Future Fashion – vom Außenseiter zum Mainstream

Future Fashion ist auch dieses Jahr auf der Messe Fair Handeln vom 25.-28. April auf der Landesmesse Stuttgart wieder stark vertreten. Seit 2017 greift die Messe Fair Handeln das Thema nachhaltige Mode mit einem eigenen Sonderausstellungsbereich auf.

Mitmachaktionen, Modenschauen mit fairen Klamotten, Aussteller, Modemacherinnen und Modemacher – ein vielseitiges Angebot erwartet die Besucherinnen und Besucher. Bei Future Fashion Newcomer präsentieren sich vier Tage lang Fashion-Start-ups mit coolen und nachhaltigen Designs und Ideen.

Einen besonderen Blick hinter die Kulissen des Fashionbiz gibt die Veranstaltung „Fashion Revolution. Chancen und Herausforderungen in der Textilproduktion.“ Die indische Näherin Sharmilaben Kamli berichtet über ihre Arbeit bei Purecotz und die Veränderungen der letzten Jahre in den Textilbetrieben. Sethu Lakshmy Chakkenchath gibt Einblicke in das Produzentennetzwerk NAPP und erläutert, wie sich ihre Arbeit im Rahmen des Textil-Standards gestaltet, welches Potenzial es hat und welche Herausforderungen vorhanden sind. Rapha Breyer von TransFair e.V. erläutert das Fairtrade-System im Textilbereich und stellt einen Bezug zum Handel in Deutschland her.

Einen tieferen Einblick in den Bereich der Berufsbekleidungsindustrie gibt Marijke Mulder von FEMNET. Sie präsentiert Ergebnisse einer neuen Studie zu Arbeitsbedingungen in der Berufsbekleidungsindustrie. Abgerundet wird die Veranstaltung durch Deniz Köksal mit seinen investigativen Erkenntnissen aus Vietnam und Indonesien zum Thema „Social Sustainability in the Apparel Supply Chain“.

Die Unternehmerin Waithera Gaitho aus Kenia berichtet über „Fashion made in Africa“. Die Startup-Szene in Afrika blüht, in internationalen Märkten sind afrikanische Modelabels immer gefragter. Vor allem im Fair-Fashion-Bereich gibt es enormes Potenzial.

Das gesamte Rahmenprogramm von Future Fashion auf der Messe Fair Handeln finden Sie unter https://www.futurefashion.de/m...

Hintergrund zu Future Fashion

Future Fashion ist die neue Bewegung für nachhaltige Textilien und bewusstes Konsumverhalten in Baden-Württemberg. Initiiert wurde sie von der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ). Slow Fashion erobert mehr und mehr den Mainstream, zahlreiche Eco und Fair-Fashion-Labels erreichen eine stetig wachsende Anhängerschaft.

Future Fashion führt verschiedene Aktionen durch und informiert mit Veranstaltungen über das Thema nachhaltige Mode. So organisierte Future Fashion beispielsweise in Zusammenarbeit mit der Jugendinitiative der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg im Jahr 2018 mehr als 20 Future-Fashion-Stadtrundgänge und Kleidertauschparties in Stuttgart. Für Schulen und Jugendgruppen organisierte die SEZ 13 Workshops zu Future Fashion, im September 2018 startete das Pilotprojekt „Future Fashion@school“ mit zehn teilnehmenden Schulen in den Landkreisen Ludwigsburg und Heilbronn.

Hintergrund zur SEZ

Die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg will die baden-württembergische Bevölkerung für ein global verantwortliches Handeln sensibilisieren und aufzeigen, wie jede und jeder etwas für eine gerechtere Welt tun kann. Die Stiftung fördert und vernetzt private, kommunale und regionale Initiativen zur Verbesserung und Vertiefung der Entwicklungszusammenarbeit mit den Ländern des Globalen Südens. Sie stärkt damit das Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger in Baden-Württemberg für die Notwendigkeit der Entwicklungszusammenarbeit.

Mehr Informationen zur SEZ finden Sie unter https://sez.de/

Pressekontakt: Beate Wörner, SEZ, Tel.: 0711 / 2 10 29-40, E-Mail: woerner@sez.de