In Agavedzi, Salakope und Amutinu haben Flutwellen (tidal waves) Familien vertrieben, Häuser zerstört und Lebensgrundlagen sowie spirituelle Orte beschädigt. Gemeinsam mit Friends of Adaklu und Tectonic Movement unterstützt das Projekt 30 Haushalte mit Reparaturmaterialien, Methoden zur Fischkonservierung und Schulungen in Buchführung. Kinder und Betreuungspersonen erhalten
Lernangebote und sichere Räume.
Kulturelle Formate wie Grief Circles, Sonic Rituals und Storytelling greifen den Verlust spiritueller Rituale auf und stärken den sozialen Zusammenhalt. Die Verbindung zwischen Ghana und Baden-Württemberg verknüpft praktische Hilfe mit künstlerischer Auseinandersetzung und macht die Folgen klimabedingter Vertreibung sichtbar.
Land: Ghana
Das Projekt zielt darauf ab, positive Erziehungsmethoden und gewaltfreie Bildung in einer Projektregion zu fördern, die weitgehend durch überkommene und mitunter sehr gewaltsame Disziplinarmaßnahmen gekennzeichnet ist. Die Kinder erfahren Angst, Traumatisierung und Unsicherheit in Schulen und Familien. Durch einen kinderrechtsbasierten Ansatz sollen Kinder, Lehrkräfte, Eltern und andere Gruppen
der lokalen Gemeinschaft für die Rechte der Kinder sensibilisiert und für gewaltfreie und fördernde Erziehungs- und Bildungskonzepte gewonnen werden. Dies erfolgt über Schulungen und Sensibilisierung unter Verwendung von bewährten Materialien. Die Zielgruppen werden befähigt, die neue Ansätze selbst umzusetzen und weiter zu verbreiten.
Die Schule wird von über 1200 Kindern und Jugendlichen besucht. Dabei wird vom Kindergarten bis hin zum Internat die Bildung der Kinder unterstützt und gefordert. Darüber hinaus wohnen 780 Studentinnen dauerhaft auf dem Gelände. Die Lehrerinnen sind in den benachbarten Dörfern untergebracht. Um den Kindern und Jugendlichen im Hinblick auf ihre soziale Situationen einen Ansprechpartner zur Verfügung zu stellen, ist es essentiell mindestens einen Lehrer und eine Lehrerin auf dem Gelände, auch außerhalb der Schulzeit, bereit zu stellen. Bereits dieses Jahr wurden die Lehrerinnen durch den gesetzlich festgelegten Schutzauftrag belehrt, sensibilisiert und geschult. Aus dieser Sichtweise sind örtliche Ansprechpartnerinnen wichtig und sollten in das Bildungsnetz der Schule verortet werden.
Unser Ziel ist es, mit Menschen in wirtschaftlich, sozial oder politisch benachteiligten Regionen durch die Realisierung von Ingenieurprojekten neue Perspektiven zu schaffen, indem wir ihren individuellen Herausforderungen mit nachhaltigen Lösungen begegnen. Es entstehen Beziehungen, die durch interkulturellen Austausch und Zusammenarbeit auf Augenhöhe geprägt sind.
Ghanaische Frauen füllen vielfältige Rollen als Dreh- und Angelpunkt ihrer Familien aus. Viele tragen neben der Familienarbeit zum Unterhalt bei. Trotzdem sind Frauen in Ghana häufiger als Männer von Armut betroffen: Sie erhalten bei gleicher Arbeit den geringeren Lohn, sind Gewalt und Diskriminierung ausgesetzt. Seit der Covid 19-Pandemie hat die Gewalt gegen Frauen nochmals deutlich zugenommen. In den ländlichen Regionen Ghanas fehlt bezahlbare proteinreiche Nahrung. Durch die Aufzucht von Schafen und Ziegen schaffen sich die Frauen eine unabhängige Existenzgrundlage. Dies hilft zu einer nachhaltigen Ernährung und sozialer Anerkennung und es verringert die Abhängigkeiten, in denen sie immer wieder schutzlos geschlechtsspezifischer Gewalt ausgesetzt sind.
Öffentlichkeitsarbeit durch Dokumentarfilme zu Nord-Süd-Konflikt und Natur- und Artenschutz.
Mit dem Verkauf der Produkte durch den fairen Handel ermöglichen wir den Menschen aus wirtschaftlich benachteiligten Ländern, ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen zu verbessern. Der Faire Handel stellt die Menschen in den Mittelpunkt, fördert soziale Gerechtigkeit und steht für verlässliche Handelsbeziehungen. Prinzipien des Fairen Handels: Gerechter Preis Kontinuität Menschenwürdige Arbeitsbedingungen Soziale Absicherung Beratung
Förderung der Entwicklungszusammenarbeit
Transfer von Business Knowhow.Business- und Management-Knowhow in Schwellenländern gezielt zur Verfügung stellen.Initiieren, Beraten und Begleiten von Projekten in Schwellen- und Entwicklungsländern.Förderung einer eigenständigen Entwicklung (Social Businesses, Social Entrepreneurship, Capacity Building.
Gemeindepartnerschaft