Indien-Abend: Sklaverei in Mode - Lösungen für menschenwürdige Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie

Im südindischen Tamil Nadu, einem der größten Textilstandorte der Welt, arbeiten zwei Millionen Menschen. Darunter sind 300.000 Mädchen und junge Frauen, die vor allem in Baumwollspinnereien wie Sklavinnen schuften: Sie leisten exzessive Überstunden, verdienen nicht einmal den Mindestlohn und sind häufig durch Knebelverträge für Jahre gebunden.

terre des hommes engagiert sich dort mit dem indischen Projektpartner Care-T gegen Kinderarbeit und Ausbeutung. Mit Unterstützung des BMZ und der C&A Foundation konnten bereits 40.000 Mädchen und jungen Frauen aus ausbeuterischer Arbeit befreit und ihnen Schul- oder Berufsbildung ermöglicht werden. Darüber werden der Direktor von Care-T, Sinnathambi Prithiviraj und P. E. Reji vom Büro von terre des hommes in Bangalore berichten.

Aber wie könnte eine nachhaltige Lösung aussehen? Wie können Politik und Wirtschaft bessere Arbeitsbedingungen in Lieferketten fördern? Wie müssten verbindliche Regeln für Unternehmen aussehen, damit sie vor Ort Wirkung erzielen? Mirjam Hitzelberger vom DEAB stellt die Initiative „Lieferkettengesetz“ in Deutschland vor.

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Details

Veranstaltungsort
  • WeltRaum, ifa, Altes Waisenhaus
  • Charlottenplatz 17
  • 70173 Stuttgart
Datum Mittwoch, 12. Februar 2020 von 19:00 - 21:00 Uhr
Dauer 2h
Referenten
  • Sinnathambi Prithiviraj, Indien, P. E. Reji, Indien und Mirjam Hitzelberger, DEAB
Veranstalter Veranstaltung in Kooperation mit terre des hommes Stuttgart, dem DEAB - Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e. V., der Kampagne für Saubere Kleidung, der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ), den Stuttgarter Weltläden, dem Welthaus Stuttgart e. V. und dem Zentrum für Entwicklungsbezogene Bildung (ZEB) im Rahmen von Future Fashion und dem Eine Welt-Promotor*innen-Programm Baden-Württemberg