Eine Agro-Photovoltaik-Anlage (35,3 KW) ermöglicht bei minimalem Landverbrauch den Anbau von Gemüse und Heilpflanzen unter den Solarmodulen. Bereits 32 Kleinbauern, das genossenschaftliche Verarbeitungszentrum sowie der Ökodorf Campus nutzen die prämierte Anlage von MATI.
Das Verkehrsmittel auf dem Lande sind Batterie betriebene Rickshas, Transporter und Trolleys (Huzurikanda: 50 E-Rikschas). Die Blei-Säure- Batterien haben eine kurze Lebensdauer (8 Monate) und sind eine Belastung für Umwelt und Gesundheit.
Mit Installation von mit Solarenergie betriebener Ladestationen und Tausch der Blei-Säure-Batterien gegen effiziente leichte langlebige Lithium-Batterien wird der Lebensunterhalt der im Transport tätigen Menschen signifikant nachhaltig verbessert und Umwelt und Gesundheit gefördert.
Land: Bangladesch
Die Adibashi-Gemeinden in der Zielregion gehören zu den ärmsten in der Gegend und sind gesellschaftlich verschiedentlich marginalisiert (Adibashis = Angehörige anderer Ethnien).
Ziel ist, dass die Familien der extremen Armut entkommen und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilhaben.
Erreicht wird das Ziel durch ein Paket aus Trainings und Treffen zur Selbstorganisation, wirtschaftlichen Starthilfen sowie hygienischer Infrastruktur.
MATI NGO will mehrere Gärten für medizinische Heilpflanzen (Bäume, Kräuter, Streuche) errichten (“Apothekergärten”):
. ein kleiner Mustergarten auf eigenem Boden (MATI) in dem Dorf Huzurikanda
. 5 bis 6 Gärten in fünf umliegenden Gemeinden durch die Bauern-Kooperative Die Heilpflanzen werden in Bangladesch aus verschiedenen Orten gesammelt.
Von den 55 Heilpflanzen in Bangladesch werden ca.30 ausgewählt und angepflanzt.
Diese einheimischen Heilpflanzen werden in Bangladesch in der traditionellen naturheilkundlichen Medizin u. Homöopathie angewendet.
Die Pflege der Gärten und Aufbereitung der Pflanzen erfolgt durch Mitglieder der bäuerlichen Genossenschaft in Zusammenarbeit mit dem MATI Medical Centre/Apotheker (Qualitätsicherung). Der Verkauf erfolgt über die von der Koop betriebene Apotheke.
Mit dem Verkauf der Produkte durch den fairen Handel ermöglichen wir den Menschen aus wirtschaftlich benachteiligten Ländern, ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen zu verbessern. Der Faire Handel stellt die Menschen in den Mittelpunkt, fördert soziale Gerechtigkeit und steht für verlässliche Handelsbeziehungen. Prinzipien des Fairen Handels: Gerechter Preis Kontinuität Menschenwürdige Arbeitsbedingungen Soziale Absicherung Beratung
Vergabe von Kleinkrediten, vorwiegend in Südostasien.
Die Gesellschaft bezweckt die technische Entwicklungszusammenarbeit zwischen Industrieländern einerseits sowie Entwicklungsländern und auch Osteuropa andererseits zu fördern und zu unterstützen. Im Rahmen ihres Gesellschaftszwecks übernimmt sie Aufträge zur Abklärung, Beratung und Durchführung von Projekten, namentlich in den Bereichen Berufsbildung, Handwerks-, Industrie- und Kleingewerbeförderung sowie Ökologie.
Transfer von Business Knowhow.Business- und Management-Knowhow in Schwellenländern gezielt zur Verfügung stellen.Initiieren, Beraten und Begleiten von Projekten in Schwellen- und Entwicklungsländern.Förderung einer eigenständigen Entwicklung (Social Businesses, Social Entrepreneurship, Capacity Building.
Selbsthilfe im ländlichen Bangladesh durch eine Entwicklungsorganisation vor Ort Begegnung und kulturellen Austausch Schonung natürlicher Ressourcen ganzheitliche Entwicklung in den Bereichen- Bildung, Ausbildung und Erziehung- Gesundheit und Familienplanung- Gleichberechtigung- kulturelle Identität- Landwirtschaft- Kleingewerbe- und Unternehmertum- Basisdemokratie und Selbstverantwortlichkeit
Wissenschaftliche Betreuung und Bearbeitung von Projekten national und international