Die Situation von Frauen und Mädchen in Indien

Täglich erfahren Frauen und Mädchen in Indien Diskriminierung und Gewalt. So sind z.B. 42% der verheirateten Frauen bereits als Kinder verheiratet worden. Frauen und Mädchen haben geringeren Zugang zu Nahrungsmitteln und medizinischer Versorgung. Frauen haben in dieser stark patriarchalischen Gesellschaft auch innerhalb der Familie wenig zu bestimmen. Besonders in ländlichen Gebieten, wo mehr als 65% der Bevölkerung leben, müssen sie neben der Feldarbeit noch die Arbeit im Haus alleine bewältigen und sind dabei häufig häuslicher Gewalt ausgesetzt. Dass Mädchen und Frauen zur Weiterbildung oder Arbeit aus dem Haus zu gehen, wird oft nicht erlaubt. Manchmal jedoch bleibt den Frauen und Mädchen nichts anderes übrig als außer Haus unter sklavenähnlichen Bedingungen zu arbeiten und Geld zu verdienen, wo sie dann der Gewalt ihrer männlichen Vorgesetzten ausgeliefert sind.

Ziel der Projektarbeit von terre des hommes ist es, die Frauen und Mädchen zu stärken, ihre Rechte zu fördern und ihnen damit die Teilhabe in allen Bereichen des sozialen, wirtschaftlichen und politischen Lebens zu ermöglichen.

Ingrid Mendonca ist bereits seit 1980 für terre des hommes tätig und z.Zt. verantwortliche Koordinatorin der Programme von terre des hommes Deutschland für Südasien (Indien, Nepal, Pakistan und Afghanistan) wird dazu verschiedene Projektbeispiele vorstellen.

Details

Veranstaltungsort
  • Rathaus Stuttgart, Kleiner Sitzungssaal
  • Marktplatz 1
  • 70173 Stuttgart
Datum Mittwoch, 18. September 2019 von 19:00 - 21:00 Uhr
Dauer 2h
Referenten
  • Referentin: Ingrid Mendonca
Veranstalter terre des hommes, Weltladen Botnang, Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) mit freundlicher Unterstützung vom Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB) e.V., Stuttgarter Weltläden, Steuerungsgruppe Fairer Handel Botnang, Zentrum für Entwicklungsbezogene Bildung (ZEB) und im Rahmen des Eine Welt-Promotor*innen-Programms Baden-Württemberg