If Rivers Could Speak ist ein kollaboratives Dokumentar- und Kunstprojekt des Kollektivs Tectonic Movement (Stuttgart/Accra) in Kooperation mit der Ateliergemeinschaft Bahnhofstraße e.V. Es untersucht zwei Flüsse – den Neckar und den Odaw – als Zeugen urbaner Veränderung, ökologischer Vernachlässigung und kollektiver Erinnerung. Durch Film, Sound, Grief Circles und ein gemeinsames digitales Archiv verbindet das Projekt lokale und transkontinentale Erzählungen über Wasser, Abfall und Überleben. Es lädt Communities dazu ein, Flüssen als lebendige Archive zuzuhören und neue Formen von Fürsorge und Verantwortung zu imaginieren.
Land: Deutschland
„Perspektivbox Weltblick“ aktiviert junge Menschen im globalen Kontext selbst aktiv zu werden. Praxisnahe Bildungseinheiten sensibilisieren für entwicklungspolitische Themen und zeigen globale Zusammenhänge auf. Interaktive Methoden fördern kritische Reflexion und verdeutlichen den Bezug zur eigenen Lebenswelt. Ziel ist es, persönliche Handlungsoptionen zu entwickeln. Ehrenamtl. Engagem., bewusster Konsum, alltägliche Solidarität oder ein entwicklungspolitischer Freiwilligendienst sind Ansatzpunkte. Im Fokus steht aber die persönliche Entwicklungsperspektive angesichts von coronabedingten Bildungslücken und dem Druck zu linearen Laufbahnen. Freiwillige aus der Entwicklungszusammenarbeit bereichern die Perspektiven. Die Materialien sind für Lehrkräfte und Gruppenleitungen einfach einsetzbar
Tales&Souls: Afrikanische Literatur in Freiburg zeigt die Vielfalt afrikanischer Literaturen und Perspektiven und fördert den kulturellen Dialog in der Stadt. Im Mittelpunkt stehen Lesungen afrikanischer Autor*innen, Gespräche über Themen wie Dekolonisierung und Frauen in der Literatur, Poetry-Formate, Workshops und ein Literatur-Labor. Literaturfans und die afrikanische Diaspora werden aktiv einbezogen. Ziel ist es, afrikanische Stimmen zu stärken, Begegnungen zu schaffen und den Austausch zwischen Afrika und Freiburg zu vertiefen. Tales&Souls verbindet mündliche Überlieferung, Geschichtswissenschaft, Technologie und Schriftkultur – als lebendige Erinnerungen und aktuelle Ausdrucksformen, die zum Dialog anregen.
Die KONstanzFERENZ ist ein offenes Forum für Dialog und Begegnung. Mit dem Titel Neue Horizonte für die Sahelregion – zwischen Hoffnung, Wandel und Verantwortung richtet sich diese auf die politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklungen in der Sahelregion insbesondere in Mali, Niger, Guinea und Burkina Faso. Im Zentrum von 3 Veranstaltungen stehen die politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Dynamiken dieser Region – und die Frage, wie globale Zusammenhänge lokal erfahrbar, verstanden und wirksam werden. Im Mittelpunkt stehen die Stimmen der afrikanischen Diaspora und Menschen mit Migrationserfahrung. Ihre Perspektiven, Erfahrungen und Ideen bilden den Ausgangspunkt für einen Dialog auf Augenhöhe – zwischen Menschen aus der Bodenseeregion und afrikanischen Communities.
Filmfestival im April 2026 mit ca. 35-45 Spiel-, Dokumentar-, Kurzfilmen aus/über Iberoamerika zu gesellschaftspolitisch wichtigen Themen, einem Länderfokus Uruguay und inhaltlichem Fokus auf „Menschenrechte in Lateinamerika – Stimmen gegen das Schweigen und für Gerechtigkeit“. Publikumsgespräche mit engagierten Filmschaffenden, Aktivistinnen, Expertinnen ermöglichen dem Publikum, sich tiefer und empathisch mit den entwicklungspolitischen Menschenrechtsthemen auseinanderzusetzen: flankiert von einem Rahmenprogramm wie Diskussionsrunden, Konzerten, Performances oder Ausstellungen sowie Schulvorführungen und Events in der Stadt. In Kooperation mit renommierten Institutionen aus Kultur und Wissenschaft, MigrantInnen- und Menschenrechtsorganisationen und vielen Ehrenamtlichen.
Beim Bildungsprojekt Climate Stories begegnen Schüler:innen in Deutschland digital jungen Menschen aus dem Globalen Süden. Als Klimazeug:innen berichten diese in interaktiven Workshops von den Auswirkungen der Klimakrise auf ihr Leben und von ihrem Engagement für Umwelt- und Klimaschutz vor Ort. Ihre multimedial aufbereiteten Geschichten vermitteln globale Zusammenhänge und schaffen einen authentischen Zugang zu Themen wie Klimagerechtigkeit und Entwicklungszusammenarbeit. Im direkten Gespräch mit den Teilnehmenden entsteht ein lebendiger Austausch auf Augenhöhe.
In neuen, vertiefenden Einheiten setzen die Schüler:innen danach eigene Klimaschutzprojekte um. So erfahren sie Selbstwirksamkeit und werden zu aktiven Mitgestalter:innen einer klimagerechten Zukunft.
„Was habe ich hier in Baden-Württemberg eigentlich mit dem Meer zu tun?“ – diese Frage hören wir immer wieder bei unseren Veranstaltungen in Süddeutschland. Mit „Das Meer vor deiner Haustür“ möchten wir mit Pro Ocean Wissen und Verbundenheit schaffen: Meeresschutz beginnt nicht erst an der Küste. Durch Erarbeitung von anschaulichen, kreativen Bildungsformaten zeigen wir Kinder und Jugendlichen in Baden-Württemberg auf, wie eng ihr Alltag mit der Küste und den Ozeanen verbunden ist – von den Alpen bis zur Nordsee, vom Einkaufszettel, über den Fisch auf dem Teller, die Luft die sie atmen bis zum Plastikmüll im Watt. Das Projekt macht deutlich: Jeder kann zum Schutz der Ozeane beitragen – egal, wie weit das Meer entfernt scheint.
Nach der erfolgreichen Einführung der Engagement-Tage 2025, mit denen wir junge Erwachsene zu entwicklungspolitischem Engagement motivieren und sie darin begleiten, möchten wir in 2026 unser pädagogisches Konzept optimieren und weitere Teamende ausbilden, die der hohen Nachfrage nach Workshops nachkommen können.
Mit einer ausführlichen Evaluation, der Überarbeitung unseres Konzepts sowie Schulungen für unsere Teamende möchten wir die optimierte Umsetzung der Engagement-Tage 2026 sichern und und sie so weiterentwickeln, dass unsere Teilnehmende großflächig in ein wirkungsvolles und freudiges Engagement finden.
Eskalierende Kriege sind medial omnipräsent; die Friedensarbeit in (Post-)Kriegsgesellschaften hingegen nahezu unsichtbar. Es fehlen Wissen und öffentliche Diskussionen zu (über-)lebenswichtigen Friedensinitiativen, Konfliktbearbeitung und -prävention. „Frieden ist machbar“ macht Erfahrungswissen von Friedensfachkräften im Globalen Süden aus ihren Perspektiven und mit ihren Stimmen sicht- und hörbar. Friedensinitiativen werden portraitiert, Herausforderungen diskutiert. Aufbauend auf journalistische Recherchen mit jungen Menschen vemitteln wir in einer Podcast- und Radio-Sendereihe (ergänzt durch Online-Formate) Kenntnisse über Konflikttransformation. So fördern wir Medien-Skills und deeskalierendes Denken & Engagement für zivile Friedensarbeit. Denn die wirkt – wenn sie unterstützt wird!
Mit dem Projekt „Jugend gestaltet eine solidarische Welt – Vielfalt im Oberen Murrtal“ stärkt der Kreisjugendring Rems-Murr e.V. gemeinsam mit dem Internationalen Freundeskreis Murrhardt e.V. das Bewusstsein junger Menschen für globale Zusammenhänge, Solidarität und Vielfalt.
Zentrale Elemente sind die Wanderausstellung „Bilder einer solidarischen Welt“, interaktive Workshops und E-Learnings zu Themen wie Antirassismus, Fair Trade und Klimagerechtigkeit sowie Begegnungsfeste mit internationalen Spezialitäten.
Das Projekt verbindet globale Bildung mit lokaler Jugendbeteiligung und schafft neue Netzwerke zwischen Vereinen, Kirchen und Migrant:innen im ländlichen Raum.