Im Gespräch: SEZ-Vorstand Philipp Keil am WG West

Philipp Wg West Web
„Die Erläuterungen von Phillip Keil haben das, was wir bisher gelernt haben, nochmals in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen“, fasst Felix Heck, Schüler der Jahrgangsstufe 2 des WG West, am Ende der zwei Schulstunden zusammen.

„Das hat unseren Blick über den Tellerrand der schulischen Bildung hinaus maßgeblich gefördert.“

Nachhaltiges Handeln in einer globalisierten Welt, die Zusammenarbeit von Nichtregierungsorganisationen im Entwicklungssektor und die Schaffung einer wirtschaftlichen Gemeinschaft, die allen nützt: Diese Themen standen über das vergangene halbe Schuljahr im Mittelpunkt des Stundenplans der Jahrgangsstufen 2 des Wirtschaftsgymnasiums West (WG West) am Feuersee. Den Abschluss dieser Lehrplaneinheit bildete ein Expertengespräch mit Philipp Keil, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ).

Eingeladen zu dem Experteninterview hatte ein Schülerteam, bestehend aus Felix Heck und Philipp Krüger. Die beiden Abiturienten hatten sich zuvor im Rahmen einer Präsentation in dem Nebenfach Global Studies, das mit einem bilingualen Aufbau auf globale Probleme der Politik, Wirtschaft und Geografie eingeht, eingehend über Nichtregierungsorganisationen in der Entwicklungszusammenarbeit informiert. Ausgestattet mit einigem an Expertenwissen luden sie Philipp Keil als abschließende Prüfungskomponente zu einem anderthalbstündigen Gespräch in die Räume des Wirtschaftsgymnasiums West an der Rotebühlstraße ein.

Keil ging in seiner Funktion als Geschäftsführender Vorstand der SEZ insbesondere auf die Arbeit seiner eigenen Organisation ein, wagte aber auch immer wieder weitläufige Blicke in verwandte Themengebiete. So stand nicht nur die SEZ und ihr Stiftungsauftrag im Mittelpunkt des Interesses: Auch die Aktivitäten der vielen Kooperationspartner der SEZ, die heutigen Probleme einer effektiven Zusammenarbeit und die Schaffung eines verantwortungsvollen Konsumentenhandelns im Allgemeinen schafften es auf die dichtgefüllte Agenda der ersten zwei Unterrichtsstunden.

Mit einer angeregten Diskussions- und Fragerunde endete nach 90 Minuten der Besuch des Praktikers am WG West.