Eröffnung des Future Fashion Store x SECONTIQUE

Rund 50 geladene Gäste nahmen an der Eröffnung teil, darunter auch der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller. In seiner Rede ging er vor allem auf den Aspekt der Nachhaltigkeit ein, der bei dem Konzept des Future Fashion Stores eine zentrale Rolle spielt. „Der Future Fashion Store legt den Grundstein, um für einen bewussten Konsum zu sensibilisieren und das Wissen in Handeln umzusetzen“, so Untersteller. „Das nachhaltige Handeln steht auch im Zentrum der Maßnahmen der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes. So gilt es immer wieder deutlich zu machen, dass nachhaltiger Konsum nichts mit Verzicht und Einschränkungen zu tun hat, sondern langfristig Freude macht und hilft, unsere Lebensgrundlagen zu sichern.“

Die Stuttgarter Bürgermeisterin für Soziales und gesellschaftliche Integration, Dr. Alexandra Sußmann, beleuchtete in ihrer Ansprache das Engagement der Landeshauptstadt in Sachen Nachhaltigkeit und globaler Verantwortung. „Ich freue mich sehr über den neuen Future Fashion Store als Bereicherung mitten in der Stadt. Er macht Nachhaltigkeit und globale Verantwortung für alle direkt erlebbar und er stärkt die Stadt als Nachhaltigkeitsmetropole. Es gibt schon etliche kleine, feine Modelabels in Stuttgart, die nachhaltig und fair produzieren. Der neue Store stärkt die Szene durch weitere Vernetzung und macht die Slow- und Fair-Fashion Szene sichtbar.“

Der Future Fashion Store X SECONTIQUE ist ein Gemeinschaftsprojekt von Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) und Aktion Hoffnung Rottenburg-Stuttgart e.V. Das Projekt denkt Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit zusammen. Tragende Säule des in Deutschland bislang einmaligen Store-Konzepts ist die Bildungskomponente für global verantwortungsvolles Handeln, wie Philipp Keil, Geschäftsführender Vorstand der SEZ, in seiner Begrüßung ausführte: „Um die Herausforderungen unserer Zeit zu meistern, gehen wir mit dem Store neue Wege des sozialen Unternehmertums und bieten gleichzeitig einen Ort, an dem die dringendsten Fragen unserer Zeit diskutiert werden.“

Anton Vaas, Geschäftsführender Vorstand der Aktion Hoffnung, ging insbesondere auf den Konsum von Kleidung ein, der aus seiner Sicht zwingend ressourcenschonender und sozial verträglicher werden muss. „Es ist ökologisch und sozial kaum mehr verantwortbar, wenn Kleidung aufwendig produziert und dann kaum getragen wird. Mit unserem Store verlängern wir die Lebensdauer von Textilien und zeigen, dass es voll im Trend liegt, sich im Second Hand Shop modisch einzukleiden.“

Hintergrund zum Future Fashion Store und den Partnern

Future Fashion Store x SECONTIQUE im Gerber in Stuttgart ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) und der Aktion Hoffnung der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) will die baden-württembergische Bevölkerung für ein global verantwortliches Handeln sensibilisieren und aufzeigen, wie jede und jeder etwas für eine gerechtere Welt tun kann. Schwerpunktthemen sind der Faire Handel, Partnerschaften zwischen Menschen in Baden-Württemberg und Menschen in den Ländern des globalen Südens, Globales Lernen und verantwortliche Unternehmensführung (CSR). Die Aktion Hoffnung Rottenburg-Stuttgart e.V. unterstützt seit mehr als 50 Jahren durch finanzielle Hilfen Partnerschaftsprojekte und Bildungsvorhaben in aller Welt. Zur Finanzierung ihrer Arbeit sammelt sie gebrauchte Textilien und vermarktet diese im Großhandel nach den im Dachverband FairWertung geltenden Kriterien sowie im Einzelhandel unter dem Label SECONTIQUE.

Pressekontakt bei der SEZ
Beate Wörner
Tel. 0711 / 2 10 29-40
woerner@sez.de
Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) Werastraße 24
70182 Stuttgart
info@sez.de www.sez.de

Pressekontakt bei der Aktion Hoffnung
Jochen Mack
Tel. 0160 / 966 899 56
jmack@aktion-hoffnung.org
Aktion Hoffnung Rottenburg-Stuttgart
Jahnstraße 30
70597 Stuttgart
info@aktion-hoffnung.org
www.aktion-hoffnung.org

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Durchschneiden des roten Bandes. Von links nach rechts: Philipp Keil (SEZ),  Regina Hagmann-Kuttruf (Aktion Hoffnung), Storeleiterin Rebecca Hummel, Anton Vaas (Aktion Hoffnung), Umweltminister Franz Untersteller und Ordinariatsrat Dr. Joachim Drumm, Diözese Rottenburg-Stuttgart
Durchschneiden des roten Bandes. Von links nach rechts: Philipp Keil (SEZ), Regina Hagmann-Kuttruf (Aktion Hoffnung), Storeleiterin Rebecca Hummel, Anton Vaas (Aktion Hoffnung), Umweltminister Franz Untersteller und Ordinariatsrat Dr. Joachim Drumm, Diözese Rottenburg-Stuttgart
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Dr. Alexandra Sussman, Bürgermeisterin Bürgermeisterin für Soziales und gesellschaftliche Integration der Landeshauptstadt Stuttgart
Dr. Alexandra Sussman, Bürgermeisterin Bürgermeisterin für Soziales und gesellschaftliche Integration der Landeshauptstadt Stuttgart
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Umweltminister Franz Untersteller
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