Über 1.000 Teilnehmende beim SDG-Jugendgipfel in Heilbronn

Jugendgipfel Hn Web
Beim ersten Jugendgipfel in Heilbronn drehte sich alles um das Thema nachhaltiger Konsum.

„Ich hoffe, diese Veranstaltung ist der Anfang für etwas Großes“, sagte Philipp Keil, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) bei der Eröffnung. Es sei schon „kurz nach 12“ meinte er im Hinblick auf die Themen, die in den vergangenen Monaten die Schülerinnen und Schüler am meisten bewegten – Klimawandel und Nachhaltigkeit. Die 17 Nachhaltigkeitsziele (SDG) der Vereinten Nationen waren an beiden Veranstaltungstagen für alle präsent.

Schwerpunkt des Jugendgipfels auf dem Heilbronner Bildungscampus war „Future Fashion“. Die acht beteiligten Schulen des von der SEZ unterstützen Projekts Future Fashion@School hatten ein großes Angebot an Workshops, Podiumsdiskussion, Vorträgen, Tanz, Theater, Markt der Möglichkeiten und vielem mehr auf die Beine gestellt. Überall war zu spüren, den Schülerinnen und Schülern dieser Schulen ist es ein Anliegen, das Thema bekannt zu machen und gegen die Missstände in der Textilbranche vorzugehen. Mit großen Plakaten und Lautsprechern liefen sie über den Campus, um den Besucherinnen und Besuchern zu zeigen, dass es Zeit für Veränderung ist.

Sie appellierten an die Anwesenden, Slow Fashion zu kaufen, Kleider zu tauschen oder zu reparieren und sie zeigten, dass Nachhaltigkeit bei jeder und jedem einzelnen ganz persönlich beginnt. So wurde allen klar, dass der Jugendgipfel nicht als Schluss gedacht ist, wie Axel Schütz, Lehrer am Friedrich-von-Alberti-Gymnasium Bad Friedrichshall und Initiator der Veranstaltung, betonte, sondern ein Anstoß für alle Schulen sein soll, dieses Thema zu vertiefen und weitere Aktionen durchzuführen.

Weitere Informationen unter www.ff-at-school.de