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ENGAGIERTE IN BADEN-WÜRTTEMBERG PARTNER­SCHAFTS­GRUPPEN

Nord-Süd-Partnerschaften reflektieren

Am 12. Juni 2024 wurde die neue Auflage der Broschüre "Nord-Süd-Partnerschaften reflektieren – ein Fragenkatalog" veröffentlicht.

Wer Fragen stellt, verändert die Welt – so haben wir im Jahr 2020 unseren Kriterienkatalog „Partnerschaften reflektieren“ eingeleitet. Vier Jahre später freuen wir uns, die zweite Ausgabe unseres Materials vorstellen zu dürfen. Auch dieser Fragenkatalog für die Partnerschaftsarbeit soll als ein Werkzeug dienen, das Aktive in Nord-Süd-Kooperationen dabei unterstützt, ihre Arbeit kontinuierlich zu reflektieren und über Herausforderungen sowie neue Lösungswege nachzudenken.

Wir betrachten bekannte Themen, aktuelle Debatten und potenzielle Spannungsfelder, die bisher kaum in der Nord-Süd-Partnerschaft Beachtung gefunden haben. Von der Auseinandersetzung mit Dekolonialisierung und machtkritischen Perspektiven bis hin zu globaler Gerechtigkeit in Partnerschaften – Einblicke in Themen, die die Partnerschaftsarbeit bereichern und weiterentwickeln. Wir stellen alte und neue Fragen und sind gespannt auf die Antworten oder auch neue Fragen!

Partnerschaften sind vielfältig, lebendig und verändern sich. Daher ist dieser Fragenkatalog so gestaltet, dass er flexibel eingesetzt werden kann. Von grundlegenden Strukturen bis hin zu konkreten Situationen bietet er Anregungen für Gespräche und Reflexionen in Ihrer Partnerschaftsarbeit.

Der Fragenkatalog und die aktive Auseinandersetzung mit den Fragen unterstützt dabei Veränderungsprozesse anzustoßen, die Ihre Zusammenarbeit stärken und weiterentwickeln. Denn nur durch kontinuierliche Reflexion und offenen Dialog können wir eine nachhaltige Partnerschaft gestalten und erreichen.

Hier finden Sie die neueste Ausgabe unserer Broschüre “Nord-Süd-Partnerschaften reflektieren – ein Fragenkatalog”.

Ihre Ansprechpartnerin

DR. KIDIST HAILU

Fachpromotorin für lokale Partnerschaftsinitiativen

Veranstaltungen

18. Jul
ENGAGIERTE IN BADEN-WÜRTTEMBERG

Beratungscafé: Reinkommen – Zuhören – Fragen stellen

14:00 - 15:00
05. Jul
ENGAGIERTE IN BADEN-WÜRTTEMBERGPARTNER­SCHAFTS­ZENTRUMSCHULE UND GLOBALES LERNEN

G e n e r a t i o n e n i m A u s t a u s c h – gemeinsam stark – Globale Solidarität

16:30 - 20:00
05. Jul
PARTNER­SCHAFTS­ZENTRUM

Generationen im Austausch – gemeinsam stark für G l o b a l e   S o l i d a r i t ä t

16:00 - 18:30
06. Sep
ENGAGIERTE IN BADEN-WÜRTTEMBERG

Erlebnistour Rhein-Neckar-Kreis: Vom Fluss ins Meer – Der Weg unseres Mülls

14:00 - 18:00
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ENGAGIERTE IN BADEN-WÜRTTEMBERG GLOBALE KOMMUNE WELT:BÜRGER GEFRAGT!

ENGAGEMENT IN DEN KOMMUNEN UND DIGITALISIERUNG

Gemeinsam für mehr globale Verantwortung: Teilnehmer*innen der Entwicklungspolitischen Regionalkonferenz (Foto: SIMAMA STEH AUF e.V.).

100 STIMMEN FÜR GLOBALE VERANTWORTUNG: AUF DER ENTWICKLUNGSPOLITISCHEN REGIONALKONFERENZ IN KARLSRUHE TRAFEN BADEN-WÜRTTEMBERGISCHE ENGAGIERTE AUF VERTRETER*INNEN DER STADT KARLSRUHE, DER KOMMUNEN UND DER LANDESPOLITIK UND SETZTEN IHRE ANLIEGEN ZU GLOBALER GERECHTIGKEIT AUF DIE POLITISCHE AGENDA.

Unter dem Motto „Globale Verantwortung geht uns alle an!“ sind am 13. Juni 2023 rund 100 Menschen im Karlsruher Tollhaus zusammengekommen. Dort diskutierten sie mit Karlsruhes Oberbürgermeister Frank Mentrup sowie Staatssekretär Rudi Hoogvliet, Vertreter*innen der Landesregierung sowie des Landesparlaments bei der Entwicklungspolitischen Regionalkonferenz darüber, wie Digitalisierung zum Abbau globaler Ungleichheiten beitragen kann und was die Zivilgesellschaft für ihren Einsatz für mehr globale Nachhaltigkeit braucht.

In Workshops hatten die Teilnehmer*innen Forderungen aus den Bereichen Nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung, Klimagerechtigkeit, Migration und junges Engagement, Bildung für Nachhaltige Entwicklung und Globales Lernen, Drohnen und Frieden, Inner Development Goals, Fairer Handel, Internationale Partnerschaften mit dem Globalen Süden und Soziales Unternehmertum erarbeitet. So ging es etwa beim Workshop „Women of Impact“ um Feministische Entwicklungspolitik und den gleichberechtigten Zugang zu Ressourcen wie Bildung und Arbeit für alle Menschen. Der Workshop „Klimagerechtigkeit, Migration und junges Engagement“ behandelte die zentralen Themen und Zielgruppen für Fragen globaler Gerechtigkeit. Nach dem Input-Vortrag von Prof. Dr. Sama Mbang (TecFactory of Mercedes-Benz Cars Operations, Daimler) zum Thema „Digitalisierung und weltweite Ungleichheiten: eine globale Herausforderung für die gemeinsame Zukunft“ diskutierten Courtney Okolo (SIMAMA STEH AUF e.V.), Geraldine de Bastion (konnektiv) und Prof. Dr. Robert Lepenies (Karlshochschule) auf dem Podium über das Potential der Digitalisierung zum Abbau globaler Ungleichheiten.

Lob für die Zivilgesellschaft – OB Mentrup und Staatssekretär Hoogvliet würdigen unermüdlichen Einsatz für Agenda 2030

Zahlreiche engagierte zivilgesellschaftliche Akteur*innen setzen sich bereits seit vielen Jahrzehnten für eine nachhaltigere Welt ein. OB Mentrup würdigte den Beitrag der Engagierten: „Die Verwirklichung der Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung wird weitgehend von der Leistungsfähigkeit und dem Innovationswillen der Städte weltweit und ihren Bürger*innen abhängen. Die vielen zivilgesellschaftlichen Vereine, Initiativen und Gruppen in den Kommunen nehmen hier eine besondere Rolle ein. Ich begrüße die Entwicklungspolitische Regionalkonferenz als Plattform für den Fach- und Erfahrungsaustausch zwischen der organisierten Zivilgesellschaft, der Verwaltung und den Bürger*innen der Region.“

Rudi Hoogvliet, Staatssekretär für Medien- und Entwicklungspolitik, der Baden-Württemberg als Bevollmächtigter des Landes in Berlin vertritt, betonte: „Die entwicklungspolitische Regionalkonferenz in Karlsruhe zeigt einmal mehr, welch großartiges entwicklungspolitisches Engagement wir auf kommunaler Ebene in unserem Land haben“ und hob weiter hervor: „Angesichts vieler verschiedener Krisen und großer Debatten über die Problemlagen in unserer global vernetzten Welt sind Treffen wie das heutige ein starker Gegenpol.“

Einladung durch die Expert*innen des Landes für mehr globale Gerechtigkeit

Die Entwicklungspolitische Regionalkonferenz wurde 2023 vom Karlsruher Verein SIMAMA – STEH AUF durchgeführt, der mit Regionalpromotorin Sylvia Holzhäuer-Ruprecht Teil des Eine Welt-Promotor*innen Programms ist. Die Eine Welt-Promotor*innen sind Ansprechpersonen für alle Menschen in Baden-Württemberg, die Lösungen für Fragen nach mehr globaler Gerechtigkeit suchen. Sei es in den Bereichen Lieferketten und faire Handelsbeziehungen, oder zu Fragen, wie mehr globale Nachhaltigkeit an die Schulen kommt oder was eigentlich Kolonialgeschichte mit unserem Leben heute zu tun hat. Träger des Eine Welt-Promotor*innen-Programms ist der Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. (DEAB). Das Eine Welt-Promotor*innen-Programm entstand aus den entwicklungspolitischen Leitlinien des Landes, die formulieren, wie in Baden-Württemberg globale Verantwortung politisch verankert ist. Finanziert wird das Programm vom Bund und vom Land. Die Promotor*innen tragen seit zehn Jahren Tag für Tag dazu bei, diese Leitlinien umzusetzen und sowohl die politischen Ebenen als auch die Bürger*innen dafür zu gewinnen. Ihre sehr gute Vernetzung und ihr Fachwissen sind eine bedeutende Ressource für entwicklungspolitische Akteur*innen in Baden-Württemberg. Die Regionalpromotor*innen fördern die Eine Welt-Arbeit, unterstützen die Engagierten und gewinnen neue Akteur*innen in ihrer jeweiligen Region.

Über die Entwicklungspolitische Regionalkonferenz

Auf der regelmäßig stattfindenden Entwicklungspolitischen Regionalkonferenz im Rahmen des Dialogformats Welt:Bürger gefragt! tauschen sich Vertreter*innen der Kommunalpolitik, der Landespolitik und des Rats für Entwicklungszusammenarbeit mit der entwicklungspolitischen Basis und regional Engagierten über aktuelle Themen globaler Ungleichheiten aus. Die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg koordiniert den Rat für Entwicklungszusammenarbeit, der die Landeregierung zu entwicklungspolitischen Fragen berät.

Über SIMAMA – STEH AUF e.V.

SIMAMA – STEH AUF e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für die globale Verantwortung und Solidarität einsetzt. Mit Veranstaltungen wie der Entwicklungspolitischen Regionalkonferenz will SIMAMA – STEH AUF e.V. das Bewusstsein für regionale und globale Herausforderungen schärfen und praktikable Lösungen fördern.

Über den DEAB

178 entwicklungspolitische Organisationen und Netzwerke in Baden-Württemberg, insgesamt über 400 Gruppen und Organisationen, bilden den Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. (DEAB). Zentrale Aufgaben des 1975 gegründeten Dachverbands sind die Förderung seiner Mitglieder durch Information, Beratung, Vernetzung, Fortbildung und die politische Vertretung ihrer Anliegen gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Darüber hinaus ist die DEAB-Geschäftsstelle in Stuttgart eine Servicestelle für Fragen rund um Globale Verantwortung und Nachhaltigkeit. Die Landespolitik, Globales Lernen, Fairer Handel und migrationsgesellschaftliche Öffnung stehen im Mittelpunkt der Arbeit. Der DEAB ist Herausgeber des Journals Südzeit. Der DEAB ist außerdem Träger des Eine Welt-Promotor*innen-Programms sowie des Interkulturellen Promotor*innen-Programms. Information: www.deab.de

IHRE ANSPRECHPARTNERIN

DIANA GRIESINGER

Kommunikation & Rat für Entwicklungszusammenarbeit

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ENGAGIERTE IN BADEN-WÜRTTEMBERG WELT:BÜRGER GEFRAGT!

Entwicklungspolitik als Frage der Zukunftsfähigkeit

Die Promotorinnen und Promotoren Eine Welt-Promotor*innen Programms Baden-Württemberg bei der Entwicklungspolitischen Landeskonferenz am 15. April 2023 in Stuttgart (Bildnachweis: SEZ).

170 Stimmen für globale Verantwortung: Auf der Entwicklungspolitischen Landeskonferenz in Stuttgart trafen baden-württembergische Engagierte auf Vertreterinnen und Vertreter der Landespolitik und setzten ihre Anliegen zu globaler Gerechtigkeit auf die politische Agenda.

Unter dem Motto „Baden-Württemberg entwickeln – Globale Verantwortung beginnt bei uns!“ sind am 15. April 2023 rund 170 Menschen im International Congress Center der Messe Stuttgart zusammengekommen. Sie diskutierten mit Vertreterinnen und Vertretern der Landesregierung und des Landesparlamentes, was in Baden-Württemberg auf politischer Ebene passieren muss, damit wir nicht auf Kosten anderer leben.

Baden-Württemberg, Berlin und die Welt

Rudi Hoogvliet, Staatssekretär für Medien- und Entwicklungspolitik, der Baden-Württemberg als Bevollmächtigter des Landes in Berlin vertritt, setzte sich mit Landtagsabgeordneten, Organisationen und Engagierten der entwicklungspolitischen Landkarte in Baden-Württemberg zusammen, um globale Zukunftsfragen zu besprechen. Dazu eingeladen hatten die Eine Welt-Promotorinnen und Promotoren, die Expertinnen und Experten für Entwicklungspolitik im Land sind. Sie sind Ansprechpersonen für alle Menschen in Baden-Württemberg, die Lösungen für Fragen nach mehr globaler Gerechtigkeit suchen. Sei es in den Bereichen Lieferketten und faire Handelsbeziehungen, wie mehr globale Nachhaltigkeit an die Schulen kommt oder was eigentlich Kolonialgeschichte mit unserem Leben heute zu tun hat. Träger des Eine Welt-Promotor*innen-Programms ist der Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. (DEAB).

„Die Landesregierung steht zu ihrer globalen Verantwortung, zur Bildungsarbeit im Inland, zum entwicklungspolitischen Bündnis Baden-Württemberg und ganz besonders zum ‚Eine Welt-Promotor*innen-Programm‘, denn die Agenda 2030 werden wir als Gesellschaft nur gemeinsam erreichen. Entwicklungspolitik verstehe ich als Querschnittsaufgabe der Landesregierung, denn wir brauchen eine ressortübergreifende kohärente Politik, um eine ernsthafte und letztendlich für beide Seiten produktive Zusammenarbeit zu erreichen. Der globale Süden braucht uns, aber wir brauchen die Länder dort genauso“, so Staatssekretär Hoogvliet.

Großes Interesse der Landtagsabgeordneten an Themen der globalen Verantwortung

Die Mitglieder des Landtags Josha Frey (Grüne), Sebastian Cuny (SPD), Tim Bückner (CDU) und Georg Heitlinger (FDP/DVP) waren mit Bühnenstatements bei der Konferenz vertreten. Weitere Landtagsabgeordnete nahmen an der Konferenz teil und beteiligten sich an den inhaltlichen Angeboten, die von den Eine Welt-Promotor*innen organisiert worden waren. In neun Workshops wurden Fragen globaler Gerechtigkeit verhandelt: So ging es etwa um die globale Ernährungswende und gerechtere Lieferketten, um Bildungspartnerschaften oder um migrantische Perspektiven auf die Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen.

„Die Eine Welt-Promotor*innen in BW haben enorm viel Wissen, Fachexpertise und Kompetenzen, sowohl regionale als auch landesweite Fachnetzwerke aufgebaut und sind in regelmäßigem Kontakt mit ihnen. Daher ist es wichtig, dass Politik und Verwaltung, auf lokaler und auf Landesebene, die Zusammenarbeit mit den Eine Welt-Promotor*innen ernst nehmen, ihre Expertisen und Kompetenzen abrufen und sie gezielt nutzen“, sagte Dr. Dolgor Guntsetseg, die im April ihre neue Stelle als Netzwerkkoordinatorin des Eine Welt-Promotor*innen Programms Baden-Württemberg beim DEAB angetreten hat und damit die Nachfolgerin von Claudia Duppel ist.

Die Expert*innen des Landes für mehr globale Gerechtigkeit

Das Eine Welt-Promotor*innen-Programm entstand aus den entwicklungspolitischen Leitlinien des Landes, die formulieren, wie in Baden-Württemberg globale Verantwortung politisch verankert ist. Finanziert wird das Programm vom Bund und vom Land. Die Promotoren und Promotorinnen tragen seit zehn Jahren Tag für Tag dazu bei, diese Leitlinien umzusetzen und sowohl die politischen Ebenen als auch die Bürgerinnen und Bürger dafür zu gewinnen. Ihre sehr gute Vernetzung und ihr Fachwissen sind eine bedeutende Ressource für entwicklungspolitische Akteure und Akteurinnen in Baden-Württemberg. So sind auch sie es, die die Ergebnisse der Konferenz aufbereiten und digital verfügbar machen, damit sie von der Landespolitik, dem Rat für Entwicklungszusammenarbeit und weiteren Akteuren und Akteurinnen weiterverfolgt werden können. Ab 12. Mai 2023 sind die Ergebnisse der Entwicklungspolitischen Landeskonferenz hier zu finden: www.sez.de/entwicklungspoltische-landeskonferenz.

Über die Entwicklungspolitische Landeskonferenz

Auf der jährlich stattfindenden Entwicklungspolitischen Landeskonferenz im Rahmen des Dialogformats Welt:Bürger gefragt! hat die entwicklungspolitische Basis die Möglichkeit, ihre Ideen und Initiativen einzubringen und so aktiv die Entwicklungspolitik des Landes mitzugestalten. Die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg koordiniert den Rat für Entwicklungszusammenarbeit, der die Landeregierung zu entwicklungspolitischen Fragen berät und zur Landekonferenz einlädt.

Über den DEAB

175 entwicklungspolitische Organisationen und Netzwerke in Baden-Württemberg, insgesamt über 400 Gruppen und Organisationen, bilden den Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. (DEAB). Zentrale Aufgaben des 1975 gegründeten Dachverbands sind die Förderung seiner Mitglieder durch Information, Beratung, Vernetzung, Fortbildung und die politische Vertretung ihrer Anliegen gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Darüber hinaus ist die DEAB-Geschäftsstelle in Stuttgart eine Servicestelle für Fragen rund um Globale Verantwortung und Nachhaltigkeit. Die Landespolitik, Globales Lernen, Fairer Handel und Interkulturelle Öffnung stehen zurzeit im Mittelpunkt der Arbeit. Der DEAB ist Herausgeber des Journals Südzeit. Der DEAB ist außerdem Träger des Eine Welt-Promotor*innen-Programms sowie des Interkulturellen Promotor*innen-Programms. Information: www.deab.de

Weitere Informationen

www.sez.de/entwicklungspolitische-landeskonferenz-2023

https://www.deab.de/themen-programme/promotorinnen-programm/das-programm/

www.sez.de/themen/weltbürger-gefragt

Ihre Ansprechpartnerin

DIANA GRIESINGER

Kommunikation & Rat für Entwicklungszusammenarbeit

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BW-BURUNDI PARTNERSCHAFT ENGAGIERTE IN BADEN-WÜRTTEMBERG FAIR HANDELN FUTURE FASHION

Eröffnung der Fair Handeln Messe am 13. April

Die Fair Handeln öffnet am Donnerstag den 13. April um 14 Uhr und wird 4 Tage ein Rahmenprogramm mit hochkarätigen Veranstaltungen und Angeboten rund um globale Nachhaltigkeit zeigen und über 100 Ausstellenden die Plattform geben, klimagerechte, faire und ökologische Produkte in den 5 Ausstellungsbereichen zu präsentieren.

Wir laden Sie ein, uns auf dem SEZ-Stand zu besuchen, sich Inspiration von jungen Mindchangers zu holen und Ihr Wissen über Baden-Württembergs Partnerschaft mit Burundi zu testen! Natürlich verkosten wir Sie dort auch mit dem fair gehandelten Burundi-Partnerschaftskaffee.

Der Sonderbereich Future Fashion präsentiert neue Trends für nachhaltiger Mode von morgen und Sie haben die Gelegenheit die oder der erste von 60 Freund*innen zu werden und ein limitiertes T-Shirt zu erhalten.

Premiere hat in diesem Jahr auch GREENSTYLE X Future Fashion in Stuttgart mit Programm und Brands, um Mode neu zu denken. Wenn Sie nach Ostern noch nicht genug gesucht haben, laden wir Sie ein, Future Fashion auch auf einer weiteren Veranstaltung der Frühjahrsmessen zu finden und Upcycling-Angebote zu entdecken.

Für mehr Anregungen, fachliche Vernetzung und Mitgestaltung der Entwicklungspolitik in Baden-Württemberg laden wir Sie herzlich zu unseren Fachveranstaltungen ein.

  • Hurra, wir leben noch! 50 Jahre Weltläden am Donnerstag, 13. April um 15 Uhr, Raum C6.1 im ICC-Kongresszentrum, Messe Stuttgart
  • Lange Nacht der Sinne mit der Sängerin Allègre Ruryabagabo am Stand der BW-Burundi-Landespartnerschaft der SEZ am Donnerstag, 13. April ab 20 Uhr in Halle 1
  • BW-Burundi Treffen: Frauen. Landwirtschaft. Entwicklung am Freitag, 14. April, VIP-Zentrum
  • Kommunaler Fachtag: REPARIEREN statt wegwerfen! am Freitag, 14. April, Internationales Congresscenter Stuttgart (ICS)
  • Baden-Württemberg entwickeln – Globale Verantwortung beginnt bei uns! am Samstag, 15. April 10-13 Uhr Internationales Congresscenter Stuttgart (ICS), Kongresssaal C1
  • Mindchangers Summit: #creatingchangebw – Youth for Global Justice am Samstag, 15. April ab 13.45 -18 Uhr, Internationales Congresscenter Stuttgart (ICS), Kongresssaal C1
  • Future Fashion Tourguide Workshop am Samstag, 15. April, VIP-Zentrum
  • Alte Hasen treffen Newcomer*innen am Sonntag, 16. April, VIP-Zentrum

Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist jeweils kostenfrei. Rund um die Fachveranstaltungen haben Sie die Möglichkeit die Fair Handeln und die Stuttgarter Frühjahrsmessen zu besuchen.

Wir freuen uns darauf, Sie bei uns in Halle 1 am SEZ-Stand 1C.50 und Future Fashion-Stand in 1A.43 zu begrüßen!

Ihre Ansprechpartnerin

RAQUEL DISCHINGER

Projektkoordination Future Fashion, Fairtrade-Schools & Messe Fair Handeln

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ENGAGIERTE IN BADEN-WÜRTTEMBERG WELT:BÜRGER GEFRAGT!

Entwicklungspolitische Landeskonferenz 2023

​Baden-Württemberg entwickeln – Globale Verantwortung beginnt bei uns! Unter diesem Motto sind Sie herzlich zur nächsten Entwicklungspolitischen Landeskonferenz am 15. April 2023 von 10:00-13:00 Uhr im International Congresscenter Stuttgart (Auf der Messe Fair Handeln) eingeladen.

Vernetzen Sie sich und machen Sie Ihre Ideen für mehr globale Gerechtigkeit zum Thema! Seien Sie Teil der Entwicklung und der weltweiten Kooperationen von Baden-Württemberg und kommen Sie auf die Entwicklungspolitische Landeskonferenz. Hier gestalten Sie die baden-württembergische Entwicklungspolitik mit. Treffen Sie Vertreter*innen der Landesregierung und Politiker*innen. Jede*r kann sich bei der Entwicklungspolitischen Landeskonferenz einbringen – es ist kein besonderes Vorwissen notwendig.

2023 gehört die Entwicklungspolitische Landeskonferenz ganz den Eine Welt-Promotor*innen des Landes: Sie gestalten das Programm, laden zu Workshops ein und nehmen Ihre Impulse an die Landespolitik auf. Die Einladung, das komplette Programm und alle Informationen zur Anmeldung finden Sie hier auf der Konferenz-Website:

Ihre Ansprechpartnerin

DIANA GRIESINGER

Kommunikation & Rat für Entwicklungszusammenarbeit

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ENGAGIERTE IN BADEN-WÜRTTEMBERG PARTNER­SCHAFTS­GRUPPEN PARTNER­SCHAFTS­ZENTRUM

Vernetzungstreffen der Partnerschaftsgruppen

Beim ersten Vernetzungstreffen des Jahres knüpften Partnerschaftsgruppen neue Kontakte.

Am 4. Februar 2022 fand das zweite landesweite Vernetzungstreffen der Partnerschaftsgruppen mit ca. 48 Teilnehmer*innen aus unterschiedlichen Regionen Baden-Württembergs digital statt. Claudia Duppel, Geschäftsführerin des Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB), und Kidist Hailu, Fachpromotorin für lokale Partnerschaftsinitiativen bei der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ), stellten zunächst die vielfältigen Angeboten von DEAB und SEZ für die Partnerschaftsarbeit vor. Erwin Wiest, Vorsitzender des Fördervereins Piela-Bilanga e. V. berichtete von den Kernpunkten des Austauschs in thematischen Arbeitsgruppen beim ersten Vernetzungstreffen im Oktober 2021: Dort waren sich die Teilnehmer*innen einig, dass es einen großen Bedarf nach mehr regionaler und überregionaler Vernetzung der Partnerschaftsgruppen gibt. Darüber hinaus wurde der Wunsch formuliert, mehr Wissen und praktische Erfahrungen zu Bereichen wie etwa Projektförderung auszutauschen und dabei mehr Unterstützung zu bekommen.

Beim Vernetzungstreffen der Partnerschaftsgruppen im Februar 2022 diskutierten die Teilnehmer*innen Fragen wie: Wie hat meine Partnerschaft angefangen? Was war die Motivation für die Partnerschaft? Was verbindet mich mit meinen Partner*innen in der Zusammenarbeit? Gibt es einen Raum, um sich über gegenseitige Erwartungen auszutauschen? In digitalen Breakout Rooms konnten sich Teilnehmer*innen in Kleingruppen kennenlernen, vernetzen und Erfahrungen austauschen. Somit konnte ein breiter Vernetzungsprozess angestoßen werden.

Die Veranstaltungsreihe „Landesweites digitales Vernetzungstreffen der Partnerschaftsgruppen in Baden-Württemberg“ findet statt in Kooperation mit dem DEAB, den Regionalpromotor*innen Heide Öchslen in Schwäbisch Hall, Simone Kegelmann in Friedrichshafen, Sylvia Holzhäuer-Ruprecht in Karlsruhe, Jonas Bauschert in Freiburg, Dienst für Mission, Ökumene und Entwicklung (DiMOE), dem Zentrum für Entwicklungsbezogene Bildung der Evangelischen Landeskirche Württemberg (ZEB) und dem Förderverein Piela-Bilanga e. V.

Das nächste Vernetzungstreffen der Partnerschaftsgruppen findet am 13. Mai 2022 von 16:00 bis 18:30 Uhr statt. Wir laden jetzt schon herzlich zur Teilnahme ein. Weitere Informationen und die Anmeldemöglichkeit finden Sie hier.

Das Partnerschaftszentrum der SEZ initiiert, fördert und begleitet Partnerschaften zwischen Menschen in Baden-Württemberg und in Ländern des globalen Südens. Mit seiner Beratungs- und Vernetzungsarbeit möchte das Partnerschaftszentrum unter anderem die Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele, speziell Partnerschaftsziel (Nr. 17) in Baden-Württemberg vorantreiben.

Ihre Ansprechpartnerin

DR. KIDIST HAILU

Fachpromotorin für lokale Partnerschaftsinitiativen

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ENGAGIERTE IN BADEN-WÜRTTEMBERG GLOBALE KOMMUNE MEINE. DEINE. EINE WELT. PARTNER­SCHAFTS­ZENTRUM

Preise für Meine. Deine. Eine Welt. 2021 vergeben

Zehn baden-württembergische Kommunen wurden im Rahmen der landesweiten Initiative Meine. Deine. Eine Welt. für ihr besonderes Engagement für eine nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet.

Mannheim, Heidelberg, Freiburg, Fellbach, Konstanz, Lahr, Künzelsau, Engen, Landkreis Reutlingen und der Landkreis Enzkreis. Das sind die zehn baden-württembergischen Kommunen, die bei der neunten Runde der Initiative Meine. Deine. Eine Welt. für Ihr besonderes Engagement für eine gerechtere Welt ausgezeichnet wurden und Preisgelder in Höhe von insgesamt 35.000 Euro als Anerkennung erhielten. Mit ihren Aktionen und Veranstaltungen während der landesweiten Eine-Welt-Tage im September und Oktober machten sie auf ihre entwicklungspolitischen Initiativen aufmerksam und motivierten Andere, sich dem Netzwerk der Engagierten anzuschließen. Die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) lädt alle zwei Jahre Kommunen zu Meine. Deine. Eine Welt. ein. Das Projekt wurde zum wiederholtem Mal durch die Unterstützung der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global mit den Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ermöglicht.

Trotz der Pandemie hatten bei der kommunalen landesweiten Initiative Meine. Deine. Eine Welt. 2021 16 Kommunen aus Baden-Württemberg mit 165 Veranstaltungen teilgenommen. Eine aus entwicklungspolitischen Expert*innen zusammengesetzte Jury hat nun die preistragenden Kommunen des Wettbewerbs von Meine. Deine. Eine Welt. 2021 ausgewählt.

Übersicht der preistragenden Kommunen

Kategorie „Große Kommunen“

  • 1. Preis (5.000 Euro): Die erstplatzierte Stadt Mannheim beteiligte sich schon das sechste Mal an Meine. Deine. Eine Welt. und konnte mit ihrer Fairen Woche und einem eindrucksvollen Gesamtkonzept ein vielfältiges Bündnis an Akteur*innen zu Themen der Agenda 2030 mobilisieren. Der Jury imponierte, dass Mannheim innovative Ideen und leicht zugängliche Formate, wie die interaktive Rallye durch die App „Actionbound“, einsetzte, um den Menschen Themen wie Fairen Handel, Klimaschutz oder nachhaltige Stadtentwicklung näher zu bringen.
  • 2. Preis (3.500 Euro): Heidelberg konnte bei seiner sechsten Teilnahme an Meine. Deine. Eine Welt. den zweiten Platz erzielen. Im vielfältigen Programm der Eine-Welt-Tage Heidelberg 2021 luden rund 20 Veranstaltungen von 30 Organisationen zur Beschäftigung mit Nachhaltigkeitsthemen wie Welternährung und Klimawandel ein. Besonders lobenswert erschien der Jury die Formatvielfalt, die von nachhaltigen Kochshows, Verkostungen, Stadtrundgängen über Ausstellungen, Ladenrallyes bis hin zu Vorträgen, Lesungen und Diskussionen reichte.
  • 3. Preis (1.500 Euro): Bei ihrer neunten Teilnahme an Meine. Deine. Eine Welt. konnte sich die Stadt Freiburg über den dritten Platz freuen. Bei den Freiburger Eine Welt Tagen mit Fairer Woche 2021 bot eine Vielzahl künstlerischer und kultureller Veranstaltungen die Gelegenheit, sich für eine gerechtere Welt zu engagieren und zu Nachhaltigkeitsthemen zu vernetzen. Die Jury lobte besonders die konsumkritischen Stadtrundgänge, die neu entwickelte Übertragungsrikscha, die live ins Radio sendete, und die Einbindung einer kolonialen Spurensuche.

Kategorie „Mittlere Kommunen“

  • 1. Preis (5.000 Euro): Zum fünften Mal in Folge erzielte Fellbach den ersten Platz bei dem Wettbewerb von Meine. Deine. Eine Welt. Im Rahmen der 5. Fellbacher Weltwochen veranstalteten 30 beteiligte Akteur*innen rund 40 Events zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen. Die Jury war vom breiten und vielfältigen Fellbacher Angebot beeindruckt und betonte, dass das ganze Programm auf starker lokaler Vernetzung aufgebaut war. So wurde etwa am Beispiel des Fellbacher Stadtklimas Bewusstsein für die Folgen des Klimawandels geschaffen.
  • 2. Preis (3.500 Euro): Konstanz nahm bereits zum sechsten Mal an Meine. Deine. Eine Welt. teil und belegte den zweiten Platz. Bei der Interkulturellen Woche organisierten über 30 zivilgesellschaftliche Akteur*innen aus Konstanz und der Nachbarstadt Kreuzlingen rund 20 Veranstaltungen, in denen sie über entwicklungspolitische Zusammenhänge, Flucht und Interkulturalität informierten. Die Jury hob besonders hervor, dass Menschen mit Fluchterfahrung und postmigrantische Organisationen die Interkulturelle Woche in Konstanz aktiv mitgestaltet hatten und lobte die Veranstaltung „Babbelllingua“, welche die Muttersprachen aller Menschen in Konstanz zelebrierte.
  • 3. Preis (1.500 Euro): Die engagierten Bürger*innen aus Lahr knüpften an die Aktionen von Meine. Deine. Eine Welt. 2019 an und erreichten mit ihrem diesjährigen Programm den dritten Platz. In Anlehnung an die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen wurde beispielsweise eine Plakataktion in Lahrer Kirchen umgesetzt, die mit gezielten Beispielen das Verständnis für globale Zusammenhänge schärfte. Auch das fünfzehnjährige Bestehen der Städtepartnerschaft mit Alajuela in Costa Rica fand besondere Beachtung im Lahrer Veranstaltungsprogramm.

Kategorie „Kleine Kommunen“

  • 1. Preis (5.000 Euro): Die erstplatzierte Kommune Künzelsau nahm mit ihrem Programm „Zukunft fair gestalten in Künzelsau“ teil und realisierte für Interessierte ein niedrigschwelliges interaktives Angebot, das zur Beschäftigung mit den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen im Alltag einlud. So gab es in Künzelsau eine Stadtrallye mit Rätseln, Quizfragen und Schaufenstern rund um Nachhaltigkeit und Fairen Handel. Die Jury lobte besonders, dass ein Brief mit konkreten Empfehlungen an den Bürgermeister und den Gemeinderat geschickt wurde, der ausführlich beantwortet und schon teilweise umgesetzt wurde.
  • 2. Preis (3.500 Euro): Bei der dritten Teilnahme an Meine. Deine. Eine Welt. konnte Engen den 2. Platz belegen. Besonders hervorgehoben wurde die gute Zusammenarbeit zwischen der Verwaltung und dem zivilgesellschaftlichen Zusammenschluss Unser buntes Engen e. V. Zusammen mit lokalen Akteur*innen konnte so der „Aktionstag zur Demokratie“ organisiert werden, über den auf lokaler Ebene die Verwaltung vom Bürgermeister über politische Verantwortliche, ehrenamtlich Engagierte sowie migrantische Gruppen eingebunden wurden, um auf das hohe Gut der Demokratie hinzuweisen.

Sonderpreise

  • Innovationspreis (5.000 Euro): Der dieses Jahr erstmalig vergebene Preis ging an den Landkreis Reutlingen. Dieser beindruckte mit der Geocaching Tour „GeoTürle – entdecke 17 nachhaltige Schätze im Landkreis Reutlingen“ so stark, dass sich die Jury entschied, dieses Programm einmalig mit einem Innovationspreis zu würdigen. Die Tour zu den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen sensibilisiert Menschen auf spielerische Art und Weise für nachhaltige Schätze im Landkreis Reutlingen. Als Outdoor-Erlebnis mobilisiert das Konzept eine breite Zielgruppe und motiviert dazu, sich mit Nachhaltigkeitsthemen zu beschäftigen. Außen an den Geocaches angebrachte QR-Codes bieten Informationen zum zugehörigen Nachhaltigkeitsziel. Die Jury betonte die flexible Übertragbarkeit und Anpassungsmöglichkeit des Konzepts auf andere Kommunen oder Landkreise.
  • Anerkennungspreis (1.500 Euro): Auch erstmalig in diesem Jahr wurde der Landkreis Enzkreis mit einem Anerkennungspreis ausgezeichnet. Der Landkreis überzeugte die Jury mit seiner speziell zusammengestellten Ausstellung „Nachhaltiger Enzkreis – Agenda 2030 und Klimafonds“ in zentraler Lage in der Pforzheimer Innenstadt, welche die Umsetzung der Agenda 2030 im Enzkreis und die Bedeutung der CO2-Kompensationen hervorhob und nachvollziehbar darstellte. Die Jury befand, dass das Konzept einen Anerkennungspreis verdient und ein hohes Transferpotenzial für andere Landkreise bietet.

Da die feierliche Preisverleihung im Neuen Schloss in Stuttgart in diesem Jahr pandemiebedingt leider ausfallen musste, wurden die Preise den Kommunen schriftlich übermittelt. „Wir bedanken uns herzlich für das Engagement aller Kommunen, die 2021 an Meine. Deine. Eine. Welt. teilgenommen haben. Durch ihren Einsatz haben sie Menschen in Baden-Württemberg gezeigt, dass globale Verantwortung und Nachhaltigkeit vor der eigenen Haustür beginnen müssen“, so Philipp Keil, Geschäftsführender Vorstand der SEZ.

Die alle zwei Jahre stattfindende Initiative Meine. Deine. Eine Welt. wird von der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) organisiert und findet statt in Zusammenarbeit mit der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global mit den Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Meine. Deine. Eine Welt. leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen und ihrer 17 Nachhaltigkeitsziele in den Kommunen, indem vorhandene Potenziale für mehr globale Verantwortung in den Kommunen Baden-Württembergs entfaltet, gestärkt und weiterentwickelt werden. Kommunen mit ihren Städten, Schulen, Volkshochschulen, Vereinen und Weltläden sind zentrale Orte menschlicher Begegnungen, wo es jeden Tag aufs Neue möglich wird, das Bewusstsein für globale Themen zu schärfen und partnerschaftliche Netzwerke zu stärken.

Weitere Informationen zu Meine. Deine. Eine Welt 2021. sowie einen Downloadbereich mit Materialien, Flyern und Bildern finden Sie hier.

Ihre Ansprechpartnerin

DR. KIDIST HAILU

Fachpromotorin für lokale Partnerschaftsinitiativen

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ENGAGIERTE IN BADEN-WÜRTTEMBERG GLOBALE KOMMUNE MEINE. DEINE. EINE WELT. PARTNER­SCHAFTS­ZENTRUM

Meine. Deine. Eine Welt. 2021 hat begonnen

Die landesweite kommunale Initiative für eine gerechtere Welt hat begonnen.

Was können wir tun, um globale Ungerechtigkeiten abzubauen? Wie können wir unsere Welt zukunftsfähig und nachhaltig gestalten? Und warum beginnt globale Verantwortung hier direkt in unserer Kommune – also unmittelbar vor unserer eigenen Haustür? Baden-Württembergs Kommunen zeigen im Herbst 2021, im Rahmen der landesweiten Initiative Meine. Deine. Eine Welt., wie sich die Agenda 2030 der Vereinten Nationen mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung umsetzen lässt. Meine. Deine. Eine Welt. schafft Sichtbarkeit dafür, was jede und jeder in Baden-Württemberg für eine gerechtere Welt tun kann und zeigt, welche globalen Auswirkungen unser lokales Handeln hat.

Vom 1. September bis 31. Oktober 2021 sind 18 baden-württembergische Kommunen mit über 60 Veranstaltungen bei Meine. Deine. Eine Welt. 2021 dabei. „Wir freuen uns besonders, dass sich trotz der Pandemie so viele Kommunen mit einem äußerst vielfältigen Veranstaltungsprogramm angemeldet haben. Das zeigt, wie viel Expertise und Potenzial es zu Themen wie globale Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit in Baden-Württemberg gibt. Es ist ein starkes Zeichen für die Bedeutung kommunalen Engagements“, so Dr. Kidist Hailu, Fachpromotorin für Partnerschaften bei der SEZ. Alle teilnehmenden Kommunen, Landkreise und die mitwirkenden lokalen Akteur*innen können sich zudem mit ihrem Programm am Wettbewerb der Initiative beteiligen. Zu gewinnen gibt es neun Preise mit einem Preisgeld von insgesamt 30.000 Euro. Die Würdigung des Engagements der teilnehmenden Kommunen findet im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am 02. Dezember 2021 unter der Schirmherrschaft und im Beisein von Rudi Hoogvliet, Staatssekretär für Medienpolitik und Bevollmächtigter des Landes Baden-Württemberg beim Bund, im Neuen Schloss in Stuttgart statt.

Die Initiative Meine. Deine. Eine Welt. leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen und ihrer 17 Sustainable Development Goals (SDGs) in den Kommunen, indem vorhandene Potenziale für mehr globale Verantwortung in den Kommunen Baden-Württembergs entfaltet, gestärkt und weiterentwickelt werden. Kommunen mit ihren Städten, Schulen, Volkshochschulen, Vereinen und Weltläden sind zentrale Orte menschlicher Begegnungen, wo es jeden Tag aufs Neue möglich wird, das Bewusstsein für globale Themen zu schärfen und partnerschaftliche Netzwerke zu stärken. Die alle zwei Jahre stattfindende Initiative Meine. Deine. Eine Welt. wird von der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) organisiert und findet statt in Kooperation mit der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global mit den Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Weitere Informationen, alle Veranstaltungen von Meine. Deine. Eine Welt 2021. sowie einen Downloadbereich mit Materialien, Flyern und Bildern finden Sie hier.

Ihre Ansprechpartnerin

DR. KIDIST HAILU

Fachpromotorin für lokale Partnerschaftsinitiativen

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ENGAGIERTE IN BADEN-WÜRTTEMBERG FUTURE FASHION SCHULE UND GLOBALES LERNEN

Digitale Schnitzeljagd für nachhaltige Mode

Das Tool Actionbound für digitale Schnitzeljagden hilft bei der Sensibilisierung für die komplexen Herausforderungen der textilen Lieferkette und zeigt Handlungsoptionen für einen bewussten, nachhaltigen Umgang mit Textilien.

Im Rahmen der digitalen Weltladenfachtage am 9. Juni 2021 gab der Infoshop von Future Fashion Tipps und Anregungen für Weltladenmitarbeiter*innen, wie sie das Thema nachhaltige Mode in ihre Bildungsarbeit integrieren und dadurch verstärkt auch eine junge Zielgruppe erreichen können.

Referentin Misuk Choi, Future Fashion Expert und selbst Bildungsreferentin im Weltladen Tübingen, stellte eine Reihe von Methoden und Tools vor, mit denen das Thema auf kreative und innovative Weise vermittelt werden kann. Besonders das Tool Actionbound für digitale Schnitzeljagden stieß auf große Begeisterung bei den Teilnehmer*innen. Die positiven Erfahrungen und Aktionen von Future Fashion gaben den Teilnehmer*innen somit einen spannenden Impuls für ihre Bildungsarbeit in den Weltläden.

Future Fashion ist die Bewegung für nachhaltige Mode und bewusstes Konsumverhalten in Baden-Württemberg. Mehr Infos zu den digitalen Schnitzeljagden und Stadtrundgängen finden Sie auf der Homepage von Future Fashion. Dort und auf dem Future Fashion Instagram-Kanal gibt es auch weitere Informationen zu Future Fashion und nachhaltiger Mode. Mit dem Future Fashion Newsletter bleiben Sie über aktuelle Aktionen, Events und Neuigkeiten auf dem Laufenden.

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