Zehn Monate nach dem politischen Umbruch in Syrien und vor dem Hintergrund einer fragilen Sicherheitslage in beiden Ländern wächst der Bedarf an zivilgesellschaftlichem Austausch, internationaler Einordnung und konkreter Unterstützung für Rückkehr, Stabilisierung und soziale Kohärenz. Syrien und Irak stehen dabei vor gemeinsamen Herausforderungen: der Rückkehr von Geflüchteten über Landesgrenzen hinweg, der Lösung der humanitären Lage im Al-Hol-Camp und der Bewältigung der Folgen der Herrschaft des sogenannten Islamischen Staats.
Gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Akteur:innen, politischen Entscheidungsträger:innen, internationalen Organisationen und Fachpersonen schaffen wir einen Raum für Reflexion, Austausch und strategische Vernetzung – mit einem besonderen Fokus auf die Erfahrungen und Perspektiven der Menschen in Syrien und Irak.
Im Zentrum stehen die Erfahrungen und Perspektiven von Binnenvertriebenen, Rückkehrer:innen, Frauen und Minderheiten, die mit besonderer Verwundbarkeit, aber auch mit Handlungskraft in die Transformationsprozesse in Syrien und Irak eingebunden sind. Wir diskutieren über psychosoziale Unterstützung, rechtliche Teilhabe, Transitional Justice und den Aufbau resilienter lokaler Strukturen – auch im Hinblick auf grenzüberschreitende Herausforderungen und regionale Synergien.
Das Programm setzt sich aus Panels, Gesprächsformaten und interaktiven Fokusgruppen zusammen.