Welche Rolle spielt internationale Solidarität zum Erreichen von Frieden? © Gregor Ritter/Pixabay
Wie kann Friedensarbeit gelingen, wenn politische und militärische Akteur*innen auf Konfrontation setzen? Wie kann man Versöhnung anstoßen und Vertrauen zwischen Konfliktparteien aufbauen?
Darüber diskutierten 30 Engagierte am 21. November beim Vernetzungstreffen der Partnerschaftsgruppen. Im Mittelpunkt standen die Themen Frieden, Versöhnung und Heilungsprozesse sowie das Engagement der Zivilgesellschaft.
Dr. Félicité Mugombozi hob in ihrem Vortrag die Bedeutung von zivilgesellschaftlichen Engagement in der DR Kongo hervor und ging auf psychosoziale Unterstützung und Versöhnungsprozesse ein.
In der anschließenden Podiumsdiskussion diskutierten Dr. Andrijana Glavas, PhD, Dr. Félicité Mugombozi und Prof. Dr. Dr. Jan Ilhan Kizilhan zu Traumata und den weitreichenden Folgen von Genoziden auf die nachfolgenden Generationen. Traumata von Genoziden beeinflussen weiterhin die Gesundheit zukünftiger Generationen. Dr. Glavas und Prof. Dr. Dr. Kizilhan betonten, dass Friedens- und Versöhnungsarbeit möglich ist. Es ist jedoch ein komplexer Prozess, der viele Faktoren umfasst, zu denen auch die Anerkennung von Leid und Verlust gehören.
Das Treffen wurde in Kooperation zwischen dem Eine-Welt-Promotor*innen-Programm und dem Friedenscluster der AMAHORO! Landespartnerschaft durchgeführt.
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DR. KIDIST HAILU
Fachpromotorin für Internationale Partnerschaftsarbeit