Beispiele für Aktionen und Öffentlichkeitsarbeit

Die Vielfalt an Veranstaltungen im Rahmen von Meine. Deine. Eine Welt. ist sehr groß. Einige davon stellen wir hier vor - vielleicht sind neue Ideen für Ihr Engagement dabei? Wenn Sie Fragen zu einzelnen Aktionen haben, melden Sie sich gerne bei uns für weitere Details. Nach den Beispielen finden Sie exemplarisch einige Flyer, Programmhefte und Plakate aus den bisher beteiligten Städten und Gemeinden. Sollten Sie dazu etwas wissen wollen, stellen wir gerne den Kontakt zu den Gestaltenden dieser Werbemittel her.

50 Akteure, 50 Veranstaltungen, 1 Website

Den Slogan "Global denken, lokal handeln." hat Fellbach verinnerlicht. Mit einem riesigen Netzwerk aus 50 verschiedenen lokalen Akteuren ist in der Stadt deutlich angekommen, dass den Kommunen in der Umsetzung der Agenda 2030 eine entscheidende Rolle zukommt. Die "3. Fellbacher Weltwochen" waren von einem roten Faden durchzogen: Jede der 50 Aktivitäten wurde einem oder mehreren SDGs zugeordnet; dies konnte man im umfangreichen Programmheft (s. u.) deutlich erkennen. Zusätzlich wurde eine eigene Website eingerichtet! Und auch an innovativen Formaten mangelte es nicht: Schülerinnen und Schüler türmten in einer Installation rund 2.100 Coffee-to-go-Becher vor dem Weltladen auf. Zuvor hatten sie sich bei Bäckereien über den Konsum des Coffees to go erkundigt und Schautafeln erstellt. Vor dem Weltladen kamen sie dann mit Passanten ins Gespräch und konnten eine breite Öffentlichkeit erreichen.

Stadtbusse als Werbeträger

Wie bringt man Entwicklungspolitik auf die Straße und zu Menschen, die damit bisher noch nicht so stark in Berührung kamen? Zum Beispiel mit zwei Linienbussen, die sieben Monate lang im Ludwigsburger Stadtverkehr eingesetzt wurden. Außen klebten die Logos von Vereinen und Initiativen, die sich von der Barockstadt aus für eine weltweit gerechte Entwicklung einsetzen, innen gab's Vorstellungsflyer zum Mitnehmen. In Baden-Baden wurden die Displays der Stadtbusse mit aktuellen Veranstaltungshinweisen zur Interkulturellen Woche bespielt - so waren die Fahrgäste bestens über das Programm informiert. Mit diesen Werbeaktionen kann es gelingen, Themen wie Menschenrechte, Gerechtigkeit oder fairer Lohn immer wieder ins Blickfeld zu rücken, zu Veranstaltungen einzuladen und gleichzeitig neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter für das Ehrenamt zu gewinnen. Allzeit gute Fahrt!

Wer macht mit beim Eine-Welt-Netzwerk?

"Wer ist denn in Ehrenkirchen noch aktiv?" wurde die SEZ vor einigen Jahren gefragt. Nach einer Datenbankrecherche und dem Tipp, bei der Stadtverwaltung und dem Vereinsregister nachzufragen, fanden sich rund 10 verschiedene Gruppen, die sich mit Partnerinnen und Partnern in unterschiedlichen Ländern des Globalen Südens engagieren, sich mit Eine-Welt-Themen beschäftigten und die sich aber untereinander teilweise noch nicht kannten. Dank der Initiative Meine. Deine. Eine Welt. ist so das Ehrenkirchener Netzwerk entstanden. Seither veranstaltet die Gruppe jedes Jahr einen Eine-Welt-Tag in der Sporthalle. Neben fairer Verpflegung und Vorstellung der eigenen Aktivitäten, gibt es jede Menge Information und Mitmachangebote für Groß und Klein.

Schweißtreibender Wettstreit

Welche Klasse kann die Wassertonne am schnellsten füllen? Diese Frage beschäftigte Schülerinnen und Schüler in Ulm, die aus der Blau Wasser schöpften und die vollen Eimer auf ihrem Kopf vom Fluss bis zum Münsterplatz balancierten. Dort wurde das kühle Nass dann abgeliefert. Alle mussten so lange hin-und hergelaufen, bis die Fässer voll waren. Diese Aufgabe war ziemlich anstrengend und verdeutlichte, welch harten Arbeitsalltag manche Kinder in anderen Teilen der Erde haben, die nicht einfach den Wasserhahn für sauberes Trinkwasser aufdrehen können. Viele Ulmer Passanten blieben verwundert stehen und kamen mit den Kindern und Jugendlichen über den Hintergrund der Aktion ins Gespräch. Der Wettstreit war Teil eines Afrika-Tages einer Schule mit Workshops, Filmen, Ausdauerlaufen auf dem Sportplatz und Veranstaltungen im und um das Stadthaus, der Volkshochschule und dem Museum für Brotkultur.

Jedes Jahr ein Schwerpunktthema

In Ravensburg sind die Stadtverwaltung und die vielen gesellschaftlichen Akteure ein eingespieltes Team. Hand in Hand wird zusammengearbeitet, wenn es darum geht, jedes Jahr einen anderen Themenschwerpunkt zu setzen. Menschen auf der Flucht, Aids, Klimaschutz - egal, was es ist, zum wechselnden Aktionsthema gibt es dann Ausstellungen, Vorträge, Wettbewerbe, Lernrallyes etc. Und auch die Nachwuchsarbeit spielt dabei eine große Rolle: Vom Kindergarten bis zur weiterführenden Schule werden alle mit in die Vorbereitungen eingebunden, denn die nachhaltige Bewusstseinsbildung für Eine-Welt-Themen bei Kindern und Jugendlichen ist den Ravensburgerinnen und Ravensburgern sehr wichtig. Auf dem Marktplatz werden dann die Ergebnisse präsentiert und einem großen Publikum vorgestellt. Welches Thema steht nächstes Mal im Mittelpunkt?

Treffpunkt VHS - Afrika im Blick

Eine Volkshochschule ist ein guter Ort, um Neues lernen und Menschen zu begegnen. In diesem Sinne veranstalteten die VHS Heilbronn und eine Vielzahl engagierter Bürgerinnen und Bürger der Stadt einen abwechslungsreichen Tag rund um unseren Nachbarkontinent Afrika. Informative Vorträge, ein unterhaltsames Theaterstück für Kinder, ein bunter Markt der Ideen sowie ein mitreißendes Abschlusskonzert fanden alle unter dem Dach der zentral gelegenen VHS statt.

Markt der Kulturen

In Schramberg leben Menschen aus der ganzen Welt. Grund genug, um sich an einem Tag in der Schulaula zusammenzufinden, das eigene Engagement vorzustellen und ins Gespräch zu kommen. Das stärkt die Gemeinschaft und trägt zu einem guten Miteinander bei. Auf Einladung des Oberbürgermeisters und des Forums Eine Welt beteiligten sich knapp 40 verschiedene Gruppen und Vereine am "Markt der Kulturen" mit Improvisationstheater, Liedern, Bilderbuchkino, Erzählrunden und Street-Dance. Ein gelungener Tag mit und für Schramberger Bürgerinnen und Bürger!

Fair in den Tag starten

Egal, was man vorhat: Man sollte gut gestärkt in den Tag gehen. Mit einem fairen und nachhaltigen Frühstück geht es gleich noch besser! In Schwäbisch Gmünd wurde dafür der ganze Marktplatz mit Tischen und Bänken ausgestattet und die Tafel liebevoll gedeckt. Die Bäckerinnung Schwäbisch Gmünd spendiert einen riesengroßen Hefezopf, die Gmünder Imker stellen ihren Honig zur Verfügung und schwäbische Hausfrauen kochen zusammen mit Geflüchten Marmelade. Der Erlös ging als Spende an den Gmünder Tafelladen. Parallel zum Frühstück wurde der Oberbürgermeister gewogen mit dem Ziel, so viel fairen Kaffee zu verkaufen, wie der Verwaltungschef auf die Waage brachte. So gestärkt, konnte es dann auf einen nachhaltigen Stadtrundgang gehen, um sich mit dem eigenen Konsum auseinanderzusetzen und zu erfahren, welche Geschäfte, Restaurants und Cafés Faires und Nachhaltiges anbieten.

Feiern ohne Grenzen

An der Grenze zwischen der Schweiz und Deutschland steht regelmäßig das Verbindende statt das Trennende im Fokus. Dann findet in Kreuzlingen und Konstanz das Interkulturelle Fest statt. Es führt nicht nur Menschen aus der Konzilstadt mit den Schweizer Nachbarn zusammen, sondern Menschen aus allen Teilen der Welt, die in den beiden Städten am Bodensee zuhause sind. Zahlreiche Veranstaltungen, Ausstellungen und Aktionen laden dann ein, die kulturelle Vielfalt vor Ort zu entdecken, sich miteinander auszutauschen und zu diskutieren, wie diese Vielfalt in beiden Städten gemeinsam gelebt und weiterentwickelt werden kann.

Nepal zu Gast im Filstal

Im Filstal weiß man genau, wo Nepal liegt. Das kleine Land im Himalaya ist dort immer wieder präsent, das unermüdliche Engagement eines Partnerschaftsvereins bindet viele Bürgerinnen und Bürger in Ebersbach mit ein. Auch die Stadtverwaltung ist sehr engagiert dabei. Einmal im Jahr rückt das "Dach der Welt" aber besonders in den Fokus. Im voll besetzten Saal im Haus Filsblick heißt es: Namaste und herzlich willkommen beim Nepal-Abend! Das Publikum erfährt dann Neues aus der Projektarbeit vor Ort, von den Partnerinnen und Partnern und der politischen und gesellschaftlichen Lage im Land. Darüber hinaus wird das Nationalgericht „Dal Bhat“ gereicht, handgefertigte Waren werden angeboten und auch eine kleine Galerie mit Eindrücken aus den Projekten wird gezeigt.

Afrika-Feschdle im Landratsamt

"Ein Boot kommt nicht voran, wenn jeder auf seine Art rudert." so begrüßte der Landrat in seinem Haus die Gäste zum Afrika-Feschdle. Den Organisatoren war es ein Anliegen, mit dem Fest gegenseitigen Austausch, Begegungen und Gespräche, Feiern und gemeinsames Essen zu ermöglichen - für einen Gewinn bringenden Weg für alle im Rems-Murr-Kreis. Ein differenziertes Bild von Afrika wurde mit verschiedenen Aktionen gezeichnet, die maßgeblich von den Mitbürgerinnen und Mitbürgern aus nahezu 40 verschiedenen afrikanischen Ländern im Kreis, gestaltet wurden. Ein schönes Gemeinschaftsprodukt war auch ein extra angefertigtes Kochbuch mit vielen Köstlichkeiten unseres Nachbarkontinents.

Mit Pauken und Trompeten für Eine Welt

Was ist Kindern in Aquello und Mannheim wichtig? Worauf legen sie Wert und welche Wünsche haben sie für die Zukunft? Bei Projekttagen an einer Mannheimer Schule rückten die Welten des ecuadorisch-kolumbianischen Grenzlands mit Nordbaden eng zusammen. Eine große Hilfe war dabei die Musik, sie verbindet und kann viel transportieren. So kam es zu einem "Fusion-Konzert" mit dem Blasorchester der Schule, einer Straßburger-Mannheimer Musikgruppe sowie der ecuadorischen Band "Los Metálicos". Eine besondere Aktion gab es dann noch in der Kinderabteilung eines Kaufhauses in der Innenstadt: Neben musikalischer Umrahmung brachte eine Ausstellung "Meine Welt" mit "Deiner Welt" zusammen.

Sport frei!

Mit einem Sponsorenlauf wie in Schwäbisch Gmünd oder Rheinmünster kann man gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen: Zum einem kann man finanzielle Mittel für ein Projekt "erlaufen", zum anderen gewinnt man aber vor allem reichlich Aufmerksamkeit. Sprechen Sie doch Ihre lokalen Sportvereine, Firmen-Lauf-Treffs, Schulklassen oder Walking-Gruppen an, mitzulaufen und lassen Sie die Rennstrecke mitten durch Ihren Ort gehen. So werden Ihre Themen sprichwörtlich in die Stadtgesellschaft getragen. Bei der Siegerehrung gibt's dann faire Köstlichkeiten, ein fair gehandeltes T-Shirt oder einen fairen Ball. In diesem Sinne: Los geht's!

Beispiele für Flyer, Programmhefte und Plakate