Ankommen in der Fremde: Psychologische Prozesse bei Migration und Integration

Auswandern kann positive Veränderungen und Entwicklungen ermöglichen, bedeutet jedoch auch immer das Erleben von großem Verlust. Alle Migrantinnen und Migranten machen einen Anpassungsprozess durch, in dem sie z. B. ihrer Sprache, Heimat, Kultur, Identität nachtrauern. Auch bei einem Umzug innerhalb des eigenen Landes können solche Erfahrungen auftreten. Durch einen solchen Prozess tauchen bestimmte körperliche und psychologische Symptome auf, die man als „Ulysses-Syndrom“ bezeichnet.
Der Vortrag handelt davon, wie man Anzeichen des Ulysses-Syndroms im Alltagsleben von Migrantinnen und Migranten erkennen und welche hilfreichen Handlungsstrategien man aus psychologischer und sozialarbeiterischer Sicht anwenden kann.
Alle Interessierten – Deutsche sowie Migrantinnen und Migranten, besonders auch Menschen, die sich in diesem Bereich engagieren – sind herzlich eingeladen. Bei großem Interesse besteht im Laufe des Jahres die Möglichkeit, z. B. englisch- oder spanischsprachige Workshops anzubieten.

Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Fraueninformationszentrum FIZ sowie dem Forum der Kulturen Stuttgart e. V.

 

 

Details

Veranstaltungsort
  • Welthaus Stuttgart, Globales Klassenzimmer
  • Charlottenplatz 17
  • 70173 Stuttgart
Zielgruppe
  • Engagierte in Baden-Württemberg
  • Migrantenorganisationen
Datum Donnerstag, 1. März 2018 von 18:30 - 21:00 Uhr
Dauer 2h 30m
Referenten
  • Romina Tumini, Psychologin und Psychopädagogin
  • Nele Diether, Sozialarbeiterin B.A., Beraterinnen im Fraueninformationszentrum FIZ, Stuttgart
Veranstalter SEZ
Ansprechpartner
Astrid Saalbach Web

Astrid Saalbach

  • Partnerschaften allgemein
  • 0711 / 2 10 29-80
  • 0711 / 2 10 29-50