SEZ unterstützt Austausch zwischen afrikanischen und baden-württembergischen Juristinnen und Juristen

Austausch und gegenseitiger Perspektivwechsel stehen im Fokus des Projekts. So dient der Aufenthalt dem besseren Kennenlernen der Justizsysteme der beteiligten Länder und dem fachlich-praktischen Austausch aller Teilnehmenden. Besuche der Amtsgerichte Stuttgart und Esslingen sowie von Verhandlungen in Straf- und Familiensachen geben einen Einblick in den Alltag der deutschen Rechtsprechung. Aufgaben und Arbeit des Bundesgerichtshofs und des Bundesverfassungsgerichts stehen im Mittelpunkt eines eintägigen Aufenthalts in Karlsruhe. Treffen mit Staatsministerin Theresa Schopper sowie mit dem baden-württembergischen Justizminister Guido Wolf sind ebenso wichtiger Bestandteil des Besuchsprogramms.

„Die Partnerschaft mit Afrika beinhaltet mehr als nur wirtschaftliche Beziehungen, wir lernen sehr viel von den Partnern im Süden“, sagt Philipp Keil, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ). „Mit dem Juristenaustausch trägt Baden-Württemberg mit dazu bei, eine nachhaltige Entwicklung zu fördern und allen Menschen Zugang zur Justiz zu ermöglichen und ein effektives Rechtswesen auf allen Ebenen aufzubauen, wie es auch im Ziel 16 der Agenda 2030 gefordert wird.“ Die SEZ ist die Projektträgerin des Juristenaustauschs, der vom Staatsministerium Baden-Württemberg und vom Ministerium der Justiz und für Europa Baden-Württemberg finanziert wird.

Zum Abschluss des einwöchigen Aufenthalts nehmen die Juristinnen und Juristen aus Afrika an der 46. Jahrestagung der Gesellschaft für Afrikanisches Recht e.V. in Stuttgart teil. Titel der diesjährigen Veranstaltung ist „Judiciary, Public Administration and Rule of Law in Africa“. Die afrikanischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden dort über verschiedene Aspekte des Justizwesens und Herausforderungen für die Justizbehörden ihrer Länder sprechen.

Hintergrund zur SEZ

Die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) will die baden-württembergische Bevölkerung für ein global verantwortliches Handeln sensibilisieren und aufzeigen, wie jede und jeder etwas für eine gerechtere Welt tun kann. Schwerpunktthemen sind der Faire Handel, Partnerschaften zwischen Menschen in Baden-Württemberg und Menschen in den Ländern des globalen Südens, Globales Lernen und verantwortliche Unternehmensführung (CSR).

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