Im Zentrum des Projekts steht die künstlerisch-wissenschaftliche Auseinandersetzung mit panafrikanischen Befreiungsideen. Ausgehend vom Beispiel Burundi – Königreich, Kolonie, postkolonialer Staat – fragt das Projekt nach dem Fortwirken antikolonialer Visionen: Was blieb vom emanzipatorischen Aufbruch? Welche Ideen gingen verloren – und warum? In zwei Recherchephasen in Burundi und Deutschland werden koloniale Kontinuitäten, vergessene Narrative und dekoloniale Zukünfte erkundet. Durch Performance, Kunst und Community-Formate entsteht ein Raum für neue globale Perspektiven auf Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Transformation – im Sinne der Agenda 2030 (SDG 4, 10, 16, 17).