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Celebrating Women in Arts

Looks aus der Kollektion “Power Compilation 2020” der Modedesignerin Ritha Angel. / Looks from the collection “Power Compilation 2020” by fashion designer Ritha Angel. Pictures: Eloi Junior.

English version below

Bei der internationalen Veranstaltung "Celebrating Women in Arts" sprachen Künstler*innen aus Burundi, Ruanda und Deutschland darüber, was die Pandemie für ihre Kreativität bedeutet.

Ein Hoch auf Frauen in der Kunst: Neue kreative Lebenswege in Zeiten der Pandemie

„Künstler*innen leben in einem Raum, der selbst noch gar nicht erschaffen ist“, so formulierte es Debbie Smith beim Onlineaustausch „Ein Hoch auf Frauen in der Kunst: Neue kreative Lebenswege in Zeiten der Pandemie”. Die Veranstaltung mit deutschen, burundischen und ruandischen Künstler*innen fand zur Feier des Internationalen Frauentages am 8. März 2021 statt und wurde vom Entwicklungspädagogischen Informationszentrum (EPiZ) und der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) organisiert. Der von Divine Umulisa moderierte Austausch hatte zum Ziel, Frauen in der Kunst eine Plattform zu geben, um über ihre Arbeit, ihre Erfahrungen und ihre Bewältigungsstrategien für die Covid-19-Pandemie zu sprechen. Als Künstler*innen für die Musik sprachen Debby Smith(Deutschland) und Esther Niyifasha (Ruanda), für die Mode Ritha Angel (Burundi) und für die Malerei Jemima Kakizi(Ruanda) und Kelly Nkurikiye (Burundi).

Auch wenn sie durch Fragen rund um Alter, Umwelt, Gender und Eltern oft hart auf die Probe gestellt werden, sind es doch auch genau diese Themen, die oft als Motivation dienen, kreativ zu werden. Esther zerschmettert geradezu gläserne Decken, denn sie ist eine von nur zwei Frauen in Ruanda, die ihre Musik auf einer Inanga spielt. Die Inanga ist ein traditionelles Musikinstrument, das meistens nur von Männern gespielt wird. Die erst 19-jährige Ritha arbeitet schon seit vier Jahren als renommierte Modedesignerin in Burundi – allen Behauptungen zum Trotz, dass sie doch zu jung sei, ihr eigenes Business aufzubauen. Die wichtigste Erkenntnis des Abends war, dass es den Künstler*innen gerade wegen ihrer aktuellen Erfahrungen in der Covid-19-Pandemie gelingt, sich selbst neu zu erschaffen. So nutzen sie diese Zeit einerseits zum Nachdenken, aber auch andererseits, um Neues zu kreieren. Jemima erzählte, dass sie die Zeit nutze, um Motive für T-Shirts und Hoodies zu gestalten. Kelly erlernte in der Pandemie das Nähen.

„Menschlichkeit und Liebe – das sind die beiden Botschaften meiner Musik“, so die Künstlerin Esther. Menschlichkeit und Liebe waren ebenso die Grundlage des gesamten Abends. Als inspirierender und selbstermächtigender Austausch brachte das Event Künstler*innen und Kunstbegeisterte in einem virtuellen Raum zusammen. Dort rückten Menschen aus der ganzen Welt ein Stück näher zusammen und erlebten ein Gefühl des Zusammengehörens – obwohl die Pandemie uns doch so oft auf Distanz hält. Der Abend bleibt auch besonders in Erinnerung, weil er einen Raum bot, in dem großartige Frauen mit vielfältigen künstlerischen Hintergründen gefeiert und neue Netzwerke geknüpft wurden.

Celebrating Women in Arts: Creative New Ways of Living during the Pandemic

“Artists live in a space that is not yet created,” said Debbie Smith during the online exchange ‘Celebrating women in arts: Creative ways of living during the pandemic’ between German, Burundian and Rwandan artists as part of the March 8, 2021 International Women’s Day celebration. The purpose of the exchange, organized by Entwicklungspädagogisches Informationszentrum (EPiZ) and Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) and moderated by Divine Umulisa, was to provide a platform for women in the arts to talk about their work, their experiences and how they overcome challenges, especially during the Covid-19-pandemic. The artists present were from the field of music, such as Debby Smith (Germany) and Esther Niyifasha (Rwanda), from the field of fashion Ritha Angel (Burundi) and from the field of painting Jemima Kakizi (Rwanda) and Kelly Nkurikiye (Burundi).

The age, the environment, the gender and the parents are the challenges they face, but they also serve as a motivation to create. Esther is shattering glass ceilings, for she is one of only two women in Rwanda who play their music on the Inanga, a traditional music instrument that is usually played by men only. At only 19, Ritha has become a renowned fashion designer in Burundi for four years, dismantling claims, that she is too young to start her own business. The biggest revelation of the evening was their ability to recreate themselves, because of what they are experiencing during the Covid-19-pandemic. On the one hand, this time is used to reflect and rethink, but on the other hand it is also used to recreate. Jemima shared that she started working with prints on T-shirts and hoodies during this time, as did Kelly who started to learn how to sew during the pandemic.

As Esther mentioned during the exchange: “Humanity and love are the two messages behind my music”. Humanity and love were also the reason behind this exchange. The inspiring and powerful exchange was an opportunity to gather artists and appreciators of arts together to create a ‘virtual’ room, that brings people from around the world closer together and provide a feeling of togetherness, despite the distance the pandemic is creating. Most importantly, it was a room for networking and celebrating women, who are excelling in different art fields.

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Neu: Handbuch zu kommunaler Entwicklungspolitik

Das „Handbuch zu kommunaler Entwicklungspolitik“ ist ein Handlungsleitfaden mit vielen Praxisbeispielen für die Kommunen. Es wurde von der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) und dem Städtetag Baden-Württemberg in Kooperation erstellt.

Auf und 140 Seiten finden sich in dem Handbuch Informationen rund um das Thema Nachhaltigkeit, kommunale Entwicklungspolitik, Leitfäden für eigenes Handeln und Best Practices aus Kommunen im ganzen Land sowie Adressen von Kontakt- und Anlaufstellen. Das Handbuch zeigt, dass kommunale Entwicklungspolitik mehr ist als Partnerschaftsarbeit, dass sie sehr viele Schnittstellen mit klassischen kommunalen Bereichen hat. Mit seinen vielen Beispielen regt das Handbuch zum Handeln an und zeigt viele Möglichkeiten, Kommunen „enkeltauglicher“ zu gestalten.

Die Agenda 2030 mit ihren 17 nachhaltigen Entwicklungszielen spricht mit dem Entwicklungsziel 11 die Kommunen direkt an. Es ist die Aufforderung, Städte und Gemeinden nachhaltiger zu gestalten. Für die Partnerschaftsarbeit der SEZ ist die kommunale Entwicklungspolitik schon immer ein wesentliches Element.

„Entwicklungspolitik beginnt für uns hier direkt vor unserer Haustür, also in der Kommune. Der Städtetag Baden-Württemberg ist dabei ein ganz wichtiger Partner für uns, denn er hat den direkten Draht zu den Kommunen“, so Philipp Keil, der Geschäftsführende Vorstand der SEZ. „Wir bringen unsere Erfahrung und unser Wissen aus unserer langjährigen Arbeit in der Entwicklungspolitik und Entwicklungszusammenarbeit ein. Das ist die perfekte Kombination, um globale verantwortliches Handeln in der Kommune anzugehen.“

Das „Handbuch zu kommunaler Entwicklungspolitik“ können Sie hier herunterladen.

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Fragenkatalog zur Partnerschaftsarbeit

Der Fragenkatalog "Partnerschaften reflektieren" steht ab sofort auch auf Französisch und Spanisch bereit.

“Wer Fragen stellt, verändert die Welt.“ Anstöße für neue Ansichten, andere Perspektiven und Aha-Erlebnisse können manchmal eher durch Fragen als durch Aussagen entstehen. In der Publikation “Partnerschaften reflektieren” – die jetzt neben Deutsch-Englisch auch auf Deutsch-Französisch und Deutsch-Spanisch erschienen ist – sind deshalb ausschließlich Fragen gesammelt, um Gelegenheit zu geben, abseits der alltäglichen Partnerschaftsarbeit das Grundsätzliche der Kooperation (einmal wieder) ins Blickfeld zu rücken. Der Fragenkatalog will anregen, Impulse und Anstöße geben. Er will ermutigen, die eigene Arbeit zu reflektieren, um sich zu professionalisieren und weiterzuentwickeln.

Diese Publikation entstand im Rahmen des Fachforums für internationale Kooperationen der Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland. Sieben Bundesländer – darunter auch Baden-Württemberg – stellen Promotorinnen und Promotoren, die sich mit dem Themenbereich der internationalen Partnerschaften beschäftigen. Dabei beziehen sich diese Kooperationen in der Regel auf deutsche Vereine, die mit Organisationen in Ländern des Globalen Südens zusammenarbeiten. Mit den gesammelten Fragen in dieser Publikation sollen die vielen Aspekte von internationalen Nord-Süd- und Süd-Nord-Kooperationen beleuchtet und zur Reflexion angeregt werden. Dabei ist diese Sammlung nicht abschließend, sondern kann als “Work in Progress” gesehen werden.

Die Dokumente finden Sie im Themenbereich “Partnerschaftszentrum” und hier:

Partnerschaften reflektieren – Reflecting Partnerships
Partnerschaften reflektieren – Refléter les partenariats
Partnerschaften reflektieren – Reflexionar sobre las alianzas

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Neuer Fragenkatalog zur Partnerschaftsarbeit

Die Publikation "Partnerschaften reflektieren" will mit vielfältigen Fragen Anstöße für die gemeinsame Arbeit mit Partnerinnen und Partnern in Ländern des Globalen Südens geben.

“Wer Fragen stellt, verändert die Welt.“ – Anstöße für neue Ansichten, andere Perspektiven und Aha-Erlebnisse können manchmal eher durch Fragen als durch Aussagen entstehen. In der Publikation “Partnerschaften reflektieren” wurden deshalb ausschließlich Fragen gesammelt, um Gelegenheit zu geben, abseits der alltäglichen Partnerschaftsarbeit das Grundsätzliche der Kooperation (einmal wieder) ins Blickfeld zu rücken. Der Fragenkatalog will anregen, Impulse und Anstöße geben. Er will ermutigen, die eigene Arbeit zu reflektieren, um sich zu professionalisieren und weiterzuentwickeln.

Diese Publikation entstand im Rahmen des Fachforums für internationale Kooperationen der Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland. Sieben Bundesländer – darunter auch Baden-Württemberg – stellen Promotorinnen und Promotoren, die sich mit dem Themenbereich der internationalen Partnerschaften beschäftigen. Dabei beziehen sich diese Kooperationen in der Regel auf deutsche Vereine, die mit Organisationen in Ländern des Globalen Südens zusammenarbeiten. Mit den gesammelten Fragen in dieser Publikation sollen die vielen Aspekte von internationalen Nord-Süd- und Süd-Nord-Kooperationen beleuchtet und zur Reflexion angeregt werden. Dabei ist diese Sammlung nicht abschließend, sondern kann als “Work in Progress” gesehen werden.

Das Dokument finden Sie hier oder im Themenbereich “Partnerschaftszentrum”.

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BW-BURUNDI PARTNERSCHAFT PARTNER­SCHAFTS­ZENTRUM SEZ

Spende vom Lions-Club Böblingen-Schönbuch

Scheckübergabe des Lions-Clubs. Thomas Leonhardt, Susanne Pflüger, Philipp Keil und Ulrike Rödl (v.l.n.r.)

Anlässlich eines Vortrags, den Philipp Keil, geschäftsführender Vorstand der SEZ, hielt, spendete der Lions Club Böblingen-Schönbuch 500,- Euro an die SEZ. Die Spende kommt dem Zachäus-Haus zu Gute, einem Heim für körperlich beeinträchtigte Kinder und Jugendliche in Gitega, der neuen Hauptstadt Burundis.

Zur Übergabe des Scheck erschienen die Präsidentin des Lions-Clubs Ulrike Rödl zusammen mit Thomas Leonhardt und Susanne Pflüger. Die SEZ leitet das Geld ohne Abzug von Verwaltungskosten zu 100% an das Zachäus-Haus weiter, das damit einen Viehstall errichten wird. Die Kaninchen und Ziegen dienen sowohl der Selbstversorgung als auch dem Verkauf auf dem Markt, um damit Geld für Medikamente, Prothesen und Schulmaterial zu erwirtschaften.

Nähere Informationen zu diesem Projekt finden Sie hier (PDF-Download). Wenn auch Sie das Projekt mit Ihrer Spende unterstützen möchten, können Sie das hier tun:

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BW-BURUNDI PARTNERSCHAFT PARTNER­SCHAFTS­ZENTRUM PROJEKT­FÖRDERUNG

Fraktionsbüro der Grünen spendet für Burundi

Philipp Keil, geschäftsführender Vorstand der SEZ empfängt einen Scheck aus den Händen von Hanne Niebuhr und Friederike Köstlin und dem Fraktionsvorsitzenden Andreas Schwarz (v.l.n.r.).

Über 2.600 Euro sammelten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fraktionsbüros der Grünen im Landtag zu Weihnachten für Burundi. Am 12. Februar überreichte der Fraktionsvorsitzende Andreas Schwarz zusammen mit Hanne Niebuhr und Friederike Köstlin einen Scheck an den Geschäftsführenden Vorstand der SEZ, Philipp Keil.

Die Spenden kommen der Grundschule in Muyogoro zu Gute, wo mit dem Geld die Sanitäranlagen für die Schüler und Schülerinnen sanieren werden. Die Schule wurde 2011 mit Unterstützung des Vereins Action-Survive für 400 Schülerinnen und Schüler errichtet, unter anderem mit Geldern von der SEZ. In zwischen hat sich die Anzahl der Kinder, die dort Unterricht erhalten, fast verdoppelt. Auch die Schulbänke reichten nicht mehr aus. 

Der Verein Action Survive wurde von Menschen der burundischen Diaspora gegründet. Mit der Förderung dieses Projektes werden die Bedingungen für Bildung in Burundi verbessert, sie ist aber auch ein Beispiel für partnerschaftliche Zusammenarbeit mit engagierten Menschen aus Burundi, die in Baden-Württemberg leben.

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Juristenaustausch erfolgreich beendet

Ein Land ist stark, wenn die Justiz stark ist, so die einhellige Meinung der Teilnehmenden des afrikanisch-baden-württembergischen Juristenaustauschs. Er wurde von der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) organisiert.

Juristinnen und Juristen aus der Demokratischen Republik Kongo sowie aus Benin und Tansania erhielten im Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus Baden-Württemberg eine Woche lang einen tieferen Einblick in das deutsche Justizwesen.

Der Austausch und der gegenseitige Perspektivwechsel standen im Fokus des einwöchigen Aufenthalts in Baden-Württemberg. Ziel war das bessere Kennenlernen der Justizsysteme der beteiligten Länder und der fachlich-praktische Austausch aller Teilnehmenden. „Für mich war der Austausch mit den deutschen Tandempartnern sehr interessant, aber auch der Austausch mit meinen afrikanischen Kolleginnen und Kollegen war für mich sehr wertvoll“, zieht Richter Issa Maige aus Tansania am Ende des Austauschs Bilanz. „Ich habe sehr viel über die deutsche Justizverwaltung gelernt.“

Verena Alexander, Richterin am Landgericht Stuttgart, die ebenfalls an dem Austausch teilnahm, beschreibt ihre Motivation so: „Für mich ist es eine gute Möglichkeit, meinen Horizont zu erweitern, mit Kolleginnen und Kollegen von einem anderen Kontinent in Kontakt zu kommen, sie kennenzulernen und zu erfahren, wie und unter welchen Voraussetzungen sie in ihren jeweiligen Ländern arbeiten.“

Der Juristenaustausch findet bereits seit 2014 statt.

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SEZ fördert Juristinnen- und Juristenaustausch

Eine Woche lang, vom 11. bis 16. November, sind Juristinnen und Juristen aus Tansania, der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) und Benin zu Gast in Baden-Württemberg. Der Austausch zwischen afrikanischen und baden-württembergischen Justizfachleuten findet dieses Jahr zum dritten Mal statt.

„Die Partnerschaft mit Afrika beinhaltet mehr als nur wirtschaftliche Beziehungen, wir lernen sehr viel von den Partnern im Süden“, sagt Philipp Keil, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ). „Mit dem Juristenaustausch trägt Baden-Württemberg mit dazu bei, eine nachhaltige Entwicklung zu fördern und allen Menschen Zugang zur Justiz zu ermöglichen und ein effektives Rechtswesen auf allen Ebenen aufzubauen, wie es auch im Ziel 16 der Agenda 2030 gefordert wird.“ Die SEZ ist die Projektträgerin des Juristenaustauschs, der vom Staatsministerium Baden-Württemberg und vom Ministerium der Justiz und für Europa Baden-Württemberg finanziert wird.

Der Aufenthalt dient dem gegenseitigen fachlichen Austausch der Teilnehmenden und dem besseren Kennenlernen der Justizsysteme der beteiligten Länder. Daher steht der praktische Austausch zwischen den afrikanischen Gästen und den sie betreuenden baden-württembergischen Kolleginnen und Kollegen im Vordergrund. Besuche der Amtsgerichte Stuttgart und Esslingen sowie von Verhandlungen in Straf- und Familiensachen geben einen Einblick in den Alltag der deutschen Rechtsprechung. Aufgaben und Arbeit des Bundesgerichtshofs und des Bundesverfassungsgerichts stehen im Mittelpunkt des eintägigen Aufenthalts in Karlsruhe. Ein Treffen mit Staatsministerin Theresa Schopper sowie mit dem baden-württembergischen Justizminister Guido Wolf runden das Besuchsprogramm ab. Zum Abschluss des einwöchigen Aufenthalts nehmen die Juristinnen aus Tansania, der Demokratischen Republik Kongo, Ruanda und Burundi an der 46. Jahrestagung der Gesellschaft für Afrikanisches Recht e.V. in Stuttgart teil.

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Meine. Deine. Eine Welt. 2019 geht zu Ende

32 Kommunen nahmen in diesem Jahr mit insgesamt 370 Veranstaltungen an der Initiative Meine. Deine. Eine Welt. teil. Die Initiative ist ein Projekt der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit in Baden-Württemberg (SEZ) in Kooperation mit der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt von Engagement Global.

Mit Veranstaltungen in Lahr, Dornstadt, Freiburg, Winnenden, Leonberg, Heidelberg, Fellbach, Gerlingen, Ludwigsburg und Schwäbisch Hall war das letzte Wochenende noch einmal ein besonderes Highlight der landesweiten Initiative Meine. Deine. Eine Welt., die 2019 zum achten Mal stattfand.

Das verbindende Element, der Staffelstab, wanderte in den vergangenen zwei Monaten durch ganz Baden-Württemberg. So konnten sich die Akteurinnen und Akteure miteinander vernetzen, Erfahrungen austauschen, Wünsche auf den Weg geben und die eine oder andere gemeinsame künftige Aktion initiieren. Ins Ziel getragen wurde der Staffelstab der Initiative Meine. Deine. Eine Welt. am vergangenen Sonntag.

„Ohne die Teilnahme an Meine. Deine. Eine Welt. wäre unser Aktionstag nicht so abwechslungsreich und vernetzt geworden. Es hat mir Impulse für weitere Aktionen gegeben sowie den Tag viel bunter gemacht. Es war eine Bereicherung für alle“, sagt Michaela Genthner aus Allmersbach im Tal.

Den Schlusspunkt der achten Runde des Projekts bildet die Preisverleihung am 11. Dezember um 18.30 Uhr im Neuen Schloss in Stuttgart unter der Schirmherrschaft und im Beisein von Staatsministerin Theresa Schopper. Der Abend ist den Eine-Welt-Engagierten gewidmet und ehrt den Einsatz der Beteiligten. Ganz besonders kreative und innovative Programme der am Wettbewerb der Initiative teilnehmenden Kommunen werden an diesem Abend mit Preisgeldern von insgesamt 30.000 Euro prämiert.

Die SEZ bedankt sich herzlich bei allen teilnehmenden Kommunen und ihren engagierten Akteurinnen und Akteuren für ihren großartigen Einsatz. Sie alle haben dazu beigetragen, dass aus Meiner und Deiner Welt eine gemeinsame Welt werden kann.

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Meine und Deine Welt soll Eine Welt werden

Die Eine-Welt Tage 2019 der Stiftung für Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) neigen sich dem Ende zu. Gleichzeitig markieren sie einen Anfang. Denn - das Finale von Meine. Deine. Eine Welt. setzt Impulse für die Zukunft.

Am Mittwoch, den 25. Oktober finden gleich drei Veranstaltungen statt. In Leonberg informiert Dr. Maria Zundel darüber, was wir hier in Deutschland für Länder in Afrika tun können. In Winnenden findet der Meine. Deine. Eine. Welt. Abend mit internationalem Buffet statt.

Beim Kabarett in Heidelberg geht es an diesem Tag um lokale und globale Fallstricke der weltweiten Lebensmittelproduktion und die „Gefühle des Broccoli“. Im Rahmen der diesjährigen Eine-Welt-Tage haben sich Heidelberger Eine-Welt-Akteurinnen und Akteure dazu entschieden, den globalen Herausforderungen mit einer Brise Humor zu begegnen.

Die letzte Veranstaltung im Rahmen der Initiative Meine. Deine. Eine Welt. findet am 27. Oktober in Dornstadt beim „Großen Finale der Gut Leben Aktionstage“ statt. Dort können die unterschiedlichen Facetten einer nachhaltigen Lebensweise – regional, fair und weltbewusst – entdeckt und genossen werden.

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