Das Projekt „Hoffnung durch Gemeinschaft: Geflügelzucht für Kinder mit geistiger Behinderung und ihre Familien – Phase 2“ stärkt die soziale und wirtschaftliche Teilhabe betroffener Familien. Ziel ist es, durch gemeinschaftliche Geflügelzucht Einkommensmöglichkeiten zu schaffen, das Selbstwertgefühl der Kinder zu fördern und die familiäre Fürsorge zu verbessern.In der zweiten Phase werden die Schulungen zur Hühnerhaltung, zur Futtermittelverarbeitung vor Ort – unter Nutzung eigener Maschinen – sowie zur Vermarktung vertieft. Gleichzeitig werden neue Familien einbezogen und lokale Selbsthilfegruppen aufgebaut. Ziel ist es, die soziale Inklusion zu stärken. Dadurch entstehen nachhaltige Strukturen, die zur wirtschaftlichen Stabilität beitragen.
Quelle der Mittel: Landesmittel
Im Zentrum des Projekts steht die künstlerisch-wissenschaftliche Auseinandersetzung mit panafrikanischen Befreiungsideen. Ausgehend vom Beispiel Burundi – Königreich, Kolonie, postkolonialer Staat – fragt das Projekt nach dem Fortwirken antikolonialer Visionen: Was blieb vom emanzipatorischen Aufbruch? Welche Ideen gingen verloren – und warum? In zwei Recherchephasen in Burundi und Deutschland werden koloniale Kontinuitäten, vergessene Narrative und dekoloniale Zukünfte erkundet. Durch Performance, Kunst und Community-Formate entsteht ein Raum für neue globale Perspektiven auf Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Transformation – im Sinne der Agenda 2030 (SDG 4, 10, 16, 17).
Dieses Projekt ist vom Geist des Ubuntu inspiriert, der Interdependenz und Solidarität wertschätzt, um Frieden durch Respekt vor der Natur und sozioökonomische Inklusion zu fördern. Es legt den Schwerpunkt auf die Sensibilisierung der Gemeinschaften für die traditionellen Werte der ökologischen Fürsorge (Care Ecology), um die harmonischen Beziehungen zwischen Mensch und Umwelt wiederherzustellen. Die Initiative fördert die Gründung von Frauenkooperativen, die eine wesentliche Triebkraft im Kampf gegen die Armut sind, indem sie deren Autonomie durch nachhaltige einkommensschaffende Aktivitäten stärkt. Durch die Armutsbekämpfung und Care Ecology trägt das Projekt dazu bei, soziale Spannungen abzubauen, die Soziale Kohäsion zu stärken und eine Kultur des nachhaltigen Friedens zu fördern.
Die Einrichtung eines therapeutischen Gartens wird die Genesung von Menschen mit psychischen Erkrankungen und Suchterkrankungen fördern, die im Landwirtschaftlichen Rehabilitationszentrum von Kamuna behandelt werden. Das Projekt kombiniert Naturbereiche mit Therapieräumen, Gemüsegärten und Entspannungsbereichen. Das Hauptziel ist es, das Wohlbefinden der Patienten durch die Schaffung eines therapeutischen Gartens zu verbessern, der aus drei Hauptbereichen besteht und in Zusammenarbeit mit Fachleuten und der umliegenden Gemeinde angelegt wird. Das Projekt basiert auf bereits gesammelten Erfahrungen, sodass wir über qualifizierte Arbeitskräfte und Fachwissen verfügen und zusätzlich von der externen Beratung der Fundación Cosmos (Chile).
Das Projekt zielt darauf ab, durch sportliche Aktivitäten den Frieden und die Integration von Flüchtlingen und Menschen mit Behinderungen in Burundi zu fördern. Es nutzt Sport als Werkzeug, um soziale Barrieren zu überwinden , gegenseitiges Verständnis aufzubauen und eine inklusivere Gesellschaft zu schaffen. In enger Zusammenarbeit mit lokalen Partnern wie Special Olympics Burundi und NOK Burundi wird das Projekt regelmäßige inklusive Sportveranstaltungen und Trainings durchführen. Es sollen nicht nur körperliche Fähigkeiten gestärkt, sondern auch soziale Kompetenzen wie Teamarbeit und Kommunikation gefördert werden. Langfristig wird angestrebt, eine nachhaltige Veränderung hin zu mehr Toleranz und Integration zu bewirken und damit einen Beitrag zu den SDGs zu leisten.
Das Projekt „ICAMBU“ feiert den Internationalen Tag der Muttersprache mit einer künstlerischen und bildungsorientierten Kampagne in Burundi. Über einen Zeitraum von drei Monaten präsentiert eine Gruppe junger Künstler innen und Pädagog innen Theateraufführungen und Lesungen auf Kirundi in Schulen und Universitäten in Bujumbura sowie in weiteren Provinzen. Jede Vorstellung wird von einer Diskussion und einem vierminütigen Sprachwettbewerb auf Kirundi begleitet. Das Projekt zielt darauf ab, afrikanische Sprachen aufzuwerten, kulturellen Stolz zu stärken und junge Menschen für sprachliche Vielfalt als Faktor des gesellschaftlichen Zusammenhalts zu sensibilisieren.
Dieses Projekt verbessert die Gesundheit und Leistungsfähigkeit junger burundischer Fußballerinnen durch angepasste, ausgewogene Ernährung mit lokalen Produkten. Die Spielerinnen erhalten fundiertes Wissen über Sporternährung, lernen in Kochworkshops die Zubereitung nahrhafter Mahlzeiten und bauen gemeinsam Gemüsegärten auf, die frisches Gemüse kostengünstig liefern. Das Projekt fördert burundische Lebensmittel, stärkt die Eigenversorgung und macht gesunde Ernährung bezahlbar. Am Projektende beherrschen die Spielerinnen die Grundlagen der Sporternährung, ihre Essgewohnheiten haben sich verbessert, Müdigkeit durch Mangelernährung ist reduziert und Hygieneregeln werden praktiziert. So entsteht eine gesunde Generation junger Fußballerinnen mit besseren Zukunftsperspektiven.
Das Projekt TAVMASAKA Film Lab fördert junge Filmtalente in Burundi durch Weiterbildung, gezielte Betreuung und praxisorientierte Projektentwicklung. In einem mehrstufigen Programm entwickeln Teilnehmende eigene Filmideen und werden professionell begleitet und unterstützt. Sie vertiefen ihr Wissen im Schreiben eines Drehbuchs, in der Regie bis hin zur Postproduktion. Ziel ist es, authentische burundische Stimmen sichtbar zu machen und einen Film unter den eingereichten Ideen zu realisieren, der international bestehen kann. Das Projekt stärkt kulturelle Teilhabe, schafft berufliche Perspektiven und fördert den interkulturellen Dialog durch filmische Ausdruckskraft aus Burundi.
Das Projekt stärkt die wirtschaftliche Selbstständigkeit von Jugendlichen, Frauen und Rückkehrern in der Provinz Muyinga, Burundi. Durch Schulungen in moderner Landwirtschaft und Unternehmensführung, die Bereitstellung von Starter-Kits (Saatgut, Werkzeuge, Kleintiere) sowie die Bildung von Spar- und Kreditgruppen werden nachhaltige Einkommensquellen geschaffen. Begleitet durch lokale Mentoren lernen die Teilnehmenden, ihre Aktivitäten langfristig eigenständig zu führen. So trägt das Projekt zur Armutsreduzierung, Ernährungssicherheit und sozialen Stabilität in der Region bei.
To improve the psychosocial wellbeing of the Congolese refugee children and their caregivers in Musenyi Camp in Rutana province through drama therapy and tool of the Theater of the Opressed (Augusto Boal) plus individual support and care for the young refugees.