​Frisches Obst und günstige Früchte aus Südspanien – auf wessen Kosten?

im Rahmen der Spanischen Kulturtage

In Südspanien, eine der trockensten Regionen Europas, wird großflächig Obst und Gemüse angebaut. In der extensiven Gewächshauskultur sind rund 80.000 Menschen beschäftigt, die Hälfte davon illegal: Geflüchtete ohne Papiere, viele aus afrikanischen Ländern, arbeiten dort unterhalb des Mindestlohnes, leisten oft unbezahlte Mehrarbeit, sprühen Pestizide ohne Schutzkleidung. Ohne Trinkwasser und Strom leben sie selbst in Plastikzelten am Rande der Plantagen. Für eine Verbesserung der Situation sind Landwirte, Großabnehmer und Supermarktketten in Nordeuropa, die lokale, nationale und EU-Politik, vor allem aber wir – die Konsumenten – in der Verantwortung. Um diese soll es an diesem Abend mit Vortrag und Diskussion gehen.

Details

Veranstaltungsort
  • Hospitalhof
  • Büchsenstraße 33
  • 70174 Stuttgart
Datum Montag, 16. November 2020 von 19:00 - 21:00 Uhr
Dauer 2h
Referenten
Veranstalter Zentrum für Entwicklungsbezogene Bildung der Ev. Landeskirche in Württemberg, Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ); Evang. Bildungszentrum Hospitalhof