Das gemeinsame Projekt von Dalo e.V. (Karlsruhe) und Christian Aid Program Nohadra – Iraq (CAPNI, Dohuk) sieht den Aufbau einer offenen Werkstatt für Solartechnik in Dohuk vor. Die Werkstatt dient als Praxiszentrum für die Vorbereitung, den Zusammenbau und die Installation kleiner PV-Anlagen. Nach der Einrichtung wird ein „Train-the-Trainer“-Kurs für mindestens 15 Teilnehmende durchgeführt, die ihr Wissen anschließend in eigenen Schulungen weitergeben. CAPNI stellt hierfür geeignete Räumlichkeiten bereit, die durch eine nachhaltige Betriebsstruktur langfristig nutzbar bleiben. Für private Nutzerinnen und Nutzer oder externe Projekte wird eine geringe Nutzungsgebühr erhoben. Das Projekt stärkt den Wissenstransfer, fördert erneuerbare Energien und baut lokale Fachkompetenz für eine zukunftsfähige Energieversorgung auf.
Land: Nordirak
Das Projekt „Brücke der Hoffnung“ verbessert Bildung, Versorgung und Zukunftsperspektiven für Kinder und Jugendliche in Khanke, Nordirak. In drei Modulen wird der Englischunterricht ausgebaut, digitale Lernmethoden eingeführt und nachhaltige Mobilität gefördert. Um trotz Trockenheit und Hitze die Begrünung der Region voranzutreiben, sichert Our Bridge e.V. die Wasserversorgung für die Bäume mit Modul zwei. Ein drittes Modul qualifiziert benachteiligte Jugendliche in nachhaltiger Landwirtschaft und realisiert die erste Etappe einer „Grünen Mauer der Hoffnung“ mit 3.500 Bäumen – als Zeichen für Klimaschutz, interreligiösen Dialog und gemeinsame Zukunftsgestaltung.
Ziel der Maßnahme (wie im Antrag angegeben) ist die Schulung von 35 Frauen in Computerkursen, Englisch sowie Alphabetisierungskursen im neu errichteten Frauenzentrum in Dohuk sowie die allgemeine Unterstützung des Frauenzentrums.
Angesichts der unerfüllten Bedürfnisse und Verwundbarkeiten von jesidischen IDP-Frauen und anderen gefährdeten Frauen und Mädchen im Gouvernement Dohuk schlägt die IOM die Umsetzung von Maßnahmen vor, die die Integration von gefährdeten Frauen und Kindern in ausgewählten Gemeinschaften in Dohuk durch die Bereitstellung wirtschaftlicher Chancen und Aktivitäten zur Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung der Gemeinschaft über einen Zeitraum von 12 Monaten erleichtern. Dies wird durch Folgendes erreicht:
- Verbesserung der wirtschaftlichen Chancen für 30 Frauen (IDPs und HC) durch Unternehmensberatung, Fähigkeiten-Training, Unterstützung bei der Arbeitsmarktintegration oder Unterstützungspakete für Unternehmen gemäß den Marktbedürfnissen.
- Förderung der lokalen wirtschaftlichen Entwicklung durch Verbesserung/Entwicklung bestehender Wertschöpfungsketten und den Bau/Wiederaufbau von Geschäftsräumen im Rahmen eines Gemeinschaftshilfeprojekts (Wolle).
- Kontinuierliche Gemeinschaftsunterstützung durch Informations-, Beratungs- und Vermittlungssystem (ICRS).
Ziel der Maßnahme ist die Schaffung eines sicheren und unterstützenden Umfelds für Kinder mit Behinderungen in Sinune, Nordirak. Durch das „Haus des Lächelns“ sollen diesen Kindern Bildung, soziale Interaktion und therapeutische Unterstützung ermöglicht werden. Die Maßnahme trägt dazu bei, ihre kognitiven, motorischen und sozialen Fähigkeiten zu fördern, um ihnen langfristig eine bessere Integration in die Gesellschaft und das Bildungssystem zu ermöglichen. Gleichzeitig werden auch die Familien der Kinder durch Beratung und Aufklärung entlastet. Durch diese gezielten Maßnahmen wird nicht nur die individuelle Entwicklung der Kinder gestärkt, sondern auch ein Beitrag zur Inklusion und sozialen Stabilität in der Region geleistet.
Ziel der Maßnahme ist es, benachteiligten Jugendlichen, insbesondere Waisen und Genozid-Überlebenden, eine nachhaltige Perspektive durch Bildung und praktische Ausbildung im Bereich Klimaschutz und Landwirtschaft zu bieten. Die Maßnahmen umfassen den Bau von zehn weiteren Gärten und eines Klassenzimmers, die die bisherigen Kapazitäten erweitern und es den Jugendlichen ermöglichen, theoretisches Wissen und praktische Fähigkeiten zu erlernen. Neben der Zucht von Setzlingen und dem Anbau von Gemüse für die Waisenschule steht die Aufforstung in der Region Khanke und Shingal im Fokus, um dem Klimawandel entgegenzuwirken und die Lebensqualität der lokalen Gemeinschaft langfristig zu verbessern. Die wirtschaftlichen Perspektiven der Binnengeflüchteten soll durch diese erweiterten Ausbildungsmöglichkeiten erweitert werden.
Ziel der Maßnahme ist die Stärkung von Frauen, Mädchen und Kindern in der Gemeinde Wardiya von Juli 2024 bis März 2025 durch von Frauen geleitete Freiwilligeninitiativen, Alphabetisierungs- und Wellness-Kurse und organisierte Sporttrainings in Zusammenarbeit mit der NRO Sunrise. Das Projekt folgt auf die Eröffnung des Frauensportkomplexes im Jahr 2023, der täglich von rund 150 Besucher*innen genutzt wird. NI wird Aktivitäten im Rahmen von drei Kernzielen durchführen: Förderung von Führungsqualitäten in der Gemeinde, Erweiterung des Wissens über Wellness und berufliches Wachstum sowie Verbesserung der Sicherheit und Zugänglichkeit des Sportkomplexes.
Ziel der Maßnahme ist die Verbesserung der Einkommensmöglichkeiten, der Beschäftigungsfähigkeit, der Widerstandsfähigkeit und des allgemeinen Wohlbefindens. Auf der Grundlage von Motivation und sozioökonomischen Faktoren werden 25 Frauen für das Ausbildungsprogramm für Kunsthandwerkerinnen und weitere 25 für das Ausbildungsprogramm für Bäckerinnen ausgewählt. Jedes Trainingsprogramm wird sechs Monate dauern, wobei die Teilnehmerinnen zwei Trainingseinheiten pro Woche erhalten. Erfolgreiche Teilnehmerinnen können eine Vollzeitstelle bei FYF erhalten, während andere bei der Arbeitsvermittlung unterstützt werden. Darüber hinaus werden 100 Frauen und Mädchen an einem sechsmonatigen Englischkurs teilnehmen, darunter die Teilnehmerinnen der Ausbildungsprogramme und weitere Teilnehmerinnen. Schließlich werden dieselben 100 Teilnehmerinnen auch an einem sechsmonatigen Kurs zur Vermittlung von Finanzwissen teilnehmen, wobei die Termine flexibel gestaltet werden können, um allen Begünstigten entgegenzukommen.