ: In welcher Rolle waren Sie bei der Delegationsreise nach Burundi im Juni 2023 dabei?

Gundula Büker: Ich bin Vorstandsmitglied des Dachverbands Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB e.V.), vertrete die Mitgliedsorganisationen des DEAB im Rat für Entwicklungszusammenarbeit (REZ) und arbeite als Eine-Welt Fachpromotorin für Globales Lernen beim EPiZ Reutlingen. Ich war also bei der Delegationsreise als zivilgesellschaftliche Vertreterin für die Schwerpunkte Bildung und Jugend dabei.

SEZ: Welche Impulse nehmen Sie aus Burundi mit nach Hause?

Gundula Büker: Burundi ist ein beeindruckendes, wunderschönes Land mit ungelaublich vielen engagierten Initiativen und Menschen. Dem Land ist seine schwere Vergangenheit anzumerken, die teilweise bis heute vielfältig in das Leben der Menschen hineinwirkt. Mich hat beeindruckt, mit welcher Resilienz, Motivation und Energie die Menschen Visionen und Ideen entwickeln und daran arbeiten, dass die überwiegend jungen Burundier*innen eine gute, friedliche Zukunft haben. Dieses Engagement nehme ich als Vorbild mit nach Hause.

Ich habe aber auch wahrgenommen, dass an vielen Stellen das deutsche Bild vom Partnerland Burundi eher auf Fehlstellen und Probleme den Fokus legt und dem Bild widerspricht, wie Burundier*innen ihr Land sehen und das sie zeichnen wollen. Dass unsere Sichtweise immer noch so dominant ist, zeigt wie die Partnerschaft von kolonialen Kontinuitäten geprägt ist. Das müssen wir uns als Teilnehmende der Reise zu uns nach Baden-Württemberg mitnehmen und uns bewusst machen, damit die Partnerschaft echten Dialog und gelingende Kooperation ermöglicht.

Dass es nun auf der Delegationsreise ein Verbindungsbüro der SEZ in Bujumbura eröffnet wurde, ist eine riesen Chance gute Wege zu finden, das Engagement vor Ort solidarisch zu unterstützen und gute Beziehungen und einen partnerschaftlichen Dialog mit Akteur*innen in Burundi zu führen. Gerade in den Bereichen Bildung und Jugend denke ich, dass hier erfolgreiche Kooperationen nur gelingen können, wenn die SEZ-Kolleg*innen ihre gute Arbeit weiterverfolgen und mit dem neuen Büro auch ausweiten und stärken können. Denn Jugend und Bildung sind extrem wichtige Bereiche in denen die Partnerschaft gestaltet und entwickelt wird.

Was ich unbedingt mitnehme von der Reise ist Motivation, mich auch weiter für eine Bildungsarbeit für alle Menschen hier in Baden-Württemberg einzusetzen. Damit wir ein differenziertes Bild von unserem Partnerland zeichnen und die Herausforderungen und Möglichkeiten sehen können und die Partnerschaft zum Anlass nehmen, Unterschiede und Gemeinsamkeiten herauszufinden, uns wirklich gegenseitig kennenzulernen und zu überlegen, wie wir als Partner*innen Globale Verantwortung und unsere Rollen dabei definieren.

SEZ: Welcher Moment der Delegationsreise hat Ihnen am besten gefallen?

Gundula Büker: Ich habe so viele Erlebnisse und Impressionen auf dieser kurzen Reise gesammelt, die so beeindruckend und wertvoll waren! Besonders berührt hat mich der interkulturelle Workshop mit jungen burundischen Künstler*innen zu Beginn. Sie haben eine von ihnen erarbeitete Aufführung über Burundi mit Text, Musik und Tanz vorgetragen, die wir im Anschluss gemeinsam reflektiert haben. So entstand ein offener Austausch in dem wir vor allem über die Geschichte und Gegenwart Burundis, die Rolle Deutschlands dabei und unseren Bezug dazu gesprochen haben. Und natürlich habe ich mich sehr über Begegnungen mit burundischen Initiativen und Engagierten gefreut. Zum Beispiel beim von der SEZ organisierten Akteurstreffen in Bujumbura. Dort konnte ich mich in der Workshopphase mit potenziellen Kooperationspartner*innen austauschen, die im Bildungsbereich und in der Arbeit für und mit Jugendlichen aktiv sind. Das waren Momente, in denen ich das Erlebnis echter Begegnung hatte und einen sehr bereichernden Dialog erlebt habe, der mir das Gefühl gab, das Land und seine Menschen ein wenig besser kennenzulernen und zu verstehen, an welchen Themen wir gemeinsam weiterarbeiten könnten und sollten.

SEZ: Was wünschen Sie sich für die Partnerschaft zwischen Burundi und Baden-Württemberg?

Gundula Büker: Ich wünsche mir, dass es uns gelingt, diese Partnerschaft zu einer echten Lernpartnerschaft werden zu lassen. Das bedeutet für mich, dass wir voneinander lernen indem wir einen Dialog zwischen Baden-Württemberger*innen und Burundier*innen ermöglichen und so eine reflektierte, machtkritische und diskriminierungssensible Partnerschaft erreichen. Der Begriff der vielbeschworenen „Augenhöhe“ greift für mich nicht. Vielmehr sollte es darum gehen, einen bewussten Umgang mit den unterschiedlichen Bedingungen beider Länder zu üben und zu pflegen und gemeinsam zu schauen, welche Verantwortung das für den jeweiligen anderen Partner impliziert. Damit diese Begegnungen stattfinden können, sind auf deutscher Seite neben dem Staatsministerium vor allem die SEZ mit ihren Mitarbeitenden in Burundi und in Baden-Württemberg, der Rat für Entwicklungszusammenarbeit (REZ), der die Landesregierung zur Burundi-Partnerschaft berät und die burundische Diaspora in Baden-Württemberg von zentraler Bedeutung.

Außerdem wünsche ich mir, dass das Wissen über die Partnerschaft und gemeinsame Themen stärker in die Bildungslandschaften und die Jugendarbeit beider Regionen integriert werden. In Baden-Württemberg sollte die Partnerschaft im Bildungsplan und in Curricula aufgenommen und Schulpartnerschaften und Jugendbegegnungen sowie gemeinsamen Bildungs- und Austauschaktivitäten gefördert werden – Am besten natürlich für Zielgruppen über die Bereiche Schule und Jugend hinaus!

Ich bin voller Hoffnung, dass mit guten Ideen, sensiblem Handeln und offenen Ohren und Herzen diese Partnerschaft auch weiterhin einen guten Boden hat, auf dem viel Gutes wachsen kann!

En discussion avec Gundula Büker

Dans un entretien avec Gundula Büker, nous avons parlé du premier voyage d'une délégation au Burundi depuis 2014. En tant que représentante de la société civile pour les thèmes de l'éducation et de la jeunesse, elle a accompagné la délégation du secrétaire d'État Rudi Hoogvliet.

SEZ: Dans quel rôle étiez-vous présente lors du voyage de la délégation au Burundi en juin 2023 ?

Gundula Büker: Je suis membre du conseil d’administration de l’association Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg, DEAB e.V., je représente les organisations membres de DEAB au sein du Conseil pour la coopération au développement (Rat für Entwicklungszusammenarbeit – REZ) et je travaille en tant que promotrice spécialisée pour l’apprentissage global à l’EPiZ de Reutlingen. Lors de ce voyage, j’ai ainsi participé en tant que représentante de la société civile au voyage de la délégation pour les domaines de l’éducation et de la jeunesse.

SEZ: Quelles sont les impulsions que vous ramenez du Burundi ?

Gundula Büker: Le Burundi est un pays impressionnant, magnifique, avec beaucoup de gens engagés. Le pays porte les traces de son lourd passé, qui se répercute de diverses manières sur la situation actuelle. J’ai été impressionnée par la résilience, la motivation et l’énergie avec lesquelles les gens développent des visions et des idées et travaillent pour que les Burundais, jeunes pour la plupart, se construisent un avenir bon et pacifique.

J’ai également constaté que les continuités coloniales sont présentes en de nombreux endroits. Il s’agit d’en prendre conscience et de les traiter, chez nous aussi, dans le Bade-Wurtemberg, afin que le partenariat permette un véritable dialogue et une coopération réussie.

Afin de trouver de bons moyens de soutenir solidairement l’engagement sur place et de renforcer les bonnes relations et le dialogue partenarial avec les acteurs au Burundi, le nouveau bureau de liaison de la SEZ à Bujumbura, ouvert pendant le voyage de la délégation, est d’une importance centrale. En ce qui concerne les domaines de l’éducation et de la jeunesse, je pense que des coopérations fructueuses ne peuvent réussir que si les collègues de la SEZ poursuivent leur bon travail et, encouragés par le nouveau bureau, peuvent l’étendre et le renforcer afin de bien organiser et accompagner le partenariat.

Ce que je retiens également de ce voyage, c’est le renforcement de mon engagement en faveur d’un travail de formation pour tous les habitants du Bade-Wurtemberg, qui permette de donner une image différenciée de notre pays partenaire et de saisir l’occasion d’explorer les défis et les possibilités, les différences et les points communs des deux pays partenaires, d’apprendre à se connaître mutuellement et de poser des questions sur la responsabilité globale et notre rôle dans ce contexte.

SEZ: Quel est le moment du voyage de la délégation que vous avez le plus apprécié ?

Gundula Büker: J’ai vécu tellement d’expériences et d’impressions lors des nombreuses activités de ce court voyage, qui étaient toutes très impressionnantes et précieuses en soi. J’ai été particulièrement touchée par un atelier interculturel avec de jeunes artistes burundais au début du voyage, au cours duquel ils ont présenté un spectacle qu’ils avaient élaboré avec du texte, de la musique et de la danse et ont ensuite réfléchi avec nous. Il en a résulté un espace ouvert, dans lequel il a surtout été question de l’histoire et du présent du Burundi, du rôle de l’Allemagne dans ce contexte et de notre rapport à celui-ci. En plus, j’ai été très heureuse de rencontrer des acteurs burundais, notamment lors de la réunion des acteurs organisée par la SEZ à Bujumbura. Lors d’une phase d’atelier, j’ai pu échanger avec des personnes qui s’engagent dans le domaine de l’éducation et dans le travail pour et avec les jeunes. Ce sont des moments où j’ai eu le sentiment d’une vraie rencontre et d’un dialogue très enrichissant, qui m’a donné le sentiment de connaître un peu mieux le pays et ses habitants et de comprendre les thèmes sur lesquels nous pourrions et devrions continuer à travailler ensemble.

SEZ : Que souhaitez-vous pour le partenariat entre le Burundi et le Bade-Wurtemberg ?

Gundula Büker: Je souhaite que nous réussissions à faire de ce partenariat un véritable partenariat d’apprentissage. Pour moi, cela signifie rendre possible un dialogue entre les acteurs qui favorise une conception réfléchie, critique du pouvoir et sensible aux discriminations du partenariat. La notion d’égalité « à la hauteur des yeux », si souvent évoquée, n’est pas pertinente à mes yeux. Il devrait plutôt s’agir de pratiquer et d’entretenir une relation consciente avec les conditions différentes des deux pays et de voir ensemble ce que cela signifie pour les responsabilités respectives des participants. Du côté allemand, outre le ministère d’État, ce sont surtout la SEZ et ses collaborateurs dans les deux régions, le Conseil pour la coopération au développementt (REZ) et la diaspora burundaise au Bade-Wurtemberg qui jouent un rôle central dans l’organisation de ces processus.

En plus, je souhaite que le partenariat et les thèmes qui y sont liés fassent davantage partie des paysages éducatifs et des activités de jeunesse des deux régions. Dans le Bade-Wurtemberg, cela peut se faire par exemple par l’ancrage dans le plan de formation et dans les programmes, la promotion des partenariats scolaires et des rencontres de jeunes ainsi que des activités communes de formation et d’échange – même pour des groupes cibles dépassant les domaines de l’école et de la jeunesse!

Je suis pleine d’espoir qu’avec de bonnes idées, une action sensible et des oreilles et des cœurs ouverts, ce partenariat continuera à trouver un bon terrain sur lequel beaucoup de bonnes choses pourront pousser!

Ihre Ansprechpartnerin

ANNA LEICHT

ÖA & Eventmanagement im Rahmen der Partnerschaft zwischen BW & Burundi

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BW-BURUNDI PARTNERSCHAFT SEZ

BENEFIZKONZERT DER SEZ – WIR SAMMELN NOCH SPENDEN!

Tamara Bueno de la Torre brillierte als Solistin (Foto: SEZ).

In den Weißen Saal des neuen Schlosses kamen am 11. Mai knapp zweihundert Freund*innen, Spender*innen und Partner*innen zum Benefizkonzert der SEZ.

Unter der virtuosen Leitung von Dirigent Radoslaw Szulc bescherte uns die Camerata Europeana im schönsten und besondersten Saal in Stuttgart einen unvergleichlichen Abend, der unter dem Zeichen der BW-Burundi-Partnerschaft stand.

Mit Adagio for Strings von Samuel Barber begann das Benefizkonzert, mit dem Spenden für das Projekt “Stärkung der wirtschaftlichen Fähigkeiten von Hausfrauen und jungen Müttern in Gitega, Ngozi, Rutana und Cibitoke“ der BW-Burundi-Partnerschaft geworben und diese gleichzeitig auch gefeiert wurde.

Als Solistin war die Sopranistin Tamara Bueno de la Torre zu hören. Darauf folgte Antonín Dvořáks Notturno in E-Dur und „Song my mother taught me“. Nach der Pause stand Antonín Dvořáks Notturno in E-Dur auf dem Programm. Seit vielen Jahren lädt die SEZ zu ihrem traditionellen Benefizkonzert im Herbst ein. In den vergangenen drei Jahren konnte das Konzert wegen der Corona-Pandemie leider nicht stattfinden, sodass wir uns ganz besonders gefreut haben, das Benefizkonzert der SEZ endlich wieder aufleben zu lassen. Für diese lange herbei gesehnte Zusammenkunft bei exzellenter Musik an einem einzigartigen Ort haben wir nun den schönen Frühling gewählt – eine Zeit des Aufwachens, der Hoffnung und der Freude darüber, dass wir uns wieder treffen und zusammen feiern konnten. Mit dem Spendenerlös des diesjährigen Konzertabends wird das Projekt “Stärkung der wirtschaftlichen Fähigkeiten von Hausfrauen und jungen Müttern in Gitega, Ngozi, Rutana und Cibitoke“ im baden-württembergischen Partnerland Burundi unterstützt. Getragen wird das Projekt vom Verein Association des Femmes Musulmanes du Burundi (AFEMUBU). Die Schirmherrschaft für das diesjährige SEZ-Benefizkonzert hatte Herrn Minister Peter Hauk übernommen. Wir sammeln immer noch Spenden für das Benefizprojekt! Der Spendenerlös kommt direkt und ohne Abzug von Verwaltungskosten dem Projekt zugute. Die Projektbeschreibung können Sie hier herunterladen.

Titel
Typ
Details

Das Spendenziel ist noch nicht erreicht - wir sammeln aktuell noch Spenden!

Spendenkonto: BW Bank IBAN: DE26 6005 0101 0001 3612 74

BIC: SOLADEST600

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BW-BURUNDI PARTNERSCHAFT

DELEGATIONSREISE NACH BURUNDI

****En français ci-dessous****

Eine bedeutungsvolle Reise: Nach neun Jahren reist eine Delegation aus Baden-Württemberg um Staatssekretär Rudi Hoogvliet nach Burundi. Vom 26.06.2023 bis zum 02.07.2023 wird diese Reise ein neues Kapitel in der Partnerschaft zwischen den beiden Regionen aufschlagen.

Damit nimmt die Landesregierung eine Einladung der burundischen Regierung an, um die Partnerschaft zu vertiefen. Gemeinsam mit Staatssekretär Hoogvliet werden Vertreter*innen aus dem Landtag, der Wirtschaft, der Wissenschaft, der Zivilgesellschaft, von Städten, Gemeinden, Schulen und Hochschulen diese Reise antreten.
Ebenfalls an dieser Delegation nimmt der geschäftsführende Vorstand der SEZ, Philipp Keil, teil. Seit vielen Jahren betreut die SEZ die zivilgesellschaftlichen Verbindungen. Selbst in schwierigen Zeiten hat sie die partnerschaftlichen Beziehungen zu den Menschen in Burundi aufrechterhalten und das Netzwerk kontinuierlich erweitert.

Voyage d'une délégation au Burundi

Un voyage riche de sens : Après sept ans, une délégation du Bade-Wurtemberg se rendra au Burundi autour du secrétaire d'Etat Rudi Hoogvliet. Du 26.06.2023 au 02.07.2023, ce voyage ouvrira un nouveau chapitre dans le partenariat entre les deux régions.

Le gouvernement du Land répond ainsi à une invitation du gouvernement burundais afin d’approfondir le partenariat. Avec le secrétaire d’Etat Hoogvliet, des représentants du parlement du Land, de l’économie, de la science, de la société civile, des villes, des communes, des écoles et des universités feront ce voyage.

Le directeur exécutif de la SEZ, Philipp Keil, fera également partie de cette délégation. Depuis de nombreuses années, SEZ s’occupe des liens avec la société civile. Même dans les périodes difficiles, elle a maintenu les relations de partenariat avec les habitants du Burundi et a continuellement élargi son réseau.

Ihre Ansprechpartnerin / Votre contact

MUNA HASSABALLAH

Partnerschaftsarbeit im Rahmen der Partnerschaft zwischen BW & Burundi

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BW-BURUNDI PARTNERSCHAFT

BW-BURUNDI KONFERENZBERICHT

Netzwerken und Austausch auf dem Marktplatz/Réseautage et échange sur la place du marché (Photo: SEZ/Sabine Hebbelmann)

Lassen Sie mit dem Konferenzbericht die BW-Burundi Konferenz nochmals Revue passieren. Was waren die wichtigsten Erkenntnisse? Woran wird weitergearbeitet?

Unter dem Motto “Tuyage Kandi – Lasst uns wieder miteinander diskutieren” fand die BW-Burundi Konferenz am 28. Oktober 2022 nach langer Pause wieder statt. Der nun veröffentlichte Konferenzbericht bietet eine umfassende Zusammenfassung der Diskussionen, Erkenntnisse und Empfehlungen, die während der Veranstaltung erarbeitet wurden. Er enthält detaillierte Informationen zu den verschiedenen Themen und präsentiert konkrete Schritte und Maßnahmen, um die Partnerschaft zwischen Baden-Württemberg und Burundi weiter zu vertiefen.

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ENGAGIERTE IN BADEN-WÜRTTEMBERG GLOBALE KOMMUNE WELT:BÜRGER GEFRAGT!

ENGAGEMENT IN DEN KOMMUNEN UND DIGITALISIERUNG

Gemeinsam für mehr globale Verantwortung: Teilnehmer*innen der Entwicklungspolitischen Regionalkonferenz (Foto: SIMAMA STEH AUF e.V.).

100 STIMMEN FÜR GLOBALE VERANTWORTUNG: AUF DER ENTWICKLUNGSPOLITISCHEN REGIONALKONFERENZ IN KARLSRUHE TRAFEN BADEN-WÜRTTEMBERGISCHE ENGAGIERTE AUF VERTRETER*INNEN DER STADT KARLSRUHE, DER KOMMUNEN UND DER LANDESPOLITIK UND SETZTEN IHRE ANLIEGEN ZU GLOBALER GERECHTIGKEIT AUF DIE POLITISCHE AGENDA.

Unter dem Motto „Globale Verantwortung geht uns alle an!“ sind am 13. Juni 2023 rund 100 Menschen im Karlsruher Tollhaus zusammengekommen. Dort diskutierten sie mit Karlsruhes Oberbürgermeister Frank Mentrup sowie Staatssekretär Rudi Hoogvliet, Vertreter*innen der Landesregierung sowie des Landesparlaments bei der Entwicklungspolitischen Regionalkonferenz darüber, wie Digitalisierung zum Abbau globaler Ungleichheiten beitragen kann und was die Zivilgesellschaft für ihren Einsatz für mehr globale Nachhaltigkeit braucht.

In Workshops hatten die Teilnehmer*innen Forderungen aus den Bereichen Nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung, Klimagerechtigkeit, Migration und junges Engagement, Bildung für Nachhaltige Entwicklung und Globales Lernen, Drohnen und Frieden, Inner Development Goals, Fairer Handel, Internationale Partnerschaften mit dem Globalen Süden und Soziales Unternehmertum erarbeitet. So ging es etwa beim Workshop „Women of Impact“ um Feministische Entwicklungspolitik und den gleichberechtigten Zugang zu Ressourcen wie Bildung und Arbeit für alle Menschen. Der Workshop „Klimagerechtigkeit, Migration und junges Engagement“ behandelte die zentralen Themen und Zielgruppen für Fragen globaler Gerechtigkeit. Nach dem Input-Vortrag von Prof. Dr. Sama Mbang (TecFactory of Mercedes-Benz Cars Operations, Daimler) zum Thema „Digitalisierung und weltweite Ungleichheiten: eine globale Herausforderung für die gemeinsame Zukunft“ diskutierten Courtney Okolo (SIMAMA STEH AUF e.V.), Geraldine de Bastion (konnektiv) und Prof. Dr. Robert Lepenies (Karlshochschule) auf dem Podium über das Potential der Digitalisierung zum Abbau globaler Ungleichheiten.

Lob für die Zivilgesellschaft – OB Mentrup und Staatssekretär Hoogvliet würdigen unermüdlichen Einsatz für Agenda 2030

Zahlreiche engagierte zivilgesellschaftliche Akteur*innen setzen sich bereits seit vielen Jahrzehnten für eine nachhaltigere Welt ein. OB Mentrup würdigte den Beitrag der Engagierten: „Die Verwirklichung der Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung wird weitgehend von der Leistungsfähigkeit und dem Innovationswillen der Städte weltweit und ihren Bürger*innen abhängen. Die vielen zivilgesellschaftlichen Vereine, Initiativen und Gruppen in den Kommunen nehmen hier eine besondere Rolle ein. Ich begrüße die Entwicklungspolitische Regionalkonferenz als Plattform für den Fach- und Erfahrungsaustausch zwischen der organisierten Zivilgesellschaft, der Verwaltung und den Bürger*innen der Region.“

Rudi Hoogvliet, Staatssekretär für Medien- und Entwicklungspolitik, der Baden-Württemberg als Bevollmächtigter des Landes in Berlin vertritt, betonte: „Die entwicklungspolitische Regionalkonferenz in Karlsruhe zeigt einmal mehr, welch großartiges entwicklungspolitisches Engagement wir auf kommunaler Ebene in unserem Land haben“ und hob weiter hervor: „Angesichts vieler verschiedener Krisen und großer Debatten über die Problemlagen in unserer global vernetzten Welt sind Treffen wie das heutige ein starker Gegenpol.“

Einladung durch die Expert*innen des Landes für mehr globale Gerechtigkeit

Die Entwicklungspolitische Regionalkonferenz wurde 2023 vom Karlsruher Verein SIMAMA – STEH AUF durchgeführt, der mit Regionalpromotorin Sylvia Holzhäuer-Ruprecht Teil des Eine Welt-Promotor*innen Programms ist. Die Eine Welt-Promotor*innen sind Ansprechpersonen für alle Menschen in Baden-Württemberg, die Lösungen für Fragen nach mehr globaler Gerechtigkeit suchen. Sei es in den Bereichen Lieferketten und faire Handelsbeziehungen, oder zu Fragen, wie mehr globale Nachhaltigkeit an die Schulen kommt oder was eigentlich Kolonialgeschichte mit unserem Leben heute zu tun hat. Träger des Eine Welt-Promotor*innen-Programms ist der Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. (DEAB). Das Eine Welt-Promotor*innen-Programm entstand aus den entwicklungspolitischen Leitlinien des Landes, die formulieren, wie in Baden-Württemberg globale Verantwortung politisch verankert ist. Finanziert wird das Programm vom Bund und vom Land. Die Promotor*innen tragen seit zehn Jahren Tag für Tag dazu bei, diese Leitlinien umzusetzen und sowohl die politischen Ebenen als auch die Bürger*innen dafür zu gewinnen. Ihre sehr gute Vernetzung und ihr Fachwissen sind eine bedeutende Ressource für entwicklungspolitische Akteur*innen in Baden-Württemberg. Die Regionalpromotor*innen fördern die Eine Welt-Arbeit, unterstützen die Engagierten und gewinnen neue Akteur*innen in ihrer jeweiligen Region.

Über die Entwicklungspolitische Regionalkonferenz

Auf der regelmäßig stattfindenden Entwicklungspolitischen Regionalkonferenz im Rahmen des Dialogformats Welt:Bürger gefragt! tauschen sich Vertreter*innen der Kommunalpolitik, der Landespolitik und des Rats für Entwicklungszusammenarbeit mit der entwicklungspolitischen Basis und regional Engagierten über aktuelle Themen globaler Ungleichheiten aus. Die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg koordiniert den Rat für Entwicklungszusammenarbeit, der die Landeregierung zu entwicklungspolitischen Fragen berät.

Über SIMAMA – STEH AUF e.V.

SIMAMA – STEH AUF e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für die globale Verantwortung und Solidarität einsetzt. Mit Veranstaltungen wie der Entwicklungspolitischen Regionalkonferenz will SIMAMA – STEH AUF e.V. das Bewusstsein für regionale und globale Herausforderungen schärfen und praktikable Lösungen fördern.

Über den DEAB

178 entwicklungspolitische Organisationen und Netzwerke in Baden-Württemberg, insgesamt über 400 Gruppen und Organisationen, bilden den Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. (DEAB). Zentrale Aufgaben des 1975 gegründeten Dachverbands sind die Förderung seiner Mitglieder durch Information, Beratung, Vernetzung, Fortbildung und die politische Vertretung ihrer Anliegen gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Darüber hinaus ist die DEAB-Geschäftsstelle in Stuttgart eine Servicestelle für Fragen rund um Globale Verantwortung und Nachhaltigkeit. Die Landespolitik, Globales Lernen, Fairer Handel und migrationsgesellschaftliche Öffnung stehen im Mittelpunkt der Arbeit. Der DEAB ist Herausgeber des Journals Südzeit. Der DEAB ist außerdem Träger des Eine Welt-Promotor*innen-Programms sowie des Interkulturellen Promotor*innen-Programms. Information: www.deab.de

IHRE ANSPRECHPARTNERIN

DIANA GRIESINGER

Kommunikation & Rat für Entwicklungszusammenarbeit

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PARTNER­SCHAFTS­ZENTRUM SEZ

OFFENER BRIEF ZU POLIZEIEINSATZ IN MANNHEIM

Gemeinsam mit dem Dachverband Entwicklungpolitik Baden-Württemberg e.V. beziehen wir, die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg, in einem Offenen Brief an Innenminister Strobl Position zu einem gewaltvollen Polizei-Einsatz, der sich Ende April im Mannheim ereignete und Klima-Aktivist*innen aus Westafrika betroffen hat. Wir sind schockiert über die Ereignisse und sprechen den jungen Erwachsenen und der Black Academy unsere volle Solidarität aus. Aus unserer langjährigen Arbeit wissen wir, dass solche Ereignisse leider keine Einzelfälle sind und Rassismus stets in einem gesamtgesellschaftlichen Kontext zu betrachten ist. Der aktuelle Fall zeigt strukturelle Probleme auf, die nur durch entschlossenes politisches Handeln adressiert werden können. Darum stellen wir in unserem Offenen Brief konkrete Forderungen an die Politik.

Hier steht der Offene Brief zum Download zur Verfügung:

Sie möchten sich mit uns hinter die Forderungen stellen und Ihre Unterstützung zeigen? Wenn Sie sich den Forderungen des Briefs anschließen möchten, schicken Sie bitte eine kurze Mail bis zum 16. Juni 2023 an info@deab.de. Die gesamte Liste der unterstützenden Organisationen erscheint dann hier: https://www.deab.de/aktuell/de…

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SONSTIGES

AUSSCHREIBUNG BWIRKT! AUSLAND STARTET AM 5. JUNI

Partnerschaftliche Projekte, die aus Fördermitteln des Landes Baden-Württemberg finanziert sind, ziehen international Verbindungslinien.

FÜR DAS FÖRDERPROGRAMM BWIRKT! AUSLAND DER STIFTUNG ENTWICKLUNGS-ZUSAMMENARBEIT BADEN-WÜRTTEMBERG (SEZ) AUS MITTELN DES LANDES BADEN-WÜRTTEMBERG KÖNNEN IM ZEITRAUM VOM 5.JUNI BIS 21. JULI 2023 ANTRÄGE ÜBER UNSER ANTRAGSPORTAL ONLINE EINGEREICHT WERDEN.

bwirkt! ist das Förderprogramm der SEZ und wird aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg finanziert. Mit bwirkt! Ausland können Projekte der Entwicklungszusammenarbeit im Ausland gefördert werden. Konkret geht es dabei um die Entwicklung nachhaltiger Partnerschaften zwischen baden-württembergischen Initiativen und Institutionen sowie ihren Partner*innen im Globalen Süden. Grundlage dafür ist ein echtes Interesse an den Partner*innen sowie ein interkulturell sensibles Miteinander. Entgegen einer Patenschaft verfolgt die Partnerschaft ein gemeinsames Ziel: In partnerschaftlichen Projekten, die dem Grundsatz der „Hilfe zur Selbsthilfe“ folgen, stehen der beidseitige Gewinn und Nutzen im Vordergrund. Alle Informationen zur Förderlinie bwirkt! Ausland finden Sie hier. In der aktuellen Runde der bwirkt! Ausland Förderlinie können Organisationen aus Baden-Württemberg bis zur Bewerbungsfrist am 21.07.23 um 16:00 Uhr Anträge einreichen.

Antragstellung komplett online

Mit unserem SEZ-Antragsportal ist die Antragstellung bei der SEZ noch einfacher. Wenn Sie sich für eine Projektförderung bei der SEZ bewerben möchten, registrieren Sie sich einfach und füllen dort Ihren Antrag komplett online aus. Ihre Angaben können Sie jederzeit speichern und später weiterbearbeiten. Etwa 6-8 Wochen nach Ende der Bewerbungsfrist werden Sie per Mail und direkt im Antragsportal darüber informiert, ob Ihr Antrag erfolgreich war. Im Fall einer Förderungszusage werden dann weitere Bereiche wie „Vertrag zur Projektförderung“ und „Verwendungsnachweise“ für Sie freigeschaltet.

Alle inhaltlichen Fragen rund um die Projektförderung der SEZ können Ihnen unser Glossar und unsere FAQs beantworten. Wenn Sie wissen möchten, welche Projekte bisher von der SEZ gefördert wurden, schauen Sie doch einmal hier vorbei. Für ein persönliches Beratungsgespräch rund um die Antragstellung wenden Sie sich bitte per Mail an Wencke Wanner.

Sie möchten alle Ankündigungen rund um die Projektförderungen der SEZ per Email erhalten? Schreiben Sie eine E-Mail an projektfoerderung@sez.de und wir senden Ihnen die aktuellen Ausschreibungen für Fördermittel.

Ihre Ansprechpartnerin

WENCKE WANNER

Projektkoordination bwirkt! Ausland & Personal- und Finanzverwaltung

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PARTNER­SCHAFTS­ZENTRUM

PROF. DR. ARAM ZIAI ÜBER KOLONIALE MUSTER

WELCHE KOLONIALE MUSTER EXISTIEREN IN DER ENTWICKLUNGSZUSAMMENARBEIT UND WIE KÖNNEN DIESE DEKOLONISIERT WERDEN?

Antworten auf diese hochaktuellen Fragen brachte Prof. Dr. Aram Ziai am 23. September 2022 in seinem Vortrag zum digitalen landesweiten Vernetzungstreffen der Partnerschaftsgruppen mit. Er gab Anregungen und Impulse, wie Dekolonisierungsprozesse in der Partnerschaftsarbeit angegangen und vorangetrieben werden können.

Rund 50 Interessierte lauschten Ziais Ausführungen zu historisch gewachsenen Machtungleichheiten, die bis heute andauern. Ziai zeichnete nach, wie der problematische und normativ aufgeladene Begriff „Entwicklung“ aus dem Kontext des Kolonialismus entstanden ist und welche Machtasymmetrien bis heute in entwicklungspolitischen Kontexten fortbestehen. Nach dem Input entwickelte sich eine lebhafte Diskussion darüber, wie Theorie und Praxis hier zusammenkommen können und wie wichtig die kritische Perspektive auf die eigenen Strukturen auch für die Branche der Entwicklungszusammenarbeit sein sollte. Für die Partnerschaftsgruppen enthielt der Vortrag viele wertvolle Impulse, um die eigene Partnerschaftsarbeit zu reflektieren.

Das Video finden Sie auf unserem Youtube-Kanal. Prof. Dr. Aram Ziai ist Leiter des Fachgebiets Entwicklungspolitik und Postkoloniale Studien an der Universität Kassel, an der er lehrt und forscht.

Am Samstag, den 17. Juni 2023 findet der nächste fachliche Input zu internationaler Partnerschaftarbeit statt. In einem Online-Workshop mit Mariette Nicole Afi Amoussou nähern wir uns dem aktuell viel besprochenen Thema „Deutsche Kolonialgeschichte und koloniale Spuren“ und bieten Raum für persönliche Reflexion und die Erweiterung von Kenntnissen und Handlungsspielräumen. Er findet von 09:30 bis 16:30 Uhr via Zoom statt. Sie können sich hier mit Anmeldefrist bis zum 13. Juni anmelden: https://eveeno.com/349406533

IHRE ANSPRECHPARTNERIN

DR. KIDIST HAILU

Fachpromotorin für lokale Partnerschaftsinitiativen

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BW-BURUNDI PARTNERSCHAFT BWIRKT! PROJEKT­FÖRDERUNG

AUSSCHREIBUNG 2023 BWIRKT! BURUNDI STARTET AM 2. JUNI

BADEN-WÜRTTEMBERGISCHE UND BURUNDISCHE ORGANISATIONEN KÖNNEN BIS ZUM 28. JULI 2023 ANTRÄGE AUF FÖRDERMITTEL AUS DEM PROGRAMM BWIRKT! BURUNDI STELLEN.

Gefördert werden partnerschaftliche Projekte der Entwicklungszusammenarbeit in Burundi von gemeinnützigen Projektträgern aus Baden-Württemberg und aus Burundi. Wichtig ist, dass es sich dabei um Vorhaben handelt, die auf Initiative der Partner*innen entstanden sind. Mit diesen Projekten sollen das Engagement, die Partnerschaften und die Vernetzung der Akteur*innen in Baden-Württemberg und Burundi sowie zwischen beiden Ländern gestärkt werden.

bwirkt! Burundi ist Teil des Förderprogramms bwirkt! der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg aus Landesmitteln, die der Landtag Baden-Württemberg für Projekte der Entwicklungszusammenarbeit im In- und Ausland sowie dem Partnerland Burundi beschlossen hat. Mit den Mitteln aus bwirkt! Burundi werden Projekte gefördert, die der Ernährungssicherheit dienen, einkommenschaffende Maßnahmen unterstützen oder zur Friedensförderung beitragen. Die Höchstfördersumme liegt bei 20.000 Euro, die Laufzeit der Projekte ist auf 12 Monate begrenzt.

Die Antragsfrist für bwirkt! Burundi endet am 28. Juli 2023 um 16:00 Uhr MESZ. Über die Projektzusagen entscheidet ein unabhängiges Gutachtergremium. Weitere Informationen finden Sie hier.

Ihre Ansprechpartnerin

RAÏSSA MPUNDU

Projektkoordination im Rahmen der Partnerschaft zwischen BW und Burundi

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