Die Mobile Schule für Agrarökologie und bewusste Ernährung bringt praxisnahes Lernen direkt zu Kindern, Jugendlichen und Interessierten. Sie vermittelt Wissen zu nachhaltiger Landwirtschaft, gesunder Ernährung und achtsamem Umgang mit Natur und Ressourcen. Durch mobile Lernangebote – von Boden- und Pflanzenkunde über regionale Lebensmittel bis hin zu Koch- und Pflanzaktionen sowie Bewusstheitstraining – entsteht ein direkter Bezug zum Alltag. Ziel ist es, Wertschätzung für Lebensmittel, Verständnis ökologischer Kreisläufe und Kompetenzen für eine nachhaltige Lebensweise zu fördern. Das Projekt verbindet Naturerleben mit Handlungsorientierung, erreicht lokale Einrichtungen und Basisorganisationen und stärkt zugleich kulturellen Austausch sowie die Verbindung zur eigenen Kultur.
Quelle der Mittel: Landesmittel
Im District Wanging‘ombe gib es noch keinen Kindergarten, auch keinen, in dem auch Kinder mit Behinderungen betreut werden könnten. Sehr wohl leben hier aber viele Familien (auch alleinerziehende Mütter) mit Kindern, circa 10 mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen. Der Wunsch dieser Familien ist es, auch für diese Kinder einen Platz zu haben, an dem die Kinder gut betreut und noch dazu
in ihrer Entwicklung gefördert werden können. Es fehlt nur ein Gebäude in dem bis zu 50 Kinder (40
Kinder ohne Beeinträchtigungen, 10 Kinder mit körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen) zwischen
2 und 8 Jahren von mindestens 2 pädagogisch ausgebildeten Erzieherinnen betreut und gefördert
werden können. Das Grundstück wurde vom Verein schon gekauft. Es fehlt das Geld zum Bau des
Gebäudes.
Das Projekt baut auf den erfolgreichen Erfahrungen des SUP Free School Programms auf, bei dem Schüler innen ihren Einwegplastikverbrauch um 39 % reduzierten. Ziel ist es, in indonesischen Schulen Verhaltensänderungen zu fördern, die Plastik vermeiden, Flüsse schützen und Meeresverschmutzung verhindern. Gemeinsam mit Green Books (Bildung, Lehrertrainings) und Sungai Watch (Flussbarrieren, Abfallmanagement) werden Lehrkräfte geschult und Schülerinnen mit Wissen und praktischen Alternativen ausgestattet. Schulen erhalten Abfalltrennsysteme, Exkursionen verdeutlichen den Zusammenhang zwischen Konsum, Abfall und Umweltfolgen. Lehrer wirken als Multiplikatoren, Familien
und Gemeinden werden einbezogen. So werden bis zu 1.000 Kinder direkt erreicht und deren Familien indirekt einbezogen.
In Agavedzi, Salakope und Amutinu haben Flutwellen (tidal waves) Familien vertrieben, Häuser zerstört und Lebensgrundlagen sowie spirituelle Orte beschädigt. Gemeinsam mit Friends of Adaklu und Tectonic Movement unterstützt das Projekt 30 Haushalte mit Reparaturmaterialien, Methoden zur Fischkonservierung und Schulungen in Buchführung. Kinder und Betreuungspersonen erhalten
Lernangebote und sichere Räume.
Kulturelle Formate wie Grief Circles, Sonic Rituals und Storytelling greifen den Verlust spiritueller Rituale auf und stärken den sozialen Zusammenhalt. Die Verbindung zwischen Ghana und Baden-Württemberg verknüpft praktische Hilfe mit künstlerischer Auseinandersetzung und macht die Folgen klimabedingter Vertreibung sichtbar.
Das Projekt soll weiteren 100 Frauen in den Dörfern von Saponé-Marché eine Möglichkeit geben, Einkommen zu generieren. Die Frauen wurden aktiv und haben beraten, wie und welche geeigneten Bäume gepflanzt werden sollen. Sie werden verschiedene Obstsorten in den Gärten anpflanzen, unter die Bäume auch Soßenkräuter. Durch die Obsternte-Erträge kann mit dem Verkauf und der Obst-Verarbeitung ein Beitrag zu gesünderem Leben für viele Familien erwirtschaftet werden. In der trockenen Region muss das Land kultiviert werden, durch Mulchen des Bodens, Lockern des Mutterbodens und indem man es bewässert, pflegt und schützt vor freilaufenden Tieren. Um eine ausreichende Bewässerung des großen Grundstücks zu gewährleisten, braucht es Unterstützung für einen Tiefbrunnen mit Solarpumpe und Schläuchen.
Das Projekt zielt darauf ab, positive Erziehungsmethoden und gewaltfreie Bildung in einer Projektregion zu fördern, die weitgehend durch überkommene und mitunter sehr gewaltsame Disziplinarmaßnahmen gekennzeichnet ist. Die Kinder erfahren Angst, Traumatisierung und Unsicherheit in Schulen und Familien. Durch einen kinderrechtsbasierten Ansatz sollen Kinder, Lehrkräfte, Eltern und andere Gruppen
der lokalen Gemeinschaft für die Rechte der Kinder sensibilisiert und für gewaltfreie und fördernde Erziehungs- und Bildungskonzepte gewonnen werden. Dies erfolgt über Schulungen und Sensibilisierung unter Verwendung von bewährten Materialien. Die Zielgruppen werden befähigt, die neue Ansätze selbst umzusetzen und weiter zu verbreiten.
Pro Ocean betreibt seit 2021 ein Meeresschutzprojekt auf Negros mit einem ganzheitlichen Ansatz aus Umweltbildung, regelmäßigen Clean-Ups, Forschung und der Weiterentwicklung lokaler Recyclinglösungen. Um langfristig einen positiven Beitrag sicherzustellen, wollen wir das Engagement des Teams vor Ort ab 2026 unterstützen.
Dafür soll die lokale Abfallwirtschaft genauer und wissenschaftlich untersucht werden, um gemeinsam mit der Bevölkerung ein stärkeres Bewusstsein für Mülltrennung, -vermeidung und -entsorgung zu schaffen. Im Mittelpunkt steht dabei die Zusammenarbeit mit privaten Haushalten, den Local Government Units sowie relevanten Akteuren in der Abfallwirtschaft. Gemeinsam sollen Konzepte erarbeitet werden und darauf aufbauend konkrete, praxisnahe Lösungen entwickelt werden.
Namél e.V. initiiert kulturpädagogische, außerschulische Projekte für Kinder und Jugendliche in Gambia. Ziel ist es, informelle Bildung als Grundlage demokratischer Teilhabe zu fördern. Im Mittelpunkt stehen kreative und alltagsnahe Lernformate, die Persönlichkeitsentwicklung, soziale Kompetenzen sowie fachliche Fähigkeiten stärken.
Das Projekt schafft einen “Safe Space” mit musisch-kulturellen Angeboten, in dem junge Menschen Erfahrungen sammeln und sich entfalten können, sei es durch gemeinsames Kochen, das Erlernen verschiedener Kochtechniken, das Entwickeln kleiner Geschäftsideen oder das gemeinsame Essen.
Eine enge Kooperation mit der benachbarten Schule ergänzt das Angebot und sorgt für eine nachhaltige Verankerung im lokalen Bildungs- und Gemeinwesen.
Das Projekt kombiniert Wiederauffortstung, Nahrungsmittelproduktion und Umweltbildung in einer gemeinschaftlichen Dynamik. Ziel ist die nachhaltige Wiederherstellung degradierter Böden durch das Pflanzen von Obstbäumen und
Knollenfrüchten sowie eine pädagogische Geflügelzucht.
Fünf Frauen, Fünf Männer sowie Schüler*innen werden aktiv beteiligt, um Ernährungssouveränität zu stärken, Umweltbewusstsein zu fördern und ein reproduzierbares Modell für andere Regionen zu schaffen.
Es handelt sich um ein nachhaltiges Entwicklungsprojekt, das es uns ermöglicht, die gesamte Bevölkerung einzubeziehen. Das Projekt erfolgt in Kooperation mit der Österreichisches Waldgarten-Institut die ihre Expertise in die Umsetzung dieses Projektes einbringt.
Über 20,2 Millionen Kinder besuchen keine Schule in Nigeria.
Das “Street To School”-Projekt bekämpft die Bildungskrise traumatisierter und obdachloser Kinder in Nigeria, die durch Boko Haram vertrieben wurden. Ziel ist es, diesen Kindern mithilfe mobiler Lernwagen Zugang zu Bildung, und psychosozialer Unterstützung zu ermöglichen. Durch praxisnahe Lernangebote in Lesen, Schreiben, Rechnen, und künstlerischen Engagements werden mindestens 1000 marginalisierte Kinder in Lagos und Enugu erreicht. Die Maßnahmen fördern schulische Kompetenzen, geben Stabilität und helfen, Armut sowie Kriminalität vorzubeugen. Das Projekt verbessert so nachhaltig die Zukunftsaussichten dieser besonders gefährdeten Kinder.
Solarenergie findet immer mehr Verbreitung in Uganda. Aber es fehlt an ausgebildeten Fachkräften. Das von der Stiftung Solarenergie initiierte Sendea Institute ist derzeit eine der wenigen firmenunabhängige Ausbildungsstätten für Solartechniker/innen, die zugleich einen staatlich anerkannten Abschluss ermöglichen und dies zu einem für lokale Teilnehmer/innen bezahlbaren Preis.
Zahlreiche der bisherigen Absolventen der Sendea Ausbildungskurse haben ihre Arbeitssituation nachhaltig verbessern können, die Nachfrage nach den professionell durchgeführten Kursen ist hoch. Wir beantragen daher die Unterstützung bei der Durchführung von zwei weiteren Kursen.
Im Zuge des Projekts sollen kleinbäuerliche indigene Gemeinschaften befähigt werden, Solartrockner selbst herzustellen, zu warten und zu nutzen. Dies ist wegen der klimawandel-bedingten Wetterunregelmäßigkeiten notwendig, besonders um bei der Trocknung von Kaffee- und Kakaobohnen Verluste zu vermeiden. Zugleich wird es möglich, einen größeren Teil weiterer Ernteprodukte als bisher durch Trocknung zu konservieren und später für den Eigenbedarf oder für die Vermarktung zu nutzen,
zum Beispiel diverse Früchte und Heilkräuter. In den vom Projektpartner durchgeführten Workshops erlangen Vertreterinnen landwirtschaftlicher Genossenschaften Kenntnisse und Fähigkeiten für Bau, Wartung und Nutzung der Solartrockner und können in ihren Heimatgemeinden als Multiplikatorinnen aktiv werden.
TYDE (Transformative Youth Development Engagement) ist eine hybride Bildungsinitiative zur Förderung akademisch begabter Schüler/innen aus benachteiligten ländlichen Kommunen im Bezirk Haveri. Ausgangspunkt ist ein gezieltes Coaching für die NMMS-Prüfung (National Means-cum Merit Scholarship), das Achtklässlern den Zugang zu staatlicher Unterstützung für die Sekundarschule ermöglicht. Darüber hinaus bietet TYDE kontinuierliche Begleitung, funktionale und technische Fähigkeiten, digitale Lerntools, Workshops und Mentoring. Besondere Aufmerksamkeit gilt Mädchen, Erstgenerationen-Schüler/innen und Jugendlichen aus marginalisierten Verhältnissen. Die Zusammenarbeit mit Schulen, Freiwilligen und der Kommune schafft ein inklusives Umfeld für transformative, berufsorientierte Bildung.
Seit der Machtübernahme der Taliban ist Mädchen in Afghanistan der Zugang zu weiterführender Bildung verwehrt. Besonders in ländlichen Regionen wie der Provinz Balkh fehlt es an Schulen, Lehrkräften und sicheren Lernorten. Afghanische Frauen in Stuttgart e. V. möchte in Balkh eine informelle Grundschule gründen, in der Mädchen und Jungen bis zur 6. Klasse gemeinsam lernen können. Der Unterricht erfolgt dezentral, durch lokale Lehrkräfte, in gemieteten Räumen – anonymisiert, aber mit Struktur, Fürsorge und Hoffnung. Die Schule bietet Kindern, die sonst keine Zukunft hätten, einen geschützten Raum zum Lernen, Entfalten und hoffentlich wieder träumen zu können. Das Projekt sichert Bildungszugang (SDG 4), stärkt Mädchen (SDG 5) und gleicht strukturelle Ungleichheiten aus (SDG 10).
Das Projekt „Nachhaltige Wasserversorgung mit Solarpanel im Dorf Lembet“ sorgt für den Zugang zu sauberem Trinkwasser für ca. 3.000 Bewohner des Dorfes. Derzeit haben die Menschen in Lembet keinen Zugang zu sauberem Wasser und sind auf unsichere Quellen wie Regenwasser und Wasserlöcher angewiesen. Während des letzten Besuchs der Partnerorganisation “Association de l’Espoir” in lembet wies die Dorfsprecher darauf hin, dass das Wasserproblem eine große Herausforderung für das Dorf darstellt. Durch die Installation eines solarbetriebenen Wasserbrunnens ist
eine zuverlässige und nachhaltige Wasserversorgung sichergestellt. Solarpanels treiben die Wasserpumpe. Diese umweltfreundliche Lösung sorgt für eine stabile Wasserversorgung und verbessert die Lebensqualität der Bewohner.
Eine Agro-Photovoltaik-Anlage (35,3 KW) ermöglicht bei minimalem Landverbrauch den Anbau von Gemüse und Heilpflanzen unter den Solarmodulen. Bereits 32 Kleinbauern, das genossenschaftliche Verarbeitungszentrum sowie der Ökodorf Campus nutzen die prämierte Anlage von MATI.
Das Verkehrsmittel auf dem Lande sind Batterie betriebene Rickshas, Transporter und Trolleys (Huzurikanda: 50 E-Rikschas). Die Blei-Säure- Batterien haben eine kurze Lebensdauer (8 Monate) und sind eine Belastung für Umwelt und Gesundheit.
Mit Installation von mit Solarenergie betriebener Ladestationen und Tausch der Blei-Säure-Batterien gegen effiziente leichte langlebige Lithium-Batterien wird der Lebensunterhalt der im Transport tätigen Menschen signifikant nachhaltig verbessert und Umwelt und Gesundheit gefördert.
Das Projekt strebt eine Verbesserung der ambulanten Versorgung von Patient/innen des CJK in der Nordregion an, insbesondere durch den Aufbau einer gemeindepsychiatrischen Begleitung von stabilisierten Patient/innen. Mit Unterstützung durch 20 lokale, fachlich geschulte Ehrenamtliche werden insgesamt 400 psychisch erkrankte Menschen und ihre Familien regelmäßig besucht und gefördert. Damit kann sowohl die gesundheitliche Stabilisierung wie auch die soziale Integration deutlich verbessert werden. Die Einführung von Gesprächsgruppen stellt darüber hinaus ein innovatives Element dar, das den Modellcharakter des Vorhabens betont. Zudem ermöglicht die Reorganisation der ambulanten Dienste des CJK in den vier Außenstellen eine zuverlässige Versorgung der stetig steigenden Patientenzahlen.
Ziel des Projekts ist es, die wirtschaftliche Unabhängigkeit junger, besonders benachteiligter Frauen in Malawi nachhaltig zu fördern. Absolventinnen des Atsikana Walani Technical College (AWTC) in den Bereichen Schneiderei, Solartechnik und Food Production werden in einer Pilotphase beim Übergang in die Selbstständigkeit begleitet. Durch VSLA-Gruppen (Village Saving and Loan Associations), praxisnahe Schulungen, Startausstattung und gemeinsame Arbeitsräume entstehen lokale Kleinstunternehmen. Das Projekt stärkt unternehmerisches Denken, lokale Wertschöpfung und die wirtschaftliche Teilhabe von Frauen. Langfristig soll das Modell auf weitere Regionen und Ausbildungsgänge übertragen werden.
Die Schule wird von über 1200 Kindern und Jugendlichen besucht. Dabei wird vom Kindergarten bis hin zum Internat die Bildung der Kinder unterstützt und gefordert. Darüber hinaus wohnen 780 Studentinnen dauerhaft auf dem Gelände. Die Lehrerinnen sind in den benachbarten Dörfern untergebracht. Um den Kindern und Jugendlichen im Hinblick auf ihre soziale Situationen einen Ansprechpartner zur Verfügung zu stellen, ist es essentiell mindestens einen Lehrer und eine Lehrerin auf dem Gelände, auch außerhalb der Schulzeit, bereit zu stellen. Bereits dieses Jahr wurden die Lehrerinnen durch den gesetzlich festgelegten Schutzauftrag belehrt, sensibilisiert und geschult. Aus dieser Sichtweise sind örtliche Ansprechpartnerinnen wichtig und sollten in das Bildungsnetz der Schule verortet werden.
Dieses Projekt unterstützt sudanesische geflüchtete Frauen in Kairo, die unter Vertreibung, Gewalt, Traumata und unsicheren Lebensbedingungen leiden. Viele sind mit Kindern geflohen und erfahren auch in Ägypten Isolation und Gewalt. Ziel ist die Stärkung des psychosozialen Wohlbefindens von ca. 100 Frauen an neun Standorten. Angeboten werden psychosoziale Unterstützung, sichere Räume, Sensibilisierung und Kinderbetreuung. Frauen mit besonderem Bedarf erhalten psychologische Beratung.
Gruppentreffen fördern Solidarität und Netzwerke gegen Isolation. Multiplikatorinnenschulungen und ein Mapping vorhandener Hilfsangebote sichern nachhaltigen Zugang zu Unterstützung.
Die Küstenregion bei Anibong/ Negros wird zunehmend von Stürmen und Taifunen heimgesucht, was zur Erosion der Küste führt. Mit der Beschädigung der Mangroven, die auch als Brutstätten für Fische dienen führt das zu zu einer Reduktion des Fischfang und somit des Einkommens der Fischer.
Um diese Entwicklung umzukehren, werden 2 ha Land im Küstenbereich mit ca. 20 000 Mangroven-Setzlingen bepflanzt. Gleichzeitig geht es darum, das Bewusstsein für Naturschutz in der Bevölkerung zu verankern.
Die lokale Fisherfolk Association wird die Planzung der Mangroven- Setzlinge zu übernehmen und erhält als Ausgleich Mittel, um die von einem Taifun 2022 zerstörten ‘fishcages’ instandsetzen zu können. Das Projektmanagement vor Ort wird übernommen von Pagbago, einer erfahrenen
Nichtregierungorganisation.
Im äthiopischen Meskan Distrikt kämpfen Kleinbauern mit Bodendegradation, unsicherer Wasserversorgung und Ernährungsunsicherheit. Ursachen sind Klimawandel, Übernutzung natürlicher Ressourcen und schädliche Anbaumethoden. Um Lebensgrundlagen und Klimaresilienz nachhaltig zu stärken, setzt das Projekt Nature First auf vier Maßnahmen: Ausbildung ehrenamtlicher Community-Mitglieder zur Mobilisierung und Wissensverbreitung, Anpflanzung von Kaffeesetzlingen zur
Einkommenssicherung, Einführung von Vermikompostierung und Einrichtung von
Bewässerungssystemen für ganzjährige Produktion. Ziel ist es, 720 Haushalte in wirtschaftlicher Resilienz, Klimaanpassung und Eigenverantwortung zu stärken. Eingebettet in ein größeres Vorhaben fördert das Projekt langfristig Ernährung, Einkommen, Umwelt.
If Rivers Could Speak ist ein kollaboratives Dokumentar- und Kunstprojekt des Kollektivs Tectonic Movement (Stuttgart/Accra) in Kooperation mit der Ateliergemeinschaft Bahnhofstraße e.V. Es untersucht zwei Flüsse – den Neckar und den Odaw – als Zeugen urbaner Veränderung, ökologischer Vernachlässigung und kollektiver Erinnerung. Durch Film, Sound, Grief Circles und ein gemeinsames digitales Archiv verbindet das Projekt lokale und transkontinentale Erzählungen über Wasser, Abfall und Überleben. Es lädt Communities dazu ein, Flüssen als lebendige Archive zuzuhören und neue Formen von Fürsorge und Verantwortung zu imaginieren.
„Perspektivbox Weltblick“ aktiviert junge Menschen im globalen Kontext selbst aktiv zu werden. Praxisnahe Bildungseinheiten sensibilisieren für entwicklungspolitische Themen und zeigen globale Zusammenhänge auf. Interaktive Methoden fördern kritische Reflexion und verdeutlichen den Bezug zur eigenen Lebenswelt. Ziel ist es, persönliche Handlungsoptionen zu entwickeln. Ehrenamtl. Engagem., bewusster Konsum, alltägliche Solidarität oder ein entwicklungspolitischer Freiwilligendienst sind Ansatzpunkte. Im Fokus steht aber die persönliche Entwicklungsperspektive angesichts von coronabedingten Bildungslücken und dem Druck zu linearen Laufbahnen. Freiwillige aus der Entwicklungszusammenarbeit bereichern die Perspektiven. Die Materialien sind für Lehrkräfte und Gruppenleitungen einfach einsetzbar
Tales&Souls: Afrikanische Literatur in Freiburg zeigt die Vielfalt afrikanischer Literaturen und Perspektiven und fördert den kulturellen Dialog in der Stadt. Im Mittelpunkt stehen Lesungen afrikanischer Autor*innen, Gespräche über Themen wie Dekolonisierung und Frauen in der Literatur, Poetry-Formate, Workshops und ein Literatur-Labor. Literaturfans und die afrikanische Diaspora werden aktiv einbezogen. Ziel ist es, afrikanische Stimmen zu stärken, Begegnungen zu schaffen und den Austausch zwischen Afrika und Freiburg zu vertiefen. Tales&Souls verbindet mündliche Überlieferung, Geschichtswissenschaft, Technologie und Schriftkultur – als lebendige Erinnerungen und aktuelle Ausdrucksformen, die zum Dialog anregen.
Die KONstanzFERENZ ist ein offenes Forum für Dialog und Begegnung. Mit dem Titel Neue Horizonte für die Sahelregion – zwischen Hoffnung, Wandel und Verantwortung richtet sich diese auf die politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklungen in der Sahelregion insbesondere in Mali, Niger, Guinea und Burkina Faso. Im Zentrum von 3 Veranstaltungen stehen die politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Dynamiken dieser Region – und die Frage, wie globale Zusammenhänge lokal erfahrbar, verstanden und wirksam werden. Im Mittelpunkt stehen die Stimmen der afrikanischen Diaspora und Menschen mit Migrationserfahrung. Ihre Perspektiven, Erfahrungen und Ideen bilden den Ausgangspunkt für einen Dialog auf Augenhöhe – zwischen Menschen aus der Bodenseeregion und afrikanischen Communities.
Filmfestival im April 2026 mit ca. 35-45 Spiel-, Dokumentar-, Kurzfilmen aus/über Iberoamerika zu gesellschaftspolitisch wichtigen Themen, einem Länderfokus Uruguay und inhaltlichem Fokus auf „Menschenrechte in Lateinamerika – Stimmen gegen das Schweigen und für Gerechtigkeit“. Publikumsgespräche mit engagierten Filmschaffenden, Aktivistinnen, Expertinnen ermöglichen dem Publikum, sich tiefer und empathisch mit den entwicklungspolitischen Menschenrechtsthemen auseinanderzusetzen: flankiert von einem Rahmenprogramm wie Diskussionsrunden, Konzerten, Performances oder Ausstellungen sowie Schulvorführungen und Events in der Stadt. In Kooperation mit renommierten Institutionen aus Kultur und Wissenschaft, MigrantInnen- und Menschenrechtsorganisationen und vielen Ehrenamtlichen.
Beim Bildungsprojekt Climate Stories begegnen Schüler:innen in Deutschland digital jungen Menschen aus dem Globalen Süden. Als Klimazeug:innen berichten diese in interaktiven Workshops von den Auswirkungen der Klimakrise auf ihr Leben und von ihrem Engagement für Umwelt- und Klimaschutz vor Ort. Ihre multimedial aufbereiteten Geschichten vermitteln globale Zusammenhänge und schaffen einen authentischen Zugang zu Themen wie Klimagerechtigkeit und Entwicklungszusammenarbeit. Im direkten Gespräch mit den Teilnehmenden entsteht ein lebendiger Austausch auf Augenhöhe.
In neuen, vertiefenden Einheiten setzen die Schüler:innen danach eigene Klimaschutzprojekte um. So erfahren sie Selbstwirksamkeit und werden zu aktiven Mitgestalter:innen einer klimagerechten Zukunft.
„Was habe ich hier in Baden-Württemberg eigentlich mit dem Meer zu tun?“ – diese Frage hören wir immer wieder bei unseren Veranstaltungen in Süddeutschland. Mit „Das Meer vor deiner Haustür“ möchten wir mit Pro Ocean Wissen und Verbundenheit schaffen: Meeresschutz beginnt nicht erst an der Küste. Durch Erarbeitung von anschaulichen, kreativen Bildungsformaten zeigen wir Kinder und Jugendlichen in Baden-Württemberg auf, wie eng ihr Alltag mit der Küste und den Ozeanen verbunden ist – von den Alpen bis zur Nordsee, vom Einkaufszettel, über den Fisch auf dem Teller, die Luft die sie atmen bis zum Plastikmüll im Watt. Das Projekt macht deutlich: Jeder kann zum Schutz der Ozeane beitragen – egal, wie weit das Meer entfernt scheint.
Nach der erfolgreichen Einführung der Engagement-Tage 2025, mit denen wir junge Erwachsene zu entwicklungspolitischem Engagement motivieren und sie darin begleiten, möchten wir in 2026 unser pädagogisches Konzept optimieren und weitere Teamende ausbilden, die der hohen Nachfrage nach Workshops nachkommen können.
Mit einer ausführlichen Evaluation, der Überarbeitung unseres Konzepts sowie Schulungen für unsere Teamende möchten wir die optimierte Umsetzung der Engagement-Tage 2026 sichern und und sie so weiterentwickeln, dass unsere Teilnehmende großflächig in ein wirkungsvolles und freudiges Engagement finden.
Eskalierende Kriege sind medial omnipräsent; die Friedensarbeit in (Post-)Kriegsgesellschaften hingegen nahezu unsichtbar. Es fehlen Wissen und öffentliche Diskussionen zu (über-)lebenswichtigen Friedensinitiativen, Konfliktbearbeitung und -prävention. „Frieden ist machbar“ macht Erfahrungswissen von Friedensfachkräften im Globalen Süden aus ihren Perspektiven und mit ihren Stimmen sicht- und hörbar. Friedensinitiativen werden portraitiert, Herausforderungen diskutiert. Aufbauend auf journalistische Recherchen mit jungen Menschen vemitteln wir in einer Podcast- und Radio-Sendereihe (ergänzt durch Online-Formate) Kenntnisse über Konflikttransformation. So fördern wir Medien-Skills und deeskalierendes Denken & Engagement für zivile Friedensarbeit. Denn die wirkt – wenn sie unterstützt wird!
Mit dem Projekt „Jugend gestaltet eine solidarische Welt – Vielfalt im Oberen Murrtal“ stärkt der Kreisjugendring Rems-Murr e.V. gemeinsam mit dem Internationalen Freundeskreis Murrhardt e.V. das Bewusstsein junger Menschen für globale Zusammenhänge, Solidarität und Vielfalt.
Zentrale Elemente sind die Wanderausstellung „Bilder einer solidarischen Welt“, interaktive Workshops und E-Learnings zu Themen wie Antirassismus, Fair Trade und Klimagerechtigkeit sowie Begegnungsfeste mit internationalen Spezialitäten.
Das Projekt verbindet globale Bildung mit lokaler Jugendbeteiligung und schafft neue Netzwerke zwischen Vereinen, Kirchen und Migrant:innen im ländlichen Raum.
Das Projekt „Klimalandschaften weltweit“ befasst sich mit den Folgen von Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Landdegradation. Es zeigt, wie naturbasierte Lösungen – z.B. Renaturierung oder nachhaltige Landwirtschaft – zur Stabilisierung von Ökosystemen und Erhöhung der Resilienz beitragen. Dabei werden Lösungen, die oft auf traditionellen Praktiken basieren, als wertvolle Ansätze für Klima- und Biodiversitätsschutz aufgezeigt. Ziel ist es, in Workshops ökologische Zusammenhänge zu vermitteln und spielerisch erfahrbar zu machen, Handlungsoptionen aufzuzeigen und lokale wie globale Beiträge zum Schutz und zur Regeneration der Natur zu fördern. Durch die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Erwachsenenbildnern will das Projekt eine erweiterte Zielgruppe erreichen.
Am Beispiel von Mexiko werden die Zusammenhänge von Klimawandel/Migration/Gesundheit vermittelt. Personen mit Migrationshintergrund (Zielgruppe – ZG – 1) werden in Vorbereitungsseminaren auf die Mitgestaltung der Workshops für ZG2 (medizinische Fachkräfte) vorbereitet. Sie werden mit spezifischem Wissen ausgestattet und an der Konzipierung und späteren Durchführung der Workshops mit ZG2 beteiligt. Dies macht sie auch zu Multiplikator:innen. ZG2 wird mit den Workshops für die Zusammenhänge zwischen Klimawandel, Migration und Gesundheit sensibilisiert und zum Handeln motiviert. Eine dritte Zielgruppe im Rahmen des 2-jährigen FEB-Projekts, für das das hier vorgeschlagene Projekt die Kofinanzierung darstellt, ist dann später die allgemeine Öffentlickeit (Besucher:innen von Arztpraxen)
„WasserWelten“ ist ein Bildungsprojekt, das Kindern im Alter von 6 bis 14 Jahren Wissen, Handlungskompetenz und Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit der Ressource Wasser vermittelt. In einer Workshopreihe, die im Rahmen des Ferienprogramms stattfinden soll, werden ökologische, gesellschaftliche und globale Zusammenhänge erfahrbar: vom Wasserkreislauf bis zu Fragen von Klimagerechtigkeit und nachhaltigem Konsum. Durch kreatives, handwerkliches und erfahrungsbasiertes Lernen stärken die Teilnehmenden ihr Bewusstsein für globale Zusammenhänge und erleben, dass ihr Handeln Wirkung zeigt, lokal sowie weltweit. Das Projekt soll gemeinsam mit der Kinder-Kultur-Werkstatt Nürtingen umgesetzt werden und so Bildung, Kreativität und globale Verantwortung verbinden.
Die WÖK möchte in Heidelberg mit einem Pilotprojekt zeigen, wie sozial-ökologische Veränderung gemeinsam möglich wird. Dafür ist es erforderlich, dass viele unterschiedliche gesellschaftliche Akteure stärker zusammenarbeiten. Wir möchten Vertreter:innen aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung ansprechen und gewinnen. Gemeinsam entwickeln wir einen Entwurf für lokale, faire Regeln, für die Werte als Maßstab dienen, anstelle von Gewinn- und Wachstumsdenken. Dabei orientieren wir uns an der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ), die die Werte Menschenwürde, Solidarität und Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit, Transparenz und Mitbestimmung als Maßstab für ein gutes Leben für alle – miteinander für ein gemeinwohlorientiertes und nachhaltiges Handeln – zugrunde legt.
Das Projekt „Rainbow-Refugees“ unterstützt homosexuelle Geflüchtete, die in ihren Herkunftsländern Verfolgung und Diskriminierung erfahren haben und auch in Europa oft bedroht sind. In sicheren, dezentralen Unterkünften erhalten sie psychologische Betreuung, Sprach- und Demokratieunterricht, Begleitung bei Behörden, sowie Unterstützung bei Ausbildung und Arbeit. Durch gesellschaftliche Teilhabe, ehrenamtliche Aktivitäten und Integration in die Gemeinschaft werden sie befähigt, selbstständig zu leben und aktiv zur Gesellschaft beizutragen. Das Projekt ist einzigartig in Baden-Württemberg und stärkt Vielfalt, Akzeptanz und Rechte von LSBTIQ*-Personen nachhaltig.
Das Projekt unterstützt 80 jesidische Frauen und Mädchen in Sindschar durch praktische unternehmerische Schulungen und psychosoziale Unterstützung beim Aufbau einer nachhaltigen Existenzgrundlage. Durch den ILO-Lehrplan „Start and Improve Your Business“ (SIYB) erwerben die Teilnehmerinnen wichtige unternehmerische Fähigkeiten, die auf die lokale Wirtschaft zugeschnitten sind. 24 Frauen erhalten direkte Unternehmenszuschüsse und Mentoring, um tragfähige Kleinunternehmen zu gründen. In Zusammenarbeit mit der Gesundheitsbehörde bietet das Projekt traumainformierte Einzel- und Gruppenberatung an, um die emotionale Widerstandsfähigkeit, das Selbstvertrauen und das Engagement in der Gemeinschaft zu stärken und so das langfristige wirtschaftliche und psychosoziale Wohlergehen zu fördern.
Um die Gemeinden in Sindschar auch in Zukunft nachhaltig zu unterstützen, hat Nadia´s Initiative damit begonnen, sich von der Stromversorgung durch Generatoren zu lösen – oft die einzig verfügbare Option in dieser Region –, zumal die Vereinten Nationen den Irak kürzlich als das fünftanfälligste Land der Welt für den Klimawandel eingestuft haben. Um dieses Ziel voranzutreiben, möchte Nadia´s Initiative mit diesem Projekt Sonnenkollektoren in ihrem Women´s Center installieren. Hierbei handelt es sich um einem sicheren Zufluchtsort für Frauen und Mädchen – darunter auch solche, die die Gewalt und Gefangenschaft durch den IS überlebt haben. Im Women´s Center erhalten sie umfassende Unterstützung, um ihr Leben neu aufbauen zu können.
In Shingal und in der Ninawa-Region (Mosul) haben Minderheiten wie Jesid*innen, Christ*innen, Shabak und weitere Minderheitengruppen kaum Zugang zu unabhängigen Medien. HELIN VOICES baut deshalb in Phase 1 (6 Monate) ein Internetradio als Ausbildungs- und Sendestelle auf. Die journalistische Basisausbildung wurde bereits 2025 im Rahmen eines BMZ-Projekts (über Stiftung-Nord-Süd-Brücken) erfolgreich umgesetzt. Nun wird ein Redaktionsteam etabliert, Technik eingerichtet, eine Website mit Streaming gestartet und erste Formate produziert – Nachrichten, Kultur- und Servicebeiträge, Frauen- und Jugendthemen. Ziel ist es, verlässliche Informationen, Sichtbarkeit und Dialog zu schaffen und damit Teilhabe und Zusammenhalt in einer von Vertreibung und Desinformation geprägten Region zu stärken.
Das Projekt ,,Survivor Safe Space (3S)” schafft einen etwa 200m² großen, überlebendenzentrierten, klimafreundlichen und inklusiven Raum für Überlebende des Genozids an den Jesid*innen und von konfliktbedingter sexueller Gewalt (CRSV) in Sharya-Dohuk. Der Raum bietet Privatsphäre, Sicherheit und Würde und dient als Ort zum Heilen, Lernen, für psychosoziale und rechtliche Beratung, kulturelle Aktivitäten sowie den Aufbau von Kompetenzen. Geplant sind MHPSS-Sitzungen, Rechtsberatung nach dem Jesidischen Überlebenden-Gesetz, Bildungsangebote, kulturelle Veranstaltungen und Feiern. Ziel ist es, Überlebende und ihre Familien zu stärken, ihre Reintegration zu fördern und ihre Rolle als Gemeinschaftsführer*innen zu unterstützen.
Das Projekt fördert nachhaltige Landwirtschaft in Sindschar durch den Einsatz von Solarenergie zur Bewässerung. In einem Pilotprojekt werden drei solar-hybrid betriebenen Bewässerungssystemen für drei Familien installiert, die Dieselgeneratoren ersetzten und so Kosten sowie CO₂-Emissionen reduzieren. Praxisnahe Trainings vermitteln den drei Pilotfamilien und weiteren interessierten Landwirten Kenntnisse zur Bedienung, Wartung und Fehleranalyse der Systeme sowie effizienter Wassernutzung und zu den Grundprinzipien nachhaltiger Landwirtschaft. Durch ein Genossenschaftsmodell wird die gemeinschaftliche Nutzung gesichert und die langfristige Finanzierung gewährleistet. Das Projekt stärkt die wirtschaftliche Eigenständigkeit, steigert Produktivität, spart Kosten durch Wegfall oder Reduzierung von Dieselgeneratoren ein, fördert erneuerbare Energien und schafft Perspektiven für eine nachhaltige Entwicklung in Sindschar.
Es handelt sich um die Erweiterung eines bereits seit 2022 existierenden und von der SEZ co-finanzierten Gewächshaus-Projektes, in dem aktuell mehr als 20 Rückkehrer-Familien beschäftigt werden. Dieses Projekt wurde nach Fertigstellung der Barzani Charity Foundation und dem beim kurdischen lnnenministerium angesiedelten Joint Crisis Coordination Center (JCC) übergeben. Diese haben die profitierenden Familien ausgesucht, stellen die Strom- und Wasserversorgung sicher, und haben drei zusätzliche Gewächshäuser und Übernachtungsmöglichkeiten in Form von Wohncontainer am Projekt errichtet. Die Erweiterung soll 20 weiteren Familien langfristige Beschäftigungsperspektiven bieten, die regionale Versorgung mit selbst angebauten Lebensmitteln sichern und die Auswirkungen des Klimawandels auf den Wasserhaushalt in der Region mildern. Die Projektbegünstigten werden Menschen sein, die aus den Flüchtlingscamps in der Region Kurdistan-Irak nach Shingal zurückkehren.
Das Projekt umfasst eine Erweiterung der Unterstützung und Dienstleistungen im NI Women’s Center und im Wardiya Sports Complex in Sindschar. Genauer gesagt werden sportbasierte Empowermentangebote (darunter Fußball, Volleyball, Tischtennis und Laufen) und Elemente der Führungskompetenzbildung im Frauenzentrum und im Sportkomplex integriert. Letztere beinhalten Bildungsförderungsmaßnahmen, darunter Sprach- und Alphabetisierungsmodule sowie akademische Beratungsdienste, aber auch gezielte Existenzgrundlagen- und Berufsbildungsmaßnahmen mit Schwerpunkt auf gefragten Branchen (Nähen/Schneiderei und Salonmanagement).
Das Projekt schult 100 Kleinbauern (mindestens 30 % Frauen und 50 %
Jugendliche) in Sindschar, zieht 10.000 klimaresiliente Obstbaumsetzlinge und verteilt diese zusammen mit Bewässerungssets. Ziel ist die Wiederherstellung von Lebensgrundlagen, die Förderung nachhaltiger Landwirtschaft und die Unterstützung der ökologischen Regeneration in einer vom Konflikt stark betroffenen Region.
In Sindschar, einer Region, die schwer von Konflikten und Vertreibung gezeichnet ist, bleibt der Zugang zu hochwertiger Hochschulbildung stark eingeschränkt. Junge Menschen stehen vor zerstörter Infrastruktur und geringen wirtschaftlichen Perspektiven, was zu hoher Abwanderung führt. Gemeinsam mit dem House of Coexistence wird Liberating Education Organization (LEO) diese Menschen unterstützen und ein hybrides Bildungszentrum aufbauen. Dieses Zentrum verbindet digitale Universitätskurse von Partnern wie William & Mary, KIT und WHU mit lokaler Betreuung und Unternehmerschulung. Ausgestattet mit Satelliteninternet und Solarenergie wird es ein Ort, an dem junge Menschen (17+) ihre Peers durch ein strukturiertes Programm von der Ideenfindung bis zur Gründung führen. Ziel ist es, mindestens 200 Studierende zu erreichen, lokale Unternehmen zu fördern und Chancen zu schaffen, den Einkommensstandard zu verbessern und nachhaltige Lösungen für grundlegende Probleme zu finden.
Das Projekt sieht vor, im Binnenflüchtlingscamp Sharya bei Dohuk ein Gewächshaus aufzubauen und dadurch einen geschützten, produktiven Lern- und Arbeitsraum für jesidische Frauen zu schaffen. Fachliche Schulungen zu Themen wie Gewächshausbau, Bewässerung, nachhaltige Anbaumethoden und Vermarktung sorgen dafür, dass den Teilnehmerinnen praktische Kenntnisse im Gewächshausbetrieb vermittelt sowie ihr Selbstvertrauen und Engagement in der Gemeinschaft gefördert werden. Außerdem trägt das Projekt zur ökologischen Nachhaltigkeit bei und erhöht die Verfügbarkeit von frischen und nahrhaften Anbauprodukten im Flüchtlingslager.
Das Projekt zielt darauf ab, das pädagogische und psychosoziale Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen im Sharya IDP Camp zu verbessern, indem vernachlässigte Räume in sichere, integrative und inspirierende Umgebungen für digitales Lernen, Umweltbildung und Erholung umgewandelt werden. Ein nicht genutztes Zelt wird zu einem Digital Lab, in dem Kurse zu digitaler Kompetenz, Programmieren und Robotik angeboten werden, während ein Außenbereich für Freizeitaktivitäten und Umweltbildung saniert wird. Zusammen bieten diese Räume Kindern die Möglichkeit, ihre Kreativität und ihr Wohlbefinden zu stärken – als Grundlage für eine bessere Zukunft.
Island of Hope stärkt die psychosoziale Gesundheit von Kindern, Eltern, Studierenden und Gefängnisinsassen in der Region Dohuk, in Camps für Binnenvertriebene sowie in Sindschar. 150 Kinder (3–12 Jahre) erhalten spiel- und kunsttherapeutische Angebote zur Stress- und Traumabewältigung. 90 Eltern werden durch Gespräche und Hausbesuche unterstützt, um ihre Kinder besser zu verstehen und zu begleiten. 15 Studierende lernen traumapädagogische Methoden für ihre berufliche Praxis. Workshops im Gefängnis helfen 30 Insassen, neue soziale Kompetenzen zu entwickeln. Ziel ist es, Resilienz zu fördern und friedliches Miteinander zu stärken.
Durch umfassende Schulungen in Handwerk und Backen sowie Englisch- und Arabischkursen, Kursen zur digitalen Kompetenz und Finanzkompetenz fördert dieses Projekt 494 Frauen und Mädchen. Durch diese Initiativen stärken die Teilnehmerinnen ihre Fähigkeit zur Einkommensgenerierung und verbessern ihre Beschäftigungsfähigkeit, was letztlich für ihr allgemeines Wohlbefinden förderlich ist. Alle Teilnehmerinnen erhalten außerdem Zugang zu den ganzheitlichen Schutzdiensten und der psychosozialen Betreuung von FYF.
Das gemeinsame Projekt von Dalo e.V. (Karlsruhe) und Christian Aid Program Nohadra – Iraq (CAPNI, Dohuk) sieht den Aufbau einer offenen Werkstatt für Solartechnik in Dohuk vor. Die Werkstatt dient als Praxiszentrum für die Vorbereitung, den Zusammenbau und die Installation kleiner PV-Anlagen. Nach der Einrichtung wird ein „Train-the-Trainer“-Kurs für mindestens 15 Teilnehmende durchgeführt, die ihr Wissen anschließend in eigenen Schulungen weitergeben. CAPNI stellt hierfür geeignete Räumlichkeiten bereit, die durch eine nachhaltige Betriebsstruktur langfristig nutzbar bleiben. Für private Nutzerinnen und Nutzer oder externe Projekte wird eine geringe Nutzungsgebühr erhoben. Das Projekt stärkt den Wissenstransfer, fördert erneuerbare Energien und baut lokale Fachkompetenz für eine zukunftsfähige Energieversorgung auf.
Das Projekt „Brücke der Hoffnung“ verbessert Bildung, Versorgung und Zukunftsperspektiven für Kinder und Jugendliche in Khanke, Nordirak. In drei Modulen wird der Englischunterricht ausgebaut, digitale Lernmethoden eingeführt und nachhaltige Mobilität gefördert. Um trotz Trockenheit und Hitze die Begrünung der Region voranzutreiben, sichert Our Bridge e.V. die Wasserversorgung für die Bäume mit Modul zwei. Ein drittes Modul qualifiziert benachteiligte Jugendliche in nachhaltiger Landwirtschaft und realisiert die erste Etappe einer „Grünen Mauer der Hoffnung“ mit 3.500 Bäumen – als Zeichen für Klimaschutz, interreligiösen Dialog und gemeinsame Zukunftsgestaltung.
Ziel der Maßnahme (wie im Antrag angegeben) ist die Schulung von 35 Frauen in Computerkursen, Englisch sowie Alphabetisierungskursen im neu errichteten Frauenzentrum in Dohuk sowie die allgemeine Unterstützung des Frauenzentrums.
Angesichts der unerfüllten Bedürfnisse und Verwundbarkeiten von jesidischen IDP-Frauen und anderen gefährdeten Frauen und Mädchen im Gouvernement Dohuk schlägt die IOM die Umsetzung von Maßnahmen vor, die die Integration von gefährdeten Frauen und Kindern in ausgewählten Gemeinschaften in Dohuk durch die Bereitstellung wirtschaftlicher Chancen und Aktivitäten zur Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung der Gemeinschaft über einen Zeitraum von 12 Monaten erleichtern. Dies wird durch Folgendes erreicht:
- Verbesserung der wirtschaftlichen Chancen für 30 Frauen (IDPs und HC) durch Unternehmensberatung, Fähigkeiten-Training, Unterstützung bei der Arbeitsmarktintegration oder Unterstützungspakete für Unternehmen gemäß den Marktbedürfnissen.
- Förderung der lokalen wirtschaftlichen Entwicklung durch Verbesserung/Entwicklung bestehender Wertschöpfungsketten und den Bau/Wiederaufbau von Geschäftsräumen im Rahmen eines Gemeinschaftshilfeprojekts (Wolle).
- Kontinuierliche Gemeinschaftsunterstützung durch Informations-, Beratungs- und Vermittlungssystem (ICRS).
Ziel der Maßnahme ist die Schaffung eines sicheren und unterstützenden Umfelds für Kinder mit Behinderungen in Sinune, Nordirak. Durch das „Haus des Lächelns“ sollen diesen Kindern Bildung, soziale Interaktion und therapeutische Unterstützung ermöglicht werden. Die Maßnahme trägt dazu bei, ihre kognitiven, motorischen und sozialen Fähigkeiten zu fördern, um ihnen langfristig eine bessere Integration in die Gesellschaft und das Bildungssystem zu ermöglichen. Gleichzeitig werden auch die Familien der Kinder durch Beratung und Aufklärung entlastet. Durch diese gezielten Maßnahmen wird nicht nur die individuelle Entwicklung der Kinder gestärkt, sondern auch ein Beitrag zur Inklusion und sozialen Stabilität in der Region geleistet.
Ziel der Maßnahme ist es, benachteiligten Jugendlichen, insbesondere Waisen und Genozid-Überlebenden, eine nachhaltige Perspektive durch Bildung und praktische Ausbildung im Bereich Klimaschutz und Landwirtschaft zu bieten. Die Maßnahmen umfassen den Bau von zehn weiteren Gärten und eines Klassenzimmers, die die bisherigen Kapazitäten erweitern und es den Jugendlichen ermöglichen, theoretisches Wissen und praktische Fähigkeiten zu erlernen. Neben der Zucht von Setzlingen und dem Anbau von Gemüse für die Waisenschule steht die Aufforstung in der Region Khanke und Shingal im Fokus, um dem Klimawandel entgegenzuwirken und die Lebensqualität der lokalen Gemeinschaft langfristig zu verbessern. Die wirtschaftlichen Perspektiven der Binnengeflüchteten soll durch diese erweiterten Ausbildungsmöglichkeiten erweitert werden.
Ziel der Maßnahme ist die Stärkung von Frauen, Mädchen und Kindern in der Gemeinde Wardiya von Juli 2024 bis März 2025 durch von Frauen geleitete Freiwilligeninitiativen, Alphabetisierungs- und Wellness-Kurse und organisierte Sporttrainings in Zusammenarbeit mit der NRO Sunrise. Das Projekt folgt auf die Eröffnung des Frauensportkomplexes im Jahr 2023, der täglich von rund 150 Besucher*innen genutzt wird. NI wird Aktivitäten im Rahmen von drei Kernzielen durchführen: Förderung von Führungsqualitäten in der Gemeinde, Erweiterung des Wissens über Wellness und berufliches Wachstum sowie Verbesserung der Sicherheit und Zugänglichkeit des Sportkomplexes.
Ziel der Maßnahme ist die Verbesserung der Einkommensmöglichkeiten, der Beschäftigungsfähigkeit, der Widerstandsfähigkeit und des allgemeinen Wohlbefindens. Auf der Grundlage von Motivation und sozioökonomischen Faktoren werden 25 Frauen für das Ausbildungsprogramm für Kunsthandwerkerinnen und weitere 25 für das Ausbildungsprogramm für Bäckerinnen ausgewählt. Jedes Trainingsprogramm wird sechs Monate dauern, wobei die Teilnehmerinnen zwei Trainingseinheiten pro Woche erhalten. Erfolgreiche Teilnehmerinnen können eine Vollzeitstelle bei FYF erhalten, während andere bei der Arbeitsvermittlung unterstützt werden. Darüber hinaus werden 100 Frauen und Mädchen an einem sechsmonatigen Englischkurs teilnehmen, darunter die Teilnehmerinnen der Ausbildungsprogramme und weitere Teilnehmerinnen. Schließlich werden dieselben 100 Teilnehmerinnen auch an einem sechsmonatigen Kurs zur Vermittlung von Finanzwissen teilnehmen, wobei die Termine flexibel gestaltet werden können, um allen Begünstigten entgegenzukommen.
Ziel der Maßnahme besteht darin, den sozioökonomischen Status von Frauen und Mädchen in Sinjar zu verbessern. Im Rahmen dieser Initiative sollen 100 jesidische Frauen und Mädchen eine umfassende Ausbildung in Unternehmensführung und -entwicklung erhalten, die wichtige Fähigkeiten wie Führung, Kommunikation, Problemlösung und analytisches Denken umfasst. Darüber hinaus werden im Rahmen des Projekts 24 von Frauen geführte Unternehmen durch die Gewährung von Starthilfen für neue Unternehmungen und Unterstützungszuschüssen für bestehende Unternehmen unterstützt. Durch regelmäßige Überwachung und Evaluierung durch die Lotus Flower M&E- und Programmabteilung, einschließlich täglicher Besuche, Vor- und Nachevaluierungen und der Sammlung von Rückmeldungen der Begünstigten, soll das Projekt eine reibungslose Umsetzung und maximale Wirkung auf das Leben der ausgewählten Begünstigten gewährleisten.
Ziel der Maßnahme ist die Förderung des Friedens und der Resilienz sowie die Unterstützung der multikulturellen Koexistenz und Konfliktlösung in der Region Sinjar. Dabei sollen sowohl Lehrkräfte als auch Gymnasialschüler*innen in speziellen Erziehungs- und Fortbildungsprogrammen geschult werden, um ein friedliches und humanitäres Zusammenleben zu fördern. Zentrale Maßnahmen sind Lehrveranstaltungen und Fortbildungen für Lehrkräfte mit den Schwerpunkten Frieden, Resilienz, multikulturelle Koexistenz und Konfliktlösung. Hierzu werden Blockseminare von einer Woche Dauer für insgesamt drei Gruppen von Lehrkräfte mit jeweils 10-15 Teilnehmenden angeboten. Zudem werden Seminare für Jugendliche im Alter von 16-21 Jahren organisiert, die die Themen Frieden, Koexistenz, Gewaltverbot und Humanität behandeln. Diese umfassen neun Gruppen mit insgesamt 90 Teilnehmenden. Weitere Maßnahmen beinhalten kulturelle und sportliche Aktivitäten wie Konzerte und sportliche Wettbewerbe zwischen Jugendgruppen. Ein zusätzliches Element des Projekts ist die Gründung eines Konsortiums von Lehrkräften, das sich monatlich trifft, um gemeinsame Herausforderungen und aktuelle Probleme zu diskutieren und als Basis für bürgerliche und schulische Initiativen zu dienen.
Ziel der Maßnahme ist die Schaffung eines nachhaltigen und integrativen Raums innerhalb des Khanke-Camps, in dem Frauen und Mädchen etwas über Gewächshausanbau lernen und sich damit beschäftigen können. Das Projekt soll den Teilnehmerinnen praktische Fähigkeiten vermitteln, ihr Selbstvertrauen stärken, das Engagement in der Gemeinschaft fördern und zur ökologischen Nachhaltigkeit beitragen. In Schulungsworkshops und praktischen Übungen werden grundlegende Gartentechniken vermittelt, während Marktbesuche die Teilnehmerinnen mit den wirtschaftlichen Aspekten der Landwirtschaft vertraut machen sollen. Vier Frauen werden das Gewächshaus besitzen und betreiben, um sich selbst zu versorgen und finanziell unabhängig zu werden. Das Projekt soll das Leben von zehn jesidischen Frauen im Binnenflüchtlingslager verbessern, indem es das Haushaltseinkommen um 60 % erhöht, die Verfügbarkeit frischer Produkte verdoppelt und das landwirtschaftliche Wissen und Selbstvertrauen stärkt. Darüber hinaus soll das Projekt das psychische Wohlbefinden und die ökologische Nachhaltigkeit durch eine bessere Bodengesundheit und Artenvielfalt fördern.
Ziel der Maßnahme ist es, den Schüler*innen der OurBridge Schule im Nordirak nach ihrem Abschluss die Möglichkeit einer Weiterbildung im Bereich Landwirtschaft und Umweltschutz zu bieten. Dies wird durch die Anlage von 14 Gärten auf einer Fläche von knapp 8.000 Quadratmetern ermöglicht. Diese Gärten dienen nicht nur als Lernumgebung, sondern auch als praktisches Anschauungsobjekt, um den Schüler*innen wichtige Fähigkeiten und Kenntnisse in den Bereichen Landwirtschaft und Umweltschutz zu vermitteln. Zentrale Maßnahmen sind die Ausbildung der Jugendlichen auf der GreenedBridge Farm mit 14 hängenden Gärten, einem Klassenzimmer und einer Sanitäranlage. Der Bau soll innerhalb von 3 Monaten abgeschlossen werden. Der Unterricht erfolgt sowohl im Klassenzimmer als auch auf dem Gelände der Farm und im Dorf, wo bereits Bäume gepflanzt und gepflegt werden. Nach der Einführung in das Pflanzenwachstum werden eigene Bäume gezogen, um bei der nächsten Aufforstungskampagne gepflanzt zu werden.
Ziel der Maßnahme ist es, das Einkommen der Lehrkräfte in Camp-Schulen durch die Bereitstellung eines monatlichen Gehalts zu steigern und gleichzeitig die Lernerfahrung der Schüler*innen zu verbessern, indem Schulen mit grundlegenden Bildungswerkzeugen ausgestattet werden.
Aufforstung des Dorfes Khanke mit dem Einbeziehen der Kinder von Our Bridge. Das Wiederaufforsten von Landschaften ist ein wichtiger Teil im Kampf gegen den Klimawandel. Die wichtigsten der dafür geeigneten Gebiete sind Halbwüsten, denn auf fruchtbaren und ausreichend mit Wasser versorgten Ebenen ist es wichtiger, Landwirtschaft für die Ernährung der Weltbevölkerung zu betreiben. Daher ist es geplant ein Weiterbildungsangebot anzubieten, in der das Dorf Khanke aufgeforstet wird.
Unser Projekt „Unterstützung der Binnenvertriebenen (IDP) und Rückkehrergemeinschaft durch Lebensgrundlagen“ wird 50 Frauen und Mädchen in Geschäftsführung ausbilden und 15 Begünstigten Gründungsstipendien für kleine Unternehmen zur Förderung finanzieller Unabhängigkeit und Familienunterstützung bieten. Das Projekt umfasst auch dringend benötigte psychosoziale Aktivitäten für 50 Frauen und Mädchen, um ihnen beim Lernen, Heilen und Überwinden von Traumata zu helfen. Zur Sicherstellung der Programmauswirkung werden wir Aufklärungsaktivitäten für 350 IDPs und Rückkehrer anbieten, die Themen wie geschlechtsspezifische Gewalt, frühe Ehe, finanzielle Gewalt und die Bedeutung von Frauenunternehmertum behandeln. Das Projekt wird im Bezirk Al-Hamdaniya durchgeführt, um IDPs und Rückkehrer in Nicht-Camp-Settings zu erreichen, wo es wenig Unterstützung gibt und der Bedarf besonders hoch ist.
Die Free Yezidi Foundation (FYF) wird das Projekt ETC 2.0: Die Handwerker von morgen umsetzen, ein 10-monatiges Projekt im Wert von 70.000 Euro, um die Nachhaltigkeit des ETC als Zentrum für wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinschaft zu fördern. In „Die Handwerker von morgen“ wird FYF auf den bisherigen Bemühungen im Enterprise Training Center (ETC) aufbauen und diese durch die Diversifizierung der Produkte, Verbesserung des Marketings und die Integration der Produkte in Vertriebsnetzwerke vorantreiben. Das ETC ist ein Zentrum für wirtschaftliche Chancen für vertriebene Jesid*innen, insbesondere für Jesidische Frauen.
Bau eines Ausbildungszentrums für Jugendliche ab 16 Jahren. Das Ausbildungszentrum soll die bereits bestehende Our Bridge Schule in Khanke/Nordlrak unterstützen. Durch technische und Garten-und Landschaftsbauqualifikationen eröffnet Our Bridge den Schüler*innen Perspektiven für ihre Zukunft und hilft ihnen beider Berufsvorbereitung und lntegration. Ausbilder*innen aus Deutschland sollen regelmäßig im Einsatz sein und das nötige Fachwissen an Fachlehrer*innen und Schüler*innen vermitteln. Die Schwerpunkte sind Technik & Garten Landschaftsbau. lm Sinne der Nachhaltigkeit des Projekts werden lokale Fachkräfte als zukünftige Multiplikatoren ausgebildet.
Friedensförderung für Erziehungskräfte und Gymnasialschüler*innen in der Region Sinjar, nach dem Genozid und grausamer Kriegserfahrungen: ist ein Erziehungsprogramm bzw. Fortbildungsprojekt für Lehrkräfte mit dem Schwerpunkt: Frieden, Resilienz, Förderung der Multikultur/Koexistenz und Konfliktlösung, sowie ein Erziehungsprogramm für Schüler und Junge Menschen, v.a. Gymnasialschüler*innen, mit den Schwerpunkten: Frieden, Koexistenz, Verbot von Gewalt, Humanität.
Bau von Gewächshäusern in der Region Shingal im Nordirak. Die Region ist ein Siedlungsschwerpunkt der jezidischen Minderheit. Im Sommer 2014 wurden Hunderttausende Menschen aus der Region vertrieben. Die meisten von ihnen leben noch immer als Binnenvertriebene in der autonomen Region Kurdistan im Nordirak. Mit dem Projekt sollen bedürftige Familien unterstützt werden, die in ihre Heimat zurückkehren.
Nadias Initiative (NI) hat zum Ziel, Schüler*innen mit Behinderungen in Sinjar zu unterstützen, indem WASH-Einrichtungen in Schulen rehabilitiert werden, um sie rollstuhlgerecht zu machen, und elektrische Rollstühle für bedürftige Schüler*innen zur Verfügung gestellt werden. Im Rahmen dieses Projekts wird NI zudem in zwei Gymnasien in Sinjar neue Bibliotheken bauen, um die Lesegewohnheiten in der Gemeinschaft zu fördern.
Dieses Projekt zur Förderung der Impfbereitschaft richtet sich an vornehmlich jesidische, binnenvertriebene Menschen in den Flüchtlingslagern der Provinz Dohuk. Ziel ist es, durch Erhöhung der bislang äußerst niedrigen Impfraten die weitere Verbreitung von COVID-19 in den Lagern einzudämmen. Dafür werden die Menschen vor Ort im persönlichen Gespräch informiert und über bestehende Impfmöglichkeiten aufgeklärt. Im Zuge der Arbeit werden die Mitarbeiterinnen zusätzlich einige engagierte Bewohner*innen der Camps ausbilden, um die Reichweite weiter zu erhöhen, das Vertrauen zu stärken und die Community selbst in den Prozess der Aufklärung aktiv einzubinden. Das Projekt deckt einen dringenden Bedarf; in den Lagern steigen die Infektionszahlen momentan sehr stark an, gleichzeitig gibt es viel Unwissen und große Vorbehalte gegen Impfungen.
Angesichts der unerfüllten Bedürfnisse und der anhaltenden Verwundbarkeiten von weiblichen yezidischen Binnenvertriebenen (IDPs) und anderen gefährdeten Frauen und Mädchen im Gouvernement Dohuk schlägt die IOM die Durchführung von Aktivitäten vor, die die Einbeziehung gefährdeter Frauen und Kinder in einer ausgewählten Gemeinschaft in Dohuk durch die Bereitstellung von wirtschaftlichen Chancen und Aktivitäten, die auf die Förderung der lokalen wirtschaftlichen Entwicklung über einen Zeitraum von 12 Monaten abzielen, erleichtern. Dies soll durch folgende Maßnahmen erreicht werden:
- Verbesserung der wirtschaftlichen Chancen für 30 Frauen (IDPs und HC) durch die Bereitstellung von Unternehmensberatung, Schulungen, Unterstützung bei der Arbeitsmarktintegration oder Geschäftspaketen entsprechend den Marktbedürfnissen.
- Förderung der lokalen wirtschaftlichen Entwicklung durch die Verbesserung/Entwicklung bestehender Wertschöpfungsketten und den Bau/ die Renovierung von Geschäftsräumen im Rahmen eines Gemeinschaftshilfeprojekts (Wool).
- Laufende Unterstützung der Gemeinschaft durch ein Informations-, Beratungs- und Überweisungssystem (ICRS).
72 BATWA Frauen aus diesem Dorf, zwischen 20 und 60 Jahre alt, schließen sich mit den brachliegenden Flächen auf dem MUHORORO Hügel mit insgesamt rund 5ha zu einer Dorfgemeinschaft ( Kooperative) zusammen um unter Anleitung von Agronomen eine nachhaltige Landwirtschaft in Arbeitsgemeinschaften zur Ernährungssicherung zu betreiben. Feldarbeiten, Pflügen und hacken; anschließend Aussaat von Bohnen, weiter Februar und März: Graben von Höhenlinien für eine Schutzbepflanzung um das neu gewonnene Ackerland vor Erosion zu schützen und weitere instand haltende Feldarbeiten bis zur Ernte von April bis Juni. Im Juli und August wird unter Anleitung die Aussaat für die Einhaltung der Fruchtfolge (Bohnen und Mais) vorbereitet und ausgebracht, um dann künftig selbständig Ackerbau zu betreiben.
„Ingundu y’Umuganuro“ ist ein Theaterprojekt in Burundi, das eine Tournee und Diskussionsrunden umfasst. Das Stück, gestaltet durch lokale Künstler, thematisiert Identität, Tradition und menschliche Beziehungen und richtet sich an Schüler, Studenten, Menschen ohne formale Bildung sowie öffentliche Bedienstete. Geplant sind 18 Aufführungen in Schulen, Universitäten, Theatern und öffentlichen Räumen in Bujumbura, Gitega und Ngozi. Im Anschluss an jede Aufführung finden moderierte Diskussionen statt, die ethnische, religiöse und politische Gruppen zusammenbringen. Ziel ist es, über die Themen des Stücks zu reflektieren und den sozialen Zusammenhalt in Burundi zu stärken.
Le projet dénommé Jardin thérapeutique de Kamuna, fait partie du Centre agricole de réhabilitation psychosociale Kamuna,de Cankuzo.Ce centre est un espace communautaire, dans lequel ses usagers à l’aide d’un personnel qualifié et la communauté environnante arrivent à vivre une réhabilitation réussie. Ce jardin avec son verger et terrain de jeux met en avant la nature comme outil thérapeutique. Son objectif est d’améliorer l’expérience des personnes séjournant au centre. Il sera complètement accessible aux usagers du centre et au personnel accompagnant, et en partie accessible à la communauté environnante. Son espace sera multifonctionnel.
Das Projekt unterstützt 60 von Gewalt und Armut betroffene Jugendliche und ihre Familien in Buterere und Kamenge. Ziel ist es, durch psychologische Betreuung und Erziehungsberatung das Risiko erneuter Gewaltausübung zu verringern, soziale Kompetenzen zu fördern und Bildungszugänge zu verbessern. Mediatoren der Centres de Développement Familial et Communautaire werden geschult psychische Erkrankungen zu erkennen und Betroffene weiterzuvermitteln. Weiterhin werden psychologische Interventionen für betroffene Jugendliche, die Stärkung der elterlichen Erziehungskompetenzen zur Prävention von Kindesmissbrauch und Konflikten, Ermöglichung des Schulbesuchs/ einer Ausbildung, und das Abschließen einer Familienversicherung, um Bildung und Gesundheitsversorgung sicherzustellen, angeboten.
Wir planen die Anschaffung von 4 Milchkühen mit ihren 4 Kälbchen. Die Milch soll zur täglichen Ernährung unserer Kinder im Zentrum beitragen, der Mehrertrag ist zum Verkauf gedacht, hiermit könnten wir der Hungersnot vieler Menschen entgegenwirken. Die Verkaufserlöse können zur Deckung unserer laufenden Kosten beitragen. Später, wenn der Viehbestand und der Milchertrag sich vergrößert hat, denken wir auch an die Herstellung von verschiedenen Milchprodukten, wie Butter, Käse, Quark und Joghurt.
Das Projekt wird in der Gemeinde Matongo in der Provinz Kayanza und in der Gemeinde Bugabira in der Provinz Kirundo stattfinden. Ziel ist es, den Frieden und den sozialen Zusammenhalt unter jungen Burundierinnen und Burundiern im Alter von 18 bis 25 Jahren in den Zielgebieten Kirundo und Kayanza zu stärken. Um dies zu erreichen, werden Sport- und Kulturveranstaltungen organisiert, um die olympischen Werte zu vermitteln und die Talente junger Menschen zu fördern. Es wird ein Schulungsprogramm angeboten, um ihr Potenzial zu steigern und ihre Kompetenzen zu erweitern. Diese Angebote werden die Solidarität zwischen den Gemeinschaften fördern und die Risiken von Gewalt und Manipulation verringern.
Ce projet vise à promouvoir la sécurité alimentaire et à lutter contre la pauvreté par l’autonomisation des personnes pauvres; d’un coté les agriculteurs du village de Gihanga soutenus par Caritas Mont Sion/ Pères de Schoenstatt et des agriculteurs du village de Ramvya en province Karusi. Les mesures prévues sont les suivantes :
. Promouvoir des techniques innovantes inspirées de l’ agroécologie. Ces mesures ont déjà été testées dans les projets antérieurs.
. Former les agriculteurs des deux villages, en privilégiant les femmes et les jeunes
. Distribuer des semences/intrants agricoles;
. Renforcer la capacité économique des bénéficiaires par des formations ad hoc
. Sensibiliser les bénéficiaires à la résilience aux changements climatiques;
. Renforcer la cohésion sociale.
L’objectif principal est que les personnes de la colline Ruhinga aient de l’eau potable et le cas échéant elles puissent arroser les champs lors pendant la saison sèche. Le projet à son essence dans l’analyse du niveau de vie des populations, en consultant les statistiques issus de l’institut des statistiques du Burundi dans la province de Bururi. Les mesures prévus dans le projet pour atteindre l’objectif global sont en premier lieu la collaboration avec le groupe cible, les techniciens dans le domaine de l’adduction de l’eau et l’administration locale dans tout le procéssus de mise en œuvre du projet.
Das Projekt „Hoffnung durch Gemeinschaft bei der Geflügelzucht in Burundi” fördert Kinder mit geistiger Behinderung und ihre Familien, indem es eine inklusive Gemeinschaft aufbaut. Im Zentrum steht die Geflügelzucht, die den Kindern soziale Interaktion, Verantwortungsbewusstsein und praktische Fähigkeiten vermittelt. Die Familien werden vernetzt und in gemeinschaftliche Aktivitäten eingebunden, wodurch Zusammenhalt und Austausch gestärkt werden. Die Arbeit mit den Tieren bietet den Teilnehmern Erfolgserlebnisse und stärkt ihr Gefühl der Zugehörigkeit, was ihr Wohlbefinden und ihre Lebensqualität verbessert. Zudem trägt das Projekt zur Bekämpfung von Hunger und Armut bei, baut soziale Barrieren ab und fördert Partnerschaften sowie eine unterstützende Umgebung.
Das Projekt “Rural Voices 2030” zielt darauf ab, entwicklungspolitische Bildung im ländlichen Raum zu fördern, besonders außerhalb formaler Bildungseinrichtungen. Durch transformative Bildung im non-formalen Sektor werden junge Menschen zwischen 15 und 30 Jahren für globale Themen wie den Bodenschutz sensibilisiert und zu eigenem Engagement motiviert. In partizipativen Workshops entwickeln sie Ideen für öffentliche Aktionen und Aktionsorte, um ihre Stimme für den Bodenschutz zu erheben. Zudem werden Vernetzungstreffen urbaner und ländlicher Bildungsakteure organisiert. Die Ergebnisse werden an Multiplikator*innen weitergegeben, um mehr entwicklungspolitische Bildung im ländlichen Raum zu ermöglichen.
Mit einem Konzeptionstreffen und 4 Multiplikaor:innenschulungen entwickeln wir ein Bildungsformat und bilden Teamer:innen dazu aus, junge Erwachsene für ein nachhaltiges und erfolgreiches entwicklungspolitisches Engagement zu motivieren. Dabei setzen wir auf Partizipation und werden gemeinsam mit jungen Erwachsenen die Entwicklung und Durchführung der Bildungsformate planen. Wir werden zwei Workshoptage und ein Mentoringtkonzept entwickeln und einen Pool von ca 50 Ehrenamtlichen aufbauen. Außerdem werden die Teamer:innen noch während der Projektlaufzeit auf ca 20 Seminare vermittelt, wo sie die Workshops anleiten. Im Anschluss und zum Ende des Projektes werden wir mit den Praxiserfahrungen die Workshops reflektieren, sodass sie fest in unsere Seminararbeit verankert werden können.
Indigene Frauen sind die Hüterinnen von Tausenden von Geschichten über die sie umgebende biologische Vielfalt. Durch das Netzwerk indigener und lokaler Gemeinschaften, das vom Meli Bees Network aufgebaut wurde, haben wir indigene Geschichten von Frauen verschiedener Ethnien gehört, wie Guajajara, Aikewara, Krahô, Aymara, Kokama, Nahua, etc. Jetzt ist es an der Zeit, diese Geschichten zu sammeln und sie den deutschen Kindern und Jugendlichen vorzustellen. Mit diesem Projekt werden wir Geschichten von indigenen Frauen sammeln und illustrieren. Die Geschichten beziehen sich auf Blumen, die in ihren Gebieten vorkommen. Diese Frauen werden dann ihre Geschichten deutschen Kindern bei Veranstaltungen in Partnerschaft mit Schulen in Ochsenhausen und online präsentieren.
Das Empowerment-Netzwerk ist ein Safer Space für People of color, die von Rassismus betroffen sind, insbesondere im Kunst- und Kulturbetrieb. Wir bieten geschützte Räume für Austausch, Healing und gegenseitige Stärkung. Unser Ziel ist es, Empowerment und Powersharing zu fördern, indem wir Menschen aus Kunst, Kultur, Wissenschaft und Aktivismus verbinden, die sich mit rassistischen Machtstrukturen auseinandersetzen. Durch Workshops, Online-Check-ins, Live-Treffen, einem Retreat und einer öffentlichen Veranstaltung möchten wir die Resilienz und Sichtbarkeit kreativer Stimmen von BIPoC fördern und ein nachhaltig unterstützendes Netzwerk schaffen.
Afrika in Deutschland – Sichtbar unverzichtbar ist eine Veranstaltungsreihe zur afrikanischen Expertise in Deutschland. Wir machen unsichtbare Akteurinnen sichtbar und zeigen afrikanische Beiträge in der deutschen Gesellschaft. An unseren sechs interaktiven Aktionstagen präsentieren wir die afrikanische Diaspora als Motor des Wandels in Wirtschaft, Politik und Kultur. Wir thematisieren Beiträge von afrikanischen Expertinnen in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und dem gesellschaftlichen Leben insgesamt. Wir sprechen über Unternehmertum, bieten Literatur und Kunstaktionen, erstellen ein Potpourri mit Porträts und Geschichten erfolgreicher Afrikaner*innen mit einer Ausstellung und eröffnen Dialogräume zu den unterschiedlichen Zukunftsvisionen der Diaspora.
Im Kontext des 80. Jubiläums des Endes des Zweiten Weltkrieges (2WK) begleiten wir die Ausstellung “Unsere Opfer zählen nicht” –Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg” mit einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm (Vorträge, Filme, Audiobeiträge, Publikationen, Workshops und Stadtrundgänge). Damit wollen wir der Kolonialsoldaten wie auch den Millionen vergessener Opfer des 2. WK im und aus dem Globalen Süden erinnern und sie würdigen. Für die 2025 geplante Reihe werden internationale Expert*innen nach Freiburg eingeladen und deren Inputs ergänzt mit konkreten lokalen Bezügen. Postkoloniale Stadtrundgänge und Workshops für Jugendliche zu Kolonialismus und zum Thema der Ausstellung sowie eine Reihe von Spiel- und Dokumentarfilmen im Kommunalen Kino runden das Veranstaltungsprogramm ab.
Die Stadtteilaktiven2030 setzen sich für die globale Verwirklichung der Agenda 2030 und der Klimaziele durch Bildungsarbeit und Tips für eine Ernährungs- und Energiewende im Quartier ein. Mit Vernetzungstreffen und Fortbildungen befähigen wir die Stadtteilakteurinnen zur Umsetzung von Konzepten einer zukunftsfähigen Ernährung und der Energiewende vor Ort, sowie zu innovativen Bildungsmethoden. Mit Kochkursen und wandernden Mittagstischen u.a. Veranstaltungen geben wir den Stuttgarter Bewohnerinnen Möglichkeiten zur Verwirklichung der SDGs und der Klimaziele. Dabei stellen wir den Nutzen für die Quartiersbewohner*innen und den Nutzen für Menschen im globalen Süden parallel dar. Die Ergebnisse werden zentral dem Gemeinderat und der Stadtverwaltung (incl. Bezirksverwaltung) vorgestellt.
Das Projekt ist die Organisation und Durchführung einer nationalen Konferenz zur Förderung von internationalen Entwicklungs- und Kooperationsprojekte in Baden-Württemberg und am Universitätsklinikum Ulm (UKU). Die Veranstaltung soll die Gelegenheit bieten, sowohl der interessierten Öffentlichkeit, der Politik, der Industrie und Wirtschaftsvertretern, als auch Angehörigen der medizinischen Berufe einen Überblick über laufende Entwicklungsprojekte im Ausland, vor allem mit DA) Ländern, zu geben. Eingeladene Projektgruppen haben die Möglichkeit, ihre Projekte in Vorträgen zu präsentieren und mit anderen Projektdurchführenden zu diskutieren. Ergänzend dazu können an Informationsständen von Förderinstitutionen wie z.B. Stiftungen Gespräche zur Vernetzung erfolgen.
Das Projekt enthält 5 Veranstaltungen: 1 Workshop zu Critical Whiteness für weiß gelesene Menschen, 1 Workshop zu Empowerment für BIPoC auf Spanisch, 1 Workshop zu Empowerment für BIPoC auf Englisch, 1 Workshop zu Empowerment für BIPoC auf Deutsch (für Menschen die schon länger in Deutschland leben),1 4-tägiges Sommercamp für alle. Die Workshops dienen sowohl als Sensibilisierung und Weiterbildung zu dem Thema Rassismus aus den verschiedenen Perspektiven und sollen Werkzeuge der Ermächtigung und gegen Rechtsruck geben.Das Camp dient zur Vertiefung der Erfahrung. Das Thema Inklusion und Miteinander als Gegenpol zu Rassismus soll vor allem beim gemeinsamen Sachen machen gelebt werden. Es solle zur Stärkung der Zivilgesellschaft beitragen und ein angstfreies gestalten erlebbar machen.
Um zeitgemäße qualitätsvolle Angebote zu BNE/GL zu gestalten, braucht es gut fortgebildete außerschulische Multiplikator*innen und verstetigte Qualifierzungsangebote. Das Projekt „Global Facilitator: (Ver-)Lernen für den Wandel“ konzipiert, setzt um, evaluiert, implementiert und verbreitet einen umfassenden Qualifizierungskurs. Dieser baut dabei auf das Konzept „Global Facilitator“ (2016) auf und gestaltet dieses didaktisch-inhaltlich neu entlang von Aspekten wie dekoloniale Perspektiven, transformative Bildung, Demokratiebildung sowie dem Whole Institution Approach. Der Kurs umfasst zwei 2-tägige und ein eintägiges Präsenzmodul, eine Praxisphase sowie individuelle Begleitung der Teilnehmenden durch die Kursleitung. Begleitend wird der Kurs in einer Broschüre dokumentiert und verbreitet.
Wir möchten Menschen ermutigen, sich als Gestaltende für eine gerechte und verantwortungsvolle Zukunft einzusetzen und die Resilienz gegenüber multiplen Krisen stärken. Damit tragen wir zur Schließung der Knowledge-Action-Gap bei. Dazu bedarf es der Weiterentwicklung entsprechender Bildungsangebote(z.B.Dekolonialisierung,globale Ungleicheit), wie Workshops. Durch das Projekt wird es Schulen, anderen Bildungseinrichtungen und Initiativen ermöglicht, vielfältige und handlungsorientierte Bildungsangebote des Globalen Lernens zu nutzen und Multiplikatorinnen dafür durch eine Fortbildung, Coachings und Supervisionen zu qualifizieren. Gleichzeitig fördern wir den Austausch durch Wissenstauschbörsen für Bildungsreferentinnen aus der Region Freiburg, um gemeinsames Lernen zu ermöglichen.
Angesichts des Rechtsrucks in Europa und autoritärer Regierungen weltweit machen wir Geschichten der Generation Z aus dem Globalen Süden hörbar, die dagegen aufbegehrt. Zu Wort kommen Personen, die mit ihrem Aktivismus demokratische wie sozial-ökologisch gerechte Gesellschaften mitgestalten wollen. Unser Hauptmedium dafür ist das Radio. Hörbeiträge werden u.a. von jungen Erwachsenen medienpädagogisch begleitet im Austausch mit Medienpartnern aus dem Globalen Süden erstellt. Sie erreichen eine breite Hörerschaft über Freie Radios und werden als Bildungsangebot für Workshops des Globalen Lernens aufbereitet. So vermitteln wir der Gen Z, dass ihr Tun Wirkung entfalten kann. Vorbilder aus anderen Weltregionen machen Mut, sich für demokratische Werte und globale Gerechtigkeit stark zu machen.
Da Peru als Land mit mittlerem Einkommen und einer relativ stabilen ökonomischen Lage gilt, ist die dort herrschende Ernährungskrise bei uns kaum im Bewusstsein. Laut FAO leiden 51,7% der Bevölkerung unter Ernährungsunsicherheit. Ursachen sind vor allem die wirtschaftliche Krise, die Folgen der Covid 19-Pandemie und Extremwetterereignisse als Folge der Klimawandels. Auf diese Problematik machen wir aufmerksam und zeigen dabei auf, dass ein Teil der Ursachen für die Ernährungskrise auch in den globalen Wirtschaftsbeziehungen und unserem Konsumverhalten zu suchen ist. Wir entwickeln Handlungsmöglichkeiten in Deutschland. Dazu planen wir eine Ausstellung mit Begleitveranstaltungen, eine Veranstaltung zu den Folgen der Gletscherschmelze, eine Online-Veranstaltung und mehrere Publikationen.
Die Klimakrise ist die größte Herausforderung unserer Zeit. Für viele ist sie jedoch immer noch etwas sehr Abstraktes. Anders im globalen Süden, wo zerstörerische Wetterereignisse schon heute die Biografien vieler Menschen prägen. Leider finden diese Stimmen bei uns bisher kaum Beachtung. Climate Stories macht die Klimakrise fassbar, indem junge Menschen aus dem globalen Süden dazu ermutigt werden, ihre persönliche Geschichte online zu teilen – multimedial und zielgruppengerecht aufbereitet, sowie in Klassenräumen. So entstehen einzigartige interkulturelle Begegnungen, es findet ein Austausch über geteilte Sorgen statt und es werden gemeinsame Lösungsansätze entwickelt. Denn nur wenn wir einander zuhören und miteinander reden, können wir gemeinsam die Klimakrise bekämpfen!
Das 2. Freiburger Afrika Forum findet am 28. September 2025 im Jazzhaus in Freiburg im Breisgau statt und befasst sich mit verschiedenen Programmpunkten. Wir starten mit einem Schülerworkshop (am 27.9.), in dem die angolanische Sängerin Lucia de Carvalho ein Kurzprogramm mit den Schülern*innen einer Musikschule erarbeiten. In einer Lesung der Autorin Mo Asumang und der anschließenden Podiumsdiskussion geht es um das Thema „Alltags-Rassismus“ und wie man damit umgehen kann. Die internationale renommierte Künstlerin Lucia de Carvalho beendet das Forum mit einem Konzert. Den afrikanischen Vereinen und Organisationen aus Freiburg und der Region wird eine Plattform geboten sich mit Informationsständen zu präsentieren und sich zu vernetzen.
Medienakteure informieren über Landkonflikte in Uganda aus der Perspektive von Betroffenen, die Vertreibung erlebt haben oder denen Landverluste drohen, weil investitionsstarke Unternehmen Land für Exporte und Klimazertifikate beanspruchen. Durch faktenbasierte Informationsangebote zu prekären Landrechten für (potenziell) betroffene Gemeinden und vulnerable Gruppen lernen diese mögliche Beschwerdeverfahren oder Wege der Sicherstellung ihres Zugangs zu Land kennen. Dialogformate befördern ihre Teilhabe am fairen Aushandeln von Landrechtskonflikten und stärken so demokratische Teilhabe an Debatten über eigene Rechte/Interessen. Stimmen ziviler Akteure wie Umwelt- wie Menschenrechtsinitiativen werden in Medien wie Radio besser hörbar. So wird der zivile Raum gestärkt und Konflikte bearbeitet.
Das Projekt stärkt durch praxisorientierte Workshops die digitalen Kompetenzen von Bewohner:innen ländlicher, strukturell benachteiligter Regionen Nicaraguas. Durch kostenlose Schulungen in Kleinstgruppen werden grundlegende digitale Fähigkeiten, wie Medienkompetenz, der kritische Umgang mit KI-Tools und digitale Budgetplanung, vermittelt.
Ziel ist es, alltagstaugliche Digitalkompetenz aufzubauen, um die Teilhabe am Bildungssystem zu verbessern, individuelle wirtschaftliche Chancen zu erhöhen und soziale Ungleichheiten zu verringern. Langfristig sollen digitale Ungleichheiten zwischen Regionen, Geschlechtern und sozialen Gruppen reduziert, Armut gemindert und nachhaltige Einkommensquellen geschaffen werden.
Mit dem Projektvorhaben soll die Diagnose und Versorgung von Zöliakie bei Kindern und Jugendlichen in der Mongolei verbessert werden. Kernelemente sind der Aufbau eines landesweiten Diagnostiknetzwerks, Schulungen für medizinische und pädagogische Fachkräfte sowie Aufklärungskampagnen. Standardisierte Diagnoseverfahren sollen die sichere Früherkennung optimieren. Das Vorhaben fördert die Integration betroffener Kinder in den Schulalltag und unterstützt ihre Familien bei der Bewältigung der Herausforderungen. Die Stärkung der Elterninitiative “Mongolische Zöliakie e.V.” und neue Online-Plattform schaffen nachhaltige Unterstützungsstrukturen. Angestrebt wird eine langfristig verbesserte Lebensqualität der Betroffenen und ein erhöhtes Bewusstsein für Zöliakie in der mongolischen Gesellschaft.
Das Vorhaben baut auf dem Projekt LM-A-22-073 in Ecuador auf und zielt darauf ab, indigenen Völkern und ca. 70 Familien im nordöstlichen Amazonasgebiet Ecuadors durch ökologische Waldwirtschaft, Permakultur, Umwelt- und Finanzbildung sowie Vermarktungsstrategien und lokale Marktanalysen neue Produktions- und Einkommensmöglichkeiten zu eröffnen und gleichzeitig den Regenwaldschutz und die lokale Ernährungssouveränität zu stärken. Die Maßnahmen umfassen ein intensiven Kapazitätsaufbau zur Erhaltung, Nutzung und Regeneration der Biodiversität, zum Finanzmanagement sowie zur Verarbeitung, Vermarktung und Schaffung lokaler Märkte für ökologische Produkte als nachhaltige/regenerative Alternative zur Abholzung und zum Verkauf von indigenem Land und Wald an Palmölunternehmen.
Die Maßnahmen der letzten 10 Jahren rund um die Grundschule Schule in Goumsin, eine ländliche Region von Burkina-Faso, weisen exzellente Ergebnisse auf. 2015 war der Erfolgsquote bei dem Grundschulabschluss bei 40%, 2023 zum ersten Mal bei 100%. Das Ownership der Bevölkerung und ihre Motivation sind sehr groß. Die Schule soll im Bereich Umweltbewusstseinsbildung und Anpassung am Klimawandel ihre Rolle stärken. Zum einen wird in der Schule, die eine Vorbildfunktion hat, die Vorteile der Erntesicherung durch Tropfbewässerung greifbar machen. Zum anderen entstehen menschenwürdige Wohnungsmöglichkeiten für die Lehrerschaft, so dass sie vor Ort wohnt und nicht mehr so oft wechselt. Dies ist eine Grundbedingung, um eine bessere Bildung sowie außerschulische Projekte langfristig zu sichern.
Der burkinische Staat hat ein steigendes Interesse an traditioneller Kleidung. Die steigende Nachfrage nach Webstoffen möchte dieses Projekt nutzen, um Frauen eine Erwerbsmöglichkeit zu eröffnen, wirtschaftlich selbstständig zu werden.
° Ausbildung von 10 Frauen im Weben traditioneller Stoffe mit dem Ziel, ihre Einkommens- und Lebenssituation und die ihrer Familien zu verbessern (Schulgeld und Schulbedarfe für die Kinder, bessere und gesündere Ernährung, Geld für notwendige Medikamente und Notfälle).
° Anschaffung von 10 Webstühlen
° Ausbildung in den Webtechniken
° Betreuung durch Weber-Handwerker*in
° Einrichten der Werkstatt für die Webkurse
° Ausstattung mit den erforderichen Matrialien wie: Waage, Töpfe, Farstoffe
° Beratung in der Vermarktung der Produkte durch Frauenkoordinatorinnen
Eltern, die meist an der Armutsgrenze leben, übergeben ihre Kinder unter falschen Versprechungen an Werkstattleiter, damit ihre Kinder versorgt sind, eine Ausbildung erlernen und danach ihren Familien finanziell helfen können. In der Realität finden sich die Minderjährigen jedoch oft in einer wirtschaftlichen Ausbeutung wieder, und müssen jahrelang für ihre Ausbilder teilweise ohne Gehalt arbeiten, bevor sie ihre Gesellenprüfung ablegen dürfen und sich selbstständig machen können. Weder werden dabei die nationalen Gesetze zum Arbeitsschutz angewandt, noch werden die Grundrechte der Kinder umgesetzt.
Das Projekt zielt darauf ab, Lehrlingen eine bessere Umgebung zu schaffen, in der sie ihre Ausbildung ausführen können und ein Umdenken in der Bevölkerung zu ermöglichen.
Pro Ocean betreibt seit 2021 ein Meeresschutzprojekt mit dem ganzheitlichen Ansatz marine Umweltbildung, regelmäßigen Clean-Ups und Verbesserung Recyclinglösungen im Süden der Insel Negros.
Um langfristig einen positiven Beitrag sicherzustellen, möchten wir das Vorhaben des Team vor Ort 2025 unterstützen, die Ursachen & Herkunft der Abfälle, die wir am Strand finden, besser auszuwerten. Dies beinhaltet die Erfassung der Gegenstände (Marken, Verpackungsvolumen, Alter der Gegenstände), Datenerhebung inkl. relevanter Faktoren (Regen-/Trockenzeit, touristische Nutzung, Wetterbedingungen) sowie die Untersuchung der Quellen des Mülleintrages (Lagunen, Deponien, Flüsse).
Die Erkenntnisse sollen Zusammenhänge aufzeigen, um vor Ort langfristig verbesserte und inklusive Abfallwirtschaft zu erreichen.
Das “Entwicklungspädagogisches Informationszentrum EPiZ im Arbeitskreis Eine Welt Reutlingen e.V.” und “Sierra Leone Sierra Leone Adult Education Association SLADEA” stärken im Projekt 330 Frauen in den 16 Distrikten von Sierra Leone.
Frauen, die eine Ausbildung in einer der Erwachsenenbildungseinrichtungen von SLADEA gemacht haben machen bzw. im Abschlussjahr sind, werden in die Lage versetzt, Produkte ihrer Ausbildung vorwiegend im Bereich Landwirtschaft zu vermarkten, um damit ihre Familien zu ernähren und ihnen ein selbststimmtes gutes Leben zu ermöglichen. Interessierte Expert*innen aus Baden-Württemberg bereichern ihre Trainings zu Finanzierungsplänen und landwirtschaftlicher Produktion. Das sind gelebte SDG 1, SDG 4, SDG 5, SDG 8 und 17.
Das Ziel des Projektes ist es, durch den Aufbau einer Mobilen Schule, den Austausch und die Erhaltung des traditionellen indigenen und bäuerlichen Wissens zu fördern sowie die lokalen Menschen in regenerativer Landwirtschaft zu befähigen, die prekären Lebensumstände der Zielgruppe zu verbessern und Nahrungssicherheit zu erreichen. Gleichzeitg findet Natur-/ Umwelt- und Kulturschutz statt. Mulitplikatoren werden durch die Schule ausgebildet um den Herausforderungen langfristig entgegenzuwirken und ein lokales, stabiles Netzwerk für einen heimischen Saatgutaustausch aufzubauen.
Durch viele praktische Aktivitäten wird der Zielgruppe ermöglicht eigene Erfahrung zu machen, wie mit einfachen Tools sich ihre Lebensumstände deutlich verbessern können.
Der Klimawandel hat enorme Auswirkungen auf die Gemeinde Bwera, die von Landwirtschaft lebt und auf Regen angewiesen ist. Zunehmend unbeständige Regenzeiten beeinträchtigen die Ernten und somit die Einkommensmöglichkeiten.
Bäume wirken sich positiv auf das Mikroklima aus und können die Auswirkungen des Klimawandels abmildern. Deshalb arbeitet Fairventures Worldwide Uganda mit der Bwera Tree Farmers Group zusammen und verteilt geeignete Baumsetzlinge an 50 Kleinbäuerinnen und -bauern. In Schulungen zu agroforstlichen Praktiken lernen die Farmer, wie sie Bäume in ihre Felder integrieren können.
Die gepflanzten Bäume werden den Waldbestand vergrößern, den Klimawandel abmildern und die Lebensbedingungen der Kleinbäuerinnen und -bauern verbessern.
Das Grüne Institut in Kloto zielt darauf ab, nachhaltige landwirtschaftliche Praktiken und den Umweltschutz in der Region Kloto, Togo, zu fördern.Das Projekt umfasst umfassende Schulungen für lokale Landwirte, um ihnen die Prinzipen der Ökologischen Landwirtschaft und Permakultur näherzubringen. Sensibilizierungskampagnen sollen das Bewusstein für Umweltschutz und Nachhaltige Entwicklung in Gemeinden stärken. Darüber hinaus wird das Projekt junge Unternehmer unterstützen, indem es ihnen hilft,grüne Geschäftsideen zu entwickeln und umzusetzen. Dadurch sollen die Lebensgrundlagen der Menschen verbessert werden und die negativen Umweltauswirkungen verringert werden.
Dies erfolgt in Partnerschaft mit dem Österreichischen Waldgarten-Institut.
Die Association Yenfaabima (AY) bietet psychisch Erkrankten professionelle Hilfe an. Mit medizinische Versorgung und Aufklärungsarbeit bekämpft der Verein den weit verbreiteten Dämonenglauben, der die Erkrankten aus der Gesellschaft ausgrenzt.
Der Teil des 2015 erworbenen Geländes, auf dem inzwischen drei Gebäude stehen, soll mit einer Mauer eingefriedet werden.
Dazu wurden bereits detaillierte Pläne ausgearbeitet und ein Kostenvoranschlag erstellt. Die Mauer hat eine Gesamtlänge von 426,28 m und eine Höhe von 2,10 m mit einem breiten Einfahrtstor (4m) und zwei Eingängen für FußgängerInnen (1,5m breit). Im oberen Drittel wird sie mit durchbrochenen Steinen erstellt.
Der burkinische Architekt, der die Baupläne erstellt hat, wird auch die Bauleitung übernehmen.
Viele indigenen Gemeinschaften in Mexiko sind durch extraktivistische Megaprojekte, die oft mit gewaltsam durchgesetzten Vertreibungen und Enteignungen von Land und Ressourcen einhergehen, bedroht. Es ist deshalb wichtig, die Fähigkeiten der indigenen und bäuerlichen Gemeinschaften im Umfeld des Netzwerks MAIZ zur Organisation, Selbstbestimmung und nachhaltige Entwicklung zu stärken. Mit einem einjährigen Capacity-Building Projekt bieten wir ein integriertes Ausbildungsmodell an, welches die theoretisch fundierte, praktische Umsetzung sozial und ökologisch nachhaltiger Entwicklungspraktiken in folgenden Bereichen vermittelt: Ernährungssouveränität; nachhaltige Energieerzeugung & Wasserbewirtschaftung; gemeinschaftliche Gesundheitsversorgung; Kommunikationsstrategien und indigene Rechte.
Wir starten ein neues Projekt zur Aufforstung von Mangroven auf der Insel Leyte in den Philippinen. Ziel ist es, tausende Mangrovensetzlinge entlang der Küste zu produzieren und zu pflanzen. Diese Wälder sind entscheidend für die Erholung der Fischpopulationen, was den lokalen Fischern eine nachhaltige Lebensgrundlage sichert. Zudem stärken die Mangroven den Küstenschutz und fördern die Biodiversität in der Region. Ein weiterer wichtiger Aspekt des Projekts ist die Einbeziehung gesellschaftlicher Randgruppen. Wir setzen auf Bewusstseinsbildung und Ausbildung in der Aufforstung dieser wichtigen Küstenschutzmaßnahme. Eine Gruppe wird gebildet, die durch die Aufforstung ein direktes Einkommen erzielt und ausgebildet wird, Nebenprodukte der Mangroven
nachhaltig zu nutzen.
Nachdem ihnen im Februar 2023 durch den über seine Ufer getretenen Lunzu-Fluss sämtliches Hab und Gut entrissen wurde, haben die Bewohner der Gemeinden in einem partizipativen Prozess gemeinsam Prioritäten für die Wiedererlangung eines normalen Lebens gesetzt: Das Ziel des klimaresilienten und klimafreundlichen Wiederaufbaus auf Dorfebene ist die Wiederherstellung der lokalen Infrastruktur, der Zugang zu Gesundheitsversorgung, die Bereitstellung psychosozialer Unterstützung sowie die Reduktion von Infektionsrisiken wie Cholera und Malaria durch verbesserte Sanitär- und Hygienebedingungen (e.g. befestigte Toiletten, Frischwasserbrunnen). Zusätzlich werden Maßnahmen zur Sicherung des Lebensunterhalts umgesetzt, um die langfristige ökonomische Erholung der Gemeinde zu gewährleisten.
Gewaltgefährdete Frauen aus dem Armutsmilieu der Migrantenstadt El Alto sollen durch eine ganzheitliche Förderung, bei der die wirtschaftliche Ertüchtigung (empowerment) der Frauen mit Maßnahmen zur Gewaltprävention und -mitigation Hand in Hand gehen, aus der Gefahrenzone intrafamilärer Gewalt befreit werden.
Dazu sollen mehr als 200 Frauen berufliche Fähigkeiten vermittelt werden, die ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit stärken, ihre Kinder derweil unter fachpädagogischer Anleitung betreut werden. Die Fähigkeit der Projektteilnehmerinnen, mit Gewaltsituationen umzugehen, soll in Arbeitsgruppen unter professioneller Anleitung gestärkt werden. Die konkrete Lebenssituation der Projektteilnehmerinnen soll durch sozialpsychologische und Rechtsberatung verbessert und stabilisiert werden.
Die Uganda-Hilfe Unterland e.V. fördert die St. Monica Junior School in Kasanje, Uganda seit dem Jahr 2012.
Damals hat die Schule gerade mal 23 Schüler.
In der Zwischenzeit haben wir auch mit Zuschüssen von SEZ bwirkt! Ausland über 1.000 m² Schulräume gebaut und die Schülerzahl auf über 300 erhöht.
Bis heute wird das tägliche Schulessen, für nun über 300 Schüler in einer Bretterhütte von 3 x 3 m auf zwei offenen Feuerstellen zubereitet.
Abgesehen vom Brandschutz, ist das bei dieser Schülerzahl nicht mehr zu schaffen..
Wir würden gerne eine neue, festgemauerte Küche bauen und diese nach heutigem Stand (landestypisch) einrichten.
Ziel des Projekts ist die Reparatur von drei wichtigen Wassertanks auf der Insel Wasini, die für die Speicherung von Regenwasser – der wichtigsten Süßwasserquelle der Insel – unerlässlich sind. Angesichts des Mangels an natürlichem Süßwasser und salzhaltigem Grundwasser auf der Insel ist die Erhöhung der Speicherkapazität für Regenwasser ein wichtiger Schritt zur Linderung der chronischen Wasserknappheit. Die drei mehr als 30 Jahre alten Wassertanks sind seit fünf Jahren stark undicht und haben eine Wasserrückhaltequote von weniger als 50%. Mit dem Projekt soll das Ziel erreicht werden, indem drei der sechs bereits vorhandenen Wassertanks restauriert und verbessert werden, so dass die Gemeinde in der Regenzeit genügend Wasser für die Trockenmonate speichern kann.
Junge Menschen im ländlichen Raum Ruandas sind oft durch fehlende Bildungschancen und ökonomisch schwache Grundlagen ihrer Familien in ihren Entwicklungsmöglichkeiten sehr stark eingeschränkt. Viel persönliches Potential und Talent geht so verloren und die jungen Menschen sind ständig in Gefahr sich durch die Perspektivlosigkeit ein Leben abseits der Bildungseinrichtungen und ihrer Familie zu suchen und so auf der Straße zu landen und dort mit Drogen und Prostitution in Berührung zu kommen. Zusammen mit unserem Partner Unity Circus, der mit Akrobatik, Theater, Tanz und Zirkus jungen Menschen Entwicklungsmöglichkeiten, Selbstbewusstsein und Halt gibt, möchten wir einen Trainingsund Veranstaltungsort bauen, der jungen Menschen eine sichere Basis für eigene Entwicklungsmöglichkeiten gibt.
Es handelt sich um die indigene Dorfgemeinschaft Pampa Verde. Hier leben 80 Familien. Das Dorf liegt ca. drei Stunden Autofahrt, bei gutem Wetter über Schotterpiste und dann auf einem nur bei Trockenheit befahrenen Waldweg von der Provinzstadt Satipo entfernt. Es gibt dort keine elektrische Energie, keinen Gesundheitsposten und keine Schule. Die Kinder müssen ungefähr eine Stunde ins nächstgrößere Dorf in die Schule laufen. Der nächste Gesundheitsposten befindet sich, zwei Stunden Fußmarsch entfernt im Dorf Alto Pitocuna. Die Familien engagieren sich damit der Staat endlich eine kleine Vorschule (Kindergarten) dort einrichtet.
Das Dorf Gohbal an der Nordseite des Sindschar-Gebirges in Ninawa hat keinen Zugang zu Trinkwasser. Nach einem Jahrzehnt in Vertriebenenlagern sind aktuell etwa 100 Familien, bis zu 600 Personen insgesamt, in einen Teil des Dorfes Gohbal zurückgekehrt. Um den Wiederaufbau und die Wiederansiedlung der Familien sicherzustellen, ist die Versorgung mit Trinkwasser ein zentraler Aspekt. Um Zugang zu sauberem Trinkwasser zu gewährleisten muss eines der bestehenden, aber defekten, Bohrlöcher schnellstmöglich saniert werden. Erst dann kann das Überleben der rückkehrenden Familien und die nachhaltige Entwicklung des Gebietes erfolgreich gewährleistet werden.
Das Projekt wird die Suruí Aikewara-Gemeinschaft im indigenen Gebiet Sororó in Meliponikultur (Zucht stachelloser Bienen) ausbilden. Der Workshop wird von Arukápê Suruí, dem Vorsitzenden der indigenen Gesundheitsorganisation von Pará, geleitet und von William Bercê, einem Ökologen der Unesp, der seit 2014 Erfahrung mit der Zucht von einheimischen Bienen hat, unterstützt. Der Workshop befasst sich mit nachhaltigen Bewirtschaftungstechniken und dem überlieferten Wissen der Eingeborenen über die medizinischen Eigenschaften des Meliponehonigs, wobei traditionelles und modernes Wissen zusammengeführt werden. Ziel ist es, die Einkommensgenerierung, die kulturelle Bewahrung, die Umwelterziehung und die Valorisierung des indigenen Wissens zu fördern und die Autonomie der Gemeinschaft zu stärken.
Wir engagieren uns für ein Waisenhaus in der Stadt Limbe. Das Waisenhaus betreut derzeit 24 Kinder und Jugendliche.
Die Umstände, unter denen die Kinder leben, sind prekär und gesundheitsschädigend. Es gibt nur 5 Stockbetten (für 10 Kinder). 2 der Stockbetten sind kaputt; die Matratzen sind verheerend schlecht. Der Schaumstoff bröckelt täglich ab. Viele Kinder schlafen einfach auf dem Boden. An den Fenstern gibt es keine Moskitonetze; was die Übertragung von Krankheiten stark fördert.
Wir möchten den Kindern neue (Stock-) Betten, Roste und Matratzen kaufen und die Fenster mit Moskitonetzen ausstatten. Mit diesen Verbesserungen soll die Übertragung von Krankheiten verringert werden. Mit der Anschaffung von Betten soll den Kindern ein menschenwürdiges, gesünderes Leben ermöglicht werden.
Ziel des Projekts ist es, den Prozess der nationalen Versöhnung und der Friedensförderung zu konsolidieren, und zwar durch die Entwicklung von Friedenserziehung und die Förderung des Dialogs sowie durch die Entwicklung wirtschaftlicher Möglichkeiten für Frauen und Jugendliche in der Provinz Bujumbura.
Das Hauptziel des Projekts ist die Stärkung der Das Projekt zielt auf die Diversifizierung der Arten von organischem Dünger ab, der von den jungen Kaffeebauern der Vereinigung DUKUNDIKAWA der Kooperativen Fabrik NYARUNAZI hergestellt wird. Neben dem bereits vermarkteten TAGATA-Dünger aus Kaffeepulpe werden die Jugendlichen ihren Kunden, den Haushalten in der Gemeinde RUTEGAMA, zwei weitere Düngerquellen anbieten: Abfälle aus Pilzzuchtanlagen und tierischen Dünger. Dieses Projekt wird das Einkommen der Jugendlichen und die landwirtschaftlichen Erträge der Haushalte erhöhen.
Burundi steht auf dem Index der menschlichen Entwicklung auf Platz 180 von 186 Ländern. Zu den wichtigsten Gründen für diese Armut gehört die Arbeitslosigkeit, die die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter, vor allem die Jugend, heimsucht. Hier in Burundi gibt es am Ende eines jeden akademischen oder schulischen Jahres Tausende von Absolvent*innen der Universitäten und Sekundarschulen, die ihr Studium beenden. Diese gehen dann leider auf die Straße, weil sie keine Arbeit finden. Eine Lösung, die bei der Reduzierung der Arbeitslosigkeit eine Lösung spielen könnte: Schaffen von kleinen Gruppen, in denen Jugendliche Geschäftspläne ausarbeiten können, um anschließend kleine Unternehmen zu gründen.
Das Hauptziel des Projekts besteht darin, die technischen und finanziellen Fähigkeiten junger, geschiedener und gefährdeter muslimischer Frauen zu stärken, indem Solidaritätsketten geschaffen und multifunktionale Mühlen für die Verarbeitung von Maniok- und Maismehl usw. errichtet werden. Durch die unternehmerischen Aktivitäten werden diese Frauen Kredite erhalten und Ersparnisse erzielen. Darüber hinaus werden durch dieses Projekt geschiedene und gefährdete Frauen durch die Vermarktung verschiedener Produkte in Bujumbura Maire in den Gebieten Buterere, Buyenzi und Kinama in einkommensschaffende Aktivitäten eingebunden.
Die Imbo-Region, in der die Provinz Bubanza liegt, ist die produktivste Region Burundis, in den verschiedenen Kulturen angebaut werden. Trotz einer ausreichenden Produktion ist die Ernährungssicherheit in dieser Region noch immer nicht gewährleistet. Das Gebiet von Mitakataka gehört zu den am stärksten betroffenen Gebieten der Provinz Bubanza. Zwei Drittel der Familien sind arm, was einer der höchsten Anteile in der Provinz Bubanza ist. Ein Viertel der Kinder unter fünf Jahren leidet an chronischer Unterernährung und fast jedes zehnte Kind an akuter Unterernährung. Dies ist auf das Ernährungsverhalten zurückzuführen, das eine zu geringe Nahrungsvielfalt und einen starken Mangel an Mikronährstoffen widerspiegelt. Diese Situation hängt mit einem Mangel an Wissen über Ernährungspraktiken zusammen.
Das Projekt zur Stärkung der Batwa-Familien (Pygmäen) in Gisuru durch den Anbau von essbaren Austernpilzen soll die Batwa-Familien stärken, die in Burundi an den Rand gedrängt werden, kein Land zum Anbauen haben und daher sehr arm sind. Bei Austernpilzen handelt es sich um eine Kultur, die nur wenig Platz benötigt und ohne Erde angebaut wird. Das löst das Problem mit der fehlenden Anbaufläche und ist auch rentabel. Das Projekt wird 18 Haushalten, bestehend aus 86 Mitgliedern von Batwa-Familien, durch die Einrichtung einer Farm zur Produktion und zum Verkauf von Austernpilzen Beschäftigung bieten. Für den Aufbau der Farm werden 6000 kg Substrate benötigt. Sie werden in vereinfachter Buchführung geschult, um die Verwaltung der Pilzzucht zu erleichtern.
MARAHABA MUSIC EXPO beabsichtigt, die Fähigkeiten von Künstler*innen mit Behinderungen in den Bereichen Kompositionstechnik, Produktion, Studioaufnahmen und Tontechnik zu stärken, um ihnen finanzielle Unabhängigkeit zu ermöglichen. Außerdem werden psychotherapeutische Schulungen im Zusammenhang mit ihrer körperlichen Verfassung sowie in Spar- und Kreditwesen angeboten. Das übergeordnete Ziel dieses Projekts besteht darin, die verschiedenen Facetten der Arbeit zu entdecken, die die Entstehung dieser oder jener Facette der persönlichen Identität begünstigen. Insbesondere sollen Künstler*innen, die mit Behinderungen leben, durch psychotherapeutische Schulungen gefördert werden, um in ihnen das Selbstwertgefühl wiederzubeleben, das der Motor für die Entwicklung ist.
Das Projekt “Umuco w’Iterambere” ist eine öffentlich-private Partnerschaftsinitiative mit dem Ziel, Energielösungen zu fördern, die auf die Bedürfnisse gefährdeter Haushalte und Gemeinden ohne Stromanschluss zugeschnitten sind. Diese Lösungen werden auch Einkommen für bedürftige Haushalte schaffen, indem sie in die Bereitstellung von solarbasierten Energiedienstleistungen in einem Land einbezogen werden, in dem nur 9 % der Bevölkerung (2 % in ländlichen Gebieten) Zugang zu Elektrizität haben und in dem Holz die Hauptenergiequelle für Haushalte ist. Diese Energiequelle ist die Hauptursache für die Verschmutzung der Haushalte und der Umwelt und schadet auch der menschlichen Gesundheit. 100 Haushalte (600 Personen: 200 Erwachsene und 400 Kinder) werden direkt von diesem Projekt profitieren und 1 500 Personen indirekt durch den Zugang zu den Energiedienstleistungen, die durch dieses Projekt bereitgestellt werden.
Die Kongregation der Schwestern von St. Bernadette ist eine religiöse Einrichtung, deren Apostolat sich vor allem auf die Unterstützung der Kleinsten und Ärmsten konzentriert. Die Unterernährung ist eine der größten Herausforderungen, mit denen sie in ihren Waisenhäusern konfrontiert ist. Aus diesem Grund hat sie ein Ernährungsprogramm in ihre Aktivitäten aufgenommen. Sie verfügt über eine Produktionsstätte für angereichertes Mehl, die Brei-, Mais- und Weizenmehl herstellt, das regelmäßig an die Waisenhäuser verteilt wird. Der Rest wird verkauft, um Einkommen zu generieren. Das Projekt “Unterstützung des Ernährungsprogramms” besteht in der Verbesserung der Bedingungen für die Mehlproduktion durch:
- die Einrichtung von Orten zum Mahlen
- die Nutzung eines Grundstücks in Karusi für den Anbau von Mais und Sojabohnen
Derzeit wird das Trinkwasser für das Lycee Rugari mit ca. 500 Internatsschülern und den Einwohnern in Rugari aus einem 4 km entfernten Brunnen in Plastikkanistern von Frauen und Kindern herbeigeschafft. Das Ziel ist nun, durch eine neu zu errichtende Wasserleitung bis zu einer Verteilerstation in der Nähe des Internats und des Dorfes, die Wasserversorgung zu verbessern. Dazu gehört die Verlegung von neuen Rohrleitungen sowie die Renovierung eines Wasserturmes, der vor langer Zeit durch deutsche Entwicklungshelfer errichtet wurde und seit 50 Jahren nicht mehr genutzt wird, sich aber in einem renovierungsfähigen Zustand befindet.
Das Projekt will einen Beitrag zur Ernährungssicherung in Burundi leisten. Dazu wird ein wasser- und energie-autarkes Hochbeet an die Verhältnisse in Burundi angepaßt – es wurde zusammen mit der Staatsschule für Gartenbau in StuttgartHohenheim entwickelt und erprobt. Partner in Burundi ist die NGO EAE und das “Institut Technique Agricole ITAB Gihanga” – dort werden 2 Hochbeete zu Testzwecken aufgebaut sowie eines bei einer Bauernkooperative nahe der Schule. Das Hochbeet ermöglicht ohne zusätzlichen Input von Wasser und Energie drei Ernten im Jahr auf einem begrenzten Raum und kann zur Nahrungsergänzung aber auch für die Produktion von Marktgemüse verwendet werden. Interesse besteht von burundischer Seite für urban Gardening mit den Hochbeeten.
Mínɔ̀ Tech stärkt das Projektmanagement von Afrodescendant-Frauen in Entwicklungszusammenarbeit in Baden-Württemberg, Deutschland, und Cotonou, Benin, durch eine virtuelle Verbindung. Das Projekt fördert den Wissensaustausch, interaktive Schulungen, virtuelle Mentoring-Sitzungen und Networking, um nachhaltige Beziehungen und Zugang zu wertvollen Ressourcen zu ermöglichen. Kulturelle Vielfalt und digitale Werkzeuge werden kombiniert, um die soziale Wirkung von Afrodescendant-Frauen in beiden Ländern zu maximieren.
Mit dem Projekt soll im Kinderheim mit Schule die allgemeine Hygiene verbessert werden. Krankheiten wie Durchfall sollen verhindert werden. Weniger Störungen beim Unterricht, kürzere Wartezeiten vor den Toiletten, Vermeidung von Erleichterung im Freien.
Vertiefung der Kenntnissen über Hygiene, Händewaschen mit Seife, Krankheitserreger usw. sowie die Nutzung/Sauberhaltung von Sanitäranlagen.
Geplant ist der Bau einer Toilettenanlage mit 4 Spültoiletten und 2 Handwaschbecken. Zwei Toiletten sind für die Mädchen/Frauen und zwei für die Jungen/Männer. Dabei wird jeweils eine Toilette mit einem Toilettensitz ausgestattet für Kranke und Schwächere.
In der Demokratischen Republik Kongo ist die Situation der Haushalte prekär. Oft können Männer ihre Familie nicht unterstützen und verlässt sie so dass viele Müttern alleine für das Wohl ihrer Familie sorgen müssen. Viele von ihnen sind den ganzen Tag damit beschäftigt sich Überlebensaktivitäten zu überlegen, wie sie für ihre Kinder sorgen können.
Dieses Projekt konzentriert sich auf diese starke Frauen, vor allem Mütter, und will sie empowern, damit sie mehr landwirtschtliche Erkenntnisse sammeln, um für ihr Lebensunterhalt und den ihrer kindern sorgen können.
Die schulische Bildung und auch die Erziehung außerhalb der Schule in Bolivien ist zum größten Teil autoritär und Gewalt immer noch omnipräsent und gesellschaftlich akzeptiert. Körperliche und psychische Bestrafung gelten als erfolgreiches Mittel, um Kindern Respekt und Gehorsam zu lehren. Emotionale Intelligenz, also die Fähigkeit eigene Emotionen auszurücken und die der anderen besser zu verstehen wird dagegen vernachlässigt und kaum Platz eingeräumt.
Das vorliegende Projekt zielt darauf ab, die sozialen und emotionalen Fähigkeiten bei Kindern zu fördern und zu stärken, um damit deren Beziehungs- und Konfliktfähigkeit nachhaltig zu verbessern.
Sozialunternehmerisches Engagement ist ein wirksamer Inkubator und Transformator für wirkungsvolle Erfolge in der Armutsbekämpfung und wird den Ansprüchen einer sozial-gerechten Entwicklung gerecht. Das Projekt konzentriert sich auf den ugandischen Dachverband Latek und dessen soziale Mitgliedsorganisationen. Es bietet gezielten Kapazitätsaufbau zur Verbesserung von Qualität, Wirksamkeit und Nachhaltigkeit ihrer Maßnahmen in der Armutsüberwindung. Der Kapazitätsaufbau umfasst praktische Fähigkeiten, theoretische und strategische Kompetenzen sowie die Optimierung von Strukturen und Prozessen und fördert unternehmerisches Denken und Handeln. Die strategische Vernetzung der partnerschaftlichen Kooperationen führt zu größerer Reichweite, wechselseitigem Lernen und strategischer Zusammenarbeit.
Ziel des Projekts ist das Empowerment von benachteiligten Frauen in Nicaragua durch gezielte Aufklärung über den weiblichen Körper und dessen Gesundheit. Das Projekt soll Frauen in ländlichen Regionen kostenlose Workshops zum Thema Frauengesundheit ermöglichen und relevante Themen wie Familienplanung, Schwangerschaft und Stillzeit, gynäkologische Probleme, Wechseljahre sowie den Umgang mit sexueller Gewalt behandeln. Wir möchten den Frauen dabei nicht nur das notwendige Wissen über den eigenen Körper, Informationen über ihre Rechte und mögliche Anlaufstellen mitgeben, sondern auch Raum schaffen, um sich zu vernetzen, auszutauschen und gegenseitig zu stärken.
Somit möchten wir die Gesundheit und das Selbstwertgefühl der Frauen fördern und langfristig zu mehr Gleichberechtigung beitragen.
In Indonesien gehen jährlich große Flächen an Wald verloren. Vor allem die lokale Bevölkerung, die auf den Wald als Einkommensquelle angewiesen ist, spürt die Konsequenzen.
Eine Möglichkeit für Kleinbäuerinnen und Kleinbauern kurzfristig Einkommen zu generieren ohne weiteren Regenwald abzuholzen, ist die Gewinnung ätherischer Öle. Ob als Bestandteil von Körperpflegeprodukten, Kosmetika oder auch Lebensmitteln, die Naturprodukte sind weltweit gefragt.
Um Pflanzen wie Patchouli (auch genannt Nilam), die von Farmern auf ihren Flächen im Landkreis Gunung Mas gepflanzt werden, direkt zu wertvollen Ölen zu verarbeiten, braucht es eine Destille. Der Bau dieser Destille dient auch als Leuchtturmprojekt für den Bau weiterer Destillerien in der Region.
Die Adibashi-Gemeinden in der Zielregion gehören zu den ärmsten in der Gegend und sind gesellschaftlich verschiedentlich marginalisiert (Adibashis = Angehörige anderer Ethnien).
Ziel ist, dass die Familien der extremen Armut entkommen und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilhaben.
Erreicht wird das Ziel durch ein Paket aus Trainings und Treffen zur Selbstorganisation, wirtschaftlichen Starthilfen sowie hygienischer Infrastruktur.
Unsere Partnerorganisation AMARC aus Mosambik ist an uns herangetreten mit dem Projektvorschlag, insbesondere von den Jugendlichen heraus, den Klima- und Naturkatastrophenschutz in ihrer Region voranzutreiben. Auf Grund der zunehmenden Naturkatastrophen auf Grund des Klimawandels in Mosambik wie Zyklone, Überschwemmungen, Starkregenfälle, etc. und einer fehlenden Resilienz der Menschen und Strukturen vor Ort ist es ein Anliegen der Umwelt-NGO AMARC durch Aufforstung mit Jugendlichen, Aufklärungs- & Handlungsworkshops und Katastrophenschutz in Form von Katastrophenrucksäcken und einem mobilen Beratungsbüro diesen Herausforderungen entgegen zu wirken. Das Ziel ist somit die lokale Bevölkerung katastrophen- und klimaresilienter zu machen.
Ghanaische Frauen füllen vielfältige Rollen als Dreh- und Angelpunkt ihrer Familien aus. Viele tragen neben der Familienarbeit zum Unterhalt bei. Trotzdem sind Frauen in Ghana häufiger als Männer von Armut betroffen: Sie erhalten bei gleicher Arbeit den geringeren Lohn, sind Gewalt und Diskriminierung ausgesetzt. Seit der Covid 19-Pandemie hat die Gewalt gegen Frauen nochmals deutlich zugenommen. In den ländlichen Regionen Ghanas fehlt bezahlbare proteinreiche Nahrung. Durch die Aufzucht von Schafen und Ziegen schaffen sich die Frauen eine unabhängige Existenzgrundlage. Dies hilft zu einer nachhaltigen Ernährung und sozialer Anerkennung und es verringert die Abhängigkeiten, in denen sie immer wieder schutzlos geschlechtsspezifischer Gewalt ausgesetzt sind.
In Europa und Afrika arbeiten Startups und Innovatoren an neuen Ideen, um die Auswirkungen des Klimawandels zu begrenzen. Aufgrund ihrer unterschiedlichen Ausgangssituationen setzen sie in zwar andere Akzente, ein verstärkter Austausch zwischen Innovatoren aus Afrika und Europa bietet aber besonderes kreatives Potential für beide Seiten.
Das Co-Creation Lab in Nairobi bringt 12 (Post-)Docs und Masterstudierende von vier Universitäten in Uganda, Kenia und Deutschland zusammen, um in Workshops ihre CleanTech-Innovationen gemeinsam weiter zu entwickeln.
Dabei geht es nicht um den einseitigen Wissenstransfer, sondern um einen gleichberechtigten Austausch von Ideen und Lösungen für die jeweilige Region. Das Ziel: von anderen lokalen Kontexten für die eigene Gründungsidee zu lernen.
Implementierung von artenreichen Agroforstparzellen auf degradierten, hanglagigen Böden in Trockenzonen der Anden in Bolivien, Depto. Cochabamba mit trockenresistenten Obstgehölzen wie Opuntia ficus-indica und Pitaya zur Verbesserung der Lebensbedingungen, Sicherung der Ernährung, nachhaltigen Bodenmelioration und Erhalt der natürlichen Ressourcen wie Boden, Wasser und Biodiversität bei Kleinbauern ohne Möglichkeit der Bewässerung.
Landfrauen haben besonderes Interesse an der Artenvielfalt in Agroforstsystemen, weil ganzjährige Ernteerträge zur Ernährung der Familie möglich sind. Das Projekt ermöglicht die Lebensgrundlage in einer ruralen Region zu erhalten und damit Landflucht zu verhindern.
Durch die Gründung einer Saatgutfirma wird Gambia unabhängiger von Saatgut aus dem Ausland. Gleichzeitig können durch die zentrumsnahe Lage des Grundstücks der Saatgutfirma auf dem Gelände Workshops für Frauen gegeben werden und ihnen somit neue ökologische Anbaumethoden und eine als Permakultur gedachte Landwirtschaft gezeigt werden.
Durch einen Schaugarten können diese Methoden überprüft werden. Diese Ideen sollen in die Gemeinschaftsgärten übertragen werden und würden helfen die bisherigen Anbaumethoden zu verändern und eine Landwirtschaft zu etablieren die weniger Wasser verbraucht und es schafft die Böden durch eigenen Kompost wirtschaftlicher zu machen.
Mit dem Projekt KiDiCo reagieren wir auf einen Bedarf in Kairiri, Kenia. KiDiCo steht für “Kitchen,Dining and Conference Hall” und beschreibt den Bau eines Gebäudes, das als Küche und Speisesaal für den Kindergarten und als Versammlungsraum für die Community genutzt werden soll. Aufgrund fehlender Versorgung sitzen die Kinder oft hungrig im Unterricht, eine regelmäßige und ausgewogene Ernährung ist jedoch Grundvoraussetzung für eine gesunde Entwicklung. Durch den Bau der neuen Küche und des Speisesaals wird ein wichtiger Beitrag zur Versorgung der Kinder und somit zur Verringerung von Bildungsungleichheiten geleistet. Zudem wird das Gebäude zukünftig als Conference Hall für die ansässige Community dienen und somit Raum für demokratie- und erwachsenenbildende Prozesse im Gemeinwesen bieten.
Unser Projektziel ist es, in Bumari, The Gambia einen ökologischen Dorfgarten zu gründen, der den Gemeinschaftsgeist fördert und die lokale Ernährungssicherheit, bzw. Ernährungssouveränität erhöht. Der Garten soll nachhaltige Anbaumethoden und ökologische Prinzipien anwenden, um eine gesunde Nahrungsquelle für die Dorfbewohner zu schaffen. Das Bewässerungssystem wird mit einem solarbetriebenen Tiefbrunnen aufgebaut. Darüber hinaus wird der Garten in unsere Lerngemeinschaft für ökologische Landwirtschaft aufgenommen, in der die Dorfgemeinschaften landwirtschaftliche Fähigkeiten erlernen und nachhaltige Praktiken kennenlernen können. Die Lerngemeinschaft besteht bereits aus 5 Dorfgemeinschaften und hat eine ökologische “Lern-Farm” in der Region, die als Schulungs- und Begegnungsort dient.
Ziel des Projektes ist es, ein allgemeines Ausbildungszentrum für Weisenkinder und Jugendliche in der Kambodschanischen Provinz Battambang zu organisieren. Die Errichtung Der Bau eines Gebäudes die Unterkunft für die Mädchen ist Teil eines sich bereits im Aufbau befindlichen Unterbringens- und Ausbildungszentrums für gefährdet Weisenkinder und Jugendliche, die auf der Straße leben. Für das Gebäudes die Unterkunft für die Mädchen eine Fläche von 216 Quadratmeter auf dem Gelände des Zentrums vorgesehen. Das gesamte Zentrum umfasst ca. 14.382 Quadratmeter und enthält in seiner endgültigen Planung zwölf Wohneinheiten, eine Berufsschule, eine Krankenstation, die für eine Das Hauptziel des Zentrums besteht darin, Kinder vor Unterernährung.
Es geht darum, 2 Sitios (Teildörfer) mit Wasser aus einer ca. 3 km entfernten, höher gelegenen Quelle zu versorgen. Dies dient in erster Linie der Versorgung mit Trinkwasser und der Hygiene, aber in der Trockenzeit sollen auch Haustiere und Gemüsegärten mit versorgt werden.
Dazu muss jeweils eine Hauptleitung installiert werden in denen das Wasser durch Schwerkraft transportiert wird. In beiden Orten soll je ein Wasserspeicher errichtet werden. Die Haushalte sollen teils durch Sammelstellen, teils durch individuelle Leitungen versorgt werden. Der Wasserverbrauch wird über Wasserzähler ermittelt und den Empfängern berechnet. Von den Einnahmen wird die Instandhaltung finanziert. Eine bestehende Kooperative ist bereit, diese Aufgaben zu übernehmen.
Oberziel des vorgeschlagenen Projektes:
Verhinderung von Fluchtursachen der kenianischen Bevölkerung am Viktoriasee und Schaffung von besseren Zukunftsperspektiven für besonders benachteiligte junge Menschen.
Projektziel:
300 Waisenkinder wachsen im Waisenhaus Sheryl’s Orphans Children Home (SOCH) in einem sicheren und förderlichen Umfeld auf und erreichen jeweils ihr Klassenziel.
Unterziel:
Dem Waisenhaus SOCH mit angegliedertem Kindergarten und Grundschule steht ausreichend Solarstrom und Trinkwasser für die 300 Kinder zur Verfügung.
Maßnahmen:
Kauf und Installation einer Solaranlage auf dem Dach des Bestandsgebäudes Kauf und Installation von zwei Wassertanks für die Gewinnung von Regenwasser.
MATI NGO will mehrere Gärten für medizinische Heilpflanzen (Bäume, Kräuter, Streuche) errichten (“Apothekergärten”):
. ein kleiner Mustergarten auf eigenem Boden (MATI) in dem Dorf Huzurikanda
. 5 bis 6 Gärten in fünf umliegenden Gemeinden durch die Bauern-Kooperative Die Heilpflanzen werden in Bangladesch aus verschiedenen Orten gesammelt.
Von den 55 Heilpflanzen in Bangladesch werden ca.30 ausgewählt und angepflanzt.
Diese einheimischen Heilpflanzen werden in Bangladesch in der traditionellen naturheilkundlichen Medizin u. Homöopathie angewendet.
Die Pflege der Gärten und Aufbereitung der Pflanzen erfolgt durch Mitglieder der bäuerlichen Genossenschaft in Zusammenarbeit mit dem MATI Medical Centre/Apotheker (Qualitätsicherung). Der Verkauf erfolgt über die von der Koop betriebene Apotheke.
Das Fehlen eines funktionierenden Kleingewerbemarktes und sauberem Trinkwassers mit Folgen von absoluter Armut, Erkrankungen usw werden durch den Aufbau von zwei Farmen und Bohrung von zwei Tiefenbrunnen verändert. Im Projektgebiet werden alle Familien Mitglieder einer einfach strukturierten Genossenschaft, was dazu berechtigt, vielseitige Produkte für den Eigenbedarf und für Ausübung eines Kleingewerbes zu erlangen. Fehlendes Kapital wird durch die Einbringung von Arbeitskraft, mit Lernen von biologischem Landbau, eingebracht. Der zu schwache Geldkreislauf (zu Beginn auch Warentausch) wird unterstützt durch kleine Gewinnausschüttungen (Genossenschaft verkauft auf Großmärkten), die demokratische Unternehmensform führt demokratische Prozesse ein, die Satzung Geschlechtergerechtigkeit.
In vielen ländlichen Regionen Togos beeinträchtigen schlechte hygienische Bedingungen und der fehlende Zugang zu sauberem Trinkwasser die Gesundheit und die Arbeitsfähigkeit der Bevölkerung. Im Dorf Atchavé leben aktuell rund 3.000 Menschen. Diese schöpfen ihr tägliches Wasser überwiegend aus dem Fluss Avato oder stehenden Gewässern der Umgebung. Auch die lokale Grundschule und das Collège verfügen über keinen Anschluss an sauberes Wasser.
Im Zuge des Projektes soll in Atchavé ein Tiefbrunnen mit drei Entnahmestellen realisiert werden, um der Bevölkerung einen wohnortnahen Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen. Ein Wasserkomitee wird gegründet und geschult.
Zudem wird eine Präventionskampagne durchgeführt, um so nachhaltig die Gesundheit der Bevölkerung positiv zu beeinflussen.
Die Schule “Zinulula” erhält 2024 eine Küche zur Essenszubereitung für 120 Personen,Kinder und Schulpersonal, die den hygienischen Ansprüchen entspricht, eine Essenzubereitung in jeder Wetterlage und eine Essenszubereitung passend zum Schulrhythmus zulässt.
Es soll aus Ziegeln eine überdachte Küche mit gefliestem Boden gebaut werden
. mit einer Kochstelle, betrieben mit Biogas, die Biogasanlage wurde im Zusammenhang mit den Toiletten (2022) schon gebaut
. mit elektrischen Anschlüssen (Solaranlage ist vorhanden)
. mit Spülküche mit Anschluss an Wassertank und kommunalem Wassersystem, Anschluss an das System des Schulgebäudes
. mit Aufbewahrungsschränken für Nahrung sowie anzuschaffendes Kochgeschirr.
Der Norden Nicaraguas ist durch den Klimawandel existenziell bedroht. Die oft in absoluter Armut lebende Bevölkerung hängt fast vollständig von der Landwirtschaft ab. Die zunehmenden Starkregen und unregelmäßigen Niederschläge zerstören Erträge, Infrastruktur und landwirtschaftliche Böden. Weitere große Herausforderungen sind der Verlust der biologischen Vielfalt und das Verbrennen von Müll. Das Projekt unterstützt eine lokale NGO beim Ausbau eines Zentrums für Bildung und Ausbildung zu Klima und Umwelt. Das Zentrum wird die Bevölkerung über Radio, Schulen, lokale Promotoren und gezielte Fortbildung hinsichtlich der Anpassung an den Klimawandel, der Erhaltung biologischer Vielfalt und besseren Umgang mit Müll sensibilisieren und zu Verhaltensänderungen befähigen.
Gemeinsam mit jungen medienaffinen Erwachsenen realisiert das iz3w in Partnerschaft mit Witness Radio Uganda und der Refugee Redaktion Our Voice eine Medien-Awareness-Kampagne über die sozialen Aspekte der Klimakrise. Der digitale Brückenschlag zu Medienaktivist*innen in Uganda und die Erstellung von Social Media Content mit einem diversen Team ermächtigt dazu, mit lokalen Stimmen aus dem Globalen Süden eine perspektivenreiche Debatte über Energiegerechtigkeit zu führen und Kritiken, Widerstände und Alternativen zu fossiler Energieförderung zu kommunizieren. Am Fall eines lokalen Schauplatzes wird das Nachhaltigkeitsziel Klimagerechtigkeit aufgegriffen und Debatten darum in crossmedialen Formaten präsentiert. Ein Trainer*innen-Workshop und ein Dossier runden das Angebot ab.
Die KSJ Rottenburg-Stuttgart, der Schüler*innenverband im BDKJ, qualifiziert Schüler*innen, die sich an ihrer Schule für den fairen Handel und globale Gerechtigkeit einsetzen wollen. Im Rahmen der Ausbildung lernen, erproben und reflektieren die Schüler*innen sowohl den Verkauf von nachhaltig produzierten Produkten als auch die Durchführung von kleineren Aktionen und Projekten. Durch die schulübergreifende Arbeit werden außerdem die Vernetzung und der Austausch zwischen Aktiven der unterschiedlichen Schulen gefördert und Synergien und Kooperationen ermöglicht. Außerdem wird eine Workshop zu Engagementmöglichkeiten sowie einen Aktionskalender erarbeitet.
In den letzten Jahren wurden bereits sehr erfolgreiche Fachkräftemaßnahmen mit den Partnern aus Mexiko und Südafrika durchgeführt, die für alle Beteiligten einen hohen Mehrwert hatten und eine nachhaltige Kooperation und Vernetzung der Partner ermöglichte.Die Gruppe, bestehend aus deutschen, mexikanischen und südafrikanischen Fachkräften, wird in Kooperation mit verschiedenen AWO-Waldheimen, lokalen Partnern (Chloroplast, Unterkünfte für Menschen mit Fluchterfahrung) durchgeführt. Der Austausch zu den Themen globales Lernen und globale Verantwortung insbesondere für die Arbeit mit benachteiligten Kindern und Jugendlichen, steht im Mittelpunkt. Ein Spiele- und Methodenleitfaden wird vom internationalen Team erstellt, für den Einsatz in den Waldheimen während der Maßnahme.
Die deutsche Entwicklungspolitik hat sich mit dem Regierungswechsel in 2021 neu aufgestellt. Sie will für auf eine sozial gerechte Klimaneutralität in Zusammenarbeit mit Ländern des Globalen Südens hinwirken. Leitmotive sind u.a. die feministische Entwicklungszusammenarbeit und eine faire und ethische (Arbeits-) Migration. Als Mittel, um sich diesen Zielen anzunähern, nutzt die Bundesregierung Klimapartnerschaften, Energy Transition Partnerships und Migrationspartnerschaften. An der Ev. Akademie Bad Boll werden wir in vier Veranstaltungen mit Angehörigen der Diaspora, Wissenschaftler*innen und politischen Entscheidungsträger*innen darüber diskutieren, wie diese Ansätze in den Ländern Indien, Peru, Bolivien und den kurdischen Gebieten greifen und was es aus Sicht der Betroffenen zu tun gilt.
Das Projekt ist ein Bildungs- und Informationsangebot für junge Menschen (Alterspanne 14-18 Jahre), zum Thema „Menschenhandel als globale Herausforderung“. Es soll globale Ungerechtigkeiten in den Fokus nehmen, junge Menschen schulen, selbst Ungerechtigkeiten zu erkennen, um auch für sich persönlich ausbeuterische Strukturen aus dem Weg gehen zu können und selbst für eine gerechtere Welt einzustehen. Das Angebot wird als interaktive Vorträge aufgearbeitet, die vordergründlich an Schulen und von einem Team von haupt- und ehrenamtlichen TJP-Mitarbeitenden durchgeführt werden.
Ungerechte und nicht-nachhaltige Machtverhältnisse prägen unsere Welt.
Vorurteilsbewusste und diskriminierungssensible frühkindliche Bildungsangebote Globalen Lernens können alle Kinder in ihrer Identität stärken, Erfahrungen mit Vielfalt ermöglichen und zur kritischen und aktiven Auseinandersetzung mit globalen (Un-)Gerechtigkeiten anregen. „Werkstatt Treffpunkt Welt“ stärkt und unterstützt pädagogische Fachkräfte von mind. vier Kooperations-Kitas sowie Bildungsreferent*innen bei der Gestaltung diskriminierungssensibler Bildungsangebote durch Fortbildungen, eigene Praxiserfahrungen in einem Projekt zu den Schwerpunkten Medienarbeit und Internationale Kita-Partnerschaft, Beratungen und Austauschräume. Eine digitale Ausstellung verbindet die Elemente und präsentiert die Projektergebnisse.
Ziel ist das Empowerment junger Multiplikator:innen zur differenzierten Betrachtung globaler Nachhaltigkeitsprozesse unter besonderer Berücksichtigung von Nord-Süd-Perspektiven.Dabei stehen das Erlangen von Hintergrundwissen durch den Erfahrungs- und Wissensaustausch zwischen Menschen aus dem Globalen Norden und Süden und die Entwicklung und Durchführung von niedrigschwelligen, zielgruppengerechten Workshopformaten im Vordergrund.Diese sollen einer Vielzahl weiterer Jugendlicher eine Auseinandersetzung mit komplexen globalen Verflechtungen ermöglichen und zu individueller Urteils- und Handlungsfähigkeit beitragen.Das Projekt richtet sich an Personen zw. 16-27,die bereits im Bereich BNE/Globales Lernen aktiv sind oder ein Interesse zeigen an Themen der nachhaltigen Entwicklung und den SDGs.
Die Klimakrise ist die größte Herausforderung unserer Zeit. Für viele ist sie jedoch immer noch etwas sehr Abstraktes. Anders im globalen Süden, wo zerstörerische Wetterereignisse schon heute die Biografien vieler Menschen prägen. Leider finden diese Stimmen bei uns bisher kaum Beachtung. Climate Stories macht die Klimakrise fassbar, indem junge Menschen aus dem globalen Süden dazu ermutigt werden, ihre persönliche Geschichte online zu teilen – multimedial und zielgruppengerecht aufbereitet, sowie bei Events und in Klassenräumen. So entstehen einzigartige interkulturelle Begegnungen, es findet ein Austausch über geteilte Sorgen statt und es werden gemeinsame Lösungsansätze entwickelt. Die Neuauflage des Mindchanger-Projekts soll durch Erfahrungen aus dem vorigen Projekt optimiert werden.
Das MigrationPuzzle basiert auf einem Kartenspiel, bei dem jede Karte eine Etappe auf dem Migrationsweg darstellt. Diese müssen in die richtige Reihenfolge gebracht werden. Bei der Teilnahme werden die Bürger:innen zum Thema Migration sensibilisiert und informiert und das Spiel hilft, das Image der Migration zu verändern. Durch die spielerischen und kollaborativen Workshops werden die Inhalte des Spiels vermittelt und im Anschluss durch Reflexionsrunden vertieft. Das Migrationpuzzle wurde in Frankreich vom Verein Kabubu unter dem Namen “Fresque de la Migration” entwickelt. Ziel ist es, das Spiel an den deutschen Kontext anzupassen, Spielleiter:innen auszubilden und die ersten Puzzles durchzuführen.
Das Projekt umfasst einen partizipativen Konsultations- und Dialogprozess zu nachhaltiger Konfliktbearbeitung im Kontext der Klimakrise. In vier Tages-Workshops kommen Akteur*innen aus den Handlungs- und Tätigkeitsfeldern Klima, Umwelt und Nachhaltigkeit sowie der Friedens- und Entwicklungszusammenarbeit zusammen, um Handlungsperspektiven zu entwickeln. Ziel des Projekts ist Akteur*innen bei der Bearbeitung von Konflikten im Kontext der Klimakrise zu unterstützen sowie gemeinsam Empfehlungen auszuarbeiten, die für Multiplikator*innen anwendungsorientiert für eine nachhaltige Bildungsarbeit genutzt werden können. Externe Impuls-Vorträge unterstützen den Prozess. Über eine gemeinsame praxisorientierte Publikation stehen die Projektergebnisse einer breiteren Zielgruppe zur Verfügung.
Der Ausbruch des Krieges in der Ukraine und Sudan zeigte, wie fragil der Frieden in der Welt ist. Globale Klimaveränderungen, Ressourcen Konflikte, Pandemien und totalitäre Bestrebungen setzen Zivilgesellschaft weltweit unter Druck. Umso wichtiger ist es den weltweiten Austausch, Bewusstsein und Engagement von Jugendlichen für die Ziele für Nachhaltige Entwicklung zu fördern. Mit Partnern und ausgebildenten Multiplikator:innen aus Deutschland (Aalen und Berlin), Tbilisi (Georgien) und Uganda (Kasese) findet ein Austausch zwischen Jugendlichen über SDGs und lokale zivilgesellschaftliche Initiativen statt, die Jugendlichen gestalten mit der Smartphone App Actionbound eine gemeinsame Stadtralley mit Beispielen aus beiden Ländern und führen die Stadtralleys mit lokalen Jugendgruppen durch.
Book-on-Wheels – wir errichten eine mobile Bibliothek mit afrikanischer Literatur. Das Ziel von Book-on-Wheels ist es, einen Raum für Wissenserweiterung, Aufklärung und kulturellen Austausch zu bieten, indem wir Zugang schaffen zu Gedankengut & der Literatur aus dem globalen Süden. Gefördert wird dies durch die interkulturellen Gespräche zwischen interessierten Einheimischen und den Books-on-Wheels Team begleitenden Immigranten und Geflüchteten. Book-on-Wheels wird einen Tag pro Woche an festen Punkten in der Stadt sein, z.B. in Parks, an markanten Stadtteil-Treffpunkten und in der Innenstadt im Einsatz sein. Es ist ein offenes und kostenloses Angebot. Wir werden bieten ein Regal mit Büchern in unserem Büro an sowie mobil mit Book-on-Wheels, einer mobilen Bibliothek.
Auf dem Gelände des Mundenhofs in Freiburg entsteht mit dem Weltacker ein Bildungsort für nachhaltige Entwicklung, der ein sachliches und sinnliches Erfahren regionaler und globaler Zusammenhänge rund um die Themen Landwirtschaft, Ernährung und Klimaschutz für Kinder, Jugendliche und Erwachsene ermöglicht. Durch vielfältige erfahrungs- und handlungsorientierte Bildungsformate wie Ackerführungen, Workshops, öffentliche Veranstaltungen und einen selbsterklärenden Parcours werden die Besucher*innen für die Bedingungen und Konsequenzen des eigenen Konsums von landwirtschaftlichen Erzeugnissen wie Nahrung, Textilien und Energie sensibilisiert. Die Bildungsangebote regen zum Konsum regionaler, saisonaler, ökologischer und fair gehandelter Lebensmittel an.
Niederschwelliger Zugang, um FGM, Früh- und Zwangsverheiratung möglichst im Vorfeld zu vermeiden.
Vernetzung von Behörden, deren Beauftragte, Dorfeinwohnern, Familien und Kinder, um die große Dunkelziffer von Vergehen zu verringern und die Aufklärungsrate signifikant zu erhöhen.
Ziel ist, durch Aufklärung und Hilfe zur Selbsthilfe, die bei den Maasai tradierten Praktiken der Genitalverstümmelung und verbundener Riten zu beenden.
Der Weg über die Verbesserung des Ernährungsstatus bietet unserer Partnerorganisation einen weiteren Zugang zu Behördenstrukturen, Schulen, Dörfern und Familien, die bisher nicht erreicht oder ausreichend genutzt werden konnten.
Ziel dieses Projekts ist die Verbesserung der sozioökonomischen und ökologischen Bedingungen der ländlichen und stadtnahen Schulen und Schüler/innen durch einen besseren Zugang zu einer nachhaltigen sauberen Trinkwasser und WASH-Infrastruktur in bestimmten Schulen in Gambia. WASH ist eine wichtige Voraussetzung für eine gute Gesundheit und die Verhinderung der Verbreitung von Keimen und Krankheiten, einschließlich des CORONA-Virus . Mit diesem Projekt von Grundwasser-Bohrung in Kombination mit solar-betriebenen Pumpen, aufgeständertem Trinkwasser-Tank und der gleichzeitigen Installation eines Abwasser-Systems in den sanitären Schul-Einrichtungen sollen die Bedürfnisse der Kinder und der Schüler/innen im Ort und in der Schule – hinsichtlich sauberem Trinkwasser und Hygiene erfüllt werden.
Das Projekt „Listen, Connect, Act!” des südnordfunk fördert multiperspektivische Sichtweisen auf entwicklungspolitische Themen, bei den Radioredaktionen und mitwirkenden jungen Erwachsenen ebenso wie bei der Hörerschaft. Listen: Eine Podcast-Reihe und Magazinsendung wird einmal monatlich von mindestens 12 Freien Radios ausgestrahlt. Die Hörbarkeit von Stimmen aus dem Globalen Süden, von Geflüchteten, Migrantinnen und medienaffinen jungen Erwachsenen wird so gestärkt. Eine interessierte Öffentlichkeit sowie Multiplikatorlnnen der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit können auf ein wachsendes Angebot an entwicklungspolitischen Hörbeiträgen digital on-Demand zurückgreifen. Connect: Mehrere Radioredaktionen Freier Radios aus Baden-Württemberg und darüber hinaus vernetzen sich zur Stärkung ihrer entwicklungs- und südnordpolitischen Inhalte mit dem langfristigen Ziel der gemeinsam erstellten regelmäßigen entwicklungspolitischen. Magazinsendung südnordfunk. Act: Das Projekt „Listen, Connect, Act!” fördert junge Erwachsene bei der medienaktivistischen Kommunikation zu entwicklungspolitisc~en Inhalten. Es stärkt ihre Medienkompetenz durch selbstorganisierte teils angeleitete Lernprozesse im transkulturellen Umfeld.
Sprachen sind ein wichtiger Schlüssel, um Partnerschaften aufzubauen, zu pflegen und dem Gegenüber respektvoll und „auf Augenhöhe” zu begegnen. Gerade afrikanische Sprachen werden in Deutschland wenig erlernt, sind es doch nach wie vor die ehemaligen „Kolonialsprachen” – insb. englisch, spanisch, französisch – die dominieren. Da Sprache aber nicht nur die kommunikative Verständigung ermöglicht, sondern sehr viel über kulturelle Grundannahmen und Lebenswelten transportiert, ist das Erlernen ein Schritt zu mehr Partnerschaftlichkeit. Um die Zusammenarbeit der tansanischen und deutschen Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul in Untermarchtal e.V. zu intensivieren führen wir einen 3-Tägigen Kompakt-Kiswahili-Sprachkurs in Untermarchtal durch.
Bridging Gaps e.V. ist ein junger Verein, der es sich zum Ziel gesetzt hat, Alltagsrassismus zur Sprache zu bringen. Der Fokus der Vereinsarbeit liegt auf verschiedenen Formen von Diskriminierung und Ungleichheit als globale Herausforderungen. Das Projekt richtet sich an 20 junge Erwachsene, die von einem Aufenthalt in einem Land des globalen Südens zurückgekehrt sind und ihre Erfahrungen und ihr Wissen mit der breiteren Öffentlichkeit teilen möchten. In dem Projekt werden sie sich tiefergehend mit den Theorien des kritischen Weissein und der “Critical Race Theory” befassen. Ziel des Projektes ist die Publikation einer Broschüre, die ein grundlegendes Wissen zu diesen Themen vermittelt und hilfreiche Denkanstöße enthält. Das Projekt bildet den thematischen Teil des Multiplikatorlnnentrainings innerhalb unseres Vereins, das darüber hinaus aus einem pädagogischen, gruppendynamischen und praktischen Teil besteht.
Die Feyelschule aus Ebnet und die Schule Annexe/ENEP aus Gaoua in Burkina Faso pflegen seit 2014 eine Partnerschaft. Um den Freiburger Schülerinnen und Schülern ein lebendiges Bild von Afrika, frei von Vorurteilen und Klischees zu vermitteln, wird Herr Evariste Sib, der für die Partnerschaft verantwortliche Lehrer im Oktober 2019 nach Freiburg reisen. Im Rahmen seines Aufenthaltes in Freiburg wird er am Schulunterricht der Feyelschule teilnehmen und Lehrerinnen, Eltern und Kindern aus dem alltäglichen Leben in Burkina Faso berichten. Im Austausch mit den Lehrkräften der Feyelschule sowie der Pädagogischen Hochschule Freiburg werden außerdem das Thema Leseförderung und das Programm Mathelino, ein Frühförderprogramm in Mathematik, behandelt. Ziel des Projekts ist ein interkultureller Austausch von Ideen und Aktivitäten in der schulischen Pädagogik, der zu mehr Toleranz und Offenheit führen soll.
Als Fort- und Weiterführung des erfolgreich durchgeführten Projekts “Auf der Suche nach dem Guten Leben – ein interaktiver Bildungsparcours im Rahmen eines Hanflabyrinths” entsteht ein – auch längerfristig nutzbarer – mobiler Lernort. Hierzu wird das inhaltliche und pädagogische Konzept des Bildungsparcours in eine Wanderausstellung übertragen. Auf diese Weise kann die Thematik „Gutes Leben für alle” für unterschiedliche Ziel- und Altersgruppen, vorwiegend auch im ländlichen Raum, weiterhin erfahr- und erlebbar gemacht werden. Die Wanderausstellung als mobiler Lernort ist vielfältig und flexibel einsetzbar. Zudem wird der jeweilige Lernort den unterschiedlichen Begebenheiten und Anforderungen angepasst sowie mit innovativen pädagogischen Ansätzen einer transformativen Bildung und Anknüpfungspunkten einer konkreten praktischen Umsetzung verknüpft. Durch die Einbindung von Akteur*innen lokaler Wandelprojekte, wie bspw. Permakultur Dreisamtal, wird neben der Auseinandersetzung verschiedener Zielgruppen mit dem Thema auch die Vernetzung von Engagierten aus dem Eine Welt-, Umwelt- und Nachhaltigkeitsbereich zukunftsfähig gefördert und weiter ausgebaut.
Einladung eines Posaunenchors von 8 Personen aus der schwarzen lutherischen Kirche in Namibia, überwiegend Nachfahren der Nama und Herero, die unter der deutschen Kolonialherrschaft gelitten haben. Durch Begegnungen in Familien und öffentliche Veranstaltungen für alle Baden-Württemberger in Kirchengemeinden in Markgräflerland und Hochrhein soll ein Bewusstsein für Kolonialgeschichte geweckt werden. Die entwicklungspolitische Bewusstseinsbildung bei uns unterstützt das Bestreben der Landesregierung, die deutsche Kolonialzeit in Namibia aufzuarbeiten. Die Gäste aus Namibia sollen Gemeinschaft und Zeichen der Versöhnung erleben. Diese Erfahrung wird in das kirchliche Leben in Namibia ausstrahlen und das Miteinander der verschiedenen Volksgruppen, besonders mit den Deutschstämmigen, fördern.
Bildung für Nachhaltige Entwicklung soll breiteste Bevölkerungsschichten erreichen und nachhaltig zu der Erreichung der Nachhaltigkeitsziele beitragen. Doch viele Menschen werden durch entwicklungspolitische Angebote bisher nicht erreicht. Ziel des Projektes ist es daher, partizipativ mit lokalen Initiativen und dem städtischen Organisationskomitee innovative Bildungsmethoden für ein Stadtfest zu entwickeln. Diese sollen die Stadtfestbesucherinnen auf unterhaltsame und niederschwellige Weise mit der Methode des Casual Learning „im Vorbeigehen” über Themen der Agenda 2030 informieren und zum eigenen Handeln motivieren. Im Sinne der Agenda 2030 soll dabei Nachhaltigkeit umfassend in allen Dimensionen angesprochen werden.
Sinteza Frauen in Freiburg sollen empowered werden, Sendungen selbst zu gestalten und das Projekt selbständig fortzuführen. Sie sollen alle Skills des Radiomachens erlernen. Dazu gehört sowohl die Moderation einer Sendung, das Hochladen der Inhalte auf der Website von Radio Dreyeckland (RDL) und das Streuen der Inhalte über die sozialen Netzwerke, das Führen eines Interviews als auch die Bedienung eines Aufnahmegerätes und der Studiotechnik. Gleichzeitig soll ihnen damit natürlich die Gelegenheit gegeben werden, öffentlich über ihre Belange, über Diskriminierung und Antiziganismus in Freiburg und Region zu sprechen. Last but not least soll eine öffentliche Veranstaltung organisiert werden. Die vorrangige Aufgabe des Freien Radios ist, denen eine Stimme zu geben, die sonst ungehört bleiben.
Das Projekt fördert die globalen Nachhaltigkeits-Entwicklungsziele (SDGs) durch die Verbreitung der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ). Durch öffentliche Bürger*innendialoge wird das Bewusstsein dafür geschaffen, welche Aspekte des Wirtschaftssystems einer Transformation bedürfen, um einer nachhaltigen Entwicklung zu entsprechen. Mit der GWÖ werden theoretische und praktische Lösungsansätze aufgezeigt. Daran anknüpfend wird durch ein Coaching-Angebot die Planung und anknüpfende Umsetzung sichergestellt. Ziel ist es, dass Teilnehmende in ihren jeweiligen Rollen entwicklungspolitisch verantwortungsvollere Entscheidungen treffen und an einem Diskurs um ein nachhaltiges Wirtschaftssystem teilnehmen können. Damit wird die Umsetzung systematisch nachhaltiger Wirtschaftspraktiken vorangetrieben.
Im 150. Jubiläumsjahr Gandhis beginnen Menschen in und um Freiburg, ihre eigenen Friedensfäden zu spinnen. Diese entstehen als tatsächliche Fäden aus heimischen Rohstoffen wie Schafwolle oder Flachs sowie als individuelle Friedensbotschaft: “Mein/ unser Beitrag zum Frieden in der Welt!”. Am Weltfriedenstag 2020 werden die Fäden öffentlich zu einem symbolischen Friedensnetz verknüpft. Die Friedensbotschaften werden zu einer gemeinsamen Erklärung zusammengeführt. Während des “Schaffensprozesses” werden die Teilnehmenden zum Dialog und zum Entwickeln konstruktiver Handlungsansätze ermuntert durch: Impulse in Form von Texten und Fragen, Austausch- und Vernetzungstreffen, Training für gewaltfreies Handeln sowie Workshops zur Textilproduktion und ihren ökologischen und sozialen Auswirkungen.
Der Kirchenmusiker Thomas Gabriel (Bistum Mainz) komponiert im Auftrag des Kirchenchors der Dreifaltigkeitsgemeinde ein Nachhaltigkeitsoratorium entlang der 5 Ps: People, Planet, Prosperity, Peace, Partnership. Das Werk entsteht prozesshaft und ist auch im fertigen Zustand modular und flexibel aufführbar und dabei nicht an eine sakrale Umgebung gebunden. Im ersten und mit diesem Antrag zur Förderung eingereichten Schritt komponiert Gabriel die Botschaft der Jugend, angelehnt an die Bibel-Szene, in der der zwölfjährige Jesus beim Pessachfest verschwindet, um im Tempel den Schriftgelehrten beizubringen, was diese zwar zu wissen glauben, wonach sie aber nicht handeln. Diese Botschaft wird im Rap- und HipHop-Stil komponiert und am 4./5.10. in einem Workshop in Heidenheim mit Jugendlichen aus ausgewählten Grund- und Hauptschulen, Werkrealschulen und Realschulen erarbeitet. Am 6.10. treten die Jugendlichen im Hauptgottesdienst auf. Am Sonntagnachmittag tragen die Jugendlichen den Erwachsenen (Mitglieder Kirchengemeinde, Eltern, Zivilgesellschaft) in der Musikschule den Sinn ihrer Botschaft vor. Die Erwachsenen reflektieren das Gehörte und treten mit den Jugendlichen in den Austausch. Der Prozess wird schriftlich, künstlerisch-visuell und auf Video dokumentiert und anschließend von der Kirchengemeinde, den Schulen, dem Heidenheimer „Forum Bildung und Entwicklung” und der Stadt Heidenheim veröffentlicht und zur Diskussion gestellt. Aus dieser Gesamtschau komponiert Gabriel in der 1. Jahreshälfte 2020 den zweiten Teil des Oratoriums aus der Sicht der zu Einsichten gelangten und (teilweise) geläuterten Erwachsenen. Diesen Teil studiert der Kirchenchor ein und trägt ausgewählte Lieder wiederum in einem Gottesdienst vor, wobei die dabei geäußerten Gedanken und Reflexionen ebenfalls am Nachmittag mit Jugendlichen ausgetauscht werden, damit diese dazu Stellung beziehen können, ob ihre Warnungen, Anregungen und Forderungen gehört und verstanden wurden. In einem dritten und abschließenden Kompositionsschritt verbindet Gabriel mit Solopartien (vergleichbar den Rezitativen in Opern oder dem Evangelisten in Passionsmusiken) die Welten der Erwachsenen und der Jugendlichen. Es besteht die Absicht, auch für den 2. und den 3. Schritt Fördermittel zu beantragen. Die Uraufführung des Nachhaltigkeitsoratoriums ist für das 4. Quartal 2021 geplant. Neu ist die modulare und prozesshafte Entstehungsweise des Werks und die ständige Rückkopplung mit der Zivilgesellschaft. Bisher ist nicht bekannt, dass schon mal ein Oratorium zum Thema Nachhaltigkeit geschrieben worden wäre. Der Kirchenchor Dreifaltigkeit will dieses Werk nach der Uraufführung auch an anderen Orten aufführen. Denkbar wäre ein Beitrag zum Kirchenmusikfestival in Schwäbisch Gmünd im Jahr 2022. Die modulare und damit veränderbare Struktur des Werks ist zudem ideal dafür geeignet, es jeweils an den Kontext angepasst auch in anderen Kirchengemeinden und Städten aufzuführen.
Nachhaltige Entwicklung lässt sich ohne das Thema Frieden nicht mehr denken. Gewalt und bewaffnete Konflikte gehören zu den größten Bedrohungen für die Erreichung der Nachhaltigkeitsziele. Betroffen ist nicht nur der Globale Süden – auch Länder wie Deutschland stehen vor friedenspolitischen Herausforderungen. Multiplikator*innen der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit und zivilgesellschaftliche Akteur*innen werden in ihrer Arbeit immer häufiger mit diesen Herausforderungen konfrontiert. In einem eintägigen Workshop vermitteln wir Grundlagen zum Thema Friedensförderung und üben Methoden für den konstruktiven Umgang mit Konflikten praktisch ein. Teilnehmende erleben Frieden als konkret gestaltbar und können neue Perspektiven und Kompetenzen in ihre Wirkkontexte einfließen lassen.
Bei “Radio Grenzenlos” erkunden Jugendliche die Beziehungen zwischen der EU und dem globalen Süden. Aus Gesprächen mit Expert_innen aus dem Süden, entwicklungspolitischen Organisationen und eigenen Recherchen in der Region entwickeln die Teilnehmer_innen Radiobeiträge, die Themen wie Klimagerechtigkeit und faire Handelsbeziehungen für Jugendliche aufbereiten. Gemeinsam mit französischen Jugendlichen gestalten Teilnehmer_innen pro Gruppe eine Sendung, bei der sie EU-Abgeordnete zum Thema Entwicklungspolitik/zu nord-süd-politischen Themen (Handel, Entwicklung, Umwelt, Migration … ) befragen. Die Teilnehmer_innen lernen so auch ihren Alltag in Baden- Württemberg im globalen Kontext neu kennen lernen.
Global sensibilisieren – lokal transformieren. Wie hat das Bild vom “Homo Oeconomicus” unsere globale Wirtschaft geprägt? • Dazu entwickeln wir einen Workshop, unter Einbeziehung zukunftsfähiger Alternativen aus dem globalen Süden und der eigenen Stadt. • Aufbauend auf der “Karte von morgen” für nachhaltigen Initiativen und Unternehmen programmieren wir eine Moderationsfunktion, sodass ein inhaltlicher Dialog über globale Aspekte lokaler Organisationen stattfinden kann. • Wir kartieren alle Fair-Trade-lnitiativen und Schülerprojekte auf der Karte . • Wir bilden 25 Bildungsagent* innen für entwicklungspolitische Karten-Workshops aus . • Wir beraten sie bei der Durchführung von Workshops, sodass 2020 mind. 5 Workshops stattfinden und Schüler*innen Karten für fairen Konsum erstellen und an ihren Schulen verteilen.
Die Konferenz „Religionen und SDGs – Unser Beitrag für ein nachhaltiges und gerechtes Leben” ist eine Begegnungs- und Ideenwerkstatt mit religiösen (Hochschul-)Gruppen aus Baden-Württemberg. Drei Tage lang treffen sich junge Leute mit verschiedenen religiösen Überzeugungen aus zahlreichen Orten und mit unterschiedlichen fachlichen Kenntnissen. So divers die Kongressteilnehmenden scheinen, ist es jedoch nicht: Alle haben den Wunsch, ihre Gemeinschaft und ihr Umfeld nachhaltig und friedlich zu gestalten. Im Fokus der Veranstaltung stehen die SDGs als verbindendes Element. Neben der Begegnung, dem Austausch und der Information rund um die Nachhaltigkeitsziele, gehen die Teilnehmenden in verschiedenen Workshops der Frage nach, wie sie in ihrem Wirkungsfeld einen Beitrag für ein Gutes Leben im Sinne der Agenda 2030 leisten können. Im Anschluss an die Tagung führen die Teilnehmenden entwicklungspolitische Aktionen durch.
Zur öffentlichkeitswirksamen, medialen und pädagogisch/didaktischen Verbreitung entwicklungspolitischer Frauenrechtsthemen auch unter neuen Zielgruppen: Genitalverstümmelung, Ehrverbrechen, soziale Rechte von Arbeiterinnen in Billiglohnländern, reproduktive Rechte, mit den Schwerpunktthemen „Religiöse Fundamentalismen” und „Prostitution und Mädchen/Frauenhandel”, mit Filmen, die über Informationsvermittlung hinaus Empathie und intuitiven Wissenserwerb fördern, mit Gästen – engagierten Filmemacherlnnen, Betroffenen oder Expertinnen, – die aus erster Hand informieren: Durchführung der Festivalwoche mit Rahmenprogramm und Schulvorstellungen mit konkreten Handlungsangeboten von entwicklungspolitischen Organisationen und solidarischen Projekten.
Der kongolesische Premierminister bot Belgien eine Partnerschaft auf Augenhöhe an. Nur so könnten sich beide Länder vom Kolonialismus emanzipieren. Lumumbas Angebot verhallte. In Burkina Faso, dem „Land der Aufrechten” verlief die Emanzipation erfolgreicher. Mit Kongoussi verbindet Ludwigsburg eine Entwicklungspartnerschaft. Die städtische VHS begreift dies als Chance zum Lernen auf Augenhöhe und als Verpflichtung zur Emanzipation von kolonialistischen Haltungen und Praktiken. Begegnungspädagogisch flankiert werden im Projekt „AufRecht” 6 Themen behandelt: die Emanzipation von kolonialistischen Diskursen, politische+ kulturelle Emanzipationsbewegungen in Afrika, emanzipatorische Lösungen für neokoloniale Verwerfungen, die Francophonie als Emanzipationsagentur; sowie die Perspektiven kommunaler Entwicklungspartnerschaften. Die AGs verarbeiten ihre Ergebnisse zu allgemein zugänglichen Filmclips.
Die Stadt Santa Cruz de la Sierra wirft täglich 1.800 Tonnen Abfall auf die Straße, von denen weniger als 5% verwertet werden. Hauptsächlich sind es Papier, Pappe und Altglas, welche somit ungenutzt die Straßen verschmutzen. Ein funktionierendes Müllabfuhrsystem gibt es nicht. Derzeit gibt es rund 2.000 Familien, die den Prozess des Sammelns und Verwertens von Abfällen manuell und unter prekären Bedingungen durchführen, sodass sie bei der Produktion nicht effizient arbeiten und bei der Vermarktung der Abfälle keinen fairen Preis erzielen können. Unter dem Namen „Red de Recolectores Santa Cruz“ (Vereinigung der Müllsammler Santa Cruz) haben sich viele Menschen zusammengeschlossen, welche durch das Sammeln und Verwerten von Abfällen ihre Kinder ernähren müssen. Dieses Projekt besteht aus der Bereitstellung der erforderlichen Verwertungsmaschinen, einer Schulungskomponente und der Bildung von strategischen Allianzen für die o.g. Vereinigung, welche eine wesentliche Verbesserung in diesem Prozess ermöglichen.
Geplant ist der Bau eines Bildungszentrums in Ananivi Kodzi in der Präfektur Agou im Südwesten des Landes. Im Dorf leben aktuell etwa 1.700 Menschen in einfachen, strohgedeckten Holz- und Lehmhütten. Etwa ein Drittel der Bewohner sind Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren. Aktuell gibt es keine Möglichkeit für die Kinder. sich außerhalb der Schule zu treffen und nach Einbruch der Dunkelheit (18 Uhr) oder an freien Tagen gemeinsam zu spielen, zu lernen oder Hausaufgaben zu machen. Das geplante Bildungszentrum besteht aus einer Bibliothek und einem Arbeits- und Gesellschaftsraum, das mit einer Solaranlage beleuchtet wird. Hier finden die Kinder zukünftig einen Platz zum Spielen und Lernen. Eine Solaranlage sorgt zudem für die Beleuchtung und Elektrifizierung der Arbeitsplätze.
Das Projekt zeichnet sich durch eine besondere Verbindung aus: 50 besonders gefährdeten Kindern wird der Schulbesuch ermöglicht, während ihre 50 Mütter sich eigene Kapazitäten erschließen und lernen, die in ihrem Lebensumfeld gegebenen Möglichkeiten besser zu nutzen. Die Frauen werden während einer informellen unternehmerischen Ausbildung begleitet, besprechen eigene Projekte und gründen gemeinsame Arbeitsgruppen. Nach Abschluss der Ausbildung werden die Mütter finanziell gefördert und in ihrer neuen wirtschaftlichen Selbstständigkeit begleitet. Die Kinder gehen weiterhin zur Schule.
Ziel des Projekts ist die Weiterbildung von 45 Absolvent*innen technischer Studiengänge aus Universitäten der Region Kurdistan Irak sowie Flüchtlingen aus Syrien, die im Flüchtling Kamp Mam Raschan leben, im Bereich Solar Diesel Hybrid Systeme. Da dielektrische Energieversorgung sich im Irak nach dem Krieg verschlechtert hat und der elektrische Strom nahezu vollständig aus fossilen Energiequellen erzeugt wird, kommt es täglich zu Ausfällen des gesamten elektrischen Netzes. Durch Nutzung von Solarenergie, können einerseits fossile Energieträger eingespart und andererseits die Ausfallzeiten des Stromnetzes reduziert werden. Dies hätte enorme Auswirkungen auf die wirtschaftlichen Aktivitäten der gesamten Region und somit auch auf den Arbeitsmarkt. Ein weiterer Vorteil wäre die Verbesserung der Luftqualität in den Innenstädten, welche durch den täglichen Betrieb der Notstromaggregate stark leidet. Durch die geplante Weiterbildung sollen die Teilnehmer*innen in die Lage versetzt werden, PV-Anlagen zu konzipieren, als auch elektrisch auszulegen – sowohl als Inselbetriebs- als auch Netzparallel-Anlagen. Dazu gehören Sicherheitsaspekte des Personen- und Anlagenschutzes sowie wirtschaftliche Aspekte bezüglich Anschaffung und Betrieb der Anlagen. Abschließend soll eine Beispielanlage installiert, parametriert und in Betrieb genommen werden.
Qualitätsverbesserung der Behandlung kranker Kinder im Krankenhaus Ania, Aru, Nord- Ost-Kongo sowie 16 umliegenden Gesundheitsstationen durch: – Neubau der baufälligen Kinderstation (Bei SEZ beantragt ist die 1. Etappe; die 2. Etappe ist zugesichert, wird zeitgleich bei anderem Projektpartner beantragt bzw. von Freunden finanziert) – Weiterbildung von Ärzt/innen und Krankenpflegern/innen im Krankenhaus sowie von 16 Gesundheitszentren mit Schwerpunkt auf Behandlung der 5 häufigsten Kinderkrankheiten, dem regelrechten Einsatz von Antibiotika und der Neugeborenen Wiederbelebung – 3-monatige Supervisionen zur Evaluation und weiteren Verbesserung Die Maßnahmen werden durchgeführt von qualifizierten kongolesischen Mitarbeitern in enger Zusammenarbeit mit einem deutschen medizinischen Entwicklungshelferehepaar vor Ort (CFI, Stuttgart, im Kongo seit 1/18-12/20)
Ertüchtigung der Keramikherstellung durch Umstellen auf Brennofen mit el. Heizung mit Photovoltaik. Schonung der Holzreserven. Senkung des C02-Ausstosses.
Etwa 100 Familien im Kasese-Distrikt erhalten eine Ausbildung über die artgerechte Haltung und Aufzucht von Fischen (nachhaltige Aquakultur). Davor werden sie fachlich bei der Anlage von Fischteichen unterstützt. Ziel ist es, die Dorfbewohner/innen in die Lage zu versetzen, sich selbst besser zu versorgen, unabhängiger zu werden und eine wertvolle, eiweißreiche Ernährung sicherzustellen.
Das Sozialzentrum „Deepam” wurde 2002 von Frau Häring, einer deutschen Krankenschwester und Lehrerin für Pflegeberufe gegründet. Es bietet Zuflucht für Kinder und Frauen, denen sonst jeglicher Zugang zu Bildung, ärztlicher Versorgung und familiärer Zuwendung verwehrt bliebe. Hierbei handelt es sich um Opfer von häuslicher Gewalt und Vergewaltigung, Mädchen, die aus der Kinderprostitution freigekauft wurden und Kinder und Witwen, die von ihren Familien verstoßen wurden. Im Jahr 2014 haben die „Elektriker ohne Grenzen” im Sozialzentrum „Deepam” in Viralimalai im Indischen Bundesstaat Tamil Nadu eine PV-Anlage mit einem Batteriespeicher und den dazu gehörigen Gleichstrom-Wechselstrom Konverter und Laderegler installiert. Mit der von den „Elektrikern ohne Grenzen” in Zusammenarbeit mit der indischen Firma „SELCO Solar” errichteten PV-Anlage wurden jährlich bis zu 3.000 USO an Stromkosten eingespart und kamen der Ausbildung der Kinder zugute. In regelmäßigen Abständen hat uns Frau Häring darüber informiert, dass unsere PVAnlage ohne Probleme Energie erzeugt und die Ausbildung der Mädchen auch in den Abendstunden und während der zahllosen Stromsperren ohne Unterbrechung möglich ist. Das war so bis zum 16. November letzten Jahres. An dem Tag zog vom Indischen Ozean kommend der tropischer Zyklon „Gaja” mit ungeheuren Windgeschwindigkeiten über Viralimalai hinweg. Schon im Vorfeld wurden über 80.000 Menschen aus tiefer gelegenen Gebieten evakuiert. „Gaja” hinterließ eine breite Schneise der Verwüstung. Ca. 177.000 Häuser wurden einfach weggerissen und 33 Menschen starben in Folge des Sturms und den durch den darauf folgenden Starkregen ausgelösten Überschwemmungen. Das Sozialzentrum „Deepam” wurde stark in Mitleidenschaft gezogen. Unsere PV-Anlage wurde völlig zerstört und vom Dach gefegt. Manche der Solar Panels flogen bis zu 400 m weit durch die Luft. In den beiden Häusern sind fast alle Fenster eingedrückt worden und zersplittert. Das hatte zur Folge, dass die Häuser tagelang den „Besuchen” der zahllosen Affen ausgesetzt waren. Die Firma „SELCO Solar”, die 2014 gemeinsam mit den „Elektrikern ohne Grenzen” die PV-Anlage geplant und installiert hat, reparierte notdürftig die Verbindung zum örtlichen Energieversorger. dem „Tamil Nadu Electricity Board”. Zurzeit ist die Ausbildung der Mädchen nur zeitlich stark eingeschränkt und zu wesentlich höheren Energiekosten als vor dem Zyklon möglich. In einem zweiten Projekt, „Deepam 2″ soll die Energieversorgung im „Alten Haus” wieder hergestellt werden und zur Deckung des gestiegenen erweitert werden. Auf dem Dach des „Neuen Hauses” wird eine zweite PV-Anlage mit 30 Solar Paneelen installiert und an einem Batteriespeicher, bestehend aus 20 300 Ah-Batterien angeschlossen. Von der indischen „Firma SELCO Solar” liegt ein Angebot vor, dem eine sehr detaillierte Bedarfsermittlung zu Grunde liegt. Das Angebot ist in 3 Teilsysteme unterteilt Die Gesamtkosten betragen ca. 1. 755.000 Indische Rupien, was einem Äquivalent von ca. 22.500 Euro entspricht.
In ländlichen Regionen Indiens ist bis heute keine stabile Strominfrastruktur vorhanden, weshalb weitgehend Kerosinlampen als Lichtquelle genutzt werden. Diese emittieren giftige Abgase, sind eine Brandursache und spenden nur schwaches Licht. SoNalights Ziel ist es, angefangen bei den Bewohnern eines Dorfes in der Region Assam, akkubetriebene LED Lampen als sichere Lichtquelle zur Verfügung zu stellen. Diese können an einem zentralen Solarpanet geladen werden. Hierzu errichten wir ein Solarkiosk, der von einem Dorfbewohner betrieben wird. Die Bewohner erwerben die Lampe über ein Rent-to-buy-System – nach einem Jahr Miete geht die Lampe in ihren Besitz über. Die Miete der Lampe und die Ladegebühr sind dabei günstiger als das Kerosin, welches sie für ihre jetzigen Lampen benötigen.
Ausbildung von 30 Gemüsegärtnern in der Methode der Tröpfchen-Bewässerung inklusive der erforderlichen Investitionen (Schläuche, Solarpumpen, Zäune). Ziel: Verlängerung der Anbauzeit um 3 Monate -Verbesserung der Einkommens- und Lebensbedingungen von 30 Familien. Die Gärtner haben zum Anbau von Gemüse jeweils eine Parzelle von 300 qm und zur Bewässerung 10 Schöpfbrunnen, die vom Regenrückhaltebecken gespeist werden. Mit herkömmlicher Bewässerung (Eimer) reicht das Wasser vom Beginn der Regenzeit bis ca. Februar. Mit der Tröpfchen-Bewässerung spart man ungefähr die Hälfte des Wassers, sodass es ca. 3 Monate länger reichen wird. Das bedeutet eine zusätzliche Ernte: 3 Ernten anstatt 2!
In Mali ist das Thema Sexualität immer noch ein Tabu. Jungen und Mädchen erhalten keinerlei Aufklärung, weder von den Eltern, noch in der Schule. Sie wissen nicht, wie und warum sich ihr Körper in der Pubertät verändert. Die Folge: ungewollte Schwangerschaften, traumatisierende Erlebnisse durch Kindesmissbrauch, fehlende Familienplanung, hohe Mütter- und Kindersterblichkeit. Mit unserem Projekt wird in 10 Dörfern der genannten Region (ca 10.000 Menschen) 60% der Altersgruppe erreicht. Einbezogen werden insbesondere auch lokale Autoritäten, religiöse Führer und Mitarbeiter im Gesundheitswesen. Der Unterricht erfolgt durch Mitarbeiter, die von unserer Partner-NGO AMDD speziell ausgebildet wurden. Sie informieren zur Biologie des Körpers, Pubertät, Menstruation, Schwangerschaft, Verhütung und Familienplanung. Zur Wissensvermittlung wenden sie die in Afrika und von AMDD erfolgreich erprobte Reflect- Unterrichtsmethode an. Alle Jugendlichen, die an dem Projekt teilnehmen, werden langfristig in ihrem sozialen Umfeld zu Multiplikatoren bei der Vermittlung dieses Wissens. Zielsetzung: die Jugendlichen und jungen Erwachsenen lernen ihren Körper und seine Funktionen kennen, ungewollte Schwangerschaften und Kinderehen gehen um 30% zurück, Familienplanung wird gesellschaftlich anerkannt und von 30% mehr Menschen praktiziert.
Hauptinhalt des Projektes sind Schulungen für lokale Landwirte in der Aufforstungstechnik „Farmer Managed Natural Regeneration” (FMNR) in zwei Dörfern im Distrikt Uvinza in Tansania, sowie landwirtschaftliche Schulungen. Die langfristigen Ziele des Projektes sind es, die Abholzung natürlicher Wälder in der Region zu reduzieren bzw. zur Aufforstung beizutragen, die Bodenfruchtbarkeit zu verbessern und den Menschen durch vermehrte landwirtschaftliche Produktion und den erneuerten Baumbestand neue nachhaltige Einkommen zu ermöglichen.
Die Grundschule Taragini hat 14 Klassen mit 651 Schülern. Zur Zeit bestehen die Klassenzimmer aus Strohdächern, damit die Kinder nicht der Sonne und dem Regen ausgesetzt sind. Steine, Holzstämme und Bretter dienen als Sitzgelegenheit. Schulbücher u. -hefte, Stifte, Tafeln u.v.m. fehlen meist. Die Voraussetzungen für einen vernünftigen Unterricht sind äußerst unzureichend. Es soll eine Grundschule mit 14 Klassenzimmern, sanitären Einrichtungen, Räume für Lehrer und Schulmittel errichtet werden. Der Sachausschuss Mission-Entwicklung-Frieden (MEF) der katholischen Kirchengemeinde St. Johannes Baptist, Weil im Schönbuch, unterstützt in einem zeitlich abgegrenzten Teilprojekt ab Oktober 2019 bis September 2020 den Neubau von 4 Klassenzimmern (Bauteil Nord), das Gegenstand dieses Projektförderantrags sein soll.
Der Nordwesten Ghanas gehört zu den ärmsten Regionen im Land. Der Bildungsstand ist sehr niedrig und so soll für die Ausbildung von Mechanikern und Schreinern durch den Bau einer Ausbildungshalle den Jugendlichen die Möglichkeit gegeben werden eine Ausbildung zu machen. So können sie später ihren Lebensunterhalt verdienen. Die Ausbildung ist für Auszubildende im Alter von 15 bis 20 Jahren. Ziel ist es die Arbeitslosigkeit der Jugendlichen zu verringern.
Mädchen, die Gewalt, sexuelle oder wirtschaftliche Ausbeutung, Kinderhandel, Früh- und Zwangsheirat, Ausgrenzung oder Vernachlässigung erlebt haben, erfahren im Zentrum „La Passerelle” Schutz und Förderung. Der Träger ESGB steht jedoch vor der Herausforderung, die Aufnahme, Versorgung und Begleitung der Mädchen langfristig aus eigenen Mitteln finanzieren zu müssen. Durch den Aufbau einer modellhaften Ausbildungsfarm soll zum einen die Grundversorgung, insbesondere die ausgewogene Ernährung, von mindestens 200 Mädchen jährlich nachhaltig gesichert werden. Zum anderen wird auf der Farm die Möglichkeit einer Ausbildung in der Landwirtschaft für jährlich 10 Mädchen geschaffen. Diese sind in ihrer Eigenständigkeit gestärkt und damit künftig weniger gefährdet von Armut, Ausbeutung und Gewalt.
Menschen mit Behinderung haben es grundsätzlich nicht leicht – Menschen mit geistiger Behinderung in Kenia kämpfen nicht nur gegen das Stigma, für die Betroffenen und ihre Familien gibt es keinertei Leistungen und Hilfestellungen. Die Familien leben von Tagelöhnereinkommen, das kaum die Grundbedürfnisse deckt und verfügen nicht über die finanziellen und zeitlichen Ressourcen, die die Versorgung und Betreuung eines Kindes mit Behinderung mit sich bringt. In der St Maurus Special School im Mathare-Valley in Nairobi leisten drei Lehrerinnen wertvolle Elternarbeit, klären über Ursachen und Formen der Behinderung auf, begleiten die Schülerinnen und ihre Eltern während der Schulzeit, unterstützten die Eltern durch die Vergabe von Mikrokrediten und planen mit den Familien kleine Start-Ups, in denen die jungen Männer und Frauen nach ihrer Schulzeit zusammen mit Familienmitgliedern ein Aufgabe finden und ein kleines Einkommen erwirtschaften. Was passiert jedoch, wenn es keine Angehörigen gibt, die dies leisten können? Oder wenn die jungen Männer und Frauen in ihrem familiären Umfeld von Ausnutzung und sexueller Gewalt bedroht sind? Von Seiten des Staates gibt es keine Anschlussmöglichkeiten für junge Erwachsene mit Behinderung nach ihrer Schulzeit, keinertei Institutionen für Wohnen/Betreuung und Beschäftigung. Im Rahmen des beantragten Projekts planen die Lehrerinnen der St. Maurus Special School den Bau eines Wohnhauses für eine Wohngruppe, in der acht gefährdete junge Menschen ein sicheres Zuhause finden und einfache Tätigkeiten (Garten/Hühnerhaltung) ausüben.
Pflanzung von 2400 Bäumen (u.a. Avocado, Macadamia Nuss, Puspa, Cinnamomum v., Syzygium p.) und 4500 Kaffeesträuchern auf einer Fläche von 3 Hektar unwegsamer Steilhänge auf 1600 Meter Meereshöhe zum Schutz vor extremen Witterungsereignissen (Starkregen) und zur Katastrophenvorsorge (Verringerung von Überschwemmungen und Bodenerosion). Das Land wird armen Kleinbauern (Durchschnittseinkommen pro Monat EUR 70 bis 100 resultierend aus 1-1,5 Hektar Ackerland) vom Staat für 30 Jahre zur Nutzung überlassen. In den ersten Jahren können die Familien in einer Art „Agro-Forstwirtschaft” zusätzlich annuelle Nutzpflanzen wie Peperoni anbauen. Vor der Pflanzung werden bodenkundliche Maßnahmen des Erosionsschutzes (Kontourlinien) angelegt und jedes Pflanzloch wird mit Kompost versorgt. Die Nutznießer gehören einer Nachbarschaftsgruppe, bestehend aus 15 Familien, an und verpflichten sich in einer Vereinbarung mit dem Partner vor Ort und den Forstbehörden, mindestens 5 verschiedene Baumarten anzubauen und die Bäume innerhalb von 25 Jahren nicht zu roden. Die Pflanzungen kombinieren mehrere positive Merkmale: Sie absorbieren C02 (ohne Konkurrenz zum Lebensmittelanbau), sie schützen vor negativen Auswirkungen des Klimawandels (Katastrophenvorsorge) und sie tragen in erheblichem Maß zum Schutz der natürlichen Ressourcen und zur Einkommenssteigerung von im indonesischen Kontext benachteiligten kleinbäuerlichen Familien bei. Durch Bildmaterial inklusive Satellitenbilder können die Pflanz- und Pflegemaßnahmen leicht dokumentiert und überprüft werden.
Die Schulleitung und die Gemeinde Gonsin sind an unseren lokalen Projektpartner AMZ, mit dem wir schon mehrere Schulen in Gonsin gebaut haben, herangetreten um ein Hilfsprojekt zu organisieren, das: 1. Die Ernährungssituation während der alljährlichen Trockenzeit verbessert. 2. Die Jugendlichen am Schulzentrum mit moderner Landwirtschaft und Tropfbewässerung vertraut macht. 3. Den nahen Bauern ökologisch nachhaltige Landwirtschaft aufzeigt und sie dafür begeistert. Beispielgebend war unsere Versuchsanlage an unserem Staudamm in Komki-lpala, wo mit geringem Wasserverbrauch durch eine solare Tropfbewässerungsanlage maximaler Ertrag an Gemüse und anderen Nahrungsmitteln erzielt wird. Dazu müssen die notwendigen Geräte hier oder in Burkina Faso angeschafft und nach Gonsin transportiert werden.
Das aktuelle Projekt zur Förderung der lokalen Herstellung von Inkubatoren unter der Leitung von Nakupenda e.V. soll dazu beitragen, die Zugänglichkeit und Verfügbarkeit der medizinisch-technischen Geräteplattform zu verbessern, um die frühzeitige Neugeborenen Sterblichkeit zu reduzieren. Durch eine lokale Partnerschaft aus Wissenschaftlern und Ingenieuren soll die Beherrschung der Technologie für die lokale Montage von neugeborenen Inkubatoren verbreitet werden. Dies steht im Einklang mit dem Ziel Nr. 3 der nachhaltigen Entwicklung, nämlich allen Menschen ein gesundes Leben zu ermöglichen und das Wohlbefinden aller Menschen jeden Alters zu fördern.
Aufbau eines Teich- und Gartensystems (Vertikalbewässerung) zur Fischzucht. Ziel ist es, dass Frauen und Familien ihre Erwerbsmöglichkeit verbessern, indem sie gelernt haben und die Möglichkeit geschaffen wurde, Fische zu züchten und den Gartenbau mit natürlichem Dünger zu verbessern. Diese Erwerbsmöglichkeit ist effizient und effektiv, sowie ökologisch ausgewogen und lokal gestaltet und angepasst. Die wesentlichen Maßnahmen dazu sind: Errichtung der Teiche Kombination der Teiche (Fischzucht) mit dem Gartenbau (Aquaponik). Aufbau von Wissen und selbständiges Durchführen von Aquaponik im Sinne von Learning and Doing.
25 Start-Ups werden über einen Projektzeitraum von 1 Jahr dazu befähigt, eine Weiterbildung im Bereich Social Entrepreuneurship (Strategie, Produkt-/ Serviceentwicklung, Marketing, Vertrieb) zu erlernen und dadurch wirtschaftlich produktiv und finanziell unabhängig zu arbeiten. Im Rahmen des Projekts sollen Existenzgründerinnen und selbstorganisierte Gruppen im formellen und informellen Sektor Ghanas nachhaltig zur Selbsthilfe befähigt werden. Damit will das Projekt die Fluchtursache der wirtschaftlichen Perspektivlosigkeit junger Menschen bekämpfen. langfristig sollen Arbeitsplätze geschaffen und Märkte (lokal und international) entwickelt werden, um global wettbewerbsfähig zu sein. Als strategische Weiterentwicklung bereits bestehender Initiativen beider Partner im Land soll das Projekt für nachhaltige Vernetzung und unternehmerische Synergien einzelner Start-Ups sorgen. Über die Vermittlung von innovativem Designdenken und weiterführenden Management Skills lernen die Jung- Unternehmerinnen, erfolgreich und nachhaltig mit den ihnen zur Verfügung stehenden Ressourcen zu arbeiten.
Mit unserem lokalen Projektpartner Palai wollen wir einen Mehrzweckraum für Kinder und Jugendliche bauen. Der Mehrzweckraum wird als eine Art Zentrum fungieren. Palai liegt in einem früheren Kampfgebiet und hat keine Infrastrukturen, die jungen Menschen eine Zukunft bieten. 2009 ging der Bürgerkrieg in Sri Lanka nach 25 Jahren zu Ende. Nach dem Krieg wurden mehrere vom Krieg betroffene Familien wieder umgesiedelt – unter ihnen ca. 75 Familien des Dorfes Palai im Bezirk Kilinochchi. Hier gibt es keine dauerhafte Arbeit. Viele verdienen ihren Lebensunterhalt als Tagelöhner oder durch illegale Schnapsbrennerei. Vor allem junge Leute sind arbeits- und perspektivlos. Das treibt sie zum Alkoholmissbrauch. Mit unserem Projekt wollen wir Begegnungsräume sowie Bewegungsräume schaffen, in denen an der Zukunft gearbeitet wird, z.B. durch Hausaugabenbetreuung für Kinder und Jugendliche, Fortbildung für Erwachsene, Begegnungsraum für alle. Das Projekt wird von Anfang an partizipativ gestaltet – von der Entstehung bis zur Etablierung. Mit dem Projekt wollen wir zu den folgenden SDG’s beitragen: 1. Armut beenden, indem wir einen Ort schaffen, an dem sich Jugendliche und Erwachsene fortbilden um ihren Lebensunterhalt selbst zu bestreiten, 4. Bilduna für alle, in dem wir Kindern und Jugendlichen die Möglichkeiten geben, sich in einem Mehrzweckraum auf die Schule vorzubereiten. Der Raum soll auch als Schulhort genutzt werden. 5. Gleichstellung der Geschlechter, in dem auch gezielt die Förderung der Frauen und Mädchen vorangetrieben wird.
„Vukuzenzele” ist ein Multiplikatorenprojekt in und um Muizenberg (Kapstadt) mit starkem Fokus auf Community-Building und Chancengleichheit. Das Wort bedeutet „wach auf und setz’ es selbst um!” (Xhosa). Es geht darum, über Trainings und Empowerment-Methoden wichtige Kompetenzen anzueignen, die die Beteiligten befähigen, sich aktiv für sich selbst und für die Community einzusetzen. Das Projekt umfasst Workshops für 8 junge Multiplikatoren in den Bereichen Projektmanagement, Kommunikation, Leitung von Gruppen und Participatory-Video-Ansatz. Im 2. Halbjahr geben die Teilnehmer ihr Know-How in einem Austausch mit einer Gruppe aus Xolobeni (Eastern Cape) weiter, die stark unterdrückt wird. Dadurch lernen alle Beteiligten wertvolle Perspektiven, neue Sprachen sowie die Notwendigkeit des Engagements für Menschenrechte kennen. Das Multiplikatorenprogramm soll weitergeführt und als Grundlage für ein langfristiges Freilligenprogramm genutzt werden.
Um Armut zu überwinden (SDG1) wird in Uganda die Sehweinhaltung als erfolgsversprechender Weg angesehen. Der Projektpartner vor Ort, ein Verband ugandischer Sozialunternehmer*innen, hat diese deshalb als erstes verbandsübergreifendes Einkommensprogramm speziell für arme, ländliche Begünstigte ausgewählt und das vorliegende Pilotprojekt unter Mitwirkung der Zielgruppe entwickelt. Durch Schulungen, Vernetzung und individuelle Betreuung werden 48 Existenzgründer*innen in vier Regionen Ugandas eine Chance zum Aufbau einer an Prinzipien der ökologischen Landwirtschaft ausgerichteten Schweinefarm gegeben. Dadurch werden sie vom Selbstversorger zum Kleinbauer und können der Armut langfristig entkommen. Das Projekt hat Pilotcharakter und dient als Test für eine Skalierung, die in den Folgejahren dann deutlich mehr Menschen aus Armut befreien soll.
In Nigeria ist Hexenverfolgung von Kindern eine weit verbreitete und grausame Realität. Christliche Pastoren, Gemeindeälteste und auch Familienangehörige klagen die Kinder an, die in der Folge ausgestoßen, gefoltert oder gar getötet werden. Die Anti-Witchcraft- Accusations-Campaign 2020 umfasst die Durchführung von theologischen Seminaren für Pastoren, die den Hexenkinderglauben aus christlich dogmatischer Sicht beleuchten und Einblicke in die Grundlagen kindlicher Entwicklungsstufen geben. Die teilnehmenden Pastoren sollen zu Multiplikatoren ausgebildet werden, damit sie in ihren Communities gleichgelagerte Kampagnen durchführen können und so der Hexenverfolgung Einhalt geboten werden kann. Parallel dazu wird in Bezirksversammlungen die Bevölkerung dazu aufgerufen, in Bezug auf die Hexenkinder ein Umdenken einzuläuten.
Bei dem Projekt handelt es sich um die sukzessive Erweiterung der St. Monica Juniorschool im Dorf Kasanje, im Bezirk Wakiso des Landes Uganda. Im Jahre 2012 war das erste Schulgebäude fertig. Der Unterricht wurde 2012 mit zwei Vorschulklassen, als Nursery School auf genommen. 2014 wurde die 1. Klasse der Primary School gebildet. Jetzt wird zum ersten Mal eine Abschlussklasse gebildet, die am Ende auch das stattliche Examen ablegen soll. Wir haben zwar schon Unterrichtsräume unterteilt, aber der Räume reicht nicht aus. Aus Platzmangel muss heute schon ein Teil des Unterrichts im Freien, und bei schlechtem Wetter unter Bäumen, Vordächern oder in einer Garage stattfinden. Die Schulbehörde in Uganda fordert neue Räumlichkeiten in denen die Kinder den examinierten Abschluss ablegen können. Deshalb müssen wir ein weiteres Gebäude mit Unterrichtsräumen bauen wir, das den Vorgaben entspricht.
Mit dem Projekt soll das landwirtschaftliche Potenzial der geflüchteten Menschen im Camp Mam Rashan genutzt werden. Viele Menschen, die im Camp leben, haben einen landwirtschaftlichen Hintergrund und weisen daher verstärkt Fähigkeiten in der Agrar- und Landwirtschaft auf.
Die Gründung einer Genossenschaft soll es ermöglichen, dass die Familien ihre Fähigkeiten zur Bildung von Agrarerzeugnissen nutzen und im Anschluss auf dem geplanten Marktplatz verkaufen. Hierfür sollen zu den aktuell bereits bestehenden sechs Gewächshäusern weitere 15 Häuser gebaut und angeschlossen werden. Darüber hinaus soll eine Markthalle gebaut werden, in der die Erzeugnisse direkt an die ortsansässige Bevölkerung verkauft werden können.
Damit soll den Geflüchteten ermöglicht werden, wieder ein autarkes Leben führen zu können und nicht mehr in Abhängigkeit von humanitärer Ersthilfe zu leben.
Das Projekt „Energie für Mam Rashan“ zielt darauf ab, den Energiebedarf des Camps zu decken und Arbeitsmöglichkeiten für die Bewohner zu schaffen. Derzeit wird das Camp durch eine Photovoltaikanlage und das öffentliche Stromnetz versorgt, wobei die Photovoltaikanlage nur einen Teil des Tagesbedarfs abdeckt. Geplant ist eine Erweiterung der Anlage um 200 kW, um den Tagesbedarf zu 50% zu decken. Eine Schulung der Bewohner zur effizienten Nutzung der Energie wird ebenfalls angeboten. Zudem werden Arbeitsplätze für etwa 35 IDPs geschaffen, sowohl für die Installation und Wartung der Anlage als auch für die Schulungsarbeit. Das Projekt wird als Gold Standard registriert, um die CO2-Einsparungen und positiven sozialen Effekte zu verifizieren. Die Erlöse aus dem Verkauf der Emissionszertifikate fließen in das Projekt zurück.
Das Our Bridge Bildungsprogramm ist eine Einrichtung in Khanke am See von Mossul, die Waisen, Halbwaisen und Kindern mit Behinderungen von 4 bis 18 Jahren in Form einer Halbtagsschule Schutz und Verpflegung, Schul- und Weiterbildung und Programme zur Verarbeitung der Vergangenheit bietet. Wir wollen den Kindern Pate, Beschützer und Förderer sein.
Außerhalb des schulischen Lehrplans wollen wir den Kindern in einer Holzwerkstatt das Erlernen von handwerklichen Fähigkeiten ermöglichen. Dazu entwickeln wir einen Storytelling Kurs, der einen ersten Einblick in journalistisches Arbeiten bieten soll und Unterricht im Boxen, um den Kindern zu helfen Wut und Schmerz körperlich abzubauen.
Dabei arbeiten wir auf ihre Reintegration in die Gemeinschaft, ihren Erfolg im schulischen und beruflichen Werdegang und die Vermittlung von Werten in den Menschenrechten und im Umweltschutz hin.
Ihre Generation ist die größte Hoffnung dieses Landes.
Das Projekt richtet sich vornehmlich an jesidische, binnenvertriebene Mädchen bzw. junge Frauen, die nach dem Überfall des IS auf ihre angestammten Gebiete im Sommer 2014 sowie nachfolgender Verschleppung, Versklavung und sexuellem Missbrauch schwerste traumatische Erlebnisse zu bewältigen haben. Im Rahmen des Projekts sollen binnen 6 Monaten 180 dieser jungen Frauen physisch und psychisch stabilisiert werden. Im ‘Jinda’-Zentrum für überlebende Frauen und Mädchen können sie sich ganztägig aufhalten und dort nach Wunsch berufsbildende Kurse belegen, an Gemeinschaftsveranstaltungen teilnehmen oder Hilfs- und Beratungsangebote in Anspruch nehmen. Parallel dazu werden im Rahmen einer laufenden, regionweiten Kampagne gegen Gewalt Wadi-Mitarbeiterinnen an die Schulen der Flüchtlingslager gehen, um dort Schüler*innen, Lehrer*innen und Eltern über gewaltlose Erziehung und Strategien gewaltloser Konfliktlösung zu informieren und individuelle Beratung anzubieten.
Das primäre Ziel dieses Projekts (Sanierung/Wiederaufbau des Bewässerungskanals in dem Dorf Nahla) ist es, dass die einheimischen Menschen der Region in ihrer ursprünglichen Heimat bleiben können, indem genug Bewässerungswasser für deren Bauernhöfe bereitgestellt wird, welches ihnen hilft, ein dauerhaftes Einkommen zu generieren.
Direkte Wirkung auf die Zielgruppe:
1. Die dort beheimateten Menschen der Region wandern nicht aus und verlassen ihr Land
2. Viele verlassene Bauernhöfe werden wieder bewirtschaftet und es wird wieder angebaut.
3. Anstieg der Anzahl an Menschen, die von der Tierzucht abhängig sind, aufgrund des zusätzlich zur Verfügung stehenden Wasser
Leistungen des Projekts:
1. Wiederaufbau von zwei Kilometern des Bewässerungskanals
2. 10 tägliche Arbeitskräfte aus der anvisierten Region werden ein Einkommen aus der Arbeit an diesem Projekt erhalten
3. Sanierung einer der Brückenbogen des Bewässerungkanals
Maßnahmen:
1. Projektpersonal anwerben/einstellen
2. Leistungsverzeichnis/ Lastenheft für die Sanierung des Bewässerungskanals und Brückenbogens vorbereiten
3. Ordentlichen Umsetzungsplan erstellen
Die Errichtung der Khanke Carpet Factory nahe des Camps Khanke strahlt in vielerlei Hinsicht positiv auf die Region aus.
Die Ziele – unter anderem die wirtschaftliche Existenzsicherung für Geflüchtete, Psychosoziale Unterstützung, Beschäftigung, Safe Space, die Kapazitätenentwicklung für lokale NGOs – wurden und werden weiterhin erfüllt. Nun möchte IOM diese Zufluchtsstätte einerseits wirtschaftlich auf stabilere Beine stellen.
Hier ist geplant durch Partnerschaften mit Expert/innen in der Textil- und Handwerksbranche die bestehende Produktlinie zu verbessern und zu erweitern. Auch eine strategische Partnerschaft mit einem sozialen Unternehmen ist als Maßnahmen geplant, um die Produkte besser vermarken zu können.
Andererseits ist geplant, die sich als erfolgreich erwiesenen Aktivitäten, wie das Capacity Building von zwei weiteren NGOs, weiterzuführen. Der Fokus liegt hier auf dem sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft und dem psychosozialen Wohlbefinden der Jesid/innen und der Aufnahmegesellschaft.
Das Projekt zielt darauf ab, die Ernährungssicherheit und die wirtschaftliche Selbstversorgung benachteiligter vertriebener und aufnehmender Gemeinschaften in Batil / Dohuk Governorate zu verbessern.
Das Projekt versorgt 40 gefährdete Haushalte mit Vieh (Schafe) und Verbrauchsmaterial (Futter). Es unterstützt Familien bei der Erhaltung und Vermehrung ihres Viehbestandes durch spezielle Schulungen in Landwirtschaft und Betriebsführung. In Zusammenarbeit mit dem Landwirtschaftsministerium bietet das Projekt auch tierärztliche Dienstleistungen und Beratungen an.
Langfristige Unterstützung innerhalb der Gemeinde wird durch lokale Dorfkomitees und in Zusammenarbeit mit den lokalen Gemeindeleiter*innen aufgebaut. Es wird ein “revolvierendes Fondssystem” eingerichtet, bei dem die Begünstigten einen kleinen Teil ihres erworbenen Viehbestands im Laufe der Zeit zurückgeben, um ihn an andere benachteiligte Haushalte in ihrer Gemeinde zu spenden.
Hauptziel des Projekts ist es, junge Menschen, die politischen Parteien angehören, für die Kultur des Friedens zu sensibilisieren, um politische Gewalt (politische Intoleranz) vor, während und nach den Wahlen im Jahr 2020 zu verhindern.
Das Projekt zielt darauf ab, mindestens 50 junge Absolventen in Agribusiness-Unternehmertum, Finanzausbildung und Coaching-Unterstützung auszubilden. Nach dem Training wird eine Alumni-Plattform eingerichtet, auf der die Mitglieder bei der Initiierung und Umsetzung ihres eigenen Projekts geschult und technisch und/oder finanziell unterstützt werden. In diesem Prozess werden die Alumni aufgefordert, ihren Projektvorschlag zu verfassen, aus dem mindestens 10 der besten Projekte in Form von rückzahlbaren Darlehen zu einem Rückzahlungszinssatz von 5% der Zinsen des erhaltenen Darlehens finanziert werden sollen.
Ziel der Aktion ist es, die Ernährungssicherheit sehr armer Haushalte in der Gemeinde Rugombo in der Provinz Cibitoke zu verbessern. Es ist eng mit der Landwirtschaft (Gemüsegarten), der Fischzucht (Fischzucht) und der Ernährung (Verzehr dieser Produkte in Familien) verknüpft und basiert auf den vier Säulen, die die Ernährungssicherheit ausmachen: Verfügbarkeit, Zugang und Qualität der Lebensmittel und Regelmäßigkeit. Dieses Projekt wird diesen Haushalten helfen, indem es Produkte (Hühner, Fisch und Eier) konsumiert und verkauft, um andere Bedürfnisse zu befriedigen.
Das Projekt zielt darauf ab, einen Beitrag zum Wohlbefinden von Kindern mit Behinderungen zu leisten, die in zwei spezialisierten Schulungszentren für Hör- und Sehbehinderte aus allen Provinzen des Landes von ODAG-Caritas Gitega unterstützt werden. Konkret sollen in den Zentren die verfügbaren Anbauflächen genutzt werden, um die Produktion von Gemüse für die Ernährung von Kindern zu steigern.
Durch die Unterstützung wird dazu beigetragen, die Produktion von Gemüsepflanzen zu verbessern, und zwar durch die Verfügbarkeit von organischem Dünger aus der Schweinezucht in den beiden Zentren sowie durch verbessertes Saatgut. Die Produktion dient der Ernährung von Kindern in häuslichen Pflegeeinrichtungen, die derzeit aufgrund mangelnder Unterstützung Schwierigkeiten bei der Pflege haben.
Generell ist das Gebiet von Rumonge und insbesondere in der Zone Gatete sehr arm und die Bevölkerung lebt von Landwirtschaft und Fischfang. Aktuell kehren viele Menschen in das Gebiet zurück, die nach den Krisen von 1972 und 1993 – hauptsächlich nach Tansania – geflohen waren. Leider hat diese so sehr gewünschte Rückkehr Konsequenzen für den Frieden zwischen den Rückkehrern und Ansässigen. Denn diejenigen, die zurückkommen, finden das Land, das sie vor ihrer Flucht besaßen, nicht mehr vor, da es nun von denjenigen bewohnt wird, die zurückgeblieben waren. Jugendliche, die in Tansania aufgewachsen sind, haben Schwierigkeiten, die Sprachen Französisch und Kirundi zu lernen; entsprechend haben sie große Schwierigkeiten, sich an das burundische Schulsystem anzupassen.
Die Besonderheit dieses Projekts besteht darin, dass es nicht nur den gefährdeten Jugendlichen von Gatete mindestens ein Mittagessen in der Schule anbietet, um den Schulabbruch zu vermeiden, sondern dass es auch integrativ ist. Das Projekt bringt junge Rückkehrer und Verbliebene bzw. Ansässige zusammen. So wird durch die Umsetzung dieses Projekts auch der Frieden in diesem Gebiet gefördert und gefestigt.
Der Marktplatz von Kivoga, eine Wiese am Dorfrand, ist der einzige Absatzort für die lokalen Kleinbäuerinnen und –bauern. Während der Regenzeiten jedoch muss der Markt regelmäßig ausfallen oder abgebrochen werden. Das Projekt soll es den Kleinbäuerinnen und –bauern ermöglichen, weitgehend unabhängig von der Witterung und darüber hinaus auch nach dem frühen Einbruch der Dunkelheit ihre Erzeugnisse zu verkaufen. Damit werden sich die Verdienstchancen der Landwirte und die Versorgungssituation im Dorf nachhaltig verbessern.
Als grenzüberschreitendes Netzwerk-Projekt sollen Ressourcen in der Aus- und Fortbildung für Frieden, Versöhnung und “Healing of Memories” regionen- und kulturübergreifend verglichen und ausgebaut werden.
Das Projekt nimmt Bezug auf die Punkte 5c) „Aus- und Fortbildung“ und 5d) „Friedens- und Versöhnungsarbeit“ im Impulspapier der SEZ-Burundi-Arbeitsgruppe 2014 „Frieden und Versöhnung“. Mit Universitäten und Einrichtungen im Grassroot Level soll der interkulturelle Friedens- und Versöhnungs-Dialog sowie die Trauma-Sensibilisierung gestärkt und weiterentwickelt werden.
Das Projekt besteht darin, in der Hauptstadt Bujumburas das Bewusstsein für die schädlichen Auswirkungen von Kunststoffen und für Abfallsortiertechniken zu schärfen. Außerdem die Wahl der “Miss Zero-Plastic 2020” und die Erstellung einer App zur Identifizierung von Kunststoffsammelstellen.
Filmfestival mit Fokus „Afro-AmerikanerInnen in Lateinamerika – marginalisierte Überlebende von Rassismus, Corona und autoritären Regimen in der Krise“.
Das Projekt zielt darauf ab, 50 Mädchen aus dem Distrikt Kabezi und insbesondere aus Gakungwe Hill eine wirtschaftliche Perspektive zu geben. Die meisten der Mädchen in diesem Dorf waren Opfer der Sklaverei in arabischen Ländern, weil sie zur Zwangsarbeit verschleppt wurden. Sie wurden ausgebeutet und missbraucht: Schikanen, Zwangsarbeit, Schläge, sexuelle Gewalt, Demütigungen usw. Einige haben es geschafft, nach Hause zurückzukehren – mit Traumata. Das Projekt zielt darauf ab, sie dabei zu unterstützen, selbstständig, wirtschaftlich und unabhängig zu werden.
Dieses Projekt wird 70 Mitglieder in 5 Provinzen erreichen.
Durch den Aufbau von Kapazitäten durch Schulungen im Bereich Sparen und Kredit wollen diese Frauen aus dem wirtschaftlichen Abschwung herauskommen.
“Beitrag zur Ernährungssicherheit von 50 Haushalten aus gefährdeten Gemeinschaften in der
Zone Rubirizi, Gemeinde Mutimbuzi, Bujumbura Rural”
Dieses Projekt besteht darin, die Gruppe junger behinderter Unternehmer zu entwickeln, indem ihnen eine praktische und schnelle Ausbildung in den Berufen der Schönheits- und Zeremoniendienste angeboten wird, damit sie in den verschiedenen Gemeinden (3) der Gemeinde Bujumbura eine eigene Werkstatt gründen können.
Dieses Projekt zur Unterstützung der Förderung verbesserter, reduzierbarer Brennholzöfen in den an den Kibira-Nationalpark angrenzenden Batwa-Gemeinden zielt darauf ab, ihre Lebensbedingungen durch den Bau verbesserter Öfen in den an den Park angrenzenden Haushalten zu verbessern und dadurch Einkommen zu schaffen, da jeder gebaute verbesserte Ofen in Rechnung gestellt wird.
Das Hauptziel dieses Projekts ist die Förderung der Versöhnung durch Zuhören und gegenseitiges Verständnis zwischen den Mitgliedern von Gemeinschaften, die durch eine gewalttätige und schmerzhafte Vergangenheit, verursacht durch soziale Konflikte und Bürgerkriege, getrennt sind.
Die allgemeinen Ziele sind der Bau und die Einrichtung eines Operationssaals in Übereinstimmung mit den nationalen Gesundheitsstandards, die Verbesserung der chirurgischen Versorgung der Bevölkerung der Interventionsgemeinde im Besonderen und der gesamten Provinz Cibitoke im Allgemeinen sowie die Verringerung der Morbidität und Mortalität im Zusammenhang mit dem Mangel an angemessener chirurgischer Versorgung.
Zusammen mit erfahrenen Berufsausbilder*innen des Frauenhauses Centre Nyubahiriza wird eine neue Schneiderwerkstatt etabliert, die als sozialer Ausbildungsbetrieb neue Produkte entwickelt. Dabei werden zwei Produktlinien verfolgt: eine nationale und eine internationale. Die Herstellung traditioneller und innovativer Produkte sowie sichere Absatzmärkte sollen jungen Frauen die Chance auf eine neue Perspektive ermöglichen und ein Beitrag gegen die Arbeitslosigkeit in Burundi leisten. Außerdem sollen die Produkte made in Burundi durch internationale Partner*innen neue Absatzmöglichkeiten erschließen und dadurch ein positive(re)s Bild des Landes vermitteln.
Ziel des Projekts ist es, junge Menschen durch Pilzzucht zu stärken und gleichzeitig die Umwelt zu schützen. Pilze sind ein sehr wichtiges Nahrungsmittel, das wirksam zur Verbesserung der Ernährungssicherheit beitragen kann.
Ziel des Projekts ist es, den Bauern in der Enklavengegend Kivubo zu ermöglichen, ihr Einkommen zu erhöhen.
Das Projekt „Psychosoziale Versorgung von Kindern und Jugendlichen nach sexueller Gewalt” zielt darauf ab die diagnostischen und therapeutischen Kompetenzen von Psychologlnnen in Erstaufnahmezentren für Überlebende sexueller Gewalt in Burundi zu stärken. Durch Workshops und Begleitung bei der Umsetzung erlernen diese psychisch besonders vulnerable Kinder- und Jugendliche zu identifizieren und eine familienorientierte Intervention durchzuführen. Letztere dient dazu die Verarbeitung des sexuellen Missbrauchs innerhalb der Familie zu fördern, um die Ausgrenzung und Stigmatisierung aufgrund von sexueller Gewalt zu vermindern. Die Schulungen und die Supervision der Psychologlnnen in den Erstaufnahmezentren erfolgt durch traumatherapeutisch sehr erfahrene Psychologlnnen der burundischen Partnerorganisation Psychologues sans Frontieres Burundi.
Das Hauptziel des Projekts ist es, werdende Mütter, die als Folge einer unehelichen Schwangerschaft von ihren Familien vertrieben wurden, pre- und postnatal zu unterstützen und sie zu befähigen, sich und ihr Kind langfristig selbst zu unterhalten. Durch das Projekt werden Mütter und Kinder vor Gefährdungen wie Obdachlosigkeit, tödlichen Folgen laienhafter Abtreibungen und der Aussetzung von Kindern geschützt. Zugleich wird die Entstehung familiärer Strukturen gefördert, die zur besseren Entwicklung Burundis beitragen können.
Das Projekt ,Dorf der Vers6hnung Mutata” zielt darauf ab, die Beziehungen zwischen
Opfern und Tatern wiederherzustellen. Die alte Rollenverteilung soli aufgebrochen werden,
neue Werte und Mar.,stabe sollen die Grundlage bilden und Verletzungen sollen geheilt
werden.
Ziel ist es ein dauerhaft friedliches Zusammenleben zu erm6glichen. Mit dem Ziel, die
opferorientierte Justiz als tagliche Praxis beim Wiederaufbau des von den Gewalttaten
betroffenen sozialen Gefi.iges, als auch der lnfrastruktur des Landes umzusetzen.
Als Ergebnis sollen konkrete und symbolische Wiedergutmachungen erreicht werden, in
Form von Taten und Worten, die es erm6glichen Beziehungen wiederherzustellen.
Die Verarbeitungsanlage von Biovalle ist der Höhepunkt eines Traums von Hunderten von Bauern, ihre Bio-Produkte mit einem hohen Qualitätsniveau und Mehrwert zu verkaufen. Die Verarbeitungsanlage weist gewisse Verschleißerscheinungen auf. Badezimmer und andere Räumen auf denen Feuchtigkeit und Pilze vorhanden sind. Es ist notwendig Renovierungsarbeiten in der Verarbeitungsanlage vorzunehmen, damit einerseits die Hygiene und Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden und andererseits die Forsetzung der wirtschaftliche Aktivitäten und Bildungsarbeit vieler Bauern gefördert werden können.
Hauptziel des Projekts ist es, zur Verbesserung der Strafjustiz beizutragen, indem die Kapazitäten der Akteure in der Strafvollzugskette und der lokalen Verwaltungsbehörden gestärkt werden und den Opfern willkürlicher Festnahmen und/oder Inhaftierungen Rechtsbeistand gewährt wird.
Am Ende eines Jahres die Agro-Business-Aktivitäten von 5 Gruppen von Vereinigungen von 100 jungen Frauen der MUDUBUGU-Zone in der Gemeinde GIHANGA durch Ausbildung in Verarbeitungstechnologie und Agro-Lebensmittelkonservierung der reichlich vorhandenen Süßkartoffel in Burundi autonom zu machen, um die Haushaltseinkommen zu erhöhen und die Arbeitslosigkeit unter Frauen und außerschulischen Jugendlichen durch Vermarktung der selbst verarbeiteten Süßkartoffelprodukte zu bekämpfen.
Beschaffung und Lieferung von Corona-Schutzausrüstung für die Krankenstationen in drei Flüchtlingscamps für irakische Binnenflüchtlinge und syrische Bürgerkriegsflüchtlinge.
Ziel des Projektes ist es ein reibungsloser Ablauf in unserem Schulgebäude, in dem wir die Gesundheit der Kinder sicherstellen können und sie vor einer Ansteckung schützen. Alle Maßnahmen werden ergriffen, sodass die Einrichtung geöffnet bleiben darf, damit die Kinder eine Abwechslung haben und aus dem tristen Camp-Leben rauskommen. Unser abwechslungsreiches Programm bereitet den Kindern Freude und gibt ihnen Hoffnung.
The Lotus Flower unterstützt von Frauen geführte Unternehmen in Kurdistan durch eine Kombination aus Unternehmensschulung und Mentoring, Startfinanzierung, operativer Unterstützung sowie psychosozialer und gemeinschaftlicher Unterstützung. Dies gewährleistet die größtmögliche Erfolgsquote für neue, von Frauen geführte Kleinunternehmen und trägt zu vielen positiven Ergebnissen bei: Verbesserung des Haushaltseinkommens, insbesondere für von Frauen geführte Haushalte, Steigerung der wirtschaftlichen Aktivität in gefährdeten Flüchtlings- und Binnenvertriebenenlagern, Verringerung der Ungleichheit zwischen den Geschlechtern und Aufwertung des gesellschaftlichen Status von Unternehmerinnen.
Dieses Nothilfe-Projekt zur Corona-Prävention und Aufklärung richtet sich vornehmlich an jesidische, binnenvertriebene junge Frauen in den Flüchtlingslagern um Dohuk. Ziel ist es, die Verbreitung von COVID-19 in den Lagern zu verhindern und die Menschen zu informieren und über notwendige Infektionsschutzmaßnahmen aufzuklären. Das Projekt beinhaltet den Druck von Broschüren und Postern und die Herstellung von insgesamt 6000 textilen Mund-Nasen-Schutz (MNS) Masken durch jesidische Näherinnen in den Camps. Die MNS werden von Mitarbeiterinnen des ‘Jinda’-Centers im Rahmen ihrer Aufklärungsarbeit in den Lagern sukzessive ausgegeben. Das Projekt deckt einen dringenden Bedarf, leistet dabei Hilfe zur Selbsthilfe und bietet jesidischen Frauen eine Erwerbsmöglichkeit.
Beschaffung und Verteilung von Corona-Schutzausrüstung insbesondere für medizinisches Personal in den Krankenstationen der Flüchtlingscamps in der Provinz Dohuk und in den Kommunen, in den Geflüchtete Obdach gefunden haben. Ebenfalls: Masken für Geflüchtete in den Camps.
Das Projekt dient der Bereitstellung und Lieferung von humanitärer Hilfe, die die wichtigsten benötigten Nahrungsmittel, Ergänzungsprodukte und COVID-19-Schutzausrüstungen umfasst und an bedürftige Familien in der Stadt Duhok und anderen Gebieten des Gouvernements Duhok verteilt wird.
Die Verteilung von persönlicher Schutzausrüstung (PPE) zusammen mit einem Programm zur Gesundheitsaufklärung, das sich an gefährdete Familien und Hochrisikogruppen im Gouvernement Dohuk richtet und mit dem Gesundheitsamt von Dohuk koordiniert wird, soll dazu beitragen, den Prozentsatz der neuen COVID-19-Fälle zu senken und die Ausbreitung des Virus, insbesondere unter den genannten Gruppen, zu begrenzen.
CAPNI wird in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt von Dohuk (DOH) die Hochrisikogruppen im Gouvernement Dohuk ansprechen. Zu den Hochrisikogruppen gehören Menschen mit geringer Immunität wie ältere Menschen, Menschen mit chronischen Krankheiten, Krebspatient*innen und Blutkrankheiten.
CAPNI unterstützt das DOH Dohuk mit der Bereitstellung von PPE-Kits (bestehend aus Masken, Handschuhen, Alkoholsensibilisatoren und Desinfektionsmitteln), die an die Zielgruppen (etwa 500 Personen mit Risikofaktoren) verteilt werden.
Darüber hinaus werden die Begünstigten in einer kurzen Sitzung über COVID-19 aufgeklärt, u. a. über die richtige Verwendung der PPE-Kits und über die wichtige Rolle bei der Prävention von COVID-19.
Im Rahmen des Projekts wird unser Arzt die Verdachtsfälle unter den Teilnehmern untersuchen und sie zu einem Test auf COVID-19 überweisen.
Für die Durchführung der genannten Aktivitäten wird das DOH Dohuk einen Arzt des öffentlichen Gesundheitswesens abstellen, der in der Abteilung für Präventivmedizin arbeitet, in Abstimmung mit CAPNI, das diesen Arzt vergüten wird.
CAPNI wird auch die benötigte Logistik wie Transport, Druckkosten und anderes bereitstellen.
Die Zielgruppe sind 500 Personen und die Kriterien für die Begünstigten sind.
1. Die Personen leben im Gouvernement Dohuk.
2. Personen aus Hochrisikogruppen, d. h.
a. Ältere Menschen.
b. Chronische Krankheiten haben.
c. Krankheiten haben, die das Immunsystem schwächen, wie Krebs, Blutkrankheiten oder die Einnahme von Medikamenten, die das Immunsystem schwächen.
3. Anfällige Gruppen haben Vorrang, die sind.
a. Menschen mit besonderen Bedürfnissen.
b. Menschen mit niedrigem sozioökonomischem Status.
c. Die alten Menschen in der Kindertagesstätte.
Viele Familien, die vor den Gräueltaten des sog. Islamischen Staat (IS) ihre Heimat im Sinjar Distrikt in Richtung Dohuk verlassen haben, kehren nun allmählich zurück. Doch die jahrelange Krise, Kriegsschäden, Missmanagement sowie die Abwanderung von Fachpersonal haben das irakische Gesundheitssystem schwer in Mitleidenschaft gezogen. Konfliktbetroffene Bevölkerungsgruppen, haben keinen Zugang und keine Möglichkeit, wichtige Hygiene- und Reinigungsmaterialien zu kaufen. Dies wiederum wirkt sich negativ auf die öffentliche Gesundheit und die Würde der stark gefährdeten, zurückgekehrten Menschen aus. Die begrenzte oder schlechte Qualität von WASH-Einrichtungen und schlechte Hygienepraktiken erhöhen das Risiko für die Ausbreitung von Infektionskrankheiten, wie COVID-19. Die Organisation Mission East, mit ihrer langjährigen Erfahrung in der Region, plant im Rahmen des Projektes 560 Familien, die aus IDP-Camps in Dohuk nach Sinjar zurückgekehrt sind, mit COVID-19 Maßnahmen zu unterstützen. Es sollen Hygiene- und Reinigungskits sowie IEC (Information, Education, Communication) Materialien wie z.B. Faltblätter und Poster zu zentralen Themen verteilt werden. Geschulte Hygienebotschafter werden zudem zu wichtigen Hygienepraktiken Auskunft geben, um eine weitere Verbreitung von COVID-19 zu verhindern.
Das geförderte Projekt soll die Familien der Kinder, ehem. Gefangener von ISIS (ca.75) mit einem WASH-Programm zur Prävention von Covid19 unterstützen. Die Kinder aus unserem Programm sind damalige Gefangene von ISIS aus der yezidischen Gesellschaft und leben z.B. in Khanke, Sharia und Kabartu (Provinz Duhok). Der beantragte Förderprogramm besteht aus Vergabe eines Baskets von Hygiene, Desinfektions-Mittels/Monat/Familie sowie eine einmalige Aufklärungskampagne/Follow-up für die Begünstigten zur Prävention von COVID19. Das Projekt wird 5 Monate dauern und kann jede Zeit nach Bewilligung gestartet werden.
Das Projekt zielt darauf ab, die Gesundheitseinrichtungen und Covid-19-Zentren in Dohuk (Region Kurdistan, Irak) mit medizinischen Geräten und Hilfsgütern zu versorgen.
Schulen sind seit Februar 2020 Covid bedingt geschlossen. Staatliche Online Plattformen und TV Programme für Fernlernen werden angeboten, vielen Kindern und Jugendlichen ist jedoch der Zugang hierzu nicht möglich. Es mangelt insbesondere an Internet, Computern oder Fernseher, um an dieser Form des Lernens beteiligt zu sein. Aber auch häufig an Kapazitäten innerhalb der Familien ihre Kinder adäquat bei dieser Form des Lernens zu unterstützen, insbesondere bei den Prüfungsvorbereitungen. Das Projekt Lernförderung und Prüfungsvorbereitung wird in den Binnenflüchtlingslagern Berseve I&II für 160 Schüler*innen der 9te und 12te Klassen angeboten. Hierzu werden fachrelevante Lehrer aus den Camps angestellt. Die Maßnahme wird von einem lokalen Partner durchgeführt der schon in der Gemeinschaft aktiv und vernetzt ist durch das Betreiben eines ein Kindesschutzzentrum in diesen Camps. Die Maßnahme wird in Kleingruppen und unter Covid Sicherheitsmaßnahmen implementiert.
Dank Ihrer Hilfe konnte der Schulbetrieb unter den von uns konsequent umgesetzten Bedingungen wieder aufgenommen und bis jetzt weitergeführt werden. Die teils dramatische Verschärfung der Coronapandemie in den Flüchtlingslagern rund um Khanke erfordern nun eine Ausweitung der bisherigen Maßnahmen, die mindestens bis zur messbaren Verbesserung der Zustände ausgeweitet werden sollen. Hinzu kommt, dass im Nord-Irak derzeit große Angst vor der Corona-Mutation besteht. Mit dieser Corona-Hilfe möchten wir unser gut umgesetztes Hygienekonzept weiterführen und ausbauen, damit unsere Einrichtung weiterhin ein sicherer Ort für die Kinder aus den Flüchtlingslagern in Khanke ist.
Die Free Yezidi Foundation (FYF) wird (1) 2.000 COVID-19 Sicherheits- und Impfstoffbroschüren bereitstellen, (2) jesidische IDPS für Impfungen registrieren und (3) alle Personen, die die Einrichtung betreten, mit Gesichtsmasken ausstatten. Es ist von entscheidender Bedeutung, genaue Informationen über den COVID-Impfstoff bereitzustellen, da sich viele Fehlinformationen in den jesidischen Binnenvertriebenenlagern schnell verbreiten und gefährdete Personen davon abhalten, sich für den Impfstoff registrieren zu lassen. Darüber hinaus können viele jesidische Binnenvertriebene nicht mit Computern umgehen und haben eine geringe Alphabetisierungsrate. Sie benötigen Unterstützung bei der Registrierung für Impfstoffe, um ihren Zugang zu gewährleisten. Schließlich wird das jesidische Teppichkollektiv Gesichtsmasken herstellen, die an die Personen verteilt werden, die sich für den Impfstoff registrieren lassen wollen.
Aufgrund Covid-19, haben Armut und Arbeitslosigkeit weiterhin Auswirkungen auf gefährdete Frauen und Mädchen, ergab eine kürzlich durchgeführte Bewertung von ‘The Lotus Flower’ in drei Vertriebenen- und Flüchtlingslagern, dass 67% der Befragten vermehrt sexuelle Ausbeutung und Missbrauch erlebt haben. Über 90% der Befragten gaben an, dass Frauen und Mädchen dies am kritischsten erleben.
Unser Programm wird die Sensibilisierung der Gemeinschaft in Lagern gegenüber SEA umfassen, die sich speziell an Frauen und Mädchen richtet und in 6 Monaten 1.500 Personen erreicht. Wir werden auch wöchentliche Workshops zum Thema SEA am Arbeitsplatz abhalten und 100 Mitarbeiter von NGOs/Camps über einen Zeitraum von 6 Monaten unterstützen. Darüber hinaus werden Workshops zum Thema SEA am Arbeitsplatz für 20 Mitarbeiter im Gouvernorat Dohuk 200 Personen erreichen. Vor Ort verteilte Plakate, Broschüren und Infokarten werden die Mechanismen der SEA-Berichterstattung hervorheben, und das Lotus Flower-Team wird den Opfern in Zusammenarbeit mit UNFPA, UNOTCHA und dem Direktorat zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen in der Stadt Duhok unter Wahrung der Vertraulichkeit psychische Gesundheit/Rechtsbeistand bieten.
Dieses Nothilfe-Projekt zur Corona-Prävention und Aufklärung richtet sich vornehmlich an jesidische, binnenvertriebene Menschen in den Flüchtlingslagern um Dohuk.
Ziel ist es, die Verbreitung von COVID-19 in den Lagern zu reduzieren. Hierfür werden die Menschen in Kleingruppen informiert und über die Bedeutung der grundlegenden Infektionsschutzmaßnahmen aufgeklärt. Falschinformationen werden richtiggestellt. Corona-Aufklärung ist Vertrauenssache: Die Sozialarbeiterinnen leben selbst in den Lagern, verfügen über jahrelange Erfahrung und genießen vor Ort einen ausgezeichneten Ruf.
Das Projekt beinhaltet den Druck von Broschüren und Postern sowie die Verteilung von Mund-Nasen-Schutz (MNS) Masken.
Das Projekt deckt einen dringenden Bedarf; in den Lagern gibt es bisher kaum unabhängige Informationen über Corona.
Dieses Projekt zur Förderung der Impfbereitschaft richtet sich an vornehmlich jesidische, binnenvertriebene Menschen in den Flüchtlingslagern der Provinz Dohuk.
Ziel ist es, durch Erhöhung der bislang äußerst niedrigen Impfraten die weitere Verbreitung von COVID-19 in den Lagern einzudämmen. Dafür werden die Menschen vor Ort im persönlichen Gespräch informiert und über bestehende Impfmöglichkeiten aufgeklärt.
Im Zuge der Arbeit werden die Mitarbeiterinnen zusätzlich einige engagierte Bewohner/innen der Camps ausbilden, um die Reichweite weiter zu erhöhen, das Vertrauen zu stärken und die Community selbst in den Prozess der Aufklärung aktiv einzubinden.
Das Projekt deckt einen dringenden Bedarf; in den Lagern steigen die Infektionszahlen momental sehr stark an, gleichzeitig gibt es viel Unwissen und große Vorbehalte gegen Impfungen.
Das übergeordnete Ziel des Tomatenanbauprojekts ist es, eine große Anzahl von Kindern in die Schule schicken zu können. Die Die Ernte wird verkauft. Das Geld wird dazu beitragen, das Schulgeld für arme Kinder aus armen Familien zu bezahlen. Armen Familien, die das Schulgeld für ihre Kinder nicht bezahlen können. Aber ein anderer Teil des Geldes wird helfen auch dadurch, dass diese Kinder in der Zeit, in der sie in der Schule sind, ernährt werden.
Hauptziel des Projekts ist die Verbesserung der Ernährungssicherheit und des Einkommens für die Familien der “Ex-combattantes” durch die Schweinproduktion.
Geplante Maßnahmen :
. Vermehrung und Verteilung von Schweinen verbesserter Rassen in den Haushalten der “Ex-combattantes”,
. Verbesserung der Produktion der kleinen Schweinezucht: Schweine, organischer Dünger, Fleisch und Einkommen, etc. durch die Bereitstellung von Bereitstellung von Schweinen, Schweinefutter, tierärztlichen Produkten und Betreuung,
. Verbesserung der landwirtschaftlichen Produktion der Begünstigten durch die Bereitstellung von Inputs und Betreuung,
. Beitrag zur Selbstfinanzierung und zum Empowerment der begünstigten Familien.
Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen und der sozioökonomischen Widerstandsfähigkeit von Haushalten, deren Haushaltsvorstände unterschiedslos in Strafanstalten inhaftiert sind, durch die Entwicklung rentabler einkommensschaffender Aktivitäten.
Das Hauptziel des Vereins TWIYUNGE ist es, durch die Umsetzung dieses Projekts die Stärkung der eigenständigen wirtschaftlichen Entwicklung von Frauen und Mädchen, die mit einer körperlichen Behinderung leben, zu unterstützen.
Dieses Projekt zielt darauf ab, die Medien stärker einzubeziehen, um die Beteiligung von Frauen in den Gemeinschaftsstrukturen durch Schulungen, Sendungen/Debatten über die herausragende Rolle der Frauen bei der Konsolidierung von Frieden, Sicherheit und der friedlichen Lösung von Konflikten zu erhöhen. Rahmen für Austausch und Dialog, um Barrieren zu durchbrechen.
Das Projekt zielt vor allem auf die wirtschaftliche Stärkung der ländlichen Fischverkäuferinnen am Ufer des Tanganjikasees ab. Tanganjikasee in Kajaga und Gatumba und die Verbesserung der Ernährung der Anrainergemeinschaft durch die lokale Verarbeitung von Fischprodukten, um durch die Verbesserung der Qualität und der gesundheitlichen Sicherheit ihrer Produkte ihren Zugang zum lukrativen nationalen Markt zu sichern.
Das Hauptziel des Projekts ist die Schaffung von Gemeinschaftsmechanismen zur Förderung der sozioökonomischen Widerstandsfähigkeit der Gemeinden in Nyabihanga. So sollen die Gemeinden in die Lage versetzt werden, durch die zu gründenden gemeinschaftlichen Solidaritäts-, Spar- und Kreditgruppen (auch SILC-Gruppen genannt) stabile Einkommensquellen zu haben und ihre täglichen Bedürfnisse zu decken. Diese Gruppen dienen gleichzeitig als Rahmen für Austausch, Konfliktmanagement, gegenseitige Unterstützung und wirtschaftlichen Wiederaufbau.
Das Hauptziel des Projekts besteht darin, durch die Sensibilisierung von Frauen und Mädchen auf dem Land und die juristische Begleitung der Opfer von geschlechtsspezifischer Gewalt zur Ausrottung der Praxis des Konkubinats beizutragen. Die Unkenntnis des Gesetzes, die fehlende wirtschaftliche Unabhängigkeit der Frau, die Gleichgültigkeit der lokalen Behörden gegenüber einer solchen Situation und die niedrige Schul- und Alphabetisierungsrate sind die Ursachen für geschlechtsspezifische Gewalt in Folge von Konkubinaten.
Das Projekt zielt darauf ab, Schweine zu züchten und Bananen anzubauen, um Güter und Einkommen zu generieren. Das Projekt wird es den Waisenhäusern ermöglichen, Feldfrüchte und Schweine zu züchten, die von den Kindern gegessen werden. Der Überschuss wird eine Einkommensquelle durch den Verkauf von Schweinen und Bananen darstellen.
Das Projekt zielt auf die Verbesserung der Ernährungssicherheit von Kindern ab, indem ihre Lebensgrundlagen durch ein besseres Verständnis des Ernährungsverhaltens und die Stärkung guter Ernährungspraktiken, die die lokalen Ressourcen der Bevölkerung aufwerten, gestärkt werden. Das Projekt wird 50 Haushalte mit unterernährten Kindern unter fünf Jahren betreffen.
Dieses Projekt zielt auf die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit arbeitsloser Jugendlicher durch die Gründung einer Ferkelaufzuchtstation ab. Um dieses Ziel zu erreichen, werden die Jugendlichen 75 Säue (weibliche Schweine) und 5 Schweine züchten, um Ferkel zu produzieren und zu verkaufen.
Wir möchten mit diesem Projekt generationsübergreifend entwicklungspolitische Bildungs- und Projektzusammenarbeit fördern zwischen Akteuren der dt. Aufnahmegesellschaft, zugewanderten Akteuren und Akteuren der Diasporas unter Anerkennung ihrer Expertise. Durch die Vernetzung und Zusammenarbeit an gemeinsamen Themen und Aktionen möchten wir transkulturelle Brücken bauen und monokulturelle Partizipation ersetzen durch pluralistische Teilhabe, so das Vorurteile abgebaut, partnerschaftliches Engagement und Globales Lernen gefördert werden um gemeinsam verantwortungsbewusste, nachhaltige, und öffentlichkeitswirksame Entwicklungspolitische Inlandsarbeit und positive Bilder des Globalen Südens zu gestaltet und Menschen zu befähigen sich für Entwicklungspolitik zu engagieren.
*** Projektbeschreibung durch Antragsteller ***
Das Projekt hat zum Ziel, die Bildungsarbeit zur entwicklungspolitischen Bewusstseinsbildung der globalen Verantwortung junger Menschen in Baden-Württemberg zu fördern und die Thematik in unserer Kinder- und Jugendarbeit bei Ferienfreizeiten und Jugendbegegnungen zu verankern. Im Rahmen einer Qualifizierung sollen junge Erwachsene zwischen 16 und 27 Jahren dazu qualifiziert werden zukünftig als Multiplikator*innen in den Bereichen Globales Lernen, globale Verantwortung und Nachhaltigkeit in der Kinder- und Jugendarbeit auftreten zu können. Dies wird durch die Umsetzung von Einheiten und Kleinprojekten der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit praktisch umgesetzt. Zugleich sollen Partnerschaften mit Ländern des globalen Südens weiter intensiviert werden.
*** Projektbeschreibung durch Antragsteller ***
Mit Klimaaktivist*innen, Vertreter*innen der gambischen Diaspora, Interessierten Menschen für Eine-Welt-Themen entwickeln wir Workshops und Veranstaltungen, die die Verbindung zwischen dem globalen Norden und dem globalen Süden hervorheben und wertschätzen. Höhepunkt sind die Nürtinger Afrikatage 2022, an denen die Ergebnisse aus den Workshops vorgestellt werden. Die Afrikatage sind ein buntes Festival mit Markt, Livemusik und Unterhaltung.
*** Projektbeschreibung durch Antragsteller ***
*** Projektbeschreibung durch Antragsteller ***
Ziel ist die Zusammenarbeit verschiedener Akteur*innen des Rhein-Neckar-Kreises zur Stärkung migrantischer Partizipation und deren entwicklungspolitisches Engagement weiter aufzubauen und zu fördern. Dazu werden die verschiedenen im Rhein-Neckar-Kreis tätigen migrantischen, entwicklungspolitischen und integrativen Akteur*innen in verschiedenen Workshops und Vernetzungstreffen zusammengebracht und in ihrem Austausch begleitet. Parallel erfolgt der Aufbau einer digitalen Vernetzungsplattform. Hierüber sollen die verschiedenen Akteur*innen in ihrer Arbeit unterstützt und verstärkt Themen migrantischer Selbstorganisation und entwicklungspolitischen Engagements ausgebaut und in eine nachhaltige Struktur gebracht werden.
*** Beschreibung durch Projektträger ***
Speak Up! ist ein Projekt von Geflüchteten für Geflüchtete. Die selbstverwaltete, mehrsprachige und transkulturelle Radioredaktion Our Voice organisiert zusammen mit Freiburger Kooperationspartner*innen 10 Veranstaltungen in verschiedenen Themenfeldern, in denen Menschen mit Fluchterfahrung als Akteur*innen und Expert*innen aktiv eingebunden sind. Damt schafft sie mehr Teilhabe von Menschen mit Fluchterfahrung im Öffentlichen Leben und bringt gleichzeitig ungehörte Perspektiven in gesellschaftliche Debatten ein.Über selbst gestaltete Radiobeiträge zu den Veranstaltungen, Kooperation mit anderen mehrsprachigen Redaktionen in Baden-Württemberg und den gezielten Einsatz von Sozialen Medien verbreiten Menschen mit Fluchterfahrung diese Perspektiven auch über die Stadtgrenzen hinaus
Auf der Landesgartenschau (LGS) in Neuenburg 2022 werden globale Herausforderungen sowie Handlungsansätze hin zu einer global gerechten und sozial-ökologischen Transformation dargestellt. Der vom Bürgergarten gestaltete Garten wird während der Öffnungszeiten der LGS von April bis Oktober durch unseren Kiosk sowie einen wettergeschützten Treffpunkt (Zelt o.ä.) ergänzt. Dort können die Besucher*innen ins Gespräch kommen und sich informieren. In die Planung und die Realisierung werden weitere Vereine und Initiativen aus der Region eingebunden, die ihre Arbeit vor Ort präsentieren können. Es werden verschiedene Ausstellungen gezeigt sowie Veranstaltungen durchgeführt. In Absprache mit dem Grünen Klassenzimmer finden Workshops für Schulklassen und Interessierte zu globalen Themen statt.
*** Beschreibung durch Projektträger ***
*** Beschreibung durch Projektträger ***
Mit der “Interreligiösen Klimainitiative GreenFaith” laden wir Menschen unterschiedlicher Religionszugehörigkeit zu konkretem Engagement im Bereich ökologische Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit ein. Dazu unterstützen wir die Gründung und Weiterentwicklung von lokalen (multi-)religiösen Initiativen und ihrem Klimaengagement vor Ort. Um die Initiative in Baden-Württemberg auf- und auszubauen, möchten wir Weiterbildungsmaterial, Online-Trainings und virtuelle Konferenzen für die lokalen ehrenamtlichen Gruppenleiter*innen und Einzelakteure anbieten. Die lokalen Akteure kommen zu einem virtuellen Klimafestival am 17. September zusammen und organisieren vor Ort am 17. Oktober eine Klimaveranstaltung im Rahmen des weltweiten Aktionstag “Sacred People, Sacred Earth”.
Mit Blick auf eine nachhaltige Entwicklung können Einrichtungen der frühkindlichen Bildung (Kitas) mit ihrer Bildungsarbeit den Grundstein für zukunftsfähiges Denken und Handeln legen, um Kinder bereits möglichst früh für eine global gerechte, zukunftsfähige Weltgestaltung zu sensibilisieren und handlungsfähig zu machen. Durch eine Internationale Partnerschaft mit einer Kita aus einem Land des Globalen Südens wird Globales Lernen für Kinder, Erzieher*innen und Eltern besonders anschaulich, spannend und lebensnah. Mit diesem Projekt wollen wir gewinnbringende persönliche und direkte Begegnungen mit Partner-Kitas und Akteur*innen der frühkindlichen Bildung aus den Ländern des Globalen Südens fördern und Grundlagen für internationale und interkulturelle Kontakte auf Augenhöhe schaffen.
*** Beschreibung durch Projektträger ***
Klimawandel, Pandemie, Gewalt – Jugendliche sind auf der Suche nach Orientierung und Handlungsperspektiven. Das Projekt unterstützt ihr Interesse, Engagement und Bedürfnis nach Meinungs- und Erfahrungsaustausch. Es geht um Klimawandel (SDG 13), um Bildung und Gewaltlosigkeit (SDG 4) und nachhaltige Friedensstrategien (SDG 16). Die internationale Perspektive ist wichtig. Kern des Projektes sind Präsenz- und Onlineworkshops mit Jugendlichen in Baden Württemberg sowie engagierten und betroffenen Gleichaltrigen im globalen Süden. Die Suche nach Handlungsansätzen zur friedensorientierten Auseinandersetzung mit dem Klimawandel steht im Vordergrund. Die Ergebnisse werden auf der Plattform www.frieden-fragen.de veröffentlicht und einer breiten Öffentlichkeit sichtbar gemacht werden.
*** Beschreibung durch Projektträger ***
Resisting Voices ist ein interaktives Ausstellungsprojekt, welches das Bild des Westens als “wohlwollender Wohltäter” Afrikas hinterfragt. Die “Nickneger-Figuren“ die noch vor wenigen Jahren in Kirchen in Deutschland zu finden waren, dienen als Ausgangspunkt in diesem Projekt. Die klischeebeladenen Eindrücken dass Europa, der reiche, wohlwollende Kontinent und Afrika die Antithese zu Europa mit allen möglichen negativen Stereotypen ist, wird durch unsere Kunstausstellungen und Diskursveranstaltungen kritisch hinterfragt, und damit den negativen Eindrücke über Afrika entgegenwirken. Das Ziel ist es, neue Stimmen zu ermächtigen und Diskussionen zu ermöglichen, die einen Paradigmenwechsel fördern in der Art und Weise, wie Afrika in der deutschen Gesellschaft gesehen und wahrgenommen wird.
*** Beschreibung durch Projektträger ***
Tun wir uns nicht alle mit Vorsätzen für (nachhaltiges) Handeln aller Art immer wieder schwer? Und wie können wir als entwicklungspolitische Akteure Menschen beim Aktivwerden besser unterstützen, damit es nicht nur beim guten Vorsatz unserer Teilnehmenden bei Veranstaltungen bleibt? Das Projekt schaut über den Tellerrand und erschließt Methoden des Coachings und Motivationstrainings, wie den Umgang mit eigenen Belohnungsstrategien, Strategien zur Änderung von Gewohnheiten, Selbstanalysewerkzeuge, und vieles mehr um Menschen das eigene “ins Handeln kommen” zu erleichtern. So wird das Projekt konkrete Engagementcoaching-Methoden entwickeln, diese in einem Kurs und einer Praxisphase mit Teilnehmenden testen, verbessern und dann als Best practice an Multiplikator*innen weitergeben.
*** Beschreibung durch Projektträger ***
GlobalMatch for Engineers ist eine digitale Workshopreihe für Studierende und Lehrende ingenieurwissenschaftlicher Disziplinen, die den Teilnehmenden Raum und Wissen bietet, um die eigene Erfahrungswelt im postkolonialen Kontext zu reflektieren.Ein Einführungsworkshop führt in Postkolonialismus und machtkritische Perspektiven ein. Darauf folgen Workshops zu den Themen: The role of the engineers in (post)colonialism, Double manipulation of the worker in capitalism, Connection between mobility infrastructure and (post)colonialism, Digital global value chains und Systemic pressures and limitations of engineers. Ziel ist, dass Teilnehmende Verständnis für die Wirksamkeit von postkolonialen Machtgefügen und Rassismus auf persönlichen, gesellschaftlichen und strukturellen Ebenen erlangen.
*** Beschreibung durch Projektträger ***
*** Beschreibung durch Projektträger ***
Durch das Projekt erhalten Familien Aufklärung über Themen wie Familienplanung, Kindesmissbrauch, Genitalverstümmelung und Kinderehen sowie Umweltschutz. Des Weiteren sind Aufforstung und Einkommen schaffende Massanahmen wichtig. Das Projekt betrifft 10 Dörfer mit ca. 6.500 Menschen. Die Informationsveranstaltungen und Schulungen erfolgen durch unseren darauf spezialisierten malischen Partner AMDD. Zielsetzung: ungewollte Schwangerschaften, GBV und Kinderehen gehen um 20% zurück, Familienplanung wird gesellschaftlich anerkannt und von 30% der Menschen praktiziert, Mindestens zwei Dörfer erklären sich bereit, die Genitalverstümmelung aufzugeben. 10 Mikrokreditgruppen sind etabliert. Aufforstung mit 600 Jungpflanzen ist erfolgt
In Litembo wurde eine Berufsschule mit Internatsunterbringung, wie in Tanzania üblich, gebaut. Es können dort ca. 164 Schüler/innen wohnen und unterrichtet werden. Die Schule hat den Zweck, jungen Schulabgängern mit einem entsprechenden Sekundarabschluss eine Perspektive für ihr Leben zu geben und den Beruf der Krankenpflege oder Labortechnik zu erlernen. Aufgrund der ländlichen Lage Litembos gibt es dort und in der weiteren Umgebung viele arbeits- und perspektivlose Jugendliche ohne eine Chance der Ausbildung. Die Schule bietet eine entsprechende Möglichkeit der Ausbildung auf einen interessanten Beruf. Damit die Schule mit Arbeit und Ausbildung beginnen kann, muss sie Lehrmaterial versorgt werden. Die Ausbildung erfolgt in Form des dualen Systems.
*** Beschreibung durch Projektträger ***
Die „Future for Ugandan Children“ Grundschule liegt in einer abgelegenen Gegend, nahe der Stadt Masaka. Die Bewohner*innen dieser Gegend sind arme Bauern. Sie können es sich nicht leisten, die Schulausbildung ihrer Kinder zu zahlen. Andere Schulen sind weit entfernt. Bis 2017: Viele Dorfbewohner*innen gehen nicht zur Schule. 2017:Eltern bauen einen Unterschlupf für den Unterricht (ca.50 Kinder) 2018:Die Organisation “ZUK Community based Organisation” kauft das Grundstück 2019-2021:Bau von sechs Klassenzimmern (ca.250Kinder) ->Schulmaterialen und Mahlzeiten werden gegen einen kleinen Eigenanteil gestellt. Antrag: Ein Versammlungs- und Essensraum als Schutz vor Sonne und Regen, zum gemeinschaftliches Essen für Versammlungen und Schulveranstaltungen. Ziel ist die Stärkung des Miteinanders.
*** Beschreibung durch Projektträger ***
Projektziel: Die Beleuchtung und Klimatisierung des Gästehauses und des Behandlungszentrums, die Durchführung von Aufklärungsmaßnahmen mit audio-visuellen Mitteln, die Kühlung von Medikamenten und Lebensmitteln und die Funktionalität der Verwaltung soll sicher gestellt werden. Maßnahmen: Bei einer Baumaßnahme wurde 2017 ein Latrinengebäude fertig gestellt, das bereits so gebaut wurde, dass Konstruktion und Ausrichtung des Dachs für den Betrieb einer Solaranlage nutzbar sind. Ein von außen zugänglichen Raum ist für die Aufnahme der Solartechnik und der Energiespeicherung vorgesehen. Geplant ist eine Photovoltaikanlage, die den Bedarf der vorhandenen Gebäude und der Arbeit abdeckt. Das Projekt beinhaltet auch die elektrischen Leitungen sowie die Endgeräte (Lampen, Ventilatoren, Kühlgeräte).
*** Beschreibung durch Projektträger ***
Ausbildug von 10 Frauen in Hühnerzucht mit dem Ziel, ihre Einkommens- und Lebenssitution und die ihrer Familien zu verbessern. (Geld für Medikamente, Schulgeld und Schulbedarf für die Kinder, bessere Ernährung). Ausbildung, Beratung und Betreuung durch staatlichen Techniker. Bau eines Hühnerstalls mit Auslauf und Umzäunung in Eigenarbeit Ausstattung des “Hühnerhofs” mit den erforderlichen Materialien (Futternäpfe, Tränken, Eimer, Schaufel, Rechen, Lampen u.a.) Kauf von jeweils 10 Hühnern und einem Hahn sowie Futter und Impfstoffe Verwendung der Eier zur Aufzucht von Küken bzw. Direktverkauf – Verkauf der Tiere, insbesondere der Hähne gute Einnahmen durch Vermarktung von Eiern und Fleisch
*** Berschreibung durch Projektträger ***
Philippinische Graswurzelorganisationen im ländlichen Raum werden im Rahmen verschiedener Projekte motiviert und befähigt, Gemüse anzupflanzen, um die Ernährung der Familien zu verbessern und Einkommen zu erwirtschaften. Darüber hinaus soll ein weiteres Projekt speziell Jugenďliche davon überzeugen, dass effiziente Landwirtschaft eine Option für ihre Zukunft sein kann. Durch den Klimawandel bedingt, sind neuerdings die Regenfälle so stark, dass die Pflanzungen immer wieder zerstört werden. Ausserdem werden sie durch fliegende Insekten stark beeinträchtigt. Zur Abhilfe sollen im Rahmen dieses Projekts 3 Gewächshäuser an verschiedenen Standorten in der Provinz Negros Oriental erstellt und bepflanzt werden. Zudem soll organisch gedüngt werden unter Vermeidung von Insektiziden.
*** Beschreibung durch Projektträger ***
Ziel des Projekts ist es, 25 psychisch kranken, aber stabilisierten Frauen eine soziale und wirtschaftliche Perspektive für ihre Reintegration zu ermöglichen. Im neu errichteten Rehabilitationszentrum des Gesundheitszentrums “Centre Notre Dame de l’Espérance” in Bobo Dioulasso erhalten die vormals auf der Straße lebenden Patientinnen eine berufliche Ausbildung in Gartenbau sowie wichtige Grundkenntnisse in der Umsetzung eigener einkommensschaffender Maßnahmen. Sie werden durch vielfältige Unterstützung und Begleitung befähigt, nach dieser Ausbildung eine selbstbestimmte, wirtschaftlich unabhängige Perspektive zu entwickeln, die ihnen gleichzeitig eine verbesserte Akzeptanz des sozialen Umfelds ermöglicht. Damit werden Stigmatisierung und Ausgrenzung gegenüber psychisch Kranken reduziert.
*** Beschreibung durch Projektträger ***
Das Ausbildungsangebot richtet sich gezielt an Freiberufler (Freelancer), die in ländlichen Regionen Ugandas auf eigene Faust Solarinstallationen anbieten. Das Konzept wurde initiiert durch Sendea, eine ugandische Genossenschaft lokaler Solarunternehmen. Diese Freelancer verfügen in der Regel über geringe Kenntnisse in Solartechnik. Sie können daher weder die Kunden professionell informieren noch eine saubere Solarinstallation durchführen. Die Folgen sind: falsche Dimensionierung der Solaranlage, fehlerhafte Installation, unzureichender After-Sales-Service Das Freelancer-Programm der SENDEA Academy möchte dies durch eine zweiwöchige Basisschulung speziell für Freelancer ändern. Ein erster Pilotkurs im März 2021 hat eine große Nachfrage bei Freelancern ergeben.
*** Beschreibung durch Projektträger ***
Im Rahmen des Projekts “Perspektiven für Frauen in Bekhar” soll das Umwelt- und Ausbildungszentrum beim Bau und der Einrichtung einer Nähwerkstatt unterstützt werden. Junge Frauen können seit 2018 vor Ort eine zweijährige Ausbildung zur Schneiderin absolvieren. Die Beschäftigungsperspektiven in der Region sind jedoch unzureichend und das Umwelt- und Ausbildungszentrum ist weiterhin auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Mit dem Bau einer Nähwerkstatt wird angestrebt sowohl den Frauen Beschäftigungsperspektiven nach Abschluss der Ausbildung zu bieten, als auch dem Umwelt- und Ausbildungszentrum, mit den Einnahmen durch Auftragsarbeiten und Verkauf in der Region und an Besucher*innen, einen Schritt in Richtung finanzielle Unabhängigkeit zu ermöglichen.
*** Beschreibung durch Projektträger ***
Casa de Apoyo a la Mujer (CAM) verstärkt ihre Zusammenarbeit mit der Frauen-Organisation Ixiktak der Yocotan-Ethnie in Südmexiko. Gemeinsam bekämpfen sie die negativen Auswirkungen der Covid-19 Pandemie und fördern durch einen kollektiven und ganzheitlichen Gesundheitsansatz die Resilienz und wirtschaftliche Autonomie lokaler Frauen und deren Familien. Partizipative Diagnosen stellen den Bedarf an Gesundheitsvorsorge fest, auf den mit einer medizinischen Sprechstunde eingegangen wird. Schulungen, Workshops und produktive Aktivitäten fördern traditionelle Heilkunde und regionale Lebensmittel. Die Bildungsangebote werden kulturell, geschlechts- und altersspezifisch angepasst und sowohl an die Zielbevölkerung als auch an Gesundheitspromotorinnen (Multiplikatorinnen) gerichtet.
*** Beschreibung durch Projektträger ***
Verbesserung von Lebensbedingungen und Haushaltseinkommen der Projektteilnehmer durch verbesserten Anbau und den Verkauf von landwirtschaftlichen Erzeugnissen und Brennholz. 150 Kleinbauern werden in der Anwendung der Aufforstungsmethode Farmer Managed Natural Regeneration geschult. Dabei werden keine jungen Bäume gepflanzt, sondern bereits existierende Baumstrünke, die bereits mehrfach zur Brennholz-Nutzung abgeschlagen wurden, speziell beschnitten und geschützt. Diese Baumstrünke treiben aufgrund des existierenden Wurzelwerks sehr schnell wieder aus und können bald genutzt werden. So ernten die Landwirte Brennholz; zudem werden sie geschult, die positiven Einflüsse der Bäume auf ihr degradiertes Ackerland zu nutzen, nachhaltige Landwirtschaft zu betreiben und Überschüsse zu verkaufen.
*** Beschreibung durch Projektträger ***
Das Hauptziel des Projektes, ist die Verbesserung der Lebensgrundlagen von zunächst 110 Frauen in der Armensiedlung Villa Lamadrid, in Buenos Aires (BA), durch Generierung von Einkommen und durch Erhöhung ihres Wissensstandes bezogen auf gesunde Ernährung. Die Hauptfeiler des Projektes sind Aufbau einer Demonstrations- und Ausbildungsküche mit einfachen, durch Sonnenenergie betriebenen Kochstellen, Ausbildung der Projektteilnehmerinnen(TN) in den Bereichen „Gesunde Ernährung“, ihre genossenschaftliche Organisation und die Errichtung von kleineren, Sonnenenergie betriebenen Kochstellen auf den Innenhöfen oder auf den Dächern ihrer Behausungen. Mit den o.g. Maßnahmen, übernehmen die TN eine Multiplikatoren Funktion in Villa Lamadrid, wo schätzungsweise 20.000 Menschen leben.
*** Beschreibung durch Projektträger ***
Durch den Klimawandel und damit einhergehende extreme Wetterereignisse, Plagen und Schädlingsbefall ist der Anbau von Hochlandkaffee (Coffea Arabica) in niedrigeren Höhenlagen bis 1.000m müNN unattraktiv geworden. Farmer*innen sehen sich gezwungen, ihr Land auf andere Weise zu bestellen oder in höhere Lagen zu migrieren. Diese Entwicklung beschleunigt die Abholzung sowie den Klimawandel weiter und führt zu sozialen Spannungen. Im Projekt RobustAmazonia restaurieren diese Kaffeefarmer*innen ihre brachliegenden Kaffeefincas mit schnellwachsenden Inga-Bäumen (Leguminosae) und können so in einem gemischten Agroforst-Subsistenz-Wirtschaftssystem ihr Land mit dem Anbau von Tieflandkaffee (Coffea Canephora, auch Robusta) nutzen.
*** Beschreibung durch Projektträger ***
Wasserassoziierte Infektionskrankheiten sind ein großes Problem für die Gesundheit der ländlichen Bevölkerung Togos. Ursache sind die oftmals schlechten hygienischen Bedingungen in den Dörfern und der fehlende Zugang zu sauberem Trinkwasser. Betroffen ist auch das Dorf Nyogbo Vamatekpo. Die rund 700 Menschen schöpfen ihr tägliches Wasser aus stehenden Gewässern der Umgebung oder müssen weite Wege zum nächsten Brunnen zurücklegen. Im Zuge des Projektes soll daher ein Tiefbrunnen realisiert werden, welcher einen wohnortnahen Zugang zu sauberem Trinkwasser sicherstellt. Dieser speist auch drei neue Händewaschstationen im Dorf. Ein Wasserkomitee wird gegründet und geschult, und eine Präventionskampagne durchgeführt, um so nachhaltig die Gesundheit der Bevölkerung positiv zu beeinflussen.
*** Beschreibung durch Projektträger ***
Es soll eine langfristige und sichere Wasserversorgung für das Kinderheim mit Schule erreicht werden. Das Projekt ist ein Tief-Brunnenbau auf eigenem Grund und Boden. Bessere Bedingungen für die Hygiene der Bewohner, den Agraranbau, Tierhaltung usw. werden dadurch geschaffen. Menschen aus dem Dorf und umliegenden Gemeinden werden ebenfalls das Wasser nutzen können. Sie werden dafür nach Möglichkeit jeweils eine Spende an das Kinderheim entrichten.
*** Beschreibung durch Projektträger ***
Die Frauen des Dorfes Dakhar Mbaaye haben sich zu der wirtschaftlichen Interessengemeinschaft (GIE) Bokh Khalat zusammengeschlossen, um den Anbau und den Verkauf von Früchten und Gemüsen besser organisieren zu können. In den letzten Jahren wurden sowohl Mango als auch Papaya Pflanzen angepflanzt, die jetzt zum Tragen kommen. Um vor allem die Mangos länger haltbar zu machen, benötigen die Frauen eine Möglichkeit diese zu Konservieren. Mit der Installation eines Tunneltrockners können sie die Früchte durch die Sonne trocknen lassen und so haltbar machen. Die getrockneten Früchte lassen sich sowohl auf dem senegalesischen als auch auf dem europäischen Markt verkaufen und helfen den Frauen ihr Einkommen zu bestreiten und ihren Kindern eine Schulbildung zu ermöglichen.
*** Beschreibung durch Projektträger ***
*** Beschreibung durch Projektträger ***
Namibias sogenannte Wüstenelefanten sind an das trockene Klima in den semiariden Gebieten angepasst. Nach nunmehr 8 Jahren Dürre, sind die meisten natürlichen Quellen allerdings versiegt . Die Elefanten löschen ihren Durst vermehrt auf kommunalen Farmen, wandern dabei durch Dörfer, zerstören Brunnen und Wasserleitungen. Sie verängstigen und gefährden die Dorfbewohner. Um diese Konflikte nachhaltig zu lösen, bauen wir elefantensichere Schutzmauern um Dorfbrunnen sowie Wasserstellen speziell für Elefanten. Diese Wasserstellen liegen außerhalb der Dörfer entlang eines Elefantenwanderkorridors. So müssen die Tiere nicht mehr durch Dörfer laufen, sondern können in Ruhe trinken. Sie richten keine Schäden im Dorf an und die Dorfbewohner brauchen keine Angst vor Begegnungen mit den Tieren zu haben.
Zielsetzung ist es, eine Ausbildungs- und Begegnungsstätte mit beispielhaftem Charakter auf Grundlage der zwölf Permakultur-Gestaltungsprinzipien in einem Kooperationsprojekt mit der lokalen Bevölkerung in Paro zu planen und umzusetzen, um der Landjugend eine Chance zu geben, ihre ländliche Region als Raum neuer Möglichkeiten zu entdecken und zu gestalten. Im Rahmen einer Ideenwerkstatt wird zunächst die gemeinsame Vision entwickelt, dann wird in der Projektwerkstatt die Konzeption und der Aufbau der Ausbildungs- und Begegnungsstätte gemeinsam umgesetzt und in der Präsentationswerkstatt wird das Projekt über die Öffentlichkeitsarbeit und die Etablierung einer Veranstaltungsreihe der Allgemeinheit vorstellt.
*** Beschreibung durch Projektträger ***
Ein seit Generationen von Frauen ausgeübtes Kunsthandwerk droht zu verschwinden. In Libyen, seit 10 Jahren geprägt von Bürgerkrieg und Revolution, stellt die Waffenruhe seit Oktober 2020 ein Hoffnungsschimmer dar. Dieser Hoffnung wollen wir mit einer Ausbildung zum Teppichweben eine Richtung geben: Einkommensschwache und von Gewalt betroffene Frauen werden ermächtigt, ein eigenes Geschäft aufzubauen und erhalten in einem geschützten Raum psycho-soziale Beratung. Denn viele Frauen sind von (sexualisierter) Gewalt traumatisiert. Für eine selbstbestimmte Zukunft von libyschen Frauen fördern wir sowohl ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit als auch ihre psychische Gesundheit. Die Frauen tragen damit selbst zum Erhalt des nationalen Kulturerbes der traditionellen Keleem-Produktion bei.
*** Beschreibung durch Projektträger ***
In Uganda versäumen Mädchen bis zu 36 Schultage pro Jahr periodenbedingt. Gründe sind mangelnde Aufklärung, das kulturelle Tabu rund um das Thema, sowie mangelnder Zugang und Verfügbarkeit von erschwinglichen Menstruationshygieneartikeln. Ziel des Projekts ist, die Anzahl der versäumten Schultage von Mädchen in mehreren Regionen Ugandas um min. 30% zu reduzieren. Dies soll durch ein 2-tägiges Gesundheits- und Aufklärungstraining zur Menstruationsgesundheit & -hygiene im Rahmen einkommensgenerierender Programme der Latek Stay Alliance Uganda, sowie einem Multiplikationstraining mit weiteren Mädchen im Herkunftsdorf ermöglicht werden. Hier lernen die Mädchen zudem wiederwendbare Damenbinden aus einfachen, lokal erhältlichen & günstigen Materialien selbst zu nähen & Periodenarmut zu besiegen.
*** Beschreibung durch Projektträger ***
Das Projekt “Retorno – Neustart!” fängt jene Kinder auf, die in ländlichen Gebieten Nicaraguas durch das System fallen: Analphabet*innen, Schulabbrecher*innen, Systemsprenger*innen. Genauer handelt es sich dabei um Kinder und Jugendliche aus zehn Dörfern, die die beiden Bücherbusse von Puente Nica jede Woche erreichen. Wenn der Bus morgens in den Dörfern ankommt, sind die Kinder noch in der Schule – doch nicht alle. Wer frühzeitig aus dem Bildungssystem fällt, hat insbesondere in marginalisierten Gebieten wie Cristo Rey keine Chance auf qualifizierte Arbeit und ein sicheres Einkommen. Daher ist es uns ein Herzensanliegen, genau diese Kinder mit einem maßgeschneiderten Bildungsprojekt in das Schulsystem vor Ort zurückzuführen und sie zu ermutigen, einen Neustart zu wagen.
*** Beschreibung durch Projektträger ***
Das Projekt stärkt die Rolle von Frauen und Mädchen in der indischen Gesellschaft, indem durch YouTube-Videos in den sozialen Medien, indische Frauen ihre erfolgreichen Lebensgeschichten erzählen. Damit können sie anderen Personen ein Vorbild und eine Inspiration sein. Durch die Geschichten wird gezeigt, dass “women empowerment” viele Facetten besitzt – vor allem in Form von persönlicher Autonomie, aber auch in psychologischer, kultureller, sozialer, organisatorischer und politischer Hinsicht. Weiterhin versucht das Projekt das vorherrschende Frauenbild in Indien aufzubrechen, indem es insbesondere Frauen in finanziellen Notlagen ermutigt, sich selbst in Bezug auf soziale Beziehungen, körperliche Freiheiten, Rollen in der Familie und in der Gesellschaft zu reflektieren und zu empowern.
*** Beschreibung durch Projektträger ***
Ein großer Beitrag zur Verbesserung der ländlichen Gesundheitsdienste in Zeiten von COVID erfolgt durch die Aufrüstung von zwei Distrikt-Kliniken mit einem standardisierten und grundlegenden Wasser- und Energiesystem: 2 Kliniken in Nordghana, d.h. Pong Tamale und Mion werden in der Lage sein, verbesserte Gesundheitsdienste für die jeweilige Distriktbevölkerung anzubieten. Diese 2 Kliniken werden mit einer Solaranlage, einem Regenwassertank und berührungsfreien Handwaschanlagen ausgestattet. Die Ergebnisse werden breit kommuniziert, so dass weitere Distriktkliniken aufmerksam werden und mögliche Finanzmittel finden, um ihre Dienste ähnlich dieser Modellkliniken zu erweitern.
*** Beschreibung durch Projektträger ***
Hohe Kosten für Geflügelfutter in Kenia stellt Haushalte, die Geflügelfleisch produzieren, vor große Herausforderungen. Hierzu bieten Fliegenlarven als Tierfutter eine innovative Lösung. Mit einem Nährwert, ähnlich dem von Fischmehl, bieten die Larven eine Alternative zu anderen Proteinfuttermitteln. Im Vorhaben sollen daher organische Abfälle aus Haushalten in informellen Siedlungen dazu genutzt werden unter kontrollierten Bedingungen Fliegenlarven zu züchten. Projektziel: (1) Kosteneffizientes Futter zur Geflügelproduktion (2) Reduzierung der Deponierung von organischem Abfall (3) Verminderung des CO2 Ausstoßes durch Reduzierung von Verrottungsprozessen (4) Verbesserte Tierernährung (5) Gründung von kleinen Unternehmen zur Futterproduktion (6) Know-How Transfer zur Larvenproduktion
*** Beschreibung durch Projektträger ***
Im Jahr 20/21 entstand in Kantafu, einem Außenbezirk Nairobis, ein Wohnhaus für eine Wohngruppe mit Beschäftigungsmöglichkeiten für junge Erwachsene mit geistiger Behinderung, die im Anschluss an ihre Schulzeit nicht von Angehörigen betreut und versorgt werden können. Der neu erschlossene Bezirk Kantafu ist nicht an kommunale Dienstleistungen wie Wasser, Abwasser und Strom angeschlossen. Unser Grundstück verfügt bereits über eine Klärgrube und ein Solar-Stromversorgungsaggregat, aber das Wichtigste fehlt: sauberes Wasser. Unser Projekt besteht aus einem Tiefbrunnen, der für die Wohngruppe, die entstehenden benachbarten Schulen und andere Einrichtungen den Zugang zu sauberem Wasser sicherstellt. Insgesamt werden etwa 1500 Menschen in Kantafu von diesem Projekt profitieren.
*** Beschreibung durch Projektträger ***
In Indonesien haben wir eine besonders effektive Möglichkeit der Intervention, um die Risiken der Plastikverschmutzung lokal und weltweit zu mindern. Unser “Plastikfreie Schule” Programm wurde entwickelt, um einen der kritischsten Faktoren zu ändern, der zu Plastikverschmutzung beiträgt: Die “Plastikgewohnheiten”. Ziel des Projekt ist, das als Ergebnis der Bildungsaktivitäten unsere primäre Zielgruppe, die Schulkinder, ein hohes Bewusstsein und Wissen über die Risiken der Plastikverschmutzung haben und sich ihr Plastikverhälten nachhaltig ändert. Dazu bilden wir Lehrer (sekundäre Zielgruppe) zu Multiplikatoren aus und geben den Lehrkräften das nötige Handwerkszeug (Methoden, Unterrichtsmaterial, Module), um den Kindern eine Plastikfreie Zukunft zu ermöglichen.
*** Beschreibung durch Projektträger ***
Ungewollte Schwangerschaften im Jugendalter beenden in Burundi häufig die Schulbildung von Mädchen. Damit einher geht das Risiko von der Gesellschaft und Familie verstoßen zu werden, da diese Mädchen unverheiratet sind. Die Generaldirektion für Grund-, Allgemein- und Pädagogische Bildung nennt für das Schuljahr 2018/19 1.268 Schwangerschaftsfälle in der Grund- und weiterführenden Schule. Neben mangelnder sexueller Aufklärung, tragen auch sexuelle Übergriffe zu diesem Phänomen bei. Hier setzt unser Projekt mit den Zielen an, die psychische Gesundheit der Betroffenen zu verbessern, Stigmatisierung und Ausgrenzung zu vermindern, ihre familiäre und soziale Integration zu fördern, dadurch ihre schulische oder berufliche Wiedereingliederung zu ermöglichen und die soziale Kohäsion zu fördern.
*** Beschreibung durch Projektträger ***
Verbesserung der Lebensgrundlage von Jugendlichen, die die Schule nach der Grund- und Aufbauschule in der Gemeinde Rugombo und Mugina in der Provinz Cibitoke abbrechen, durch die Einführung von AGRs, Produkten der Berufsausbildung. Diese Ausbildung wird mit dem Aufbau von Finanzkompetenzen und der Sensibilisierung für Verhaltensänderungen verbunden, um ihnen zu ermöglichen, sich an bedeutenden Aktivitäten von sozioökonomischem Wert zu beteiligen und Arbeitsplätze zu schaffen, um ihre Widerstandsfähigkeit zu erhöhen. Diese beruflichen Schulungen werden sechs Monate dauern und Schreinerei, Schneiderei und andere Aktivitäten (z.B. ICT) beinhalten.
Das Ziel des Projekts ist die Förderung generativer Aktivitäten, die auf den Zielen für nachhaltige Entwicklung “Nachhaltige Unternehmerschaft” basieren. Konkret geht es darum, junge Frauen auf dem Land, die vom Zero Plastic Program profitieren, zu schulen und zu begleiten, um ihnen Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung bei der Projektidee zu vermitteln, von der Gründung einer kleinen, einkommensschaffenden Aktivität bis hin zur Gründung eines Unternehmens. Um die jungen Frauen auf dem Land, die von unserer Organisation im Rahmen des von der SEZ finanzierten Null-Plastik-Projekts begleitet wurden, zu stärken, werden wir sie in nachhaltigem Unternehmertum und sozialer Verantwortung schulen, um sie dazu zu bringen, an die Nachhaltigkeit ihrer Aktivitäten zu denken.
Das Hauptziel unseres Projekts ist es, zum Ernährungszustand der Kinder beizutragen, die in den Gemeindehorten der ASB unterrichtet werden. Die ASB betreibt in den oben genannten Provinzen kommunale Kindertagesstätten, in denen Kinder aus armen und gefährdeten Familien betreut werden. Dank der Bemühungen der Pfadfinder essen diese Kinder in der Schule, aber manchmal ist ihre Ernährung nicht ausgewogen, was zu Krankheiten wie Unterernährung führt. Um dies zu erreichen, wird das Projekt die Fähigkeiten der Leiter der Kindertagesstätten in den Bereichen Nahrungsmittelsicherheit, Ernährung und Advocacy stärken, neun gemeinschaftliche Gemüsegärten anlegen und einen Wettbewerb zur Unterstützung von fünf guten Initiativen in den Bereichen Nahrungsmittelsicherheit, Ernährung und Advocacy veranstalten.
Dieses Projekt verteilt hocheffiziente Kocher an bedürftige Familien mit Kindern im Kindergarten La Espero und die umliegende Gemeinde, die aus Rumonge-Rückkehrern besteht. Die Kocher haben eine verbesserte Verbrennung, wodurch die Luftverschmutzung in den Häusern und deren negative Auswirkungen auf die Gesundheit verringert werden. Die Kocher benötigen auch weniger Brennholz, was die Wälder schont, die lästige Arbeit des Holzsammelns erleichtert und die CO₂-Emissionen verringert.
Viele der Familien verwenden ineffiziente Kochsysteme. Diese traditionellen Kochsysteme verbrauchen eine große Menge an Brennstoff und entwickeln viel Rauch, was zu schädlichen Auswirkungen auf die Gesundheit von Kindern und Frauen führen kann.
Das Hauptziel besteht darin, 60 Mädchenmütter und Frauen, die in den Ländern des Arabischen Golfs Opfer von Menschenhandel geworden sind, zu betreuen und ihnen Aktivitäten zu ermöglichen, die sie in die Lage versetzen, sozial und wirtschaftlich selbstständig zu werden. Sie werden in der Schneiderei (Kleidungsstücke, Damenbinden, Kleidung usw.), im Unternehmertum, im Sparen und im Kreditwesen ausgebildet, um eine dauerhafte Beschäftigung zu schaffen oder zu erhalten. Diese Mädchen und Frauen haben die Sekundarschule abgeschlossen. Es wird ihnen leicht fallen, den Beruf mit der bevorzugten Methode learning by doing schnell zu erlernen. Wir wollen diese deportierten Mädchen und Frauen betreuen, damit sie nicht auf die Idee kommen, wieder in den Menschenhandel zurückzukehren, und diejenigen, die auf dem Weg dorthin waren, sollen es nicht mehr versuchen.
Beitrag zur Verbesserung der Ernährungssicherheit und Verringerung der Armut der verwitweten Frauen von Butihinda in der Provinz von Muyinga.
Die Hauptaktion dieses Projekts zielt auf die Ernährungssicherheit der ärmsten Haushalte der Gemeinde Mpanda in der Provinz Bubanza ab und basiert auf einer engen Verbindung zwischen Landwirtschaft (Küchengarten), Fischzucht (Fischzucht), Kaninchenzucht (Kaninchenzucht) und Ernährung (Verzehr dieser Produkte in den Familien). Diese Aktion wird die vier Säulen der Ernährungssicherheit berücksichtigen: Verfügbarkeit, Zugang (einfach und schnell), Qualität der Nahrung (Bio) und Regelmäßigkeit. Dieses Projekt wird die Haushalte dieser gefährdeten Frauen durch den Verzehr und den Verkauf von Produkten (Hühner, Kaninchen, Eier und Gemüseprodukte) im Rahmen einer einkommensschaffenden Maßnahme unterstützen, um andere lokale Bedürfnisse zu befriedigen.
Das Ziel des Projekts ist es, durch die Wiederherstellung positiver kultureller Werte sozialen Frieden zu schaffen, da bestimmte Werte wie Respekt vor dem Leben, Menschlichkeit, Abscheu vor dem Bösen, Patriotismus usw. den Menschen in Burundi geholfen haben, in Harmonie zu leben, aber durch die kulturelle Entwicklung im Laufe der Geschichte und die Konfliktsituationen, die Burundi seit über 20 Jahren erlebt, ihre Bedeutung verloren haben. Das Hauptopfer dieses Verfalls der positiven Werte ist die Jugend, die zwischen Verzweiflung über die Zukunft und dem Versuch, sich auf Wege mit ungewissem Ausgang führen zu lassen, gefangen ist. Die meisten von ihnen sind in der Lage, sich auf zweifelhafte Wege zu begeben und das um jeden Preis.
Die Zone Gatete ist besonders arm und dort leben hauptsächlich burundische Flüchtlinge, die aus Tansania zurückgekehrt sind. Leider hat diese so sehr gewünschte Rückkehr Konsequenzen für den Frieden zwischen den Rückkehrern und den Ansässigen. Denn diejenigen, die zurückkommen, finden das Land, das sie vor ihrer Flucht besaßen, nicht mehr vor, da es nun von denjenigen bewohnt wird, die zurückgeblieben waren. Die AJMDP erkannte das Konfliktpotential früh und gründete zusammen mit Eltern im Jahr 2008 eine Schule. Die Schule begann mit einem „Upgrade-Programm“ für Rückkehrer für ihre Integration in das burundische Bildungssystem. Mit diesem Projekt wird nicht nur die Ernährungssituation der Schüler verbessert, um den Schulabbruch zu vermeiden, sondern es wirkt auch integrativ.
Das Projekt zielt darauf ab, die Widerstandsfähigkeit und Ernährungssicherheit von gefährdeten landwirtschaftlichen, pastoralen und agro-pastoralen Gemeinschaften gegenüber dem Klimawandel zu stärken. Das Projekt baut auf den Bemühungen mehrerer bestehender Greening Burundi-Initiativen zur Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen, zur Wiederaufforstung und zur Agroforstwirtschaft auf, konzentriert sich aber gleichzeitig stärker auf die Auswirkungen des Klimawandels (Ressourcendegradation, Ernährungsunsicherheit) und soll die Fähigkeit der Gemeinden stärken, sich auf den Klimawandel vorzubereiten. Das Projekt wird sich auf Aktivitäten konzentrieren, die darauf abzielen, die Gemeinden zu mobilisieren und zu unterstützen, damit sie konkrete Anpassungsmaßnahmen umsetzen können, indem sie gegen Wüstenbildung und Bodendegradation vorgehen, um ihren Lebensstandard zu verbessern.
Das Projekt soll 30 Mädchen aus armen und gefährdeten Haushalten unterstützen, die nicht in der Lage sind, ihre Geschwister zu versorgen, indem sie sich in Spar- und Kreditvereinigungen zusammenschließen, um in Gruppen zu arbeiten und eine nachhaltige Existenzgrundlage zu finden. Diese Unterstützung wird sich auf kleine einkommensschaffende Maßnahmen konzentrieren. Die Schwerpunktaktivitäten beginnen mit einer Mini-Umfrage in den kirchlichen Basisgemeinden (CEB), gefolgt von Kapazitätsaufbau in verschiedenen Themenbereichen. Wir (Spar- und Kreditgruppen) werden ihnen auch Chancen einräumen, indem wir ihnen die Möglichkeit geben, eine Verbindung zu den MFI (Mikrofinanzinstituten) herzustellen, damit sie Kredite aufnehmen und im Laufe der Zeit so viel zurückzahlen können, wie sie wollen.
ECOFITEXT ist ein innovatives Unternehmen für Ökotextilien. Es handelt sich um ein burundisches Sozialunternehmen mit Sitz in Gitega, Burundi. Wir sind landesweit das erste Unternehmen, das Mehrwertprodukte aus den landwirtschaftlichen Abfällen von Bananenstauden herstellt, indem es Fasern aus dem Stamm der Bananenstaude extrahiert, der nach der Ernte normalerweise weggeworfen wird.
Beitrag zur Verbesserung der Ernährungssicherheit und des Einkommens der kleinen Reisbauern und -bäuerinnen in der Gemeinde Mutimbuzi in BURUNDI.
Das Projekt “Verbesserung der Nährstoffversorgung von Kindern, die ihre Mütter ins Gefängnis begleiten” hat zum Ziel, den Hunger und die Unterernährung von Kindern und ihren Müttern im MPIMBA-Zentralgefängnis in Bujumbura zu reduzieren. Das Projekt zielt auf den Anbau von Reis ab. Das Projekt ist einkommensschaffend, da die Produktion zu gleichen Teilen aufgeteilt wird. Ein Teil davon soll 42 Kindern und 47 Müttern in diesem Gefängnis zugutekommen, um die akute Unterernährung zu bekämpfen, unter der diese Begünstigten leiden. Ein weiterer Teil wird verkauft und für den Kauf von Grundnahrungsmitteln verwendet, die wiederum in das Projekt reinvestiert werden, um dessen Nachhaltigkeit zu gewährleisten.
Das Projekt zur sozioökonomischen Reintegration inhaftierter Frauen im zentralen Frauengefängnis von Ngozi betrifft die Integration und den Unterricht in zukunftsträchtigen Berufen und hat als Hauptziel: “Stärkung des sozialen Zusammenhalts inhaftierter Frauen, um sie auf die sozioökonomische Wiedereingliederung nach ihrer Entlassung vorzubereiten”. Das Projekt zielt darauf ab, einkommensschaffende Aktivitäten zu schaffen und den sozialen Zusammenhalt der Frauen mit ihren Herkunftsfamilien zu stärken. Es wurde beobachtet, dass die meisten der in diesem Gefängnis inhaftierten Frauen von ihren Angehörigen und vor allem ihren Ehemännern und Familien verlassen wurden, wenn die inhaftierte Person (Tochter) noch zölibatär lebte.
Geschlechtsspezifische Gewalt: Stigmatisierung, Familien- und Ehekonflikte sind in Burundi, insbesondere in den Gemeinden Marangara und Kiremba, weit verbreitet. Dies ist auf die Faktoren der rasanten Bevölkerungsentwicklung, Arbeitslosigkeit, frühe und illegale Heirat zurückzuführen. Die Zielgruppen sind gefährdete Frauen. Das vorliegende Projekt trägt zu ihrer Stärkung bei durch die Das Projekt unterstützt die Gründung von Genossenschaftsgruppen und die Begleitung von einkommensschaffenden Aktivitäten.
Das Hauptziel des Projekts besteht darin, Frauen, die im informellen Handel tätig sind, den Zugang zu formellen Finanzmitteln zu erleichtern, um ihnen zu ermöglichen, nachhaltige und dauerhafte einkommensschaffende Maßnahmen zu ergreifen und den Frieden in ihren Gemeinden zu festigen. Die Begünstigten werden in Gruppen organisiert, um beim Sparen und beim Zugang zu solidarischen Krediten betreut zu werden und ihre unternehmerischen Fähigkeiten zu stärken. Sie werden auch an Gesprächsrunden teilnehmen, um den sozialen Zusammenhalt und die friedliche Lösung von Konflikten zu fördern. Coaching-Sitzungen werden organisiert, um sie bei der Umsetzung ihrer Kenntnisse in die Praxis zu unterstützen.
Das Hauptziel des Projekts ist die Bekämpfung von Armut und Hunger in gefährdeten Familien und vor allem bei jungen Müttern, die Haushaltsvorstände sind. Das Projekt basiert auf einer Analyse des Lebensstandards der Bevölkerung, die auf Statistiken des burundischen Statistikamtes in der Provinz Bururi beruht. Die im Projekt vorgesehenen Maßnahmen zur Erreichung des Gesamtziels sind in erster Linie die Zusammenarbeit mit der Zielgruppe, den Technikern im Bereich der Ernährungssicherheit und der lokalen Verwaltung während des gesamten Prozesses der Projektumsetzung. Das Projekt stärkt auch die Kapazitäten der Begünstigten in Bezug auf neue Techniken im Bereich der Ernährungssicherheit.
Das Projekt will 40 junge Mädchenmütter in Gatunguru im Bujumbura Rural betreuen, indem es die Fähigkeiten der Haushaltsvorstände in der Herstellung von Fruchtsäften stärkt. Die Begünstigten erhalten Zugang zu einem zinslosen Kleinkredit pro Turnus. Die Aktivitäten umfassen Sparen und Kredite. Das Projekt zielt auf den Aufbau von Kapazitäten zur Herstellung von Fruchtsäften für 40 haushaltsführende Mädchen ab. Die wichtigsten Aktivitäten, die durchgeführt werden, sind Schulungen in SILC/AVEC und Marketing. Ziel des Projekts ist es, die Haushaltsvorstände zu befähigen und die Mädchen über die Folgen ungewollter Schwangerschaften aufzuklären. Die Begünstigten werden in SIL/AVEC, Marketing, Reproduktionsgesundheit und Entrepreneurship geschult.
Der Verein Bon Geste unter der Aufsicht seiner Koordinatorin, die allgemein als “Maman Dimanche” bekannt ist, möchte zur wirtschaftlichen und sozio-professionellen Reintegration von Straßenkindern im Rathaus von Bujumbura beitragen. Die Organisation mit ihrer Koordinatorin “Maman Dimanche” will über die Verteilung von Nahrungsmitteln an diese Kinder hinausgehen und ihnen eine Zukunftsperspektive bieten und sie in ihrem Berufsleben begleiten. Dieses Projekt wird dazu beitragen, dass die Straßenkinder nach ihrer Berufsausbildung wieder ins Berufsleben einsteigen können. Diese Kinder werden in Produktionsverbänden zusammenarbeiten und die Vergangenheit vergessen können. Das Projekt wird durch die Bildung von Spar- und Kreditgruppen zur wirtschaftlichen Selbsthilfe gefährdeter Haushalte beitragen.
Das Projekt zielt darauf ab, die Lebensbedingungen der Haushalte von gefährdeten Witwen und Waisen zu verbessern, indem die bereits in einer Vereinigung zusammengeschlossenen Begünstigten in einer Genossenschaft organisiert werden, der das Projekt eine Mühle zum Schälen von Reis und Maiskörnern zur Verfügung stellt. Die Gemeindeverwaltung steht dem Projekt positiv gegenüber und wird ein Grundstück zur Verfügung stellen. Das Projekt wird einen Schuppen bauen, in dem die Mühle untergebracht wird. Der Hangar wird mit einem Lagerraum für Reis ausgestattet, um die Sicherheit ihrer Ernte zu gewährleisten und dann auf den Markt zu warten, der von den sinkenden Preisen während der Ernte profitiert. Durch das Schälen wird Geld in die Schatzkammer der Genossenschaft eingezahlt. Das gesammelte Geld wird ihnen nach dem Projekt als Kapital dienen.
Das Hauptziel des Projekts besteht darin, die Verbesserung des Einkommens und der Ernährungssicherheit im Stadtrandgebiet von Ruyigi zu fördern.
Das Projekt soll zur finanziellen Stärkung von 120 haushaltsführenden Frauen am Standort der Klimaflüchtlinge in Maramvya beitragen.
Das Hauptziel des Projekts ist die Sensibilisierung der Bevölkerung für das Thema Ernährungssicherheit durch die Medien. Die Fähigkeiten von 85 Journalistinnen werden gestärkt, um innovative Medienprodukte zum Thema Ernährungssicherheit zu erstellen. Die Produkte werden in Medien in 5 Provinzen erstellt. Die fünf besten Produkte werden mit einem Preis für “Medien & Ernährungssicherheit” ausgezeichnet. Drei nationale Debatten zu Fragen der Ernährungssicherheit werden synergetisch von 19 Radiosendern ausgestrahlt, jede partizipative Debatte mit zwei Hörzentren. An den Debatten nehmen Experten, Regierungsbeamte und Vertreter der Zivilgesellschaft teil. Jede Debatte wird durch eine investigative Reportage eingeleitet. Ein Magazin über vorbildliche Landwirtinnen wird veröffentlicht.
Dieses Projekt soll dazu beitragen, die Ernährung des Zentrums für Menschen mit Behinderung in Gitega und der Bevölkerung des Ramvya Dorfes in der Provinz Karusi zu sichern.
Ziel des Projekts ist es, die Ernährungssicherheit zu verbessern und den Lebensstandard von Frauen mit Behinderungen, die von den Überschwemmungen im Gebiet GATUMBA in der Provinz Bujumbura betroffen sind, zu erhöhen. Das Projekt umfasst die Bereiche Landwirtschaft (Reisanbau), Ernährung (Verzehr eines Teils des Reises) und den Verkauf und die Reparatur einer defekten Schälmaschine, um den Nutznießern die Möglichkeit zu geben, sich selbst zu versorgen, aber auch um die Kontinuität des Projekts nach Ablauf der SEZ-Finanzierung zu gewährleisten. Insgesamt beabsichtigen wir, den am stärksten gefährdeten behinderten Frauen zu helfen, andere Bedürfnisse zu befriedigen, nachdem ihr gesamtes Hab und Gut durch die Überschwemmungen weggespült wurden.
Eine Person, die für eine gewisse Zeit inhaftiert ist, verliert die Verbindung zur Außenwelt. Nach der Entlassung aus der Haft fehlt es an allem, was sie tun müssen, um ihr neues Leben zu beginnen, und so fällt es ihnen schwer, sich anzupassen und sich wieder zu integrieren. Unser Hauptziel des Projekts ist die Vorbereitung auf die soziale und berufliche Wiedereingliederung.
Das Hauptziel besteht darin, Frauen und Jugendliche dabei zu unterstützen, zu ihrer sozioökonomischen Selbstständigkeit beizutragen, um die Konsolidierung des Friedens und des sozialen Zusammenhalts im Vertriebenengebiet Mutimbuzi-Sobel zu gewährleisten. Wir empfehlen: die Schaffung von Einkommen durch die Einrichtung von Solidaritätsgruppen (Sparen und Kredite) für Frauen und Jugendliche in der Siedlung, eine Ausbildung in Unternehmertum, die zur Unterstützung bei der Schaffung von einkommensschaffenden Aktivitäten/Mikroprojekten führt, die Einrichtung eines Kitchen Garden-Systems, um die Ernährungssicherheit durch Bildungsarbeit über ausgewogene Ernährung und den Eigenanbau von Gemüse und Zitrusfrüchten zu gewährleisten, um der Unterernährung entgegenzuwirken, und die Konsolidierung des Friedens durch sozialen Zusammenhalt und friedliche Koexistenz zu fördern.
BERNET ist eine gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die Universitäten des Landes miteinander zu verbinden und den Universitäten eine erschwingliche Internet-Anbindung zur Verfügung zu stellen.
BERNET hat derzeit 15 Mitgliedsinstitutionen, die an das Internet angeschlossen sind. Für die Wahrnehmung dieser Aufgabe muss BERNET derzeit Dienste eines Infrastrukturbetreiber in Anspruch nehmen. Diese verursachen hohe monatliche Kosten, die die bereitgestellte Bandbreite limitieren. Ziel des Projekts ist es, einige der benötigten Infrastruktur-Komponenten zu beschaffen, um dadurch die monatlichen Kosten für den Internet-Zugang deutlich zu reduzieren.
Das Projekt soll einen Beitrag zu den Bemühungen der Regierung von Burundi leisten, die Jugendarbeitslosigkeit zu senken und Einkommen zu generieren.
Wasser ist zunehmend ein knappes Gut – und es ist gefährdet. In einigen Gebieten Deutschlands wird Wasser bereits rationiert. Weltweit weiten sich Dürregebiete aus, Plastik ist in den Weltmeeren überall zu finden und bedroht die Lebensgrundlagen nicht nur von Wassertieren, die Nitratbelastung beeinträchtigt die Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser. Bad Wildbad ist als Heilbad mit reinstem Thermalwasser gesegnet. In den Torfkörpern der Hochmoore werden doppelt so viel Kohlenstoff gespeichert als die gesamte Biomasse aller Wälder der Erde. Der Klimawandel mit deutlich erhöhten Durchschnittstemperaturen stellt weltweit wie lokal eine Bedrohung dar. Eine Ausstellung, Vorträge und Stationenbesuche erläutern im Perspektivwechsel lokale und weltweite Bezüge zum Umgang mit Wasser.
Für die meisten afrikanischen Studenten in Deutschland ist der Weg von der ersten Zulassung in einer Hochschule bis hin zum Aufstieg auf dem Arbeitsmarkt steinig und voller Tücken. Die Gründe, aus denen ausländische Studenten es schwer haben, sind multidimensional. Ausländische Studenten sind oft mit einer Sprachbarriere, Integration und behördlichen Hürden, gesellschaftlicher Isolation, finanziellen Problemen und den daraus resultierenden täglichen psychischen Belastungen konfrontiert. In unserem Projekt werden eine Reihe von Webinaren angeboten und erfahrungsbasierte Informationen gesammelt. Außerdem wird ein Netzwerk aus ausländischen Studierenden und Mentor*Innen aufgebaut. MentorInnen: Ehemalige ausländische Studenten, die nun in deutschen Firmen höhere oder Führungspositionen haben.
Das Projekt fördert die globalen Nachhaltigkeits-Entwicklungsziele (SDGs) durch die Diskussion und Auseinandersetzung zu Fragen nach einem nachhaltigen Wirtschaftsmodell. Es wird das Bewusstsein gestärkt, welche Aspekte des Wirtschaftssystems einer Transformation bedürfen, um die SDGs zu erreichen. In einem mehrtägigen Jugend-Konvent werden Grundelemente eines nachhaltigen Wirtschaftsmodells diskutiert und als Prototypen verabschiedet. Dazu gehören Ziele und Indikatoren für ein demokratisch legitimiertes Gemeinwohl-Produkt, entsprechende Bilanzierungsinstrumente für Unternehmen sowie förderliche Anreizsysteme. Damit lernen Jugendliche, sich systematisch und gründlich mit Detailfragen einer nachhaltigen Entwicklung (NE) zu beschäftigen.
Beim Einkaufen bedrohte Arten schützen, das ist gar nicht schwer – aber es ist den Wenigsten bewusst. Dies möchte die AGA in Zusammenarbeit mit dem Weltladen-Dachverband ändern und den wertvollen Beitrag, den der Faire Handel zum Schutz bedrohter Arten leistet, darstellen. Wir möchten aufzeigen, wie das Thema Artenschutz in der Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit des Fairen Handels, insbesondere in den Fairtrade-Schools, eingesetzt werden kann, um Schüler*innen für diese Thematik zu sensibilisieren, für fair gehandelte Produkte zu interessieren und zu einem nachhaltigen Lebensstil zu motivieren. Es werden ansprechende Schulungsmaterialien für Pädagog*innen und Multiplikator*innen in den Schulen sowie Bildungseinheiten für die interaktive Gestaltung von Unterrichtseinheiten erstellt.
Durchführungsort: Fairtrade-Schools in Baden-Württemberg
Der Ausbruch des Krieges in der Ukraine zeigte, wie fragil der Frieden in der Welt ist. Globale Klimaveränderungen, Ressourcen-Konflikte, globale Pandemien, totalitäre Bestrebungen setzen Zivilgesellschaft weltweit unter Druck. Um so wichtiger ist eine weltweite Vernetzung und ein Blick und Engagement über Grenzen hinweg. Mit Partnern aus osteuropäischen und afrikanischen Ländern wird ein Austausch in den „Globale Friedensräume“ gestaltet. Den Austausch von jungen Menschen über Zukunftsthemen (SDGs) und dem Frieden in der Welt begleiten lokale TrainerInnen der Partner. Als Abschluss findet am UN-Friedenstag (21. September) in den verschiedenen Ländern gemeinsame Aktionen statt, die in Sozialen Medien geteilt werden.
Durchführungsort: Baden-Württemberg, Ost-Europa, Sudan/Uganda
Entwicklungspolitische Bildungsarbeit zu Westafrika auch für Menschen aus bildungsfernen Schichten ist im Fokus. Es gibt 3 Gruppenangebote (Afrikanischer Tanz und Trommeln, Ataya Teeritual) im Soziokulturellen Stadtteilzentrum Schwere(s)Los!, geleitet von Afrikanischen Künstler*innen und besucht von aus Afrika Geflüchteten und anderen Bürger*innen. Anschließend findet jeweils Ataya statt zum gegenseitigen Kennenlernen und zum Erfahrungsaustausch speziell über die Lebensbedingungen in Westafrika, Fluchtursachen usw. Daraus werden entwicklungspolitische Fragestellungen entwickelt, die in vierteljährlichen Veranstaltungen mit Referent*innen vertieft und gemeinsam diskutiert werden. Während der Projektlaufzeit finden mehrere Darbietungen statt und darüber ein größeres Publikum erreicht.
Durchführungsort: Baden-Württemberg
Im Rahmen des Projekts “Tournee Klimagerechtigkeit” werden Veranstaltungen durchgeführt, um die Auseinandersetzung mit dem Themenkomplex Klimagerechtigkeit zu vertiefen. Die Verantwortung der Länder des Globalen Nordens für die Ursachen und Folgen des Klimwandels und die Notwendigkeit zu Handeln werden betont. Unter anderem wird ein Referent des Globalen Südens von einem Mangrovenaufforstungsprojekt im Senegal berichten und somit eines der Projekte präsentieren, mit welchen die NaturFreunde bereits jetzt zu mehr Klimagerechtigkeit beitragen. Das Ziel des Projekts ist es, Zusammenhänge aufzuzeigen und zum Engagement zu inspirieren.
Im Projektzeitraum finden 9 Wochenenden im globalsocialclub. Diese haben die Schwerpunkte Südamerika, Asien, Nordafrika, Ukraine, Syrien, Namibia, Zentralafrika, Rumänien, Westafrika. An den Freitagen finden Vorträge, Filmvorführungen, Globales Lernen, Diskussionsrunden u.ä. statt. Der globalsocialclub wird an den Freitagen ausschließlich als Treffpunkt zum Austausch für entwicklungspolitische Themen genutzt. In ungewöhnlicher Umgebung werden Themen wie Kolonialismus, Krisen und deren Geschichte, Religion, Länderkunde, Umwelt und Natur, Nachhaltigkeit, Lieferketten usw. erörtert. An den Samstagen und Sonntagen liegt der Schwerpunkt auf Kulturaustausch mittels Musik, Theater, Esskultur, gemeinsamem Feiern. An den Wochenenden werden Partnerprojekte und Partnerorganisationen vorgestellt.
Die vielen Ansätze der Friedensarbeit aus Ländern des Globalen Südens sind hier weitgehend unbekannt – obwohl sie mit ihren Erfahrungen und Wissen auch Handlungsoptionen in Europa erweitern könnten. In einer von Studierenden produzierten Podcast-Reihe erzählen Aktivist_innen aus dem Globalen Süden von ihrer Arbeit. Unter Beteiligung diverser Kooperationspartner_innen aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft wird die Projektgruppe dabei auf journalistischer und inhaltlicher Ebene pädagogisch engmaschig begleitet. Flankierende Events ordnen unter Einbeziehung von Akteur_innen vor Ort die Erfahrungen in hiesige Kontexte ein. Die Podcastreihe wird der (außer-)schulischen Bildung mit zusätzlichem pädagogischen Begleitmaterial zur Verfügung gestellt und wird somit auch junge Menschen erreichen.
Mit dem Projekt möchten wir eine breite Öffentlichkeit motivieren, sich für die sozial-ökologische Transformation zu engagieren. Ein besonderer Fokus liegt darauf, zu konkretem Handeln anzuregen und die „knowledge-action gap“ gering zu halten. Um beide Ziele zu erreichen, möglichst viele Menschen anzusprechen und zu möglichst konkretem Handeln zu veranlassen, kombinieren wir Erkenntnisse aus der Umweltpsychologie mit Elementen des Storytellings sowie der transformativen Bildung. Für unterschiedliche Zielgruppen bieten wir verschiedene Formate: Workshops für Pädagog*innen, für Multiplikator*innen, für Schulklassen, öffentliche Veranstaltungen, Aktionen und einen Fachvortrag ergänzt durch einen informativen und aktivierenden Flyer. Im Laufe des Projekts erreichen wir über 7.000 Personen.
Im Projekt “FAIRVielfältigung” werden Multiplikator*innen für Themen des nachhaltigen, kritischen Konsums ausgebildet und setzen diese in Aktions-/Projekttagen und Workshops mit Schulklassen, Jugendgruppen und Hochschulen um. Ziele sind neben der Qualifizierung der Multiplikator*innen die Sensibilisierung und Mobilisierung von Schüler*innen/Jugendlichen und Lehrkräften/Gruppenleiter*innen für einen zukunftsfähigen Konsum und Handlungsoptionen für eine global gerechte Eine Welt. Zusätzlich findet ein Schüler*innenkongress unter dem Titel “Global Eyes – Augen auf für eine zukunftsfähige Welt” für die Zielgruppe Berufsschulen statt, die sich hier austauschen, vernetzen und gemeinsam Handlungsoptionen für eine sozial-ökologische Transformation und globale Gerechtigkeit entwickeln.
Unsere Gesellschaft hat sich internationalisiert und kann bereichert werden von den Erfahrungen und Talenten aller. Es kommt immer mehr zur Kluft zwischen Arm und Reich, deutsch und nichtdeutsch, da ist Kultureller Raum ein sehr gutes Instrument, Grenzen und Hürden zu überwinden. Mit unserem Projekt Going Places bieten wir die Möglichkeit in verschiedenen Eventformaten voneinander zu profitieren. Wir veranstalten 10 kreative Treffen als Workshop oder Veranstaltung wie Märchen & Geschichten erzählen aus dem Herkunftsland, Sparziergang & City-Tour aus den Augen von Migrant*innen, Kunst- und Musikabend für Kreatives gemeinsames gestalten, Soulfood mit Zubereitung von Küchenleckereien wie Süssspeisen oder Gewürzpasten, gemeinsam Singen & Plaudern und es wird Raum geben für eigene Ideen.
(Em)Power ist ein Projekt des Freundeskreis Afrika e.V. aus Schwäbisch Hall, dass darauf abzielt unterschiedliche migrantische Gruppen in Schwäbisch-Hall und in ganz Baden-Württemberg zu empowern, miteinander zu vernetzen und sich mit der eigenen entwicklungspolitischen Positionierung auseinanderzusetzen. Auf Grund dessen, dass migrantische Personen tagtäglich und vor allem in ihrer entwicklungspolitischen Arbeit mit einer Positionierung und Diskriminierung konfrontiert werden, aber es keine Unterstützung dafür gibt, möchten wir migrantische Personen darin unterstützen und Supervision, Vernetzung, Austausch und Empowermentworkshops anbieten.
Soziale, politische und ökologische Krisen bestimmen die gesellschaftlichen Diskurse weltweit und fordern neue Antworten auf die Frage, wie wir in Zukunft leben wollen. Gleichzeitig bestehen kaum Räume, sich aktiv mit Zukunft, neuen Lebens- und Gesellschaftsentwürfen sowie Handlungsalternativen auseinanderzusetzten. Mit einem spartenübergreifenden Programm aus Filmen, Lesung, Workshop und Paneldiskussion will das “Freiburger Filmforum“ deshalb drängende Zukunftsfragen in den Fokus rücken und mit einem internationalen Publikum diskutieren. Die kommende Festivalausgabe wird als hybride Veranstaltung simultan in Freiburg, Nairobi und Ahmedabad stattfinden. Ein Call for Films zum Thema „Global Futurisms“ erweitert das Filmprogramm um die Perspektiven junger internationaler Filmemacher*innen.
Durchführungsorte: Freiburg, Nairobi (Kenia), Ahmedabad (Indien)
Die Ev. Akademie Bad Boll plant mit Diasporagemeinschaften aus den Ländern Sri Lanka, Indien, der Ukraine sowie den kurdischen Gebieten ein Projekt, das Präsenz- und online-Veranstaltungen sowie eine begleitende Kunstausstellungen umfasst. Das Projekt hat das Ziel, Initiativen und Vorhaben vorzustellen und zu diskutieren, die Impulse setzen, und die Situation in der Herkunftsregionen in Bezug auf konkrete Einzelthemen dauerhaft verbessern sollen. Die Veranstaltungen werden globale Themen wie Migration und Flucht, politische Teilhabe, den Umgang mit dem Klimawandel und die Verantwortung von Unternehmen behandeln. Zugleich können sich die Diasporagemeinschaften vernetzen und neue Kontakte zu in Deutschland ansässigen Organisationen und Institutionen sowie politischen Akteuren knüpfen.
Durchführungsort: Ev. Akademie Bad Boll, online, Stuttgart
Durchführungsorte: Banjul, Medina, Essau
Wir, der Verein Gambiahilfe Hohenlohe e.V., mit Sitz in Öhringen, möchten den Kindern in Gambia Brillen kostenfrei zur Verfügung stellen, um somit eine mögliche Sehschwäche auszugleichen und diesen Kindern einen besseren Zugang zu Bildung zu verschaffen.Der Augenarzt Dr. Abba Hydara, Leiter der Augenklinik Sheikh Zayed Regional Eye Care Centre in Gambia, wird mit seinem (mobilen) Team an Schulen und Kindergärten, vor Ort, professionelle Augentests (u.a. mit Abgleichleisten und Sehtafeln) an den Kindern durchführen. Mit dem Brillenbaukasten von GoodVisionGlasses wird die richtige Brille für das Kind zusammen gebaut und sofort übergeben. Die Kosten für 2 Starterpakete betragen insgesamt € 3.000 (Inhalt je Starterpaket 500 Brillengestelle und 1.200 Gläser). Jede weitere Brille kostet € 2,50.
Die innovative Projektidee besteht darin, aus alten und gebrauchtren Fahrzeugteilen ein Antriebskonzept zu entwickeln, welches nachhaltig durch Solarenergie angetrieben wird. So werden in Gambia verfügbare Komponenten wie z.B. Lichtmaschinen zu Elektromotoren umgerüstet und mit einer Steuerelektronik sowie Solarzellen ergänzt. Mit Fachleuten aus Gambia werden diese Komponenten zu einem Antriebsmodul für Boote und Dreiräder hergestellt. Als Hilfe zur Selbsthilfe wird in eine Werkstatt investiert, in der diese nachhaltigen Antriebsmodule hergestellt werden.Die Machbarkeit wurde unter Mitwirkung der beiden Universitäten, Hochschule Esslingen, Prof. Auerbach, und der Hochschule der Medien Stuttgart, Prof. Gruel, bereits nachgewiesen. Der nächste Schritt ist nun die Darstellung in Gambia.
Durchführungsort: Die indigene Dorfgemeinschaft Alto Covejo im Distrikt Vizcatán, Provinz Satipo, Region Junin im zentralen Amazonasgebiet Perus
Die 100 Familien des indigenen Dorfes (Asháninka) im peruanischen Regenwald erhalten je Familie eine Solarlampe (600 Watt).und damit können z.B. die Kinder abends lernen, es können kleine Arbeiten in der Dunkelheit (ab ca. 19 Uhr das ganze Jahr). Diese indigenen Dorfgemeinschaften in der Region am Ene-Fluss erleiden das massive Eindringen von illegalen Holzfällern und der Coca-Mafia. Durch den Einsatz einer Drohne können tagesaktuell Informationen über die stattfindende Waldzerstörung an die zuständigen Stellen übermittelt werden, damit die Polizei einschreitet und die illegalen Waldzerstörer vertreibt. Eine Auseinandersetzung durch die Dorfbevölkerung gegenüber den bewaffneten Trupps ist lebensgefährlich.
Es wird eine Wasserleitung zu einer etwa 9,5 Kilometer entfernten Wasserquelle mit einer großen Kapazität in den Bergen gebaut. Das Wasser wird durch Gravitationskraft in die Dörfer transportiert, somit ist eine kostengünstigere und nachhaltige Versorgung gewährleistet. Die 2937 Familien der Gemeinde, in der das Wasserprojekt umgesetzt wird, beziehen ihr Trinkwasser bisher aus Quellen, die im Sommer austrocknen. Für manche Dörfer ist die nächste Quelle sehr weit. Die Frauen und Kinder laufen täglich 4 bis 6 Kilometer, um Wasser zu holen, das oft nicht trinkbar ist. Dieses Wasser schadet ihrer Gesundheit, da durch Wasser übertragene Krankheiten in der Gegend häufig vorkommen.
Das Projekt klärt darüber auf, wie wichtig Umweltschutz und Wiederaufforstung in Mali ist. Es vermittelt Kenntnisse an Kinder, Jugendliche und Erwachsene für einen nachhaltigen Umgang mit Natur und Umwelt. Über 1000 direkt Begünstigte lernen, wie ihr Verhalten Auswirkungen auf den Klimawandel hat. Sie erlernen Methoden, wie nachwachsende Ressourcen wiederhergestellt werden können und wie sie langfristig zu schützen sind. Dazu finden in fünf Dörfern Schulungen zum Pflanzen von Bäumen und zur Bodenverbesserung statt: Schul- und Erwachsenenclubs werden gebildet. Deren Teilnehmer werden zu Multiplikatoren in Sachen Umweltschutzmaßnahmen ausgebildet. Zwei Brunnen werden gebohrt und liefern Trinkwasser für Schüler und Lehrer und Anwohner sowie für das neu geschaffene Demonstrationsfeld.
Durchführungsorte: Kalaya, Samantomo, Néguelaba, Siranikoro und Koulikoroni
Der Aufbau einer verlässlichen Wasserversorgung durch tiefere Brunnen mit solarbetriebenen Pumpenist ein Projekt des Kujwe Development Trust (KDT), ein Selbsthilfeverein von ehemaligen Schülern (Alumni)der Siabuwa Secondary School. Ihr Ziel ist ihre Region zu entwickeln.Durch die Ausrüstung von gebohrten Brunnen mit diesen Pumpen kann die Bevölkerung,die Schulen und Klinik in der Umgebung eines Brunnens unabhängig von Ressourcen wieTreibstoff und Transportmittel mit sauberem Wasser versorgt werden. Unser Verein möchte diekonstante Wasserversorgung unterstützen und die Instandhaltung und Wartung der Pumpen undPhotovoltaiksysteme nachhaltig sichern.Deshalb ist geplant, dass wir die solarbetriebenen Pumpen und die Fortbildung zweier Schulabgängerin der Green Solar Academy Harare finanzieren.
Auf der Suche nach arsenfreiem Wasser werden in Bangladesch Brunnen oft unnötig tief – bis 300 m – gebohrt. Im Rahmen einer flächenhaften Untersuchung im Umfeld von zwei geplanten Bohransatzpunkten an Schulen nahe der Stadt Nabiganj (NO Bangladesch) sollen durch AGAPE Bangladesh bestehende Brunnen beprobt und das Grundwasser analysiert werden. Zudem werden tiefe Brunnnen mit geophysikalischen Methoden untersucht. Hieraus wird ein geochemisches Tiefenprofil des Grundwassers erstellt und zwei Brunnen mit idealen Tiefen errichtet, in denen nachhaltig und kosteneffizient qualitativ hochwertiges Wasser angetroffen wird. Zusammen mit dem Department for Public Health Engineering (DPHE) werden einfache Methoden konzipiert, mit denen das Know-how an ortsansässige Bohrfirmen weitergegeben wird.
Inklusion von gesellschaftlichen Randgruppen durch die Umsetzung nachhaltiger Maßnahmen im Umweltschutz beim Wiederaufbau nach Taifun Rai (Odette).Bewusstseinsbildung und Ausbildung anhand von Aufforstung eines gemeindeeigenen Areals und eines Küstenstreifens mit heimischen Baumarten und Mangroven.Aufbau einer Selbsthilfeorganisation deren Mitglieder neben einem direkten Einkommen aus der Aufforstung in ökologischer Landwirtschaft ausgebildet werden.Auf- und Ausbau der Partnerschaft zwischen den bürgerlichen Gemeinden Sogod und Bontoc, Bürgern mit Behinderungen, anderen Randgruppen und der Visayan State University in Zusammenarbeit mit der philippinischen Stiftung Foundation for These-Abled Persons, Inc.
Im Anschluss an die von SEZ geförderte Solarausbildung von Freelancern in Uganda erhalten 10 der besten Absolventen im Rahmen eines Inkubatorenprogramms eine mehrmonatige Unterstützung im Aufbau ihres ländlichen Solarunternehmens. Dabei handelt es sich in der Regel um Kleinunternehmen, die in abgelegenen ländlichen Regionen aktiv sind.Eine Besonderheit besteht darin, dass über die Genossenschaft Sendea eine dauerhafte Begleitung durch lokale Expreten möglich ist. Dies beinhaltet auch die zuverlässige Versorgung mit geeigneten Solarprodukten – oft ein Engpass für Kleinunternehmen.Mit der Maßnahme soll das lokale Solarunternehmertum gestärkt werden.
Die Wiedereingliederung ins Arbeitsleben von älteren Frauen , die nach langjähriger Blindheit durch eine Katarakt-Operation wieder ihr Augenschlicht zurückbekommen haben, ist von existentieller Bedeutung für die Betroffenen selbst und ihre Familien. Von 2018 -2020 wurden ca. 1000 Katarakt-Operation durch Spendengelder aus Deutschland finanziert., Dennoch müssen die Operierten oft ein elendes Leben führen, sofern sie für die Familie keinen eigenen Beitrag zum Familieneinkommen leisten .Die Rehabilitation nach der OP ist daher dringend nötig, um ein würdiges leben bis zum Lebensende führen zu können.Das vorgeschlagene Projekt soll eine Auswahl von 50 der am stärksten gefährdeten älteren Frauen unterstützen durch Schaffung von Möglichkeiten zur Einkommensgenerierung.
„DARB“ bedeuten „ein Weg“: es geht um Ermächtigung von Mädchen in Ägypten, Verstärkung und Motivation in der Umweltbildung und dem gesellschaftliche Engagement. Das realisieren wir durch regelmäßigen Online-Treffen u. vor Ort in verschiedenen Naturschutzgebiete.Mit den Konzepten von Globales Lernen und BNE zielen wir auf die persönliche Wertschätzung, bearbeiten die Themen von Naturschutzgebiete und lassen die Mädchen ihre Autonome Wertschätzung und Selbstachtung wachsen.Wir möchten durch das Angebot von neuer Lern-Plattformen und besonders durch praktische Erfahrung vor Ort die sozio-ökologische Transformation schaffen und die Entwicklung von Umweltverantwortung bei den Mädchen erreichen.
Durchführungsorte: Ägypten: Online-Treffen und sechs Nationalparks verteilt in Ägypten “eine davon unter Wasser”: im Sinai (St. Katherine, Nabq, Abu Galoum), Salouga in Aswan, Wadi El-Rayan in Fayoum und Wadi Degla in Kairo
Aufgrund anhaltender Unsicherheit und Überfällen auf Dörfer und Zivilpersonen durch gewaltbereite, nichtstaatliche Gruppen wie Boko Haram sind Frauen und Mädchen im Norden und Nordosten Nigerias strukturell benachteiligt. Sie sind außerdem gefährdet, Opfer von Entführungen, Zwangsheirat und sexueller Gewalt zu werden. Aus diesen Gründen setzt sich BMDZ/Mission 21 mit den Partnern vor Ort ein für die Stärkung von Frauen, insbesondere von Witwen, jungen Frauen und vulnerablen Jugendlichen aus Konfliktgebieten. Berufsausbildung und Weiterbildung fördern ihre Kompetenzen und bieten Lebensperspektiven. Die Begünstigen gehören verschiedenen Religionsgemeinschaften und Ethnien an, damit leistet das Projekt einen wesentlichen Beitrag zur interreligiösen Friedensförderung und Verständigung.
[color=black]In der Hauptstadt Burkina Fasos lebt eine große Anzahl von Menschen mit psychischen Störungen auf der Straße. Dort sind sie vielfachen Gefahren ausgesetzt: Sie sind Opfer von Verkehrsunfällen, erleiden Gewalt durch die Bevölkerung oder stellen selbst eine Gefahr für Andere dar, wenn sie aufgrund ihrer Krankheit Menschen angreifen. [color=black]Das CNDE in Ouagadougou bietet mit diesem Projekt eine umfassende Betreuung der psychisch erkrankten Menschen an, zuerst eine medizinische Behandlung bis zur Stabilisierung ihres Zustands. Wichtig ist dann die soziale Begleitung für den Weg zurück zu ihren Familien. Dafür erhalten die Patient/innen beruflich orientierte Ausbildungen, die ihnen zukünftig eine Lebensgrundlage ermöglichen. Flankierend werden Radiosendungen zur Aufklärung der Bevölkerung umgesetzt.
Die Stiftung Stay mit ihrem Partner Angaza – Stay Alliance Kenia möchte zur Steigerung von Einkommen vor allem unter Frauen und Jugendlichen im Westen Kenias beitragen. Dazu sollen in dem hier beschriebenen Projekt die Ernteerträge und das Empfinden von Selbstwirksamkeit von 400 Kleinbäuer:innen innerhalb von 10 Monaten signifikant gesteigert werden. Um diese Ziele zu erreichen, finden gezielte Schulungen in Schlüsselqualifikationen statt – diese sind Effizienz in der landwirtschaftlichen Produktion (Anbau, Bewässerung, Lagerung) (durch anderen Fördermittelgeber finanziert) sowie unternehmerisches Handeln. Monatlich stattfindende Treffen der Teilnehmenden runden das Programm ab.
Durchführungsorte: Migori und Homabay Bezirk
Ungewollte Schwangerschaften im frühen Erwachsenenalter führen häufig dazu, dass die Betroffenen von der Gesellschaft verstoßen werden, was oft zu psychischen Problemen, erhöhter Suizidalität und einem erhöhten Risiko eines Infantizids führt. Neben mangelnder sexueller Aufklärung, spielen auch sexuelle Übergriffe eine entscheidende Rolle. Das vorliegende Projekt zielt daher darauf ab, Stigmatisierung und Ausgrenzung der betroffenen Mädchen zu vermindern, ihre psychische Gesundheit zu verbessern, sowie einen besseren familiären und sozialen Zusammenhalt zu fördern. Weiterhin zielt das Projekt auf das Vermitteln adäquater Erziehungstechniken ab, und soll die schulische oder berufliche Wiedereingliederung der jungen Mütter ermöglichen, um langfristig psychosoziale Stressoren zu vermindern.
Seit Anfang der 1990 Jahre hat Ghana durch Abholzung mehr als 30% seines Waldes verloren – mit entsprechend gravierenden Folgen für Klima, Mensch und Umwelt. Das macht sich auch in der in der Wald- und Tropenzone gelegenen Stadt Bechem deutlich bemerkbar. Die rasante Entwaldung in der Region hat zu einer starken negativen Veränderung des Klimas beigetragen. Einkommensverlust, Armut, Hunger und Landflucht sind die Folge der Zerstörung des natürlichen Lebensraumes. Mannheim und Bechem möchten dieser Entwicklung mit Maßnahmen zur Wiederaufforstung und der Umweltbildung entgegenwirken und zur Förderung einer nachhaltigen Nutzung von Wäldern und Bäumen in Bechem und Region beitragen.
Es handelt sich um den Bau von zwei Werkstätten in der Umgebung der Gemeinde Cankuzo in Burundi. Die Werkstätten, eine für nachhaltiges Bauen und die andere für die Verarbeitung und Konservierung von Lebensmitteln, werden Teil des Rehabilitationszentrums Kamuna sein, einem Ort der Pflege für junge Konsumenten harter Drogen in Bujumbura, die derzeit von der Organisation A.LU.MA-Burundi im psychosozialen Zentrum Saint François d’Assise betreut werden. Ziel des Projekts ist es, den medizinischen Weg der Entgiftung mit der Vermittlung neuer Fertigkeiten begleiten zu können, indem körperliche Aktivitäten angeboten werden, die es den Patienten ermöglichen, ein konkretes Ziel zu haben und sich als Teil einer Gemeinschaft zu fühlen.Das Endziel ist ihre Wiedereingliederung in die Gesellschaft.
Die deutsche Migrantenselbstorganisation Uthukumana ist 2019 im Zuge des Zyklons und seiner folgenden verherrenden Zerstörung in Mozambique entstanden. Sie setzt sich für eine Bekämpfung des Klimawandels, für partnerschaftliche Informations- & Bildungsarbeit in Deutschland und Mozambique & der Bekämpfung von Naturkatastrophen in Mozambique ein mit seinem lokalen Partner AMARC.Auf Initiative von AMARC wollen wir Bildungs- & Aktionsangebot für Kinder und Jugendliche in einer sehr stark betroffenen ländlichen Region von Mozambique zur Bekämpfung des Klimawandels und Naturkatastrophen und für eine Umweltbildung sowie Community & Capacity Building im Zeitraum Januar bis Juli 2023 initiieren und durchführen. Damit wollen wir weiterer Umweltzerstörung vorbeugen und die lokale Resilienz ausbauen.
Viele Organisationen beschränken sich auf die Prävention der Frühheirat. Betroffene Mädchen jedoch bekommen kaum Hilfe, obwohl sie zu den vulnerabelsten zählen.Das Projekt zielt darauf ab einen positiven Denkprozess bei den Eltern und in der Gesellschaft anzuregen, mit dem Ziel, den Mädchen eine familiäre und gesellschaftliche Wiedereingliederung zu ermöglichen und die gesellschaftliche Einstellung zu ändern.Dabei wird der Schwerpunkt auf die Eltern betroffener Mädchen gesetzt. Durch Aufklärungen und direkten Hilfen sollen sie befähigt werden, ihre Töchter wieder in die Familie aufzunehmen. Ein Teil der reintegrierten Mädchen wird als Botschafterinnen ihrer Rechte fortgebildet.Religionsführer werden animiert, in einer Publikation die religiösen und gesetzlichen Rahmensetzungen aufzuzeigen.
Vermittlung von beruflichen Fähigkeiten und Fertigkeiten an 60 weibliche und männliche indigene Jugendliche in den Bereichen Technik (Holz- und Metallverarbeitung sowie Elektrotechnik), Tierzucht und -produktion sowie Schneider- bzw. textiles Kunsthandwerk. Dies eröffnet für sie Perspektiven in ihren Heimatgemeinden und ermöglicht den Start in eine qualifizierte eigene Erwerbstätigkeit im Bereich des Kleingewerbes, die auch anderen Personen bzw. ihrer Heimatgemeinde (ca. 4.000 indirekt Begünstigte) zugute kommt.
Die indigenen Völker und Kleinbauernfamilien im nordöstlichen Amazonasgebiet in Ecuador leben an der Frontlinie zwischen Regenwaldschutz, Klimakrise und industrieller Agrar-, Erdöl- und Holzwirtschaft. Durch die Stärkung einer ökologischen Waldbewirtschaftung, Permakultur und Umweltbildung kann die lokale Ernährungssouveränität gesichert werden und zudem neue Einkommens- und Entfaltungsmöglichkeiten geschaffen werden, die im Einklang mit dem Schutz des Regenwalds, des globalen Klimas und ihrer Kultur stehen. Projektmaßnahmen beinhalten den Aufbau von Kapazitäten zu Erhalt, Nutzung und Regeneration der Biodiversität, wie auch zur Verarbeitung und Vermarktung nativer Pflanzen und ökologischer Erzeugnisse, die eine nachhaltige Alternative zu Abholzung und Palmöl-Monokulturen darstellen.
Wie viele ländliche Regionen in Bolivien ist die Gemeinde Achocalla sehr dünn besiedelt und nur sehr schlecht mit Infrastruktur versorgt. Das Bildungsniveau der lokalen Bevölkerung ist niedrig und es gibt nur wenige Schulen, welche wiederum schlecht ausgestattet sind und die Lehrer*innen oft schlecht ausgebildet sind. Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Schulschließungen und der ausgebliebene Unterricht, haben dazu geführt, dass die Kinder beinahe zwei Jahre überhaupt keinen Unterricht hatten und eine enorme Wissenslücke entstanden ist.Im Rahmen dieses Projekts soll versucht werden mit einer Art Mobilen Klassenzimmers diese entstandene Lücke zu schließen und die Kinder und Jugendlichen wieder an geschrieben Texte heranzuführen und ihnen die Angst vor Büchern zu nehmen.
In den letzten 7 Jahren wurden rund um die Grundschule Schule in Goumsin, eine ländliche Region von Burkina-Faso, viele Massnahmen durchgeführt, die Synergien untereinander schaffen und exzellente Ergebnisse aufweisen. 2015 war der Erfolgsquote bei dem Grundschulabschluss bei 40%, 2021 bei 87%. Das Ownership der Bevölkerung und die Motivation für weitere Projekte ist sehr groß. Nun leidet das Ganze unter einer strukturellen Schwäche: die Lehrerschaft verfügt über keine menschenwürdige Wohnungsmöglichkeiten vor Ort und wohnt dementsprechend weit weg bzw. wechselt oft. Mit dem Projekt soll diese Herausforderung eingegangen werden und Grundbedingungen geschaffen werden, so dass eine bessere Bildung sowie ausserschulische Projekte im Bereich Umweltbewusstseinsbildung ermöglicht werden.
Das Centro de Educacion Básica Especial Don José de San Martín (CEBE DJSM) einschließlich Eltern erhält eine Schulwerkstatt. Die Partner CADEP “JMA” und der FPA unterstützen mit diesem Projekt die sonderpädagogische Vor- und Grundschule mit 211 Schüler*innen im Alter von 3 – 20 Jahren mit z.T. schweren und mehrfachen Behinderungen. Das Projekt soll deren Lebensqualität verbessern und vorhandenen Sachwerten zu voller Wirkung verhelfen, indem regelmäßige Wartung und Reparatur insbesondere der Hilfsmittel erfolgt. Durch die ausgestattete Werkstatt sollen auch Sonderanfertigungen, Anpassungen, angemessene therapeutische Geräte und didaktisches Material hergestellt werden. Dabei wird auf Inklusion, Arbeitsschutz, Ressourcenschonung und Geschlechtergerechtigkeit geachtet.
Die „Future for Ugandan Children“ Grundschule liegt in einer abgelegenen Gegend.Überblick über die Entwicklung:Bis 2017: Viele Dorfbewohner*innen gehen nicht zur Schule.2017: Eltern bauen einen Unterschlupf für den Unterricht (ca.50 Schüler*innen an der Schule)2018: Die Organisation “ZUK Community based Organisation” kauft das Grundstück2019-2021: Bau von neun Klassenzimmern und einem Verwaltungsraum (ca. 400 Schüler*innen an der Schule)2021: Wasserversorgung und Elektrizität sowie Unterkünfte für die Lehrer*innen und Küche2022: Bau eines Versammlungs- und EssensraumAntrag: Einer von zwei Schlafsälen, damit die Schule zu einem Internat erweitert werden kann. Dadurch können Schüler*innen, die einen weiteren Weg haben, vor Ort übernachten und es können mehr Kinder zur Schule gehen.
Ziel des Projekts ist die Weiterbildung von 60 Absolventen technischer Studiengänge aus Universitäten der Region Kurdistan Irak sowie Flüchtlingen aus Syrien, die im Flüchtling Kamp im KRG leben, im Bereich Mikrocontrollern und erneuerbaren Energie.Durch die geplante Weiterbildung sollen die Teilnehmer in die Lage versetzt werden um besser Arbeit zu finden.
In vielen afrikanischen Ländern ist eine Behinderung gleichbedeutend mit dem Ausschluss aus der Gesellschaft. Friends of Rwanda e.V. unterstützt eine Initiative von Frauen mit behinderten Kindern im Distrikt Rubavu.Die Errichtung eines geschützten Raumes, in dem sich Mütter mit behinderten Kindern treffen können und gleichzeitig grundlegende Versorgungen der Kinder wie Vorschule, Physiotherapie gegeben sind ist das Ziel. Durch ein Betreuungssystem sollen auch Möglichkeiten geschaffen werden, dass die Mütter sich selbst eine ökonomische Basis schaffen können, indem sie z. B. ihre eigenen Felder bewirtschaften, auf den Markt gehen oder einer bezahlten Arbeit nachgehen. Gleichzeitig soll die gesellschaftliche Teilhabe von Müttern mit behinderten Kindern gefördert werden.
In Bolivien gibt es noch viele Menschen, die ohne elektrischen Strom leben, in einem Land, in dem an vielen Stellen die jährliche Sonneneinstrahlung doppelt so groß ist wie bei uns. Das ist auch in der Gemeinde Independencia so, in der wir mit unserem Projektpartner CCA bei 300 extrem armen und abgelegen wohnenden Bauernfamilien eine Fotovoltaikkleinstanlage bauen wollen. Die Module stammen aus einem Geschenk aus Deutschland. Die übrigen Bauteile (Akku, Kabel, Handyanschluss, ..) werden in Bolivien gekauft. Bei Antragstellung haben junge indigene Männer, die auf Kosten von Inti Ayllus vom CCA zu Solarmonteuren ausgebildet wurden, für das CCA schon 153 dieser Anlagen gebaut. Sie sollen von den noch fehlenden Anlagen im Rahmen dieses Projekts in weniger als zwei Monaten 50 weitere bauen.
Ein (verbesserter) Zugang zur medizinischen Grundversorgung für Straßenkinder und andere gefährdete Gruppen in den Slums von Kisumu in Kenia. Das Projekt verbindet SDG 3 (Gesundheit und Wohlergehen) mit SDG 1 (Armut beenden), indem es von Existenzarmut betroffenen jungen Menschen den Zugang zur medizinischen Grundversorgung ermöglicht.Maßnahmen: 1. Die Ausstattung der medizinischen Ambulanz mit Geräten für diagnostische Tests und klinische Untersuchungen (z.B. Malaria-, HIV- und Typhustests). 2. Der Kauf von medizinischem Material (Medikamente und persönliche Schutzausrüstung). 3. Medizinische Beratung zur psychosozialen Unterstützung bei Themen wie HIV/AIDS, sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte sowie andere aktuelle Gesundheitsthemen.
Das Um-Welthaus Aalen richtet seine Bildungsarbeit im Bereich BNE/Globales Lernen auf die SDGs aus. Im Schuljahr 2017/18 soll als Schwerpunkt-Thema das SDG 11 “Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig machen” im Mittelpunkt stehen. Die Zielgruppe Jugendliche soll vom schulischen auf außerschulische Kontexte erweitert werden. Zentrale Maßnahme ist die Durchführung einer von Jugendlichen partizipativ mitgestalteten Wanderausstellung zu nachhaltiger Mobilität in drei Städten im Ostalbkreis.
Ziel der Maßnahme ist die Errichtung einer Solaranlage zur Sicherstellung einer unterbrechungsfreien Stromversorgung im Flüchtlingscamp Mam Rashan im Nord-Irak sowie die Qualifizierung der Camp-Bewohner und Einheimischen bei der Installation und Wartung der Stromversorgungsanlage.
Ziel des Projekts war die Schaffung nachhaltiger wirtschaftlicher Entwicklung in der Region Dohuk mit speziellem Fokus auf die Bedürfnisse der weiblichen Jesidinnen sowie Frauen und Mädchen der aufnehmenden Bevölkerung im Governorat Dohuk. Dies geschah durch die Bereitstellung wirtschaftlicher Möglichkeiten und Aktivitäten durch die Internationale Organisation für Migration (IOM). In Zusammenarbeit mit der Regierung und Kommunalbehörden wurde die “Khanke Carpet Factory” (inkl. einer Kinderbetreuungseinrichtung, Konferenzraum und Café) in Khanke errichtet, welche über 31 Arbeitsplätze für Frauen generiert. Zudem wurden Berufsausbildungen in der Wollverarbeitung geschaffen, damit die Teppiche der Fabrik aus lokalen Materialien hergestellt werden können.
Des Weiteren bietet das Schulungscenter der Teppichfabrik fortlaufende Unterstützung der Gemeinschaft durch psychosoziale Betreuung.
Zum Teil 2 der Projekts: Existenzgründung für Frauen durch eine Teppichmanufaktur Khanke, Fortsetzung
Ziel der Maßnahme war die Förderung des Zugangs zur formellen Schulbildung im Governorat Dohuk für 1.750 Kinder und Jugendliche durch a. Finanzierung von Schulmaterialien (Ranzen/Rucksack, Stifte, Hefte, etc.) und Schultransportkosten sowie b. den Einsatz von vier Sozialarbeitern und zwei Freiwilligen der Caritas Irak zur Zusammenarbeit mit den entsprechenden Schulen und Begleitung der Kinder und Jugendlichen bei ihrem Schulalltag.
Ziel der Maßnahmen in der entlegenen Region ist die Errichtung eines Viehzuchtprojekts (Mastkälber). Dies beinhaltet den Bau und die Installation aller erforderlichen Einrichtungen sowie den Kauf der Kälber, deren Aufzucht, Mast und Verkauf innerhalb von maximal 6 Monaten. Das Projekt zeichnet sich auch durch eine Mikrokredit-Komponente aus.
Ziel der Maßnahme ist die Versorgung der Schule bzw. der Schülerinnen und Schüler im Lager Zakho mit benötigter Infrastruktur sowie einer gleichmäßigen Grundausstattung an Schulmaterialien.
In Krisensituationen fehlt es Kindern sehr häufig an Schutzräumen, in denen sie sich von ihren schwerwiegenden traumatischen Erfahrungen erholen und Schutz suchen können. Auf diese Idee basiert dieses Pilotprojekt: Aus Erfahrung in Krisengebieten entwickelte KuKuk Kultur e.V. einen Spielplatz im Frachtcontainer: mobile, adaptierbare, und vor allem vor Ort schnell aufzubauende vollwertige Spielräume.
Der in Deutschland in einem Sozialprojekt errichtete und verpackte Spielcontainer wurde unter professioneller Baubegleitung durch KuKuk Kultur gemeinsam mit durch den Krieg betroffene Jugendlichen in Dohuk an einem Zentrum für Kinder neben dem Flüchtlingscamp Khanke installiert.
Ziel der Maßnahme ist physische und psychische Stabilisierung von 125 durch Krieg traumatisierte Mädchen und junge Frauen im Rahmen des „Jinda“-Zentrums für überlebende Frauen und Kinder in Dohuk.
In diesem Zentrum für Frauen können sie sich ganztätig aufhalten, erhalten soziale Beratung sowie emotionalen Beistand von erfahrenen Mitarbeiterinnen. Zudem bietet das Zentrum einen geschützten Raum zum Austausch mit anderen betroffenen Frauen und die Möglichkeit, individuellen Freizeitaktivitäten nachzugehen.