BRUNNENSANIERUNG IM LANDKREIS TENGANI, SPEZIELL IN DEN GEMEINDEN NGONA, NTHUMBA, LUKWA UND CHOKOLO

Die meist aus Zeiten des mosambikanischen Bürgerkriegs stammenden Brunnen sind großteilsverrostet und verschlissen. Nach genauer Untersuchung der Sanierfähigkeit sollen 15 Brunnenn aus ausgewählten Ortschaften des Landkreises mit neuen Ersatzteilen saniert werden und die Bevölkerung nachhaltig in die Verantwortlichkeit für ihre Brunnen einbezogen werden.

TRINKWASSERVERSORGUNG UND VERBESSERUNG DER HYGIENESITUATION IN PISSIRIBOULI/ORTSTEIL VON DOURTENGA, PARTNERGEMEINDE VON BRÜHL/BADEN

Bei einer Grundschule (finanziert aus Spenden der Gemeinde Brühl), mit 3 Klassenräumen, im Norden der Gemeinde Dourtenga (die Gemeinde besteht aus 14 kleinen Dörfern in einer max. Entfernung bis zu 20 km, ca. 10 000 Einwohner), gibt es bisher keinen Brunnen, keine Latrinen, kein Lagerraum für die Getreidesäcke für die Schulspeisung und kein Büroraum für die Lehrer.

ANSCHAFFUNG VON LANDWIRTSCHAFTLICHEN MASCHINEN UND ANBAUGERÄTEN FÜR DEN ST. SCHOLASTICA’S CONVENT NAMUNTUNTU, NAMIBIA

Im Februar 2016 wurde durch eine Brunnenbohrung mit zwischenzeitlich zwei Wasserentnahmestellen die Wasserversorgung mit sauberem Wasser der Missionsstation und der umliegenden Bevölkerung sichergestellt. Gleichzeitig wurde die Bewässerung der bisherigen landwirtschaftlich genutzten Flächen sicher gestellt für den Fall, dass Niederschläge ausbleiben. Dieser Brunnen funktioniert nun einwandfrei. Sehr schnell haben die Missionsbenediktinerinnen von Namuntuntu (Namibia) erkannt, dass mit Hilfe des Brunnens auch eine Erweiterung der landwirtschaftlichen Flächen möglich ist. Somit könnte die Ernährungssituation der örtlichen Bevölkerung deutlich verbessert werden. Zudem kann mit der Erweiterung der landwirtschaftlichen Fläche auch “Hilfe zur Selbsthilfe” für die örtliche Bevölkerung gewährt werden. Der Vertrieb der zusätzlich produzierten Erzeugnisse ist über den Markt in der nächsten Stadt sichergestellt. Zuerst ist die Urbarmachung einer landwirtschaftlichen Fläche von 20 ha vorgesehen. Nachdem insgesamt noch über 11 km2 Flächen zur Verfügung stehen, ist hier zumindest in absehbarer Zeit keine Begrenzung erkennbar. Primär sollen Mahango (Hirse), Nangomine (Bohnen) und Erdnüsse angebaut werden, aber auch Gemüse, wie z.Bsp. Tomaten. Neben der Anschaffung eines Traktors und dessen Anbaugeräten ist keine weitere Investition erforderlich. Die KAB Bad Saulgau arbeitet ehrenamtlich. Ebenso werden die Arbeiten der Partnerorganisation vor Ort im Rahmen der Tätigkeit der vor Ort bezahlt. Außer den Anschaffungskosten des Traktors und der Anbaugeräten ist keine weiter Investition erforderlich.

SCHUTZ VON KINDERN VOR AUSBEUTUNG, KINDERHANDEL UND ZWANGSREKRUTIERUNG

ln den letzten Jahren verzeichneten die Städte der Projektregion eine rasante Zunahme von auf der Straße lebenden und arbeitenden Kindern. Viele von ihnen erleben dort Gewalt oder wirtschaftliehe Ausbeutung. Ein Teil gerät in die Fänge von Kinderhändlern oder der Terrormiliz Boko Haram, die sie zwangsrekrutiert. Wirksame Strukturen zum Schutz der Kinder fehlen meist oder sind unzureichend. Um diese Kinderrechtsverletzungen (Zwangsrekrutierung, Ausbeutung, Kinderhandel, kein Zugang zu Bildung oder rundversorgung) zu bekämpfen, sollen ca. 500 Kinder auf der Straße mit Unterstützung der Eltern und zivilgesellschaftlicher Gruppen wirksam geschützt, rehabilitiert und wiedereingegliedert werden. Lokale zivilgesellschaftliche Akteure des Kinderschutzes werden zu diesem Zweck gestärkt.

SANIERUNG UND ERWEITERUNG DER PRIMARY SCHOOL IN JUNGU/TANSANIA

Die Grundschule im Dorf Jungu in Tanzania wird zur Zeit von ca. 200 Schülern besucht. Die Grundschule wurde ohne Boden in die Erde gebaut. Es gibt keine Fenster und Türen. Die einzelnen Klassenzimmer sind zu klein für die Anzahl der Schüler. Ziel ist das bestehende Gebäude mit einem Boden zu versehen und Fenster und Türen einzubauen. Weiter soll ein weiteres Klassenzimmer angebaut werden. Die Toilettenanlage ist ein Loch im Boden, das an 3 Seiten durch eine einfache, durchlöcherte Abtrennung vor Blicken geschützt ist. Ziel ist die Toilettenanlage durch einen festen Bau mit Dach und abschließbarer Tür zu ersetzen.

GARAB – OBSTBAUMPFLANZUNGEN IN DORFGEMEINSCHAFTEN

Das Projekt Garab beinhaltet die Pflanzungen von je 430 regionaltypischen Obstbäumen sowie je 100 Moringa-Bäume in 3 Dörfern (Region Kaffrine und Tambacounda).im Senegal. Da öffentliche Baumpflanzung z.B. aufgrund der stark begrenzten Verfügbarkeit von Brennholz oft scheitern, sollen die Pflanzungen in die Verantwortung der einzelnen Familien im Hausgarten gelegt sowie in waldartigen Strukturen auf öffentlichem Gelände (z.B. Schulgarten, angrenzend zur Moschee … ) in der Verantwortlichkeit der Bewohnerinnen durchgeführt werden. Außerdem sind begleitende Umweltbildungsmaßnahmen und ein langfristiges Monitaring geplant. Die Obstbäume sollen nicht nur Schatten für Mensch und Tier spenden, sondern auch die Austrocknung des Bodens verhindern und so zu einer Reaktivierung des Wasserhaushaltes beitragen. Die Früchte können die Ernährung und Vitaminversorgung sowie die wirtschaftliche Situation der Bevölkerung verbessern. Senegal ist ein armes Land (etwa die Hälfte der Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze ), das schon heute sehr unter den Folgen des Klimawandels wie Desertifikation und Küstenerosionen leidet. Mit dem Projekt möchten die NaturFreunde Senegal ASAN (Association Senegalaise des Amis de Ia Nature) auch diesen Folgen entgegenwirken und einen direkten Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die begleitenden Umweltbildungsmaßnahmen sollen das Bewusstsein der Bevölkerung für Themen wie Klimawandel und Klimaschutz sowie für die Bewahrung der Biodiversität schaffen und die Eigenverantwortlichkeit stärken. Damit zielt das Projekt darauf die Lebensbedingungen der Dorfbewohnerinnen zu verbessern, ein Überleben in den Dörfern auch in Zukunft zu ermöglichen und die Lan.dflucht zu verringern.

SCHÜLERFIRMA “SOUP TO GO”

Die Schüler des Ausbildungszentrum “Udzungwa Professional Training College” gründen eine eigene Schülerfirma “Soup to Go”, um mit dem Erlös Jugendlichen aus armen Familien die Ausbildung auf ihrer Schule zu ermöglichen. Sie kochen früh morgens einen großen Topf Suppe, der Mittags am Busstand in Mang’ula verkauft wird. Mit dem Erlös, den sie beim Verkauf der Suppe erzielen, möchten sie die Ausbildungskosten von mindestens 10 Schülern aus armen Familien finanzieren. Mit diesem Projektantrag soll die Grundausstattung für die Suppenküche finanziert werden.

VERBESSERUNG DER LERN- UND LEHRSITUATION AN DER GRUNDSCHULE VON KIVOGA

Mit der Erweiterung der Grundschule von sechs auf neun Klassenstufen in Burundi erhöht sich an der Grundschule von Kivoga die Anzahl der Schüler*innen pro Klassenraum auf bis zu 90. Diesen für Kinder und Jugendliche wie Lehrpersonal untragbaren Zustand, möchten wir durch den Bau von drei neuen Klassenräumen sowie deren Ausstattung mit dem notwendigen Mobiliar vorbeugen.

ECO-SUSTAINABLE GARDENS: EMPOWERING MBORORO WOMEN

Das Projekt soll die ökologische, wirtschaftliche und soziale Lage der Mbororo Frauen verbessern. Durch die Etablierung von ökologisch nachhaltigen Gärten wird den Mbororo Frauen Einkommen und Zugang zu Nahrung ermöglicht. Kuhdung in Kombination mit anderen Bodenschutzmaßnahmen hilft die Bodendegradierung an den Hängen zu verringern, sowie mögliche Wasserverschmutzung und Treibhausgasemission zu verhindern. Eine weitere wichtige Maßnahme ist die Organisation der Frauen in Gruppen, in denen sich die Frauen gegenseitig unterstützen und ihre Kapazität stärken. Diese Gruppen verbessern zudem die Verhandlungskraft der Frauen beim Verkauf der Marktfrüchte, was die wirtschaftliche Situation der Mbororo Frauen verbessert.

ENTWICKLUNG UND INBETRIEBNAHME EINER MOBILEN ERNTEVERARBEITUNGS-STATION FÜR KOMMUNAL ORGANISIERTE KLEINBAUERN

Saisonale Schwankungen in der Nahrungsmittelproduktion und mangelnder Zugang zu Märkten führen in Nigeria regelmäßig zu einer Vernichtung von Erntegut. Durch den Einsatz einer mobilen Ernteverarbeitungs-Station (MFPP) soll diesem Verlust entgegengesteuert werden, sodass Überproduktionen wichtiger Nahrungsmittel aus ländlichen Regionen auf den überregionalen Markt gelangen. ln einer Entwicklungs- und Konstruktionsphase (1) soll die MFPP für diesen Zweck entwickelt und konstruiert werden. Diese wird in der Einsatzphase (2) als Service-Leistung von VPP Nigeria zum Einsatz kommen. Die Service-Leistung dient den Zielgruppen als direkte Einkommensquelle und refinanziert sich durch den Weiterverkauf des verarbeiteten Ernteguts auf überregionalen Märkten.

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