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PARTNERSCHAFT NORDIRAK PROJEKT­FÖRDERUNG

Kooperationsabkommen mit Provinz Dohuk verlängert

Staatsministerin Theresa Schopper (Mitte) und Gouverneur Farhad Atrushi nach der Unterzeichnung des Kooperationsabkommens. Links im Bild Wissenschaftsministerin Theresia Bauer.

„Wir freuen uns sehr über die Verlängerung des Kooperationsabkommens“, betont Philipp Keil, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ).

Er begleitet Staatsministerin Theresa Schopper und Wissenschaftsministerin Theresia Bauer auf ihrer Delegationsreise in die Autonome Region Kurdistan-Irak.

Staatsministerin Schopper und der Gouverneur des Gouvernements Dohuk, Farhad Atrushi, unterzeichneten das Kooperationsabkommen. Damit wird die humanitäre Hilfe des Landes Baden-Württemberg in Dohuk fortgeführt. „Für uns ist dieses Abkommen ein Zeichen der Langfristigkeit”, sagt Philipp Keil. „Und den Menschen in der Region zeigt es, dass wir das Vertrauen, das sie uns entgegenbringen, auch erfüllen. Nur durch diese Langfristigkeit kann Partnerschaftlichkeit und weiteres Vertrauen wachsen. Und dies wiederum ist die Grundlage eines jeden erfolgreichen Projekts.“

Die SEZ hat bereits einige Projekte in der Region Dohuk mit Mitteln des Landes Baden-Württemberg gefördert. So unter anderem eine Photovoltaik-Anlage im Flüchtlingscamp Mam Rashan.

Weitere geförderte Projekte finden Sie hier: https://sez.de/projekte/

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BWIRKT! PROJEKT­FÖRDERUNG

Weltwassertag 2019 – SEZ fördert Wasserprojekte

„Wasser und Sanitärversorgung für alle“ ist das Motto des diesjährigen Weltwassertags. Die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) fördert mit ihrer Arbeit auch Projekte baden-württembergischer Gruppen, die die Wasserversorgung in Ländern des globalen Südens verbessern.

Ein Brunnen für Youmtenga

Youmtenga hatte bislang keinen eigenen Brunnen. Das Dorf gehört zur Gemeinde Dourtenga im Südosten von Burkina Faso in Westafrika. Seit Jahren besteht eine Partnerschaft zwischen der Sahel-Gemeinde Dourtenga und Brühl in Baden-Württemberg. Jetzt hat der Förderkreis Dourtenga e.V. mit finanzieller Unterstützung der SEZ einen Brunnen in Youmtenga gebaut. Davon profitieren ganz direkt die rund 150 Schulkinder des Dorfes, denn der Brunnen wurde in der Nähe der Schule gebaut. Und natürlich die gesamte Bevölkerung von Youmtenga, die Menschen haben endlich sauberes Trinkwasser. Verunreinigtes Wasser ist immer wieder die Ursache für Magen-Darm-Erkrankungen.

Und auch die Jungen und Mädchen der Grundschule in Pissiribouli können sich freuen. Sie haben jetzt durch die tatkräftige Unterstützung aus Baden-Württemberg zwei neue Latrinen bekommen. Eine für die Mädchen, eine für die Jungen. Die verbesserte Hygiene ist ein wesentlicher Beitrag zur Gesundheit der Kinder.

Yanbeli hat jetzt eigenes Wasser

Bislang müssen die Bewohner von Yanbeli in Äthiopien das benötigte Wasser mühsam aus dem Tal von einer mehrere Kilometer entfernten Quelle in Kanistern zu ihrem Dorf auf dem Hochplateau transportieren. Mit finanzieller Unterstützung der SEZ und des Vereins Alpha-Bet Äthiopien aus Bruchsal erhalten die Einwohner von Yanbeli jetzt einen neuen Brunnen. Diesen Brunnen haben sich die Dorfbewohner schon seit Jahren gewünscht. Er wird 2.000 Einwohner mit sauberem Wasser versorgen, dazu noch die Schule, in der 900 Jungen und Mädchen unterrichtet werden, sowie den Kindergarten und die Krankenstation. Bereits seit acht Jahren hat die Krankenstation schon Strom aus der eigenen Fotovoltaikanlage. Auch hier hat die SEZ den Verein Alpha-Bet unterstützt.

Die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg fördert über das Programm bwirkt! Projekte der Entwicklungszusammenarbeit im In- und Ausland. Dafür erhält die SEZ Mittel des Landes Baden-Württemberg.

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PARTNERSCHAFT NORDIRAK PROJEKT­FÖRDERUNG

Solarstrom für Camp Mam Rashan in Dohuk

Philipp Keil, Geschäftsführender Vorstand der SEZ, bei der Eröffnung der Fotovoltaikanlage im Camp Mam Rashan in Dohuk, Nordirak.

Seit kurzem haben die 8.500 Menschen im Camp Mam Rashan in der nordirakischen Provinz Dohuk auch tagsüber endlich Strom.

Möglich wurde dies durch Mittel des Landes Baden-Württemberg. Rund 400.000 Euro Fördermittel stellte das Staatsministerium für den Bau der Fotovoltaikanlage zur Verfügung, etwa 200.000 Euro kamen von der Privatwirtschaft – als Spenden in Form verbilligter Sachmittel und kostenlos zur Verfügung gestellter Arbeitskraft.

„Das Projekt genießt höchste Aufmerksamkeit im Nordirak“, berichtet SEZ-Geschäftsführer Philipp Keil. „Es ist ein sehr innovatives Projekt, das zu einer deutlich besseren Versorgung der Campbewohner beiträgt. Und gleichzeitig ist es ein gutes Beispiel, das weit in die Region strahlt und die Menschen im Nordirak für saubere Energie sensibilisiert.“

Die Arbeiten für die Fotovoltaikanlage im Camp Mam Rashan in Dohuk starteten Ende 2017 zusammen mit der gemeinnützigen atmosfair gGmbH, die das Projekt durchführte. „atmosfair hat einen super Job gemacht“, sagt Laurids Novak, der bei der SEZ für die Projektförderung zuständig ist. „Das Ganze war in diesem Umfang und dieser Qualität aber auch nur möglich, weil wir vor Ort große Unterstützung hatten, auch durch das Team um die Flüchtlingshilfe Essen.“

Die Anlage in Mam Rashan ist so ausgelegt, dass sie problemlos erweitert werden kann, um einen höheren Anteil des Strombedarfs decken zu können. Überlegungen dazu gibt es bereits. Die Schulung von lokalem Personal zur Instandhaltung und beispielsweise Energy Scouts waren Teil der Projektmaßnahmen.

„Für die SEZ ist die Fotovoltaikanlage in Mam Rashan ein absolutes Pilotprojekt, wir haben bislang kein anderes Projekt in dieser Größenordnung, denn normalerweise fördern wir deutlich kleinere Vorhaben“, betont Keil und ergänzt: „In Mam Rashan wurde versucht, humanitäre Hilfe mit einer langfristigen Perspektive zu verbinden. Und ich denke, das ist auch gelungen.“ Die Erfahrungen mit dem Projekt seien sehr positiv, alle seien bereit gewesen, mit anzupacken – und „Mam Rashan ist eine Blaupause für andere Camps“. Das Camp Mam Rashan wird überwiegend von jesidischen Binnenvertriebenen bewohnt. Außer der Solaranlage für Mam Rashan hat das Land Baden-Württemberg noch weitere Vorhaben in Dohuk im Nordirak gefördert. So wurde zum Beispiel eine Teppichfabrik am Rande des Flüchtlingscamps Khanke errichtet. Ebenfalls in Khanke wurde mit baden-württembergischer Unterstützung ein Spielplatz in einem Kinderzentrum am Rande des Camps errichtet. Weitere Maßnahmen waren die Durchführung von Computer- und Englischkursen in Zusammenarbeit mit der irakischen Organisation Women for Better Healthy Life (WFBH) sowie ein Pilotprojekt zur Aufzucht und Mast von Kälbern in einer abgelegenen Region außerhalb Dohuks.

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BWIRKT! PROJEKT­FÖRDERUNG SEZ

Land stockt Fördergelder auf 1 Million auf

Unter dem Label „bwirkt!“ stellt das Land Baden-Württemberg erstmalig eine Million Euro jährlich für entwicklungspolitische Projekte zur Verfügung.

„Damit wollen wir die Förderung des Landes für Projekte aus der Zivilgesellschaft spürbar aufstocken und das große ehrenamtliche Engagement in diesem Bereich deutlich aufwerten“, sagte Staatsministerin Theresa Schopper, die auch Vorsitzende des Stiftungsrats der SEZ ist.

„Durch die Aufstockung von 385.000 Euro auf eine Million Euro pro Jahr in 2018 und 2019 können wir insbesondere die Beziehungen Baden-Württembergs zu unseren Nachbarn in Afrika sichtbar machen, bündeln und vertiefen.“ Möglich sei die Erhöhung auch durch die Unterstützung der Regierungsfraktionen in den Haushaltsberatungen geworden.

Seit vielen Jahren unterstützt das Land Baden-Württemberg zivilgesellschaftliche Organisationen bei der Finanzierung von entwicklungspolitischen Projekten weltweit. Zweimal im Jahr werden zu diesem Zweck Fördermittel durch die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) für die Inlands- und Auslandsprojektarbeit ausgeschrieben. Außerdem werden für die Jahre 2018 und 2019 gezielt jeweils 250.000 Euro für Projekte im Partnerland Burundi in Ostafrika zur Verfügung gestellt. Die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) koordiniert hierbei die Ausschreibungen, berät die Antragstellenden und stellt Qualitätsstandards sicher. Ein von Staatssekretärin Schopper berufenes unabhängiges Gutachtergremium prüft die Projektanträge und wählt die zu fördernden Projektanträge aus.

„Die zusätzlichen Fördermittel des Landes für ‚bwirkt!‘ sind eine Aufwertung der Entwicklungszusammenarbeit im Land. Sie geben uns die Möglichkeit, deutlich mehr Initiativen im In- und Ausland zu unterstützen als dies bislang der Fall ist“, sagte Philipp Keil, der Geschäftsführende Vorstand der SEZ. „Wir wollen diese Gelder nach Möglichkeit für innovative partnerschaftliche Sozialprojekte und beispielhafte Leuchtturmprojekte einsetzen. Mit der neuen Förderlinie für Projekte in und mit Bezug zum Partnerland des Landes Baden-Württemberg Burundi wird zudem ein Beitrag zur Stärkung und Verstetigung der Landespartnerschaft geleistet.“ Ein weiteres Ziel sei es, die geförderten Akteure im Land zu vernetzen und das Engagement im Land sichtbarer zu machen. Leuchtturmprojekte des jeweiligen Förderjahres sollen außerdem künftig im Rahmen einer Veranstaltung der breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Weitergehende Informationen finden Sie auf den Themenseiten bwirkt!.

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PROJEKT­FÖRDERUNG

Werden Sie Teil unseres Förderkreises! 

Mit zehn Euro pro Monat werden Sie Fördermitglied der SEZ und unterstützen unsere Arbeit.

Die SEZ fördert engagierte Projekte in Afrika, Asien und Lateinamerika, die zu einer nachhaltigen Entwicklung und zu mehr globaler Gerechtigkeit beitragen. Über 25 Jahre Expertise in der Auswahl und Begutachtung von Projekten sichern deren nachhaltigen Erfolg. Unsere partnerschaftlichen Projekte stehen für Friedensförderung, Ernährungssicherung, Gendergerechtigkeit, Bildung und Ausbildung, wirtschaftliche Perspektiven und entwicklungspolitisches Engagement in Baden-Württemberg.

Mit € 10,- /Monat werden Sie Fördermitglied der SEZ und unterstützen unsere Arbeit.

Weiterführender Link:

Förderkreis der SEZ

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PARTNER­SCHAFTS­ZENTRUM PROJEKT­FÖRDERUNG

17Ziele.de

„Armut ist nicht natürlich, sie wurde von den Menschen geschaffen und kann deshalb überwunden, sowie durch geeignete Maßnahmen ausgerottet werden. Die Beseitigung der Armut ist kein Akt der Barmherzigkeit, sondern der Gerechtigkeit.“ (Nelson Mandela, Friedensnobelpreisträger)

Die Beseitigung der weltweiten Armut ist nur eines der 17 nachhaltigen Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals, SDGs), die von den Vereinten Nationen verabschiedet wurden. Die Agenda 2030 vereint erstmals alle drei Dimensionen der Nachhaltigkeit – Soziales, Wirtschaft, Ökologie. Sie wird von allen Staaten dieser Welt angestrebt, denn es gilt: Nur gemeinsam lassen sich die globalen Herausforderungen lösen.

Die Website #17Ziele macht die Agenda 2030 bekannter und stellt verschiedene Projekte und Initiativen vor, die zu deren Verwirklichung beitragen. Man lernt neben zahlreichen Praxistipps für den Alltag auch Neuigkeiten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft kennen. Ob selbstgebautes Trash Design für einen nachhaltigen Lebensstil oder Windenergie aus Drohnen, es werden unterschiedlichste Ideen zum Klimaschutz anschaulich dargestellt. Auch Verweise auf kommunale Praxisbeispiele wie Poetry Slams zu den 17 Zielen stärken das öffentliche Bewusstsein für das Thema Nachhaltigkeit und motivieren Leserinnen und Leser zu eigenem Handeln. Sofort können sie sich für zeitnahe, bundesweite Veranstaltungen mit Bezug zur Agenda 2030 informieren und selbst bei Rap for Refugees in Hamburg, den Schulkinowochen in Hessen oder der Vegginale in Hannover teilnehmen.

Großer Vorteil der Website ist, dass vor allem Schülerinnen, Schüler und Studierende angesprochen werden. Durch Verlinkungen der Social Media Kanäle Instagram oder Twitter stößt man einfach auf Projekte wie den Adventskalender mit 17 nachhaltigen Taten. Gleichzeit werden auf Musikfestivals wie der Lollapalooza die 17 Ziele spielerisch thematisiert und deren Verwirklichung attraktiver gestaltet.

Das gesamte Projekt #17Ziele wird durchgeführt von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Es dient als Wegweiser für entwicklungspolitisches Engagement jedes Einzelnen.

Weiterführende Links:
https://17ziele.de/
http://www.un.org/sustainabledevelopment/sustainable-development-goals/

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BENEFIZ PARTNER­SCHAFTS­ZENTRUM PROJEKT­FÖRDERUNG

Traditionelles Benefizkonzert der SEZ auf CD

Suchen Sie noch Weihnachtsgeschenke für Ihre Lieben? Das Traditionelle Benefizkonzert der SEZ, das am 19. Oktober 2017 im Neuen Schloss in Stuttgart stattfand, ist auf CD erschienen. Die Camerata Europeana unter Leitung von Radoslaw Szulc spielte Stücke von Chopin und Mozart unter Mitwirkung der Solisten Evgeni Bozhanov (Klavier) und Adrian Iliescu (Violine). Die Schirmherrschaft des Konzerts hatte Landtagspräsidentin Muhterem Aras. CD-Bestellungen (10€ zzgl. Versand) sind möglich unter info@sez.de

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