Land unterstützt Agroforstprojekt in Burundi

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Übergabe des Förderbescheids bei der Messe Fair Handeln durch Staatsministerin Theresa Schopper

Das Agroforstprojekt fördert den Umbau der Kaffeefelder, weg von der Monokultur hin zu einem ökologisch vielfältigen System, das neben Kaffee auch Bauholz, Brennholz und Nahrungsmittel liefert. Rund 10.000 Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in 15 Genossenschaften werden von dem Projekt profitieren.

Philipp Keil, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) konnte am Eröffnungstag der Messe Fair Handeln einen Scheck in Höhe von 185.800 Euro für das Agroforstprojekt in Burundi entgegennehmen. Kooperationspartner der SEZ bei dem Vorhaben in Burundi sind die Hochschule für Forst in Rottenburg, Weltpartner eG in Ravensburg, Naturland sowie der burundische Kaffeegenossenschaftsverband COCOCA.

Übergeben wurde der Scheck von Staatsministerin Theresa Schopper, die auch Stiftungsratsvorsitzende der SEZ ist, und Ministerialdirektorin Grit Puchan vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg. Angesichts der politischen Lage im baden-württembergischen Partnerland Burundi sagte Staatsministerin Schopper: „Ich finde es wichtig, dass wir das, was über lange Jahre gewachsen ist, auch weiterhin unterstützen. Die Zivilgesellschaft ist im Moment unser wichtigster Partner in Burundi.“

Grit Puchan ergänzte: „Burundi hat es nötig, dass wir zu unserer Partnerschaft stehen.“ Man müsse an klugen Projekten arbeiten und das Agroforst-Projekt sei ein solches. Dieses Vorhaben sei ein „fantastisches Projekt“, so Philipp Keil, der ebenfalls die Bedeutung der Partnerschaft mit Burundi betonte.