Reise nach Burundi

Man sieht eine Schlucht und in der Ferne sieht man die Weite.

Bild: Die „Schlucht der Deutschen“ beeindruckt durch ihre tektonischen Verwerfungen © Andy Gerard Nibizi

Burundi, das Partnerland Baden-Württembergs, besticht durch eine atemberaubende Natur, Nationalparks und historische Stätten. Ein Muss bei jeder Reise: ein Auftritt der „Tambourinaires du Burundi“. Der rituelle Tanz der königlichen Trommler wurde 2014 von der UNESCO zum Immateriellen Kulturerbe erklärt.

Grüne Hügel erstrecken sich sanft am Horizont, das Licht spiegelt sich am endlos erscheinenden Tanganjika-See und mittendrin befindet sich die lebhafte Stadt Bujumbura: Das ist Burundi – ein kleines Land in Ostafrika.

Burundi liegt in der Region der Großen Seen. Einer dieser Seen ist der Tanganjika ‒ der zweittiefste See der Welt. Entlang des Tanganjika laden Sie idyllische Resorts zur Erholung ein. 

Im Allgemeinen ist Burundi ein sehr grünes und wasserreiches Land. Es gibt eine Vielzahl von Wasserfällen und Flüssen, die auch von Nilpferden bewohnt werden. Die kraftvollen Ströme der Karera Wasserfälle sind ein überwältigendes Naturschauspiel, das umgeben von üppiger Vegetation ist.

Nahe der Grenze zu Tansania beeindruckt die „Schlucht der Deutschen“ mit ihren faszinierenden tektonischen Verwerfungen. Der Name erinnert an die deutsche Kolonialzeit (1896 – 1916): Während des Ersten Weltkriegs flüchteten deutsche Soldaten in diese Schlucht.

Großstädte wie Bujumbura locken mit ihrer großen Auswahl an kulturellen Veranstaltungen, Cafés und Restaurants. Eines dieser Festivals ist die Marahaba Music Expo. Dieses internationale Musikforum für Afrika findet alle zwei Jahre statt. Musikschaffende aus Afrika und der ganzen Welt locken zahlreiche Besucher*innen nach Bujumbura.

Weitere Sehenswürdigkeiten:

  • Monument der Einheit in Bujumbura
  • Unabhängigkeitsdenkmal in Bujumbura
  • Rusizi-Nationalpark in Bujumbura
  • Nationalmuseum in Gitega
  • Heiligtum der Trommeln in Gishora, Gitega
  • Karera-Wasserfälle in Rutana
  • Schlucht der Deutschen in Rutana
  • Resorts am Tanganjika-See
  • Quelle des Nils in Bururi
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Hauptstadt: Gitega (politisch), Bujumbura (wirtschaftlich)

Währung: Burundi-Franc

Zeitzone: In Burundi wird die zentralafrikanische Zeit verwendet (CAT). Während der mitteleuropäischen Sommerzeit befinden sich Deutschland und Burundi in derselben Zeitzone. Während der Winterzeit gehen die Uhren in Burundi eine Stunde vor. 

Sprachen: Kirundi, Französisch

Klima: tropisch-wechselfeucht. Die Höhenlage mildert die Temperaturen ab.

Regenzeit: November bis Dezember, Februar bis Mai. Aufgrund des Klimawandels verschieben sich die Regen- und Trockenzeiten.

Beste Reisezeit: Während der großen Trockenzeit zwischen Juni und Oktober.

Höchste Erhebung: Mont Heha (2684 m)

Kleidung: In Burundi ziehen sich die Menschen schick an. Auf formale Kleidung wird insbesondere bei offiziellen Terminen wert gelegt. Kurze Hosen, kurze Röcke (oberhalb des Knies) und freizügige Oberteile sind in Burundi unangebracht.

Die burundische Küche ist vielfältig. Viele Gerichte basieren auf Bohnen, Kochbananen, Süßkartoffeln, Maniok, Mais und Erbsen. Durch die Lage am See ist der frische Fisch Mukeke in Bujumbura eine Kostprobe wert. Vegetarische und vegane Speisen sind verbreitet. Nennen Sie dem Personal im Restaurant präzise, auf welche Lebensmittel Sie verzichten.

Probieren Sie:

  • Mukeke
  • frische Säfte und Früchte
  • Fufu aus Mais mit Milch
  • lokales Bier (“Primus”)

Kirundi ist neben Französisch eine der Amtssprachen Burundis und die meist genutzte Umgangssprache. Hier ein paar Worte für die Verständigung:

Hallo – Amahoro!
Guten Morgen – Mwaramutse
Guten Abend – Mwiriwe
Wie geht’s dir? – Uraho?
Gut. Und dir? – Jewe ndakomeye, nawe?
Auch, danke – Na jewe, urakoze.
Vielen Dank – Murakoze cane
Tschüss – Tuzosubira
Ich heiße… – Nitwa…
Ja – Ego
Nein – Oya

In Burundi können Sie zahlreiche Souvenirs als Erinnerung an Ihre Reise erwerben.
Das Kunsthandwerk hat in Burundi eine lange Tradtion.
Eine kleine Inspiration für mögliche Souvenirs:

  • Trommel-Schlüsselanhänger
  • kleine Trommeln (Ingoma)
  • Taschen und Kleidungsstücke aus den traditionellen Stoffen Kitenge
  • Körbe (Ibiseke)
  • Kaffee und Tee (Ikawa, Icayi)
  • Schmuck (Ibikomo)

Kulturen sind vielschichtig, spannend und machen neugierig. Zu kennen, welche kulturellen Unterschiede den Unterschied machen, bereichern Begegnungen. Häufig neigen wir jedoch dazu unsere eigene Kultur als Standard und als Grundlage für Bewertungen zu nehmen. Dabei ist es uns oft nicht bewusst, wie stark unser Denken durch Stereotype und Vorurteile geprägt ist. Unser Handeln und verinnerlichte Muster zu hinterfragen, kann dazu beitragen, dass wir Menschen respektvoll begegnen.

Folgende Fragen helfen Ihnen dabei, Ihre eigene Haltung vor und während der Reise zu hinterfragen:

  • Welche Bilder habe ich über Burundi im Kopf?
  • Was hat mein Bild von Burundi geprägt?
  • Woher kommt mein Wissen zu Burundi?

„Fremde in einer neuen Kultur sehen nur das, was sie kennen.” – Unbekannt

Ihre Ansprechpartnerin

Anna Leicht
ÖA & Eventmanagement in AMAHORO! Landespartnerschaft zwischen BW & Burundi

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