GLOBALE SOLIDARITÄT

DETAILS

Veranstaltungsort
Datum
14. Januar 2026 bis 5. März 2026
Veranstaltungsformat
Präsenz
Zeit
19:00 - 22:00
Veranstalter
Provisorium Kulturverein e.V. Nürtinbgen
Link zur Veranstaltung
Ansprechperson
Till Ansgar Baumhauer

Resilience and Restart. Ausstellungseröffnung der afghanischen Künstlerin KIMIA

KIMIA

Resilience and Restart
14.1.2026 – 5.3.2026
Vernissage am 14.1.2026, 19 Uhr.
Einführung: Till Ansgar Baumhauer im Gespräch mit der Künstlerin

SCHAURAUM des Provisorium e.V.
Heiligkreuzstr. 4
72622 Nürtingen
Öffnungszeiten: donnerstags 19-22 Uhr und nach Vereinbarung
(Till Ansgar Baumhauer: 0160 7675436)

Erst Anfang Dezember ist die junge afghanischen Künstlerin KIMIA, ihr Künstlerinnen-pseudonym trägt sie zum Schutz ihrer in Afghanistan lebenden Angehörigen, in Deutschland angekommen. Nach über zwei Jahren voller Unsicherheit und Anspannung in Pakistan hat sie mit Hilfe des deutschen Bundesaufnahmeprogrammes in Nürtingen bei Stuttgart einen neue Lebensmittelpunkt gefunden, der hoffentlich zur Heimat wer-den kann.

Ungeachtet der vergangenen Schwierigkeiten präsentiert sich KIMIA nur wenige Wochen nach ihrer Ankunft im SCHAURAUM des Provisorium e.V. in Nürtingen erstmals mit ihren Arbeiten in Deutschland. Mit dieser Ausstellung hat sie die Möglichkeit, Kunst und Botschaften in die Sichtbarkeit zu bringen, die bislang nur anonym im Projekt „Hidden Statement“ international rezipiert wurden.

Im Schauraum zeigt KIMIA einerseits digitale Werke aus den vergangenen Jahren sowie Reproduktionen von Arbeiten, die bei ihrer Emigration in Afghanistan verbleiben sind, andererseits aber auch neue Werke und einen Animationsfilm.

Kunst ist dabei ihr Medium, um auf die zutiefst prekäre Situation afghanischer Frauen in ihrer Heimat hinzuweisen, die von allen Formen öffentlicher gesellschaftlicher Teilhabe und weiterführender schulischer und akademischer Bildung abgeschnitten sind. In symbolhafter Transformation macht die Künstlerin diese tragische Situation sichtbar, transformiert sie zugleich jedoch in allgemeinere Sinnkontexte. Die ausgewählten Arbeiten erfahren durch mehrsprachige Texte eine inhaltliche Erweiterung und Ergänzung.
Dies ist der Notwendigkeit geschuldet, nach wie vor auf die misogynen Zustände hinzuweisen, denen sie nun entkommen ist und die sie an ihrer freien künstlerischen Weiterentfaltung gehindert hätten.

Der Titel der Ausstellung ist damit ebenso eine Beschreibung der emotionalen Kraft und der aktuellen Situation der Künstlerin wie ein Wunsch für ihre Schicksalsgenossinnen.

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KIMIA

Resilience and Restart
14.1.2026 – 5.3.2026
Opening: 14.1.2026, 7:00 PM.
Till Ansgar Baumhauer in discussion with the artist

SCHAURAUM of Provisorium e.V.
Heiligkreuzstr. 4
72622 Nürtingen
Opening times: Thursdays 7:00-10:00 PM and by appointment
(Till Ansgar Baumhauer: 0160 7675436)

The young Afghan visual artist KIMIA, who uses an artistic pseudonym to protect her Afghanistan-based family members, arrived in Germany only at the beginning of December 2025. After more than two years of uncertainty and tension in Pakistan, and with the help of the German Federal Reception Programme, she has found a new home in Nürtingen near Stuttgart, which will hopefully become a new place for living.

KIMIA is presenting her work in Germany for the first time at the SCHAURAUM of Provisorium e.V. in Nürtingen, despite her past difficulties and just a few weeks after her arrival. This exhibition gives her the opportunity to bring her art and messages to the fore, which until now have only been received anonymously in the internationally acclaimed ‘Hidden Statement’ project.

In the SCHAURAUM, KIMIA is exhibiting digital work from the recent years and reproductions of older works that remained in Afghanistan when she emigrated, as well as new original work and an animated film.

In the work shown, fine art is her medium for drawing attention to the deeply precarious situation of Afghan women in their homeland, who are cut off from all forms of public social participation and further school and academic education. In symbolic form, the artist makes this tragic situation visible, while at the same time transforming it into more general contexts of meaning. The selected works are expanded and supplemented in terms of content by multilingual texts.
This is due to the need to continue to draw attention to the misogynistic conditions from which she has now escaped and which would have prevented her from freely developing her artistic talents.

The title of the exhibition is thus as much a description of the artist’s emotional strength and current situation as it is a wish for her fellow women whose fate she shared for so many years.

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14. Jan.
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05. März
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19:00 - 22:00
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