Wirtschaftliches Empowerment zentral

Auf dem Podium (v.l.n.r.): Amelie Hübner (SINGA Stuttgart), Steve Odhiambo (ukowapi), Joyce M. Muvunyi (SEZ), Flavie Singirankabo (Herzenshand), Dr. Frauke Uekermann (BCG)

"Nur wirtschaftliches Empowerment schafft Entwicklung", so die zentrale Aussage von Steve Odhiambo, Gründer und Geschäftsführer von ukowapi. Geld allein, so Odhiambo, sei nicht alles, die Menschen brauchen Bildung und Ausbildung, wenn die Wirtschaft als Motor für Entwicklung dienen soll.

Der kenianische Unternehmer betonte bei der Veranstaltung Entwicklungspolitik aktuell die Bedeutung der Menschen als Mittelpunkt der Wirtschaft und die Tatsache, dass soziale Innovationen immer auf Augenhöhe stattfinden müssen, um erfolgreich zu sein. In seinem Impulsreferat wies er wiederholt darauf hin, dass ein Bewusstseinswandel im Gange sei. Weg von der Vorstellung, mit Geld ließen sich die Probleme speziell auch der afrikanischen Länder lösen hin zu der Erkenntnis, dass man vorwiegend in die Menschen investieren muss, um eine nachhaltige Entwicklung zu erreichen.

Auch Ulrich Werner, der Geschäftsführer der Genossenschaftlichen Stiftung für Entwicklungszusammenarbeit GESTE ging in seinen Ausführungen auf die Bedeutung ein, die die Menschen für die Entwicklung haben. „Wir investieren in Bildung und wir fördern die Eigeninitiative der Menschen“. Die Genossenschaften hätten, so Werner, einen Gestaltungsauftrag und dem komme man auch in der Entwicklungszusammenarbeit durch die Vermittlung von Know-how nach. Gleichzeitig gestand er ein: „Wir sind noch nicht ganz zufrieden mit den Ergebnissen, daher stellen wir derzeit unsere Maßnahmen hinsichtlich ihrer Wirksamkeit auf den Prüfstand.“

„Wirtschaft ist ein zentrales Thema, wenn es um Entwicklung geht“, so die Meinung von SEZ-Geschäftsführer Philipp Keil. „Und wo könnte man da besser anfangen als beim Sozialunternehmertum und bei jungen Menschen, die sich für diese Art des Unternehmertums entscheiden.“ Er sagte dies vor allem auch im Hinblick auf die demografische Entwicklung auf dem afrikanischen Kontinent. Bis 2050 wird sich dort die Bevölkerung im Vergleich zu heute auf 2,5 Milliarden Menschen verdoppeln, bis Ende des Jahrhunderts werden es bereits vier Milliarden sein. Afrika, so Keil, sei „sehr jung“, denn ein Großteil der Menschen sei jünger als 25 Jahre. „Es gibt sehr viel Potenzial auf dem Kontinent.“

Diesem Potenzial spürte die diesjährige 26. Veranstaltung Entwicklungspolitik aktuell nach, die am 19. Juni im GENO-Haus in Stuttgart stattfand. Entwicklungspolitik aktuell ist eine gemeinsame Veranstaltung von SEZ, Baden-Württembergischem Genossenschaftsverband (BWGV) und Bund der Selbständigen Baden-Württemberg e.V.

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