Die koloniale Epoche endete nach landläufiger Überzeu­gung Anfang der 1960er Jahre, als die meisten kolonisier­ten Nationen offiziell unabhängig wurden. Diese Epoche hat aber ein unvergessliches und kritisches Erbe hinterlassen. Das koloniale Erbe wurde auch im täglichen Leben bewahrt - sei es in Institutionen, Bildungssystemen oder in Beziehungen und spiegelt sich auch in unserem Alltag wider. Koloniale und von rassistischen Ressentiments geprägte Denkweisen schwingen immer wieder mit.

Dieser Workshop regt an zum kritischen Nachdenken über koloniale Kontinuität und veranschaulicht wie sich das kolonialen Erbe im Alltag manifestiert hat.

Was ist das koloniale Erbe?
Wie manifestiert sich das im Alltag?
Was hat das mit mir zu tun?
Inwieweit könnte ein Dekolonisationsprozess helfen, sich von diesem Erbe zu befreien?

Anhang Textabschnitt, Bilder und Video werden bestimmte Positionierungen und Haltungen in der Gesellschaft analysieren, die verschiedenen Aspekten der bestehenden Machtstrukturen dienen und verstärken. Es geht darum, zu reflektieren und neue Handlungsmöglichkeiten für sich selbst zu entdecken, um einen Perspektivwechsel zu erzeugen.

Details


 
 
 

Veranstaltungsort
  • Welthaus Stuttgart e.V. | Globales Klassenzimmer
  • Charlottenplatz 17
  • 70173 Stuttgart
Zielgruppe
  • Eine-Welt-Läden-Engagierte
  • Engagierte in Baden-Württemberg
  • Kommunen in Baden-Württemberg
  • Migrantenorganisationen
Datum Samstag, 12. Juni 2021 von 10:00 - 16:00 Uhr
Dauer 6h
Kosten
Unkostenbeitrag für Verpflegung
Referenten
  • Mariette Nicole Afi Amoussou, Fachpromotorin migrantische Partizipation und Postkolonialismus, Bildungsreferentin
Anmeldeschluss Mittwoch, 9. Juni 2021
Veranstalter Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ), im Rahmen des Eine Welt-Promotor*innen-Programms Baden-Württemberg gefördert von RENN.süd und dem BUND Baden-Württemberg e. V.
Ansprechpartner
Kidist Hailu Web

Kidist Hailu

  • Fachpromotorin für Partnerschaften
  • 0711 / 2 10 29-81
  • 0711 / 2 10 29-50