Zur Messe Fair Handeln begrüßen wir in diesem Jahr einen besonderen Gast: der ehemalige burundische Leichtathlet Charles Nkazamyampi. Anlässlich dieses Besuches stellt das Netzwerktreffen den Sport als Brücke für Frieden und Zusammenhalt in den Mittelpunkt – und die bewegende Lebensgeschichte von Charles Nkazamyampi.
Im Jahr 1993 erlebte er einen persönlichen Schicksalsschlag.
Zeitgleich zu der Leichtathletik-Hallenweltmeisterschaft in Toronto findet in Burundi der Bürgerkrieg statt. Charles Nkazamyampi erfährt einen Tag vor dem Finale im 800m-Lauf, dass seine Familie im Bürgerkrieg in Burundi ums Leben gekommen war. Trotz dieses unfassbaren Verlustes gewann er am nächsten Tag die Silbermedaille – ein Moment, der weit über den Sport hinaus Bedeutung trägt und bis heute in Burundi erinnert wird.
Mit seiner Fondation Charles Nkazamyampi engagiert er sich heute für Frieden und gesellschaftlichen Zusammenhalt durch Sport in Burundi.
Insbesondere in Zeiten, die von Konflikten und Spaltungen geprägt sind, stellt sich die zentrale Frage:
Welche Kraft kann Sport entfalten, um Vertrauen zu stärken, Brücken zu bauen und nachhaltigen sozialen Zusammenhalt zu fördern?
Und was können Organisationen und Engagierte in Baden-Württemberg von Burundi lernen?
Diese und weitere Fragen möchten wir gemeinsam beim BW-Burundi Netzwerktreffen diskutieren. Darüber hinaus gibt es viel Raum für den Austausch und die Vernetzung untereinander.
Das BW-Burundi Netzwerktreffen der SEZ bringt Menschen zusammen, schafft Begegnungen und ermöglicht Austausch. Es ist eine Gelegenheit, um Partner*innen und Freund*innen der AMAHORO! Landespartnerschaft wiederzusehen und neue Menschen kennenzulernen. Um für alle Beteiligten einen angenehmen Rahmen zu gewährleisten, wird Wert auf einen achtsamen, diskriminierungs- und machtsensiblen Umgang miteinander gelegt.
Halten Sie sich den Termin schon jetzt frei. Weitere Informationen folgen in Kürze.
Zur Anmeldung: https://eveeno.com/bw-burundi-26