v.l.n.r.: Prof. Dr. Dr. Jan Kizilhan, Stellvertretender Ministerpräsident und Minister des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen von Baden-Württemberg Thomas Strobl, Gerlinde Kretschmann, Ministerpräsident von Baden-Württemberg Winfried Kretschmann, Laurids Novak (SEZ), Nadine Elghonimy (SEZ) © LVBWBerlin Claudia Masur
Auch in diesem Jahr war die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) bei der renommierten Stallwächterparty der Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin zu Gast. Unter dem Motto „Aus Tradition in die Zukunft“ brachte das traditionsreiche Sommerfest am 3. Juli 2025 rund aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Zivilgesellschaft zusammen – eine ideale Gelegenheit, um entwicklungspolitische Themen in den Mittelpunkt zu rücken.
Am Stand der SEZ informierten Philipp Keil, Laurids Novak und Nadine Elghonimy über die Partnerschaft zwischen Baden-Württemberg und dem Nordirak. Begleitet wurde das Team von Abid Shamdeen, Mitgründer von Nadia’s Initiative, sowie von Prof. Dr. Dr. Jan Ilhan Kizilhan, die beide eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung und wissenschaftlichen Begleitung der Partnerschaft spielen.
Im persönlichen Austausch mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Innenminister Thomas Strobl, Staatssekretär Florian Haßler sowie weiteren Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Zivilgesellschaft standen insbesondere der Ausbau psychosozialer Versorgungsangebote, die Verbesserung der Lebensbedingungen von Binnenvertriebenen und Rückkehrenden sowie einkommensschaffenden Maßnahmen für Jesid*innen im Vordergrund. Bislang investierte das Land Baden-Württemberg insgesamt drei Millionen Euro in knapp 50 Projekte in den Provinzen Dohuk und Sindschar.
Die SEZ nutzte die Veranstaltung, um Spenden für Projekte im Rahmen der Partnerschaft Nordirak zu sammeln – ein sichtbares Zeichen für gelebte Verantwortung und Solidarität.
Die Stallwächterparty 2025 war für die SEZ nicht nur ein gelungener Abend, sondern auch ein wichtiges Forum, um die Bedeutung von internationaler Zusammenarbeit und den Wert des persönlichen Dialogs zu unterstreichen.