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AMAHORO! LANDESPARTNERSCHAFT GLOBALE KOMMUNE

Von Bujumbura bis Stuttgart: Partnerland Burundi beim Afrika-Festival Stuttgart

Dieses Jahr feirte das Afrika-Festival Stuttgart sein 20-jähriges Bestehen! Vom 10. bis 13. Juli 2025 wurde der Erwin-Schöttle-Platz in Stuttgart erneut zur Bühne für Begegnungen durch Musik, Kunst und kulinarische Genüsse. Ein besonderes Highlight: Die vielfältigen Einblicke in das Partnerland Baden-Württembergs, Burundi.

Seit 2003 lockt das kostenfreie Afrika-Festival Stuttgart am 2. Juliwochenende tausende Besucher*innen aus dem In- und Ausland nach Stuttgart-Heslach. In all den Jahren brachte das Festival Menschen zusammen und schaffte Raum für Musik, Kunst und neue Impulse. In diesem Jahr lag ein besonderer Schwerpunkt auf Burundi, das seit über 40 Jahren durch die AMAHORO! Landespartnerschaft mit Baden-Württemberg verbunden ist.

Den Auftakt machte die Ingoma Trommelgruppe Berlin bei der Eröffnung des Festivals am Freitag, den 11. Juli. Mit ihren kraftvollen Klängen begeisterten die Tambourinaires du Burundi Jung und Alt. Seit 2014 sind sie Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Begleitet wurden die Trommler von Tänzerinnen. Die Trommeln und traditionellen Tänze sind ein wichtiger Bestandteil der kulturellen Identität Burundis.

Die Ausstellung „AMAHORO Burundi – Partnerland voller Facetten“ gab im Alten Feuerwehrhaus von Freitag bis Sonntag eindrucksvolle Einblicke in die Gesellschaft, die (Kolonial-)Geschichte Burundis und in die Partnerschaft, die Burundi und Baden-Württemberg seit über 40 Jahren miteinander verbindet.

Am Samstag, den 12. Juli, erhielt das Publikum Einblicke, wie sich der Klimawandel in Burundi auswirkt. Der Dokumentarfilm „Facing new realties – Wie der Klimawandel sich im Herzen Afrikas auswirkt“ beleuchtet eindrücklich die Folgen des Klimawandels in Burundi, Lösungsmöglichkeiten und warum Klimagerechtigkeit wichtig ist. Denn: Burundi selbst trägt nicht wesentlich zu den globalen Treibhausgasemissionen bei, ist aber dennoch von deren Folgen stark betroffen.
Im Anschluss gab Emmanuel Niyoyabikoze, Gründer der Organisation Greening Burundi, einen Impulsvortrag zu diesem Thema und lud zu einem gemeinsamen Austausch ein. 

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ENGAGIERTE IN BADEN-WÜRTTEMBERG GLOBALE KOMMUNE WELT:BÜRGER GEFRAGT!

ENGAGEMENT IN DEN KOMMUNEN UND DIGITALISIERUNG

Gemeinsam für mehr globale Verantwortung: Teilnehmer*innen der Entwicklungspolitischen Regionalkonferenz (Foto: SIMAMA STEH AUF e.V.).

100 STIMMEN FÜR GLOBALE VERANTWORTUNG: AUF DER ENTWICKLUNGSPOLITISCHEN REGIONALKONFERENZ IN KARLSRUHE TRAFEN BADEN-WÜRTTEMBERGISCHE ENGAGIERTE AUF VERTRETER*INNEN DER STADT KARLSRUHE, DER KOMMUNEN UND DER LANDESPOLITIK UND SETZTEN IHRE ANLIEGEN ZU GLOBALER GERECHTIGKEIT AUF DIE POLITISCHE AGENDA.

Unter dem Motto „Globale Verantwortung geht uns alle an!“ sind am 13. Juni 2023 rund 100 Menschen im Karlsruher Tollhaus zusammengekommen. Dort diskutierten sie mit Karlsruhes Oberbürgermeister Frank Mentrup sowie Staatssekretär Rudi Hoogvliet, Vertreter*innen der Landesregierung sowie des Landesparlaments bei der Entwicklungspolitischen Regionalkonferenz darüber, wie Digitalisierung zum Abbau globaler Ungleichheiten beitragen kann und was die Zivilgesellschaft für ihren Einsatz für mehr globale Nachhaltigkeit braucht.

In Workshops hatten die Teilnehmer*innen Forderungen aus den Bereichen Nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung, Klimagerechtigkeit, Migration und junges Engagement, Bildung für Nachhaltige Entwicklung und Globales Lernen, Drohnen und Frieden, Inner Development Goals, Fairer Handel, Internationale Partnerschaften mit dem Globalen Süden und Soziales Unternehmertum erarbeitet. So ging es etwa beim Workshop „Women of Impact“ um Feministische Entwicklungspolitik und den gleichberechtigten Zugang zu Ressourcen wie Bildung und Arbeit für alle Menschen. Der Workshop „Klimagerechtigkeit, Migration und junges Engagement“ behandelte die zentralen Themen und Zielgruppen für Fragen globaler Gerechtigkeit. Nach dem Input-Vortrag von Prof. Dr. Sama Mbang (TecFactory of Mercedes-Benz Cars Operations, Daimler) zum Thema „Digitalisierung und weltweite Ungleichheiten: eine globale Herausforderung für die gemeinsame Zukunft“ diskutierten Courtney Okolo (SIMAMA STEH AUF e.V.), Geraldine de Bastion (konnektiv) und Prof. Dr. Robert Lepenies (Karlshochschule) auf dem Podium über das Potential der Digitalisierung zum Abbau globaler Ungleichheiten.

Lob für die Zivilgesellschaft – OB Mentrup und Staatssekretär Hoogvliet würdigen unermüdlichen Einsatz für Agenda 2030

Zahlreiche engagierte zivilgesellschaftliche Akteur*innen setzen sich bereits seit vielen Jahrzehnten für eine nachhaltigere Welt ein. OB Mentrup würdigte den Beitrag der Engagierten: „Die Verwirklichung der Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung wird weitgehend von der Leistungsfähigkeit und dem Innovationswillen der Städte weltweit und ihren Bürger*innen abhängen. Die vielen zivilgesellschaftlichen Vereine, Initiativen und Gruppen in den Kommunen nehmen hier eine besondere Rolle ein. Ich begrüße die Entwicklungspolitische Regionalkonferenz als Plattform für den Fach- und Erfahrungsaustausch zwischen der organisierten Zivilgesellschaft, der Verwaltung und den Bürger*innen der Region.“

Rudi Hoogvliet, Staatssekretär für Medien- und Entwicklungspolitik, der Baden-Württemberg als Bevollmächtigter des Landes in Berlin vertritt, betonte: „Die entwicklungspolitische Regionalkonferenz in Karlsruhe zeigt einmal mehr, welch großartiges entwicklungspolitisches Engagement wir auf kommunaler Ebene in unserem Land haben“ und hob weiter hervor: „Angesichts vieler verschiedener Krisen und großer Debatten über die Problemlagen in unserer global vernetzten Welt sind Treffen wie das heutige ein starker Gegenpol.“

Einladung durch die Expert*innen des Landes für mehr globale Gerechtigkeit

Die Entwicklungspolitische Regionalkonferenz wurde 2023 vom Karlsruher Verein SIMAMA – STEH AUF durchgeführt, der mit Regionalpromotorin Sylvia Holzhäuer-Ruprecht Teil des Eine Welt-Promotor*innen Programms ist. Die Eine Welt-Promotor*innen sind Ansprechpersonen für alle Menschen in Baden-Württemberg, die Lösungen für Fragen nach mehr globaler Gerechtigkeit suchen. Sei es in den Bereichen Lieferketten und faire Handelsbeziehungen, oder zu Fragen, wie mehr globale Nachhaltigkeit an die Schulen kommt oder was eigentlich Kolonialgeschichte mit unserem Leben heute zu tun hat. Träger des Eine Welt-Promotor*innen-Programms ist der Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. (DEAB). Das Eine Welt-Promotor*innen-Programm entstand aus den entwicklungspolitischen Leitlinien des Landes, die formulieren, wie in Baden-Württemberg globale Verantwortung politisch verankert ist. Finanziert wird das Programm vom Bund und vom Land. Die Promotor*innen tragen seit zehn Jahren Tag für Tag dazu bei, diese Leitlinien umzusetzen und sowohl die politischen Ebenen als auch die Bürger*innen dafür zu gewinnen. Ihre sehr gute Vernetzung und ihr Fachwissen sind eine bedeutende Ressource für entwicklungspolitische Akteur*innen in Baden-Württemberg. Die Regionalpromotor*innen fördern die Eine Welt-Arbeit, unterstützen die Engagierten und gewinnen neue Akteur*innen in ihrer jeweiligen Region.

Über die Entwicklungspolitische Regionalkonferenz

Auf der regelmäßig stattfindenden Entwicklungspolitischen Regionalkonferenz im Rahmen des Dialogformats Welt:Bürger gefragt! tauschen sich Vertreter*innen der Kommunalpolitik, der Landespolitik und des Rats für Entwicklungszusammenarbeit mit der entwicklungspolitischen Basis und regional Engagierten über aktuelle Themen globaler Ungleichheiten aus. Die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg koordiniert den Rat für Entwicklungszusammenarbeit, der die Landeregierung zu entwicklungspolitischen Fragen berät.

Über SIMAMA – STEH AUF e.V.

SIMAMA – STEH AUF e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für die globale Verantwortung und Solidarität einsetzt. Mit Veranstaltungen wie der Entwicklungspolitischen Regionalkonferenz will SIMAMA – STEH AUF e.V. das Bewusstsein für regionale und globale Herausforderungen schärfen und praktikable Lösungen fördern.

Über den DEAB

178 entwicklungspolitische Organisationen und Netzwerke in Baden-Württemberg, insgesamt über 400 Gruppen und Organisationen, bilden den Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. (DEAB). Zentrale Aufgaben des 1975 gegründeten Dachverbands sind die Förderung seiner Mitglieder durch Information, Beratung, Vernetzung, Fortbildung und die politische Vertretung ihrer Anliegen gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Darüber hinaus ist die DEAB-Geschäftsstelle in Stuttgart eine Servicestelle für Fragen rund um Globale Verantwortung und Nachhaltigkeit. Die Landespolitik, Globales Lernen, Fairer Handel und migrationsgesellschaftliche Öffnung stehen im Mittelpunkt der Arbeit. Der DEAB ist Herausgeber des Journals Südzeit. Der DEAB ist außerdem Träger des Eine Welt-Promotor*innen-Programms sowie des Interkulturellen Promotor*innen-Programms. Information: www.deab.de

IHRE ANSPRECHPARTNERIN

DIANA GRIESINGER

Kommunikation & Rat für Entwicklungszusammenarbeit

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BWIRKT! GLOBALE KOMMUNE PARTNER­SCHAFTS­ZENTRUM

Mehr und bessere Vernetzung für Partnerschaftsgruppen!

Die im Oktober 2021 gestartete Veranstaltungsreihe „Landesweites digitales Vernetzungstreffen der Partnerschaftsgruppen“ wird in diesem Jahr fortgesetzt.

Die Reihe “Landesweites digitales Vernetzungstreffen der Partnerschaftsgruppen“ dient als digitale Plattform für Vernetzung, Austausch und gegenseitige Unterstützung für die zahlreichen baden-württembergischen Vereine, Initiativen und Organisationen, die sich in Nord-Süd-Kooperationen engagieren.

In diesem Jahr finden wieder vier spannende Veranstaltungen zu unterschiedlichen Themenbereiche statt. Die erste fand am 10. Februar statt, bei der sich die deutsch-ugandische Initiative „Chat mit Uganda“ und der Verein ADEPT e. V. ihre Engagements im Bereich Bildung in Uganda vorgestellt haben.

Ein wichtiges Angebot und Ansatz der Vernetzungstreffen ist die Reflexion wie Partnerschaft unter ungleichen Erwartungen und Bedingungen für beide Seiten gewinnbringend sein kann. Sehr genaue Vorstellungen entwickelte dazu Prof. Dr. Aram Ziai beim Vernetzungstreffen im November 2022. Eine Handreichung der Arbeitsgemeinschaft Eine-Welt-Landesnetzwerk Deutschland e.V. (agl) zum Thema Partnerschaften reflektieren oder eine Praxishilfe das eigene Märchen aufzudecken sowie weitere nützliche Informationen, finden Sie im Downloadbereich des Partnerschaftszentrums: https://sez.de/themen/partners…

Noch mehr Vernetzung, Weiterbildung und Praxistaugliches für entwicklungspolitisch Interessierte und Engagierte, finden Sie bei den Praxisworkshops Baden-Württemberg.

Weitere Termine für die digitalen Vernetzungstreffen der Partnerschaftsgruppen sind am 12. Mai 2022, 22. September 2023 und 17. November 2023 von jeweils 16:00 – 18:30 Uhr. Wir laden jetzt schon herzlich zur Teilnahme ein. Weitere Informationen finden Sie in Kürze hier.

Ihre Ansprechpartnerin

DR. KIDIST HAILU

Fachpromotorin für Internationale Partnerschaftsarbeit

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ENGAGIERTE IN BADEN-WÜRTTEMBERG GLOBALE KOMMUNE MEINE. DEINE. EINE WELT. PARTNER­SCHAFTS­ZENTRUM

Preise für Meine. Deine. Eine Welt. 2021 vergeben

Zehn baden-württembergische Kommunen wurden im Rahmen der landesweiten Initiative Meine. Deine. Eine Welt. für ihr besonderes Engagement für eine nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet.

Mannheim, Heidelberg, Freiburg, Fellbach, Konstanz, Lahr, Künzelsau, Engen, Landkreis Reutlingen und der Landkreis Enzkreis. Das sind die zehn baden-württembergischen Kommunen, die bei der neunten Runde der Initiative Meine. Deine. Eine Welt. für Ihr besonderes Engagement für eine gerechtere Welt ausgezeichnet wurden und Preisgelder in Höhe von insgesamt 35.000 Euro als Anerkennung erhielten. Mit ihren Aktionen und Veranstaltungen während der landesweiten Eine-Welt-Tage im September und Oktober machten sie auf ihre entwicklungspolitischen Initiativen aufmerksam und motivierten Andere, sich dem Netzwerk der Engagierten anzuschließen. Die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) lädt alle zwei Jahre Kommunen zu Meine. Deine. Eine Welt. ein. Das Projekt wurde zum wiederholtem Mal durch die Unterstützung der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global mit den Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ermöglicht.

Trotz der Pandemie hatten bei der kommunalen landesweiten Initiative Meine. Deine. Eine Welt. 2021 16 Kommunen aus Baden-Württemberg mit 165 Veranstaltungen teilgenommen. Eine aus entwicklungspolitischen Expert*innen zusammengesetzte Jury hat nun die preistragenden Kommunen des Wettbewerbs von Meine. Deine. Eine Welt. 2021 ausgewählt.

Übersicht der preistragenden Kommunen

Kategorie „Große Kommunen“

  • 1. Preis (5.000 Euro): Die erstplatzierte Stadt Mannheim beteiligte sich schon das sechste Mal an Meine. Deine. Eine Welt. und konnte mit ihrer Fairen Woche und einem eindrucksvollen Gesamtkonzept ein vielfältiges Bündnis an Akteur*innen zu Themen der Agenda 2030 mobilisieren. Der Jury imponierte, dass Mannheim innovative Ideen und leicht zugängliche Formate, wie die interaktive Rallye durch die App „Actionbound“, einsetzte, um den Menschen Themen wie Fairen Handel, Klimaschutz oder nachhaltige Stadtentwicklung näher zu bringen.
  • 2. Preis (3.500 Euro): Heidelberg konnte bei seiner sechsten Teilnahme an Meine. Deine. Eine Welt. den zweiten Platz erzielen. Im vielfältigen Programm der Eine-Welt-Tage Heidelberg 2021 luden rund 20 Veranstaltungen von 30 Organisationen zur Beschäftigung mit Nachhaltigkeitsthemen wie Welternährung und Klimawandel ein. Besonders lobenswert erschien der Jury die Formatvielfalt, die von nachhaltigen Kochshows, Verkostungen, Stadtrundgängen über Ausstellungen, Ladenrallyes bis hin zu Vorträgen, Lesungen und Diskussionen reichte.
  • 3. Preis (1.500 Euro): Bei ihrer neunten Teilnahme an Meine. Deine. Eine Welt. konnte sich die Stadt Freiburg über den dritten Platz freuen. Bei den Freiburger Eine Welt Tagen mit Fairer Woche 2021 bot eine Vielzahl künstlerischer und kultureller Veranstaltungen die Gelegenheit, sich für eine gerechtere Welt zu engagieren und zu Nachhaltigkeitsthemen zu vernetzen. Die Jury lobte besonders die konsumkritischen Stadtrundgänge, die neu entwickelte Übertragungsrikscha, die live ins Radio sendete, und die Einbindung einer kolonialen Spurensuche.

Kategorie „Mittlere Kommunen“

  • 1. Preis (5.000 Euro): Zum fünften Mal in Folge erzielte Fellbach den ersten Platz bei dem Wettbewerb von Meine. Deine. Eine Welt. Im Rahmen der 5. Fellbacher Weltwochen veranstalteten 30 beteiligte Akteur*innen rund 40 Events zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen. Die Jury war vom breiten und vielfältigen Fellbacher Angebot beeindruckt und betonte, dass das ganze Programm auf starker lokaler Vernetzung aufgebaut war. So wurde etwa am Beispiel des Fellbacher Stadtklimas Bewusstsein für die Folgen des Klimawandels geschaffen.
  • 2. Preis (3.500 Euro): Konstanz nahm bereits zum sechsten Mal an Meine. Deine. Eine Welt. teil und belegte den zweiten Platz. Bei der Interkulturellen Woche organisierten über 30 zivilgesellschaftliche Akteur*innen aus Konstanz und der Nachbarstadt Kreuzlingen rund 20 Veranstaltungen, in denen sie über entwicklungspolitische Zusammenhänge, Flucht und Interkulturalität informierten. Die Jury hob besonders hervor, dass Menschen mit Fluchterfahrung und postmigrantische Organisationen die Interkulturelle Woche in Konstanz aktiv mitgestaltet hatten und lobte die Veranstaltung „Babbelllingua“, welche die Muttersprachen aller Menschen in Konstanz zelebrierte.
  • 3. Preis (1.500 Euro): Die engagierten Bürger*innen aus Lahr knüpften an die Aktionen von Meine. Deine. Eine Welt. 2019 an und erreichten mit ihrem diesjährigen Programm den dritten Platz. In Anlehnung an die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen wurde beispielsweise eine Plakataktion in Lahrer Kirchen umgesetzt, die mit gezielten Beispielen das Verständnis für globale Zusammenhänge schärfte. Auch das fünfzehnjährige Bestehen der Städtepartnerschaft mit Alajuela in Costa Rica fand besondere Beachtung im Lahrer Veranstaltungsprogramm.

Kategorie „Kleine Kommunen“

  • 1. Preis (5.000 Euro): Die erstplatzierte Kommune Künzelsau nahm mit ihrem Programm „Zukunft fair gestalten in Künzelsau“ teil und realisierte für Interessierte ein niedrigschwelliges interaktives Angebot, das zur Beschäftigung mit den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen im Alltag einlud. So gab es in Künzelsau eine Stadtrallye mit Rätseln, Quizfragen und Schaufenstern rund um Nachhaltigkeit und Fairen Handel. Die Jury lobte besonders, dass ein Brief mit konkreten Empfehlungen an den Bürgermeister und den Gemeinderat geschickt wurde, der ausführlich beantwortet und schon teilweise umgesetzt wurde.
  • 2. Preis (3.500 Euro): Bei der dritten Teilnahme an Meine. Deine. Eine Welt. konnte Engen den 2. Platz belegen. Besonders hervorgehoben wurde die gute Zusammenarbeit zwischen der Verwaltung und dem zivilgesellschaftlichen Zusammenschluss Unser buntes Engen e. V. Zusammen mit lokalen Akteur*innen konnte so der „Aktionstag zur Demokratie“ organisiert werden, über den auf lokaler Ebene die Verwaltung vom Bürgermeister über politische Verantwortliche, ehrenamtlich Engagierte sowie migrantische Gruppen eingebunden wurden, um auf das hohe Gut der Demokratie hinzuweisen.

Sonderpreise

  • Innovationspreis (5.000 Euro): Der dieses Jahr erstmalig vergebene Preis ging an den Landkreis Reutlingen. Dieser beindruckte mit der Geocaching Tour „GeoTürle – entdecke 17 nachhaltige Schätze im Landkreis Reutlingen“ so stark, dass sich die Jury entschied, dieses Programm einmalig mit einem Innovationspreis zu würdigen. Die Tour zu den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen sensibilisiert Menschen auf spielerische Art und Weise für nachhaltige Schätze im Landkreis Reutlingen. Als Outdoor-Erlebnis mobilisiert das Konzept eine breite Zielgruppe und motiviert dazu, sich mit Nachhaltigkeitsthemen zu beschäftigen. Außen an den Geocaches angebrachte QR-Codes bieten Informationen zum zugehörigen Nachhaltigkeitsziel. Die Jury betonte die flexible Übertragbarkeit und Anpassungsmöglichkeit des Konzepts auf andere Kommunen oder Landkreise.
  • Anerkennungspreis (1.500 Euro): Auch erstmalig in diesem Jahr wurde der Landkreis Enzkreis mit einem Anerkennungspreis ausgezeichnet. Der Landkreis überzeugte die Jury mit seiner speziell zusammengestellten Ausstellung „Nachhaltiger Enzkreis – Agenda 2030 und Klimafonds“ in zentraler Lage in der Pforzheimer Innenstadt, welche die Umsetzung der Agenda 2030 im Enzkreis und die Bedeutung der CO2-Kompensationen hervorhob und nachvollziehbar darstellte. Die Jury befand, dass das Konzept einen Anerkennungspreis verdient und ein hohes Transferpotenzial für andere Landkreise bietet.

Da die feierliche Preisverleihung im Neuen Schloss in Stuttgart in diesem Jahr pandemiebedingt leider ausfallen musste, wurden die Preise den Kommunen schriftlich übermittelt. „Wir bedanken uns herzlich für das Engagement aller Kommunen, die 2021 an Meine. Deine. Eine. Welt. teilgenommen haben. Durch ihren Einsatz haben sie Menschen in Baden-Württemberg gezeigt, dass globale Verantwortung und Nachhaltigkeit vor der eigenen Haustür beginnen müssen“, so Philipp Keil, Geschäftsführender Vorstand der SEZ.

Die alle zwei Jahre stattfindende Initiative Meine. Deine. Eine Welt. wird von der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) organisiert und findet statt in Zusammenarbeit mit der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global mit den Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Meine. Deine. Eine Welt. leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen und ihrer 17 Nachhaltigkeitsziele in den Kommunen, indem vorhandene Potenziale für mehr globale Verantwortung in den Kommunen Baden-Württembergs entfaltet, gestärkt und weiterentwickelt werden. Kommunen mit ihren Städten, Schulen, Volkshochschulen, Vereinen und Weltläden sind zentrale Orte menschlicher Begegnungen, wo es jeden Tag aufs Neue möglich wird, das Bewusstsein für globale Themen zu schärfen und partnerschaftliche Netzwerke zu stärken.

Weitere Informationen zu Meine. Deine. Eine Welt 2021. sowie einen Downloadbereich mit Materialien, Flyern und Bildern finden Sie hier.

Ihre Ansprechpartnerin

DR. KIDIST HAILU

Fachpromotorin für Internationale Partnerschaftsarbeit

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GLOBALE KOMMUNE MEINE. DEINE. EINE WELT.

Erfolgreicher Abschluss von Meine. Deine. Eine Welt. 2021

Die Projektpartner*innen bei der Eröffnung von GeoTürle, der SDG-Geocaching-Tour im Landkreis Reutlingen am 23. September 2021. Beim Rätsellösen in der Mitte: Sandra Teuber, Geschäftsführerin des UNESCO Global Geopark Schwäbische Alb, und Landrat Ulrich Fiedler.

Wir sagen Danke! Trotz der Corona-Pandemie nahmen bei der neunten Runde der landesweiten Initiative Meine. Deine. Eine Welt. 2021 16 Kommunen mit 165 Veranstaltungen teil.

Abwechslungsreich, vernetzt und kreativ trotzten die teilnehmenden Kommunen und ihre engagierten Bürger*innen den durch die Corona-Pandemie vorgegebenen Einschränkungen. Es war beeindruckend, wie manche Kommunen in kürzester Zeit ihre Programme zusammengestellt und vielfältige und spannende Programme organisiert hatten. In der letzten Woche gab es noch 25 weitere Veranstaltungen an verschiedenen Orten in Baden-Württemberg.

Am 26.10.2021 fand das zweite digitale Austausch- und Vernetzungstreffen statt, bei dem Erfahrungen und Herausforderungen der teilnehmenden Kommunen untereinander ausgetauscht werden konnten. „Die Teilnahme am Vernetzungstreffen hat mir Anregungen für die nächsten Aktionen gegeben und hat mir gezeigt, wie vernetzt und vielfältig zusammengearbeitet werden kann. Ich bin froh und nehme viel mit.“ berichtet Frau Juliet Brook Blaut aus Engen.

Am 02. Dezember 2021 wird die neunte Runde der Initiative Meine. Deine. Eine Welt. mit der Preisverleihung um 18:30 Uhr im Neuen Schloss in Stuttgart unter der Schirmherrschaft und im Beisein von Staatssekretär Rudi Hoogvliet abgerundet. An dem Abend werden die Eine-Welt-Akteur*innen für ihr Engagement geehrt. Es werden Preisgelder von insgesamt 30.000 Euro vergeben.

Wenn Sie bei Meine. Deine. Eine Welt. 2021 als Kommune mitgemacht haben und an dem Wettbewerb teilnehmen möchten, reichen Sie bitte eine aussagekräftige Dokumentation (2 DIN A4 Seiten, Pressenachweise, Fotos inkl. Bildunterschrift und Angabe von Bildrechten) spätestens bis zum 08. November 2021 bei der SEZ ein.

Die SEZ bedankt sich herzlich bei allen teilnehmenden Kommunen und ihren engagierten Bürger*innen für ihr großartiges Engagement.

Ihre Ansprechpartnerin

DR. KIDIST HAILU

Fachpromotorin für Internationale Partnerschaftsarbeit

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GLOBALE KOMMUNE MEINE. DEINE. EINE WELT.

Spannende Events gegen den Herbstblues

Veranstaltung Fellbach-weiblich-bunt: Frau Ari, Frau Roth, Frau Plato, Frau Brait-Poplawski (v.l.)

Die letzte Oktoberwoche ist auch die letzte Woche der Initiative Meine. Deine. Eine Welt. 2021 (MDEW) und hält noch einige spannende Vorträge und Aktionen bereit.

Seit dem 01. September und noch bis zum 31. Oktober 2021 finden viele abwechslungsreiche Veranstaltungen zu Eine-Welt-Themen überall in Baden-Württemberg statt.

Hier ein paar Tipps für die letzte Oktoberwoche:

  • Am Montag, 25. Oktober finden fast zeitgleich zwei spannende Vorträge in Schwetzingen und Fellbach statt:
    In der Volkshochschule Bezirk Schwetzingen e. V. stellt Dr. Andre Baumann von 18:00 – 20:30 Uhr in seinem Vortrag vor, wie wir in Zukunft nachhaltig leben wollen. Er zeigt die aktuellen Herausforderungen vor und mögliche Wege daraus. Um 19:00 startet der Vortrag von Casper Dohmen in Fellbach und beschäftigt sich damit, wie die Ausbeutung von Mensch und Natur in der globalen Arbeitsteilung beendet werden könnte. Das Lieferkettengesetz trägt dazu bei, dass große Firmen menschenrechtliche Verantwortung übernehmen müssen.
  • Der von unterschiedlichen Institutionen aus Freiburg gemeinsam organisierte Online-Vortrag am Mittwoch, 27 Oktober um 19:00 Uhr von Anne Jung von medico international informiert über den aktuellen Stand der Pandemie im Globalen Süden, der Impfstoffverteilung und der Auseinandersetzung um die Freigabe der Patente.
  • Am 29. Oktober findet in Königsbach-Stein der Nachhaltigkeitstag mit einem Vortrag von Dr. Andreas Zahn sowie vielfältige Informationen rund um das Thema „Nachhaltigkeit“ statt. Ebenfalls am 29. Oktober stellt in Lahr die Rock/Pop-Abteilung der Musikschule den selbstkomponierten und eingespielten Eine-Welt-Song „Don’t let if fall apart“ vor und zeigt damit, dass wir alle in Einer Welt leben.

Noch nicht das passende dabei? Schauen Sie gerne in unserem Veranstaltungskalender nach Aktionen in Ihrer Nähe.

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Meine. Deine. Eine Welt. 2021 auf der Zielgeraden

Meine. Deine. Eine Welt. 2021 hat schon die Halbzeit hinter sich und steuert der Zielgeraden entgegen. Bis Ende Oktober laufen in verschiedenen Orten Baden-Württembergs noch viele spannende Veranstaltungen und gleich mehrere Aktionen zu den Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen stehen an.

Im Rathausareal Fellbach sind auf eine Wand die 17 Ziele der Agenda 2030, die auch von der Stadt Fellbach unterzeichnet wurde, illuminiert. Selfies vor der Wand und das Hochladen der Bilder in sozialen Medien sind willkommen.

Am Freitag,15. Oktober 2021, hält Dr. René Castro Salazar, seit 2016 stellvertretender Generaldirektor der FAO (Food and Agriculture Organization der Vereinten Nationen), in Lahr einen Vortrag über die Nachhaltigkeitsziele aus Sicht der FAO.

Geo Türle lädt Interessierte ein, die 17 nachhaltigen Schätze im Landkreis Reutlingen als SDG-Geocaching bis Ende Dezember zu entdecken.

Foto: Die Ausstellung „Nachhaltiger Enzkreis – Agenda 2030 und Klimafonds“ in der Eingangshalle des Volksbank Hauses in Pforzheim. Hier geht es zu einem Zeitungsbericht.

Weitere spannende Veranstaltungen in Ihrer Nähe finden Sie im Veranstaltungskalender der SEZ.

SDG Jenga: Ausstellung „Nachhaltiger Enzkreis – Agenda 2030 und Klimafonds“ in Pforzheim

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GLOBALE KOMMUNE MEINE. DEINE. EINE WELT.

Meine. Deine. Eine Welt hat Halbzeit erreicht!

Aktion von unser buntes Engen e.V. : „Demokratie- ich bin dabei!“ – Aktionstag für Demokratie

Seit dem 1. September finden an vielen Orten in Baden-Württemberg die Aktionen der Kommunen und ihrer zivilgesellschaftlichen Akteur*innen im Rahmen der landesweiten Initiative Meine. Deine. Eine Welt. der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) statt.

Die Corona-Pandemie macht die Planung und die Durchführung von Veranstaltungen nicht einfach. Die Ungewissheit ist groß, ob Aktionen wie geplant überhaupt stattfinden können. Trotz dieser Herausforderung haben bereits 77 spannende Veranstaltungen stattgefunden und weitere 87 werden noch bis zum 31. Oktober folgen. Mit viel Engagement setzen sich die Bürger*innen in den Kommunen Baden-Württembergs für eine gerechtere Welt und für die Umsetzung der 17 Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 ein. Wir sagen ein herzliches DANKESCHÖN für Ihr Engagement in dieser überaus herausfordernden Zeit.

Ausstellungen, Straßenaktionen, Film-Vorführungen und Diskussionen, Vorträge, Fotoausstellungen, virtuelle Stadtrundgänge, Online-Events, Podiumsdiskussion, kulinarische Abende, Tanzworkshop uvm. finden Sie im Veranstaltungskalender der SEZ.

Einen Überblick der teilnehmenden Kommunen finden Sie hier:

Ein musikalischer Beitrag aus Lahr der Partnerstadt Alajuela zu MDEW finden Sie hier bei YouTube.

Und den ausführlichen Bericht zu unserem Titelbild und der Aktion “Demokratie – Ich bin dabei” finden Sie hier.

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ENGAGIERTE IN BADEN-WÜRTTEMBERG GLOBALE KOMMUNE MEINE. DEINE. EINE WELT. PARTNER­SCHAFTS­ZENTRUM

Meine. Deine. Eine Welt. 2021 hat begonnen

Die landesweite kommunale Initiative für eine gerechtere Welt hat begonnen.

Was können wir tun, um globale Ungerechtigkeiten abzubauen? Wie können wir unsere Welt zukunftsfähig und nachhaltig gestalten? Und warum beginnt globale Verantwortung hier direkt in unserer Kommune – also unmittelbar vor unserer eigenen Haustür? Baden-Württembergs Kommunen zeigen im Herbst 2021, im Rahmen der landesweiten Initiative Meine. Deine. Eine Welt., wie sich die Agenda 2030 der Vereinten Nationen mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung umsetzen lässt. Meine. Deine. Eine Welt. schafft Sichtbarkeit dafür, was jede und jeder in Baden-Württemberg für eine gerechtere Welt tun kann und zeigt, welche globalen Auswirkungen unser lokales Handeln hat.

Vom 1. September bis 31. Oktober 2021 sind 18 baden-württembergische Kommunen mit über 60 Veranstaltungen bei Meine. Deine. Eine Welt. 2021 dabei. „Wir freuen uns besonders, dass sich trotz der Pandemie so viele Kommunen mit einem äußerst vielfältigen Veranstaltungsprogramm angemeldet haben. Das zeigt, wie viel Expertise und Potenzial es zu Themen wie globale Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit in Baden-Württemberg gibt. Es ist ein starkes Zeichen für die Bedeutung kommunalen Engagements“, so Dr. Kidist Hailu, Fachpromotorin für Partnerschaften bei der SEZ. Alle teilnehmenden Kommunen, Landkreise und die mitwirkenden lokalen Akteur*innen können sich zudem mit ihrem Programm am Wettbewerb der Initiative beteiligen. Zu gewinnen gibt es neun Preise mit einem Preisgeld von insgesamt 30.000 Euro. Die Würdigung des Engagements der teilnehmenden Kommunen findet im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am 02. Dezember 2021 unter der Schirmherrschaft und im Beisein von Rudi Hoogvliet, Staatssekretär für Medienpolitik und Bevollmächtigter des Landes Baden-Württemberg beim Bund, im Neuen Schloss in Stuttgart statt.

Die Initiative Meine. Deine. Eine Welt. leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen und ihrer 17 Sustainable Development Goals (SDGs) in den Kommunen, indem vorhandene Potenziale für mehr globale Verantwortung in den Kommunen Baden-Württembergs entfaltet, gestärkt und weiterentwickelt werden. Kommunen mit ihren Städten, Schulen, Volkshochschulen, Vereinen und Weltläden sind zentrale Orte menschlicher Begegnungen, wo es jeden Tag aufs Neue möglich wird, das Bewusstsein für globale Themen zu schärfen und partnerschaftliche Netzwerke zu stärken. Die alle zwei Jahre stattfindende Initiative Meine. Deine. Eine Welt. wird von der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) organisiert und findet statt in Kooperation mit der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global mit den Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Weitere Informationen, alle Veranstaltungen von Meine. Deine. Eine Welt 2021. sowie einen Downloadbereich mit Materialien, Flyern und Bildern finden Sie hier.

Ihre Ansprechpartnerin

DR. KIDIST HAILU

Fachpromotorin für Internationale Partnerschaftsarbeit

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GLOBALE KOMMUNE MEINE. DEINE. EINE WELT. PARTNER­SCHAFTS­ZENTRUM SEZ WELT:BÜRGER GEFRAGT!

Entwicklungspolitische Landeskonferenz am 17.09.2021

Teilnehmende der Entwicklungspolitischen Landeskonferenz im Jahr 2019 auf der Messe Stuttgart.

Bei der jährlichen Entwicklungspolitischen Landeskonferenz können engagierte Bürger*innen die baden-württembergische Entwicklungspolitik mitgestalten.

Die Anmeldung zur virtuellen Entwicklungspolitischen Landeskonferenz am 17. September 2021 ist ab jetzt möglich. Bei der jährlichen Konferenz rund um aktuelle entwicklungspolitische Themen und neue Perspektiven auf globale Verantwortung haben Engagierte die Gelegenheit, mit Vertreter*innen der Landesregierung zu diskutieren und so neue inhaltliche Impulse auf die Agenda zu setzen. In offenen und inklusiven Gesprächsrunden besteht die Möglichkeit sich untereinander auszutauschen – dabei ist kein besonderes Vorwissen notwendig, denn jede und jeder kann sich bei der Entwicklungspolitischen Landeskonferenz einbringen.

Mit Ihrer Teilnahme an der Entwicklungspolitischen Landeskonferenz 2021 beteiligen Sie sich an der Suche nach Lösungen für Globale Verantwortung in Baden-Württemberg und den Aufbau gleichberechtigter Partnerschaften. Sie können eigene Inhalte direkt an Ihrem eigenen kostenlosen Stand auf dem virtuellen Markt der FAIRänderung vorstellen und sich so direkt mit Anderen austauschen und vernetzen. Weitere Informationen zur Entwicklungspolitischen Landeskonferenz 2021 und das Programm sowie die Workshops zum Download finden Sie hier.

Ihre Ansprechpartnerin

Lena Wimmer

Teamleitung Kommunikation

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GLOBALE KOMMUNE SEZ

SEZ und Städtetag verstärken Zusammenarbeit

Philipp Keil, Geschäftsführender Vorstand der SEZ, und Gudrun Heute-Bluhm, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Städtetags Baden-Württemberg, nach der Unterzeichnung des Memorandum of Understanding im Juni 2021 in Stuttgart.

Die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) arbeitet in Zukunft noch enger mit dem Städtetag Baden-Württemberg zusammen.

Beide Organisationen haben jetzt ein entsprechendes Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet. Die Unterzeichnung erfolgte im Rahmen des 3. Kommunalen Spitzengesprächs Entwicklungspolitik.

Die SEZ und der Städtetag Baden-Württemberg arbeiten bereits seit drei Jahrzehnten erfolgreich auf dem Gebiet der kommunalen Entwicklungspolitik zusammen. Jüngste Ergebnisse der erfolgreichen Zusammenarbeit sind das Handbuch zu kommunaler Entwicklungspolitik und das Handlungskonzept für die kommunale Entwicklungspolitik in Baden-Württemberg als Leitkonzept für die kommunale Entwicklungspolitik im Land. Das MoU bildet die Basis für die weitere Zusammenarbeit im Rahmen verschiedener Projekte wie der landesweiten Initiative Meine. Deine. Eine Welt der SEZ, der Messe Fair Handeln oder des Stuttgarter Forum für Entwicklung. Ein regelmäßiger Austausch zwischen der SEZ und dem Städtetag Baden-Württemberg ist geplant.

Der Städtetag ist ordentliches Mitglied im Kuratorium der SEZ und stellt historisch den Kuratoriumsvorsitz; derzeit ist Oberbürgermeister Richard Arnold, Schwäbisch Gmünd, Kuratoriumsvorsitzender der SEZ.

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GLOBALE KOMMUNE PARTNER­SCHAFTS­ZENTRUM

Neu: Handbuch zu kommunaler Entwicklungspolitik

Das „Handbuch zu kommunaler Entwicklungspolitik“ ist ein Handlungsleitfaden mit vielen Praxisbeispielen für die Kommunen. Es wurde von der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) und dem Städtetag Baden-Württemberg in Kooperation erstellt.

Auf und 140 Seiten finden sich in dem Handbuch Informationen rund um das Thema Nachhaltigkeit, kommunale Entwicklungspolitik, Leitfäden für eigenes Handeln und Best Practices aus Kommunen im ganzen Land sowie Adressen von Kontakt- und Anlaufstellen. Das Handbuch zeigt, dass kommunale Entwicklungspolitik mehr ist als Partnerschaftsarbeit, dass sie sehr viele Schnittstellen mit klassischen kommunalen Bereichen hat. Mit seinen vielen Beispielen regt das Handbuch zum Handeln an und zeigt viele Möglichkeiten, Kommunen „enkeltauglicher“ zu gestalten.

Die Agenda 2030 mit ihren 17 nachhaltigen Entwicklungszielen spricht mit dem Entwicklungsziel 11 die Kommunen direkt an. Es ist die Aufforderung, Städte und Gemeinden nachhaltiger zu gestalten. Für die Partnerschaftsarbeit der SEZ ist die kommunale Entwicklungspolitik schon immer ein wesentliches Element.

„Entwicklungspolitik beginnt für uns hier direkt vor unserer Haustür, also in der Kommune. Der Städtetag Baden-Württemberg ist dabei ein ganz wichtiger Partner für uns, denn er hat den direkten Draht zu den Kommunen“, so Philipp Keil, der Geschäftsführende Vorstand der SEZ. „Wir bringen unsere Erfahrung und unser Wissen aus unserer langjährigen Arbeit in der Entwicklungspolitik und Entwicklungszusammenarbeit ein. Das ist die perfekte Kombination, um globale verantwortliches Handeln in der Kommune anzugehen.“

Das „Handbuch zu kommunaler Entwicklungspolitik“ können Sie hier herunterladen.

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Mehr globale Nachhaltigkeit in den Kommunen

Eine „Trau-dich-Kasse“ im Supermarkt, an der Kundinnen und Kunden den ökologischen Fußabdruck ihrer Einkäufe unter die Lupe nehmen können, ist einer dieser zehn Vorschläge. Eine Matching-Plattform, mit der Städte in Baden-Württemberg die für sie passende Partnerstadt im globalen Süden finden können, ein anderer.

Insgesamt haben die Teilnehmenden des 7. Stuttgarter Forum für Entwicklung, das von der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) veranstaltet wurde, zehn Möglichkeiten entwickelt, um in und mit der Kommune eine global nachhaltige Entwicklung voranzutreiben. Im Blick hatten sie dabei vor allem die Bereiche Digitalisierung, Beschaffung, Wirtschaft und Kultur. Um eine möglichst kreative Herangehensweise zu gewährleisten, wurde dazu in den verschiedenen Workshops mit der Design-Thinking-Methode gearbeitet. Diese sorgte nicht nur dafür, dass sämtliche Wände mit bunten Post-Its beklebt waren, sondern auch dafür, dass die Teilnehmenden um die Ecke denken und sich auf spielerische Art und Weise an die Problemlösung heranbegeben mussten.

Eine methodische Herangehensweise mit handfesten Ergebnissen, die auch bei Staatsministerin Theresa Schopper, die gleichzeitig auch Stiftungsratsvorsitzende der SEZ ist, ein offenes Ohr fanden. „Ich finde Ihre Ideen wichtig und richtig. Ich werde sie mitnehmen und in unsere Häuser mit einspeisen.“ Denn, so die Ministerin, angesichts der weltweiten Krisen und der Tatsache, dass für die Umsetzung der Agenda 2030 nur noch zehn Jahre bleiben, müssten wir einen Gang raufschalten. Es sei wichtig, dass die vielbeschworene Solidarität mit dem globalen Süden auch mit Taten unterfüttert werde, und zwar sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene und im kommunalen Bereich. „Wir haben mit der Ideenwerkstatt heute beim Stuttgarter Forum einen richtig wichtigen Punkt gesetzt.“ Sie betonte die „verlässlichen Strukturen und Ansprechpartner“ auf der kommunalen Ebene und verwies darauf, dass das Land die Entwicklungspolitik der Kommunen stärken und bestehende Vernetzungen weiter ausbauen und noch deutlicher mit der Bundesebene verweben wolle.

Weitere Informationen zum 7. Stuttgarter Forum für Entwicklung (SFE) finden Sie hier.

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Impressionen vom 7. Stuttgarter Forum für Entwicklung
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G-PAD-Konferenz 2020

Die diesjährige G-PAD-Konferenz hat den Fokus auf nachhaltige Wirtschaftspartnerschaften mit Afrika in Zeiten von Corona.

Sie bringt Interessenvertreter aus Afrika, Deutschland und der EU zusammenbringen, um einen umfassenden Ansatz für die Politik und die multilaterale Zusammenarbeit zu entwickeln. Zivilgesellschaftliche Akteurinnen und Akteure sowie Vertreterinnen und Vertreter von Wissenschaft, Politik und Wirtschaft mit regionalem Blick auf Afrika werden sich bei der zweitätigen Veranstaltung austauschen und gemeinsam Projekte für globale Partnerschaften gemeinsam mit afrikanischen Akteurinnen und Akteuren entwickeln

Die G-PAD-Konferenz 2020 ist eine Veranstaltung im Rahmen des Afrika-Forums, das Teil der Umsetzung der Initiative Afrika im Blick ist. Die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) führt die Konferenz in Kooperation mit Lead Africa International e.V. durch.

Das ausführliche Konferenzprogramm finden sie hier.

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Entwicklung beginnt in den Kommunen

„Entwicklung beginnt vor Ort und da ganz zentral in den Kommunen“, sagte Philipp Keil bei der Eröffnung des 7. Stuttgarter Forums für Entwicklung (SFE). Der Geschäftsführende Vorstand der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) betonte in seiner Rede die Notwendigkeit lokaler Antworten auf die globale Verantwortung, die wir alle haben.

Die Covid-19-Pandemie zwinge uns zum Umdenken und dazu, auch Antworten auf die Frage zu finden, wo wir uns hin entwickeln wollen. „Mit dem diesjährigen Stuttgarter Forum für Entwicklung wollen wir Impulse geben und neue Wege finden, wie Entwicklungspolitik in den Kommunen künftig verstanden werden kann. Denn kommunale Entwicklungspolitik bedeutet, die Kommunen enkeltauglich zu machen.“

Prof. Chirine Etezadzadeh setzte sich in ihrem Vortrag intensiv mit den Kommunen der Zukunft auseinander. Sie stellte fest, es herrsche weltweit „eine Aufbruchstimmung, die wir nutzen müssen“. Wir hätten die Chance, unsere Wirtschaftsweise neu auszurichten und die Produktion in die Regionen und Kommunen zurückzuführen. Dies würde auch zu mehr Resilienz der Kommunen beitragen. „Wir brauchen resiliente Städte, wir brauchen eine Kultur der Resilienz, die auf gesellschaftlichem Zusammenhalt basiert“, so Etezadzadeh. Voraussetzung dafür ist Nachhaltigkeit: „Es gibt keine Nachhaltigkeit ohne Resilienz und keine Resilienz ohne Nachhaltigkeit.“

Eine wesentliche Voraussetzung dafür ist eine smarte Infrastruktur; allerdings, so Etezadzadeh, dürfe die Digitalisierung nicht zu technischer Dominanz führen. Vielmehr sei eine digitale Konsumentenbildung und digitale Inklusion aller Altersgruppen eine Aufgabe der Kommunen. Diese Bürgerorientierung sei wichtig, denn nur so könne die Smart City der Zukunft gelingen. In Anbetracht der Datenmengen, die es für eine Smart City braucht, forderte sie: „Wir müssen in Deutschland dafür sorgen, dass Menschen selbstbestimmt und eigenstndig bestimmen, wie mit ihren Daten umgegangen wird.“ Dafür brauche es einen Ethikrat für Künstliche Intelligenz.

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7. SFE – Kommunen im Fokus

Das 7. Stuttgarter Forum für Entwicklung (SFE) findet am 9. Oktober statt. Thematisch dreht sich dieses Jahr alles um die Kommunen, die wichtigsten Akteure für die Umsetzung der Agenda 2030. Der Titel des 7. SFE lautet: „Global Cities of Tomorrow – Gemeinsam die Chancen der Krise sehen und Kommunen global nachhaltiger gestalten“.

In mehreren Design-Thinking-Workshops werden sich die Teilnehmenden mit unterschiedlichen Aspekten des Themas befassen. Mit Digitalisierung und Entwicklungspolitik ebenso wie mit nachhaltiger Beschaffung, Kultur, Bildung für die Agenda 2030 oder Partnerschaftsarbeit im Inland.

Das Forum findet als Präsenzveranstaltung statt. Es gibt die Möglichkeit, an Teilen der Veranstaltung digital teilzunehmen.

Die Details zum Programm und Ablauf des 7. SFE sowie die Details zur Anmeldung finden Sie hier: https://sez.de/veranstaltungen…

Das 7. Stuttgarter Forum für Entwicklung ist eine Kooperationsveranstaltung der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) mit der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt von Engagement Global, dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, dem Städtetag Baden-Württemberg und der Friedrich-Naumann-Stiftung.

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Meine. Deine. Eine Welt. 2019 – Die Preisträger stehen fest

Die Gewinner sind Dornstadt, Fellbach, Gerlingen, Lahr, Leonberg, Mannheim, Möglingen, Neckarbischofsheim und Schwäbisch Gmünd. Erste Preise erhielten Dornstadt und Fellbach, die erstmalig vergebenen Preise für einen Newcomer und einen Oldtimer gingen an Neckarbischofsheim und an Schwäbisch Gmünd.

Die neun ausgezeichneten Kommunen erhielten ein Preisgeld von insgesamt 30.000 Euro. Sie haben sich bei der landesweiten Initiative Meine. Deine. Eine Welt. durch besonderes Engagement für eine nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet. Ihre Bürgerinnen und Bürger haben bewiesen, dass jede und jeder etwas für eine gerechtere und zukunftsfähige Welt tun kann. Mit den verliehenen Preisen wird dieses Engagement gewürdigt.

Die feierliche Preisverleihung im Neuen Schloss in Stuttgart bildete den Abschluss der achten landesweiten Initiative Meine. Deine. Eine Welt. 2019 der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ). Sie fand unter der Schirmherrschaft und im Beisein von Staatsministerin Theresa Schopper statt: „Meine. Deine. Eine Welt. ist eine großartige Initiative. Auf 400 Veranstaltungen haben die Städte, Gemeinden und Zivilgesellschaft globale Verantwortung übernommen und ein starkes Zeichen für gesellschaftlichen Zusammenhalt, Klimagerechtigkeit und internationales Miteinander gesetzt.“

„Globale Verantwortung fängt vor unserer eigenen Haustür an. Kommunen und lokale Initiativen spielen dabei eine sehr wichtige Rolle. Alle Engagierten der Eine-Welt-Tage sind ein Vorbild für andere. Denn sie zeigen, wie nachhaltiges Handeln ganz konkret aussehen kann. Durch die vielen gemeinsamen Aktionen kreativer und engagierte Baden-Württembergerinnen und Baden-Württemberger entsteht ein Netzwerk für globale Verantwortung, das immer dichter wird“, sagte Philipp Keil, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ). Und er ergänzte: „Mit der Migration und der Frage nach den Fluchtursachen, aber auch mit dem Klimawandel sind die globalen Themen schon längst in den Kommunen angekommen.“

Die Stiftung lädt alle zwei Jahre zu dem Projekt ein. Zum dritten Mal fand es in Zusammenarbeit mit der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt von Engagement Global mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) statt.

„Die Vereinten Nationen haben mit der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung einen anspruchsvollen Katalog mit 17 Zielen (Sustainable Development Goals, SDGs) für eine gerechte und zukunftsfähige Welt vorgelegt. Wir alle sind aufgefordert, diese Ziele in den kommenden zehn Jahren zu erreichen“, sagte Dr. Stefan Wiilhelmy, Leiter der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt. „Den Landkreisen, Städten und Gemeinden kommt hier eine Schlüsselrolle zu. Nachhaltige Entwicklung berührt nahezu alle Bereiche des lokalen Handelns. Die Kommunen sind Versorger, Planer, Beschaffer und Botschafter. Der Wandel hin zu einer zukunftsfähigen und gerechten Gesellschaft und zu einem globalen Miteinander kann nur gelingen, wenn sich die Bürgerinnen und Bürger vor Ort aktiv einbringen, ihre Ideen aufgegriffen, aber auch ihre Bedürfnisse berücksichtigen werden,“ so Dr. Wilhelmy weiter.

32 Kommunen mit insgesamt knapp 400 Veranstaltungen haben sich 2019 beteiligt.

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Meine. Deine. Eine Welt. 2019 – Preisverleihung

Zum Abschluss der landesweiten Initiative Meine. Deine. Eine Welt. erhalten am 11. Dezember neun Städte und Gemeinden mit ihren lokalen Netzwerken eine Auszeichnung sowie ein Preisgeld von insgesamt 30.000 Euro.

Die Preisträger 2019 sind: Dornstadt, Fellbach, Gerlingen, Lahr, Leonberg, Mannheim, Möglingen, Neckarbischofsheim und Schwäbisch Gmünd. Sie werden für ihre entwicklungspolitischen Veranstaltungsprogramme im Herbst diesen Jahres ausgezeichnet.

Die Preisverleihung mit Staatsministerin Theresa Schopper findet am Mittwoch, 11. Dezember 2019, um 18.30 Uhr im Marmorsaal des Neues Schlosses in Stuttgart statt. Die endgültige Platzierung bleibt bis zur Preisverleihung unter Verschluss.

An der Initiative, die dieses Jahr zum achten Mal stattfand, haben sich 32 Kommunen mit insgesamt knapp 400 Veranstaltungen beteiligt. Alle Mitwirkenden konnten sich zusätzlich zu ihren Programmen am Wettbewerb beteiligen. Eine unabhängige Jury bewertete diese mit Blick auf Innovation und Öffentlichkeitswirksamkeit sowie lokale Vernetzung. Auch der Aspekt, inwieweit neue Zielgruppen zum Mitmachen angeregt wurden, fand Eingang in die Bewertung.

Die von der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) ins Leben gerufenen landesweiten Eine-Welt-Tage wurden auch 2019 von Engagement Global mit ihrer Servicestelle Kommunen in der Einen Welt mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gefördert.

Weitere Informationen rund um die Initiative Meine. Deine. Eine Welt. finden Sie unter https://sez.de/themen/globale-kommune/initiative-meine-deine-eine-welt/ und https://skew.engagement-global…

Wir laden Sie herzlich zur Preisverleihung ein.

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Meine. Deine. Eine Welt. 2019 geht zu Ende

32 Kommunen nahmen in diesem Jahr mit insgesamt 370 Veranstaltungen an der Initiative Meine. Deine. Eine Welt. teil. Die Initiative ist ein Projekt der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit in Baden-Württemberg (SEZ) in Kooperation mit der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt von Engagement Global.

Mit Veranstaltungen in Lahr, Dornstadt, Freiburg, Winnenden, Leonberg, Heidelberg, Fellbach, Gerlingen, Ludwigsburg und Schwäbisch Hall war das letzte Wochenende noch einmal ein besonderes Highlight der landesweiten Initiative Meine. Deine. Eine Welt., die 2019 zum achten Mal stattfand.

Das verbindende Element, der Staffelstab, wanderte in den vergangenen zwei Monaten durch ganz Baden-Württemberg. So konnten sich die Akteurinnen und Akteure miteinander vernetzen, Erfahrungen austauschen, Wünsche auf den Weg geben und die eine oder andere gemeinsame künftige Aktion initiieren. Ins Ziel getragen wurde der Staffelstab der Initiative Meine. Deine. Eine Welt. am vergangenen Sonntag.

„Ohne die Teilnahme an Meine. Deine. Eine Welt. wäre unser Aktionstag nicht so abwechslungsreich und vernetzt geworden. Es hat mir Impulse für weitere Aktionen gegeben sowie den Tag viel bunter gemacht. Es war eine Bereicherung für alle“, sagt Michaela Genthner aus Allmersbach im Tal.

Den Schlusspunkt der achten Runde des Projekts bildet die Preisverleihung am 11. Dezember um 18.30 Uhr im Neuen Schloss in Stuttgart unter der Schirmherrschaft und im Beisein von Staatsministerin Theresa Schopper. Der Abend ist den Eine-Welt-Engagierten gewidmet und ehrt den Einsatz der Beteiligten. Ganz besonders kreative und innovative Programme der am Wettbewerb der Initiative teilnehmenden Kommunen werden an diesem Abend mit Preisgeldern von insgesamt 30.000 Euro prämiert.

Die SEZ bedankt sich herzlich bei allen teilnehmenden Kommunen und ihren engagierten Akteurinnen und Akteuren für ihren großartigen Einsatz. Sie alle haben dazu beigetragen, dass aus Meiner und Deiner Welt eine gemeinsame Welt werden kann.

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Meine und Deine Welt soll Eine Welt werden

Die Eine-Welt Tage 2019 der Stiftung für Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) neigen sich dem Ende zu. Gleichzeitig markieren sie einen Anfang. Denn - das Finale von Meine. Deine. Eine Welt. setzt Impulse für die Zukunft.

Am Mittwoch, den 25. Oktober finden gleich drei Veranstaltungen statt. In Leonberg informiert Dr. Maria Zundel darüber, was wir hier in Deutschland für Länder in Afrika tun können. In Winnenden findet der Meine. Deine. Eine. Welt. Abend mit internationalem Buffet statt.

Beim Kabarett in Heidelberg geht es an diesem Tag um lokale und globale Fallstricke der weltweiten Lebensmittelproduktion und die „Gefühle des Broccoli“. Im Rahmen der diesjährigen Eine-Welt-Tage haben sich Heidelberger Eine-Welt-Akteurinnen und Akteure dazu entschieden, den globalen Herausforderungen mit einer Brise Humor zu begegnen.

Die letzte Veranstaltung im Rahmen der Initiative Meine. Deine. Eine Welt. findet am 27. Oktober in Dornstadt beim „Großen Finale der Gut Leben Aktionstage“ statt. Dort können die unterschiedlichen Facetten einer nachhaltigen Lebensweise – regional, fair und weltbewusst – entdeckt und genossen werden.

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Nachhaltig konsumieren, aber wie?

Die landesweite Initiative Meine. Deine. Eine Welt. der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit in Baden-Württemberg (SEZ) möchte die lokale Bevölkerung für globale Themen sensibilisieren und zu einem nachhaltigen Handeln ermutigen sowie lokale Netzwerke fördern. 32 Kommunen beteiligen sich 2019 und zeigen auch diese Woche wieder, wie wichtig ihnen die Eine Welt ist.

Am 15. Oktober beginnt die Ausstellung „Elefantenschutz und fairer Handel“ in Möglingen. Präsentiert wird ein Elefanten-Schutzprojekt in Kenia, das die Zusammenhänge von Fairem Handel und Artenschutz aufzeigt. Auf diese Weise werden Besucherinnen und Besucher angeregt, sowohl ihr Konsumverhalten zu hinterfragen als auch sich mit dem Schutz einer charismatischen bedrohten Tierart auseinanderzusetzen.

Während in Gerlingen am 16. Oktober eine Vernetzungsveranstaltung zu den 17 Nachhaltigkeitszielen der UN stattfindet, beginnt in Künzelsau das Projekt „Fairer Handel an der Kaufmännischen Schule“. Verschiedene Klassen beschäftigen sich dort mit dem Fairtradegedanken und setzen diesen mit selbstgefertigten Plakaten und Kostproben von Tee und Schokolade in die Tat um.

Und hier noch ein weiterer Geheimtipp passend zum Thema: Bei REWE in Fellbach können Sie sich anhand des „Kindergenuss-Regal“ über die fairsten und gesündesten Lebensmittel informieren. Gemeinsam mit den jüngsten Konsumentinnen und Konsumenten wurden Lebensmittel unter die Lupe genommen und gefragt: Welche Lebensmittel enthalten Palmöl, weniger Zucker oder Zusatzstoffe?

Unter dem folgenden Link finden Sie weitere Veranstaltungen zu nachhaltigem Konsum und weiteren spannenden Themen in Ihrer Nähe: https://sez.de/veranstaltungskalender/

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Über den Tellerrand schauen und probieren

Die landesweite Initiative Meine. Deine. Eine. Welt. der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) startet in die sechste Woche. Vom 7. bis zum 13. Oktober finden über 50 Veranstaltungen statt.

Am 8. Oktober feiert Ehingen 20 Jahre Lokale Agenda. Prof. Dr. Franz Josef Radermacher wird dort als Gastredner zum Thema Zukunft einen Vortrag halten.

Am gleichen Tag wird sich auch in Neckarbischofsheim alles um das Thema Zukunft drehen. Der Referent Mamadou Mbodji ist als Brückenbauer zwischen dem Süden und dem Norden, zwischen Afrika und Europa unterwegs. Er setzt sich ein für Klimaschutzziele und einen offenen Austausch von Ideen für eine gute Zukunft.

In Lahr kann am 12. Oktober beim „Internationalen Suppenfest“ über den „Suppen-Tellerrand“ geschaut und probiert werden. Einmal im Jahr sind alle Bürger und Bürgerinnen der Stadt dazu eingeladen, ihre Lieblingssuppe zu kochen und andere davon kosten zu lassen. Dabei gibt es Gelegenheit ins Gespräch zu kommen, Erinnerungen und Geschichten zu teilen und vielleicht auch das ein oder andere Rezept mit nach Hause zu nehmen.

Wenn Sie wissen möchten, welche Veranstaltungen es im Rahmen der Meine. Deine. Eine. Welt. Initiative bei Ihnen in der Nähe gibt, finden Sie diese unter dem folgenden Link: https://sez.de/veranstaltungskalender/

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Halbzeit bei Meine. Deine. Eine Welt.

Meine. Deine. Eine Welt., die landesweite Aktion der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ), hat Halbzeit. Seit Beginn am 1. September fanden bereits knapp 190 Veranstaltungen statt. Weitere rund 180 werden in den kommenden vier Wochen folgen.

Was ist das „Gute Leben“? Um diese Frage geht es am 2. Oktober im Kulturzentrum in Ludwigsburg bei einer interaktiven Konzert-Lesung. Alberto Acosta und die Musikgruppe Grupo Sal Duo präsentieren gemeinsam das Konzept des „Buen Vivir“. Lateinamerikanische Rhythmen, Politik und Gesellschaft fließen an diesem Abend zusammen.

Am 3. Oktober geht es musikalisch weiter mit dem Benefizkonzert „Voices for Africa“ auf der Seebühne in Heidelberg. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein vielfältiges Live-Programm mit traditionellen und modernen südafrikanischen Liedern.

Freiburg veranstaltet am 5. Oktober eine Info- und Austauschmesse zum Fairen Handel. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Eine andere Welt ist möglich“.

Am Samstag, den 6. Oktober, findet im Theater im Spitalhof die Aufführung eines interkulturellen Stücks statt. Die Komödie „Oh Gott, die Türken integrieren sich“ behandelt das Thema Integration im Allgemeinen und stellt Deutschland als Einwanderungsland mit der Vielfalt der Migrationshintergründe vor, die unsere Gesellschaft bereichern.

Weitere Veranstaltungen finden Sie im Veranstaltungskalender der SEZ unter https://sez.de/veranstaltungskalender/

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Fair. Fairer. Am fairsten.

Unter dieses Motto könnte man die vierte Woche der landesweiten Initiative Meine. Deine. Eine. Welt. der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) stellen.

Am Dienstag, den 24. September, dreht sich am Aktionstag in Bad Boll alles um das Thema Fairer Handel. Verbraucherinnen und Verbraucher können sich dazu informieren und inspirieren lassen und dabei das eine oder andere „Probiererle“ genießen.

Zwei Tage später, am 26. September, schließt Horb am Neckar thematisch mit dem „Bio-Regio-Fairen Abendessen“ an. Zwischen den vier Gängen werden Tischreden zu Themen des fairen Handels gehalten.

Am Samstag, den 28. September, finden gleich zwei spannende Veranstaltungen statt. Eine davon im Norden Baden-Württembergs, in Heilbronn. Die andere ganz im Süden, in Konstanz am Bodensee. Unter dem Motto „Konstanz – International“ findet an diesem Tag hier die Informations- und Vernetzungsveranstaltung im Rahmen der Interkulturellen Woche 2019 statt. Besucher können aktiv an Diskussionen zum Thema „Gelebte Mehrsprachigkeit“ teilnehmen und sich mit internationalen kulinarischen Köstlichkeiten stärken.

In Heilbronn lockt am Samstag das „Inside Afrika Kulturfestival“ mit einem kunterbunten Programm. Die verschiedenen Ausstellungen, Vorträge und musikalischen Darbietungen gehen bis in die Nacht. Wer will, kann dort bei kongo- und togolesischer Musik auch das Tanzbein schwingen.

In dieser letzten Septemberwoche finden über 70 Veranstaltungen statt. Mit wenigen Klicks können Sie unter https://sez.de/veranstaltungskalender/ herausfinden, welche Veranstaltungen es in Ihrer Nähe gibt.

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Meine. Deine. Eine Welt. nimmt Fahrt auf

Die landesweite Initiative Meine. Deine. Eine Welt. der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) nimmt Fahrt auf. Auch in der zweiten Woche gibt es in den teilnehmenden Kommunen viele spannende Veranstaltung.

In Ulm beleuchtet der Friedens- und Konfliktforscher Henrik Paulitz am Dienstag, den 10. September, kritisch das Ulmer NATO-Logistikkommando. Er fragt: Werden Kriege in Afrika künftig von Ulm aus gelenkt? In seinem Vortrag gibt er Antworten und zeigt Zusammenhänge auf.

Am Freitag, den 13. September radeln Fellbacher Kinder die Stadt in die Weltwochen. Die „Kidical Mass“ startet am Bahnhof, von hier geht es quer durch die Stadt zum Rathaus.

Richtig was los ist am Samstag, den 14. September. Im südbadischen Waldkirch findet S’Fairle statt, ein Markt der Nachhaltigkeit. Hier treffen sich regionale Gruppen und Vereine und informieren zu ökologischen und sozialen Fragen. In Straubenhardt im Nordschwarzwald können Eine-Welt-Begeisterte ein faires Frühstück genießen und dazu Musik von Lú Thome hören. Und anschließend die Ausstellung „Eine Welt in Straubenhardt“ anschauen, die ebenfalls am Samstag eröffnet wird.

Fashionists kommen in Ulm am 14. September ebenfalls auf ihre Kosten. Auf dem Kornhausplatz findet eine Fashion-Show mit Romani Design statt. Dieses außergewöhnliche Modeprojekt wurde von Romafrauen um Erika Varga in Budapest entwickelt.

Alle Veranstaltungen im Rahmen von Meine. Deine. Eine Welt. finden Sie auch auf der SEZ-Website: https://sez.de/veranstaltungskalender/

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Meine. Deine. Eine Welt. 2019 ist gestartet

Am 1. September ist die landesweite Initiative Meine. Deine. Eine Welt. der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) gestartet. Den Anfang macht Lahr im Ortenaukreis mit dem deutsch-arabischen Kinderprogramm.

32 baden-württembergische Kommunen – von A wie Allmersbach im Tal bis W wie Winnenden – nehmen dieses Jahr an der Initiative Meine. Deine. Eine Welt. teil. Bis zum 31. Oktober finden in den teilnehmenden Städten und Gemeinden mehr als 350 Aktionen statt. Damit engagieren sich die Bürgerinnen und Bürger der Kommunen für mehr Nachhaltigkeit ein und dafür, dass die 17 Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 in die Tat umgesetzt werden.

So findet in Ulm am Montag, am 2. September, ein Vortrag des Historikers und Autors Prof. Dr. Wolfram Wette zum Thema „Ernstfall Frieden“ statt und in Freiburg eine Kundgebung zum Antikriegstag 2019. Schwäbisch Gmünd steigt am Tag drauf mit zwei Veranstaltungen ein. Eine ist die Lesung des syrischen Schriftstellers Friedrich Ani, der in seinem Buch „All die unbewohnten Zimmer“das Flüchtlingselend aufgreift.

Alle Veranstaltungen von Meine. Deine. Eine Welt finden Sie auf der Seite der SEZ: https://sez.de/veranstaltungskalender/

Die 32 teilnehmenden Kommunen

  • Allmersbach im Tal
  • Bad Boll
  • Dornstadt
  • Ehingen an der Donau
  • Engen
  • Fellbach
  • Freiburg
  • Gerlingen
  • Heidelberg
  • Heilbronn
  • Heitersheim
  • Horb am Neckar
  • Konstanz
  • Künzelsau
  • Lahr
  • Leonberg
  • Ludwigsburg
  • Mannheim
  • Möglingen
  • Neckarbischofsheim
  • Nürtingen
  • Pforzheim
  • Schorndorf
  • Schwäbisch Gmünd
  • Schwäbisch Hall
  • Schwetzingen
  • Straubenhardt
  • Stuttgart
  • Ulm
  • Untermarchtal
  • Waldkirch
  • Winnenden
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In zwei Wochen startet Meine. Deine. Eine Welt.

Hands up für MDEW – Astrid Saalbach (links) und Kira Hoffmann von der SEZ sind dabei.

In gut zwei Wochen ist es soweit. Dann geht die landesweite Initiative Meine. Deine. Eine Welt. der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) in die achte Runde.

Vom 1. September bis zum 31. Oktober finden dann in verschiedenen Kommunen Baden-Württembergs Eine-Welt-Tage statt. „Das Interesse ist auch dieses Mal wieder groß. Bis jetzt haben sich 18 Städte und Gemeinden fest bei uns angemeldet, aber viele weitere sind angekündigt“, sagt Astrid Saalbach, die bei der SEZ die Initiative koordiniert. „Was uns ganz besonders freut, ist die Tatsache, dass darunter auch viele Kommunen sind, die sich das erste Mal bei Meine. Deine. Eine Welt. beteiligen.“

Die Veranstaltungen, die die Kommunen im Rahmen von Meine. Deine. Eine Welt. durchführen, werden bis zum Start der Initiative alle in den Online-Veranstaltungskalender der SEZ eingetragen. „Ich bin fasziniert von der Fülle der Aktionen und dem Ideenreichtum, der sich hier zeigt“, sagt Kira Hoffmann, die die SEZ für das Projekt unterstützt.

Hands up für MDEW

Als ein Zeichen der landesweiten Verbundenheit sind beteiligte Akteurinnen und Akteure vor Ort eingeladen, sich mit „Hands up für MDEW“ zu beteiligen. Dafür kann einfach ein Foto mit dem Logo der Initiative oder den Projektinitialen „MDEW“ gemacht werden – so, wie hier. Das „Hands up für MDEW“-Foto kann dann zum Beispiel für Facebook oder wöchentliche News mit den Highlights der MDEW-Woche verwendet werden und sagt: Wir sind dabei!

Die Initiative Meine. Deine. Eine Welt. findet alle zwei Jahre statt, seit 2015 findet das Projekt in Kooperation mit der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt von Engagement Global.

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Meine. Deine. Eine Welt. 2021

01. September bis 31. Oktober 2021

Die landesweite Initiative Meine. Deine. Eine Welt. der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) findet vom 1. September bis 31. Oktober 2021 statt.

Einzelheiten zur Teilnahme und zum Anmeldeverfahren gibt die SEZ bis spätestens Ende April 2021 auf ihrer Website bekannt.

Die Initiative Meine. Deine. Eine Welt. (MDEW) findet dieses Jahr zum neunten Mal statt. Die alle zwei Jahre stattfindende kommunale Initiative will das Bewusstsein für globale Themen schärfen, zu eigenem verantwortlichen Handeln im Alltag anregen und lokale Netzwerke stärken. In der jetzigen Form gibt es Meine. Deine. Eine Welt. seit 2006. Im Jahr 2019 haben sich 32 Kommunen mit insgesamt knapp 400 Veranstaltungen an dem Projekt beteiligt.

Weitere Informationen zu MDEW finden Sie hier.

Die Pressemappe zu MDEW 2019 finden Sie hier.

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Dokumentation: 6. Stuttgarter Forum für Entwicklung

Die Dokumentation zum 6. Stuttgarter Forum für Entwicklung fasst die wichtigsten Ergebnisse in übersichtlicher Form zusammen.

Das 6. Stuttgarter Forum für Entwicklung stand unter dem Titel “Für weltweit gute Aussichten: Klimagerechtigkeit für alle!“ und fand am 19. Oktober 2018 statt.

Die nun vorliegende Ergebnispapier fasst die Veranstaltung zusammen und stellt die wichtigsten Diskussionspunkte vor. “Klimagerechtigkeit heißt, Betroffene einzubeziehen” ist eine der zentralen Aussagen des Stuttgarter Forums für Entwicklung. “Nur gemeinsam können wir etwas bewegen” – eine weitere zentrale Botschaft des Tages. Regierungen und Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft, Bürgerinnen und Bürger müssen zusammenarbeiten und das Aufhalten des Klimawandels als ihre gemeinsame Aufgabe verstehen. Alle müssen wachsam und aktiv bleiben. Die Zeit drängt!

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Klimagerechtigkeit muss gelebt werden

„Jede und jeder einzelne von uns muss mehr Verantwortung übernehmen", forderte Philipp Keil,Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) bei der Eröffnung des 6. Stuttgarter Forums für Entwicklung.

Die Tagung stand unter dem Thema Klimagerechtigkeit für alle. Und Staatssekretärin Gisela Splett vom baden-württembergischen Finanzministerium betonte “Klimaschutz und Klimagerechtigkeit müssen gelebt werden“. Über die Folgen, die der Klimawandel für Länder des globalen Südens hat, berichtete Anjalina Diana Podder. „Wir in Bangladesch zahlen den Preis für den Klimawandel“, rief die Abteilungsleiterin des Klimareferats der Bischöflichen Kommission für Gerechtigkeit und Frieden der Bischofskonferenz Bangladesch den rund 550 Teilnehmenden des 6. Stuttgarter Forums für Entwicklung zu.

Hier finden Sie die Pressemitteilung der Veranstaltung.

Ergebnispapier, Präsentationen, Vorträge, Inputs

Anjalina Diana Podder, Abteilungsleiterin des Klimareferats, Bischöfliche Kommission für Gerechtigkeit und Frieden, Bischofskonferenz Bangladesch.

Laut der alle zwei Jahre herausgegebenen Studie der Bundesregierung „Umweltbewusstsein in Deutschland“ sehen zwei Drittel der Menschen hierzulande den Klimaschutz als eine der großen Herausforderungen der Globalisierung an. Wieso verbringen wir dann immer noch so viel Zeit im Stau, reisen über das Wochenende mal schnell nach Barcelona oder kaufen Äpfel aus Neuseeland?

Eigentlich wissen wir, was richtig und was falsch ist. Scheinbar hindert uns aber etwas daran, unsere Überzeugungen in die Tat umzusetzen. Ein individueller und gesellschaftlicher Wandel dank alltäglicher Verhaltensroutinen, Lebensstile und sozialer Normen scheint schwierig.

Wie können diese Barrieren überwunden werden? Müssen künftig Genügsamkeit und Verzicht in unserer „überentwickelten” Welt zum Mainstream werden? Wie können Werte gewandelt und Gewohnheiten für ein klimagerechtes und einfaches Leben geändert werden?

Präsentationen:

  • Prof. Dr. Dr. Felix Ekardt, Leiter der Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik: “Klimagerechtigkeit nach dem Paris-Abkommen und dem neuen IPCC-Report”
  • Silke Lunnebach, Projektleiterin, Klima-Bündnis e. V., Europäische Geschäftsstelle: “Kann Gutes Leben einfach sein?”

  • Edna Sawe, Gründerin von „Biopane Energy Kenya“ und Teilnehmerin der ASA Autumn School for Sustainable Entrepreneurship

Die Gestaltung einer nachhaltigen und klimagerechten Globalisierung ist für die weltweit erfolgreichen Unternehmen in Baden-Württemberg von besonderer Bedeutung. Welche Anforderungen dabei an ein verantwortliches Management globaler Liefer- und Wertschöpfungsketten gestellt sind, soll Gegenstand dieses Panels sein. Auch die Frage, wie eine betriebliche Umsetzung unternehmerischer Sorgfaltspflichten aus sozialer, ökologischer und menschenrechtlicher Perspektive aussehen könnte, soll diskutiert werden.

Viele Unternehmen in Baden-Württemberg nehmen diese gesellschaftliche Verantwortung bereits in vorbildlicher Weise wahr und engagieren sich in Entwicklungs- und Schwellenländern in vielfältiger Weise.

Welche Rolle hat dabei das Zusammenspiel von Wirtschaft, Wissenschaft, öffentlicher Hand, Kirchen, Verbänden und zivilgesellschaftlich organisierten Initiativen?

Der Klimawandel und dessen Folgen wie Hitzewellen, Dürren, Anstieg des Meeresspiegels, Überschwemmungen und Starkstürme sind bereits heute wichtige Gründe für Vertreibung und Migration. Im Vergleich werden bereits doppelt so viele Menschen aufgrund von Extremwetter-Ereignissen vertrieben wie durch Kriege und Konflikte.

Wie wirkt sich der Klimawandel auf Migrationsbewegungen aus? Welche globalen Regionen sind besonders betroffen? Lässt sich Migration „stoppen“? Welche Anpassungen können erzwungene Migration verhindern? Und was hat das alles mit mir zu tun?

Erfahren Sie hier die Zusammenhänge von Klimawandel, Migration und Vertreibung aus der gleichnamigen 2017 erschienen Greenpeace-Studie der Universität Hamburg. Diskutieren Sie mit uns und lernen Sie konkrete Projekte kennen, die Klimaflucht verhindern helfen.

Faire Klimapolitik ist eine Frage der Gerechtigkeit. Denn der Klimawandel verschärft die bestehenden Ungerechtigkeiten weltweit und führt zu mehr Ungerechtigkeit – auch zwischen den Geschlechtern:

Der Klimawandel wirkt sich nicht auf alle Menschen gleich aus! Einkommen, Herkunft, Alter und nicht zuletzt Geschlecht sind einige der Faktoren, die die Lebenssituation von Menschen, Lebensstil und CO2-Ausstoß, Betroffenheit von Klimawandel und auch von klimapolitischen Maßnahmen beeinflussen.

Was hat Klimagerechtigkeit mit Gender zu tun? Erfahren Sie in diesem Podium mehr über Verursachung, Folgen und Maßnahmen im Bereich geschlechterspezifischer Klima(un)gerechtigkeit und lernen Sie konkrete Projekte in Afrika, Asien und Europa kennen. Und diskutieren Sie mit uns!

Präsentationen:

● Uschi Böss-Walter, NaturFreunde Baden-Württemberg: “Vorstellung Fachbereich Nord-Süd-Kooperationen”

● Linda Ederberg, GenderCC – Women for Climate Justice e. V.: “Gender into Urban Climate Change Initiative (GUCCI)”

● Anja Rühlemann, Women Engage for a Common Future: “Geschlechtergerechte Klimaschutzlösungen”

Das Panel möchte aus den Blickwinkeln von Bund, Land und Kommune erforschen, was die Erfolgsfaktoren sind, damit ein Schulterschluss für mehr Klimagerechtigkeit gelingt: Stuttgart stärkt die SDG Umsetzung durch vielfältige Partnerschaften mit Zivilgesellschaft und Wissenschaft sowie interkommunale Zusammenarbeit auf lokaler, regionaler und internationaler Ebene. Der nachhaltige Konsum als Schwerpunkt der Landesnachhaltigkeitsstrategie:

Das Land befindet sich in der Sandwichposition. Bund und Kommunen sollen sich bei der Zusammenarbeit an der Landesnachhaltigkeitsstrategie, die mit den SDG abgestimmt ist, orientieren können. Deren Schwerpunkte, wie etwa der Nachhaltige Konsum, sollen Kristallisationspunkte für die Zusammenarbeit bieten: so etwa bei der Future-Fashion-Kampagne. Die höchste und abstrakteste Ebene bildet der Bund ab. Kein Wunder, liegt doch sei Schwerpunkt auf der konkreten Umsetzung und Anschlussfähigkeit der weltweiten Agenda.

Fahrten zur Arbeit, in den Urlaub, zu Freunden, zum Einkaufen – Mobilität ist Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe, ökonomische Entwicklung und Wohlstand. Im Hinblick auf Klimaschutz ist sie jedoch besonders problematisch. Mit knapp 32% ist der Verkehrssektor der größte CO2-Emittent in Baden-

Württemberg. Mit dem Weltklimavertrag von Paris und der Agenda 2030 verpflichtet sich die Staatengemeinschaft zur vollständigen Reduktion der Treibhausgasemissionen bis 2050 und zur nachhaltigen Entwicklung. Mobilität muss künftig weitgehend klimaneutral und nachhaltig sein – für das Automobilland Baden-Württemberg eine große Herausforderung.

Was bedeutet nachhaltige bzw. klimagerechte Mobilität eigentlich? Mit welchen Maßnahmen kann sie in Städten und Gemeinden bedarfsgerecht gestaltet werden? Über diese Fragen und anhand von Beispielen aus baden-württembergischen Kommunen, die bereits für eine nachhaltige und klimagerechte Mobilität aktiv sind, möchten wir mit Ihnen diskutieren. Vorangestellt werden Erkenntnisse der Studie „Mobiles Baden-Württemberg“ der Baden-Württemberg Stiftung.

Internationale Beschlüsse wie die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung oder das Pariser Klimaabkommen zur Begrenzung der menschengemachten globalen Erwärmung heben die Schlüsselrolle von Regionen und Kommunen hervor. Doch Maßnahmen für eine nachhaltige Entwicklung wie auch Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel fordern einen integrierten Ansatz. Der Austausch auf verschiedenen Ebenen mit unterschiedlichen Akteuren ist ebenso entscheidend wie neue Ansätze im Rahmen von globalen Partnerschaften. Das Fachforum gibt einen Einblick in die praktische Umsetzung von Kooperationsformaten auf subnationaler und kommunaler Ebene sowie deren Fördermöglichkeiten. Zudem zeigt das Fachforum auf, wie sich Städte weltweit über ein Bündnis für mehr Klimagerechtigkeit zusammenschließen können.

Präsentationen:

● Tobias Eisele und Karl Franz, Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg “Climate Policy and the role of the subnational level – Under2 Coalition -“

Als marktgetriebene Antwort auf die Herausforderung des drohenden Klimawandels entwickelte sich seit Ende der 1980er Jahre der verpflichtende und freiwillige Handel mit CO2-Zertifikaten. Dieser findet in zahlreichen Klimaschutzprojekten in Ländern des Globalen Südens, u.a. zur Kompensation von reisebedingten Emissionen, seine praktische Umsetzung.

Ist das Instrument der CO2-Kompensation in der Lage, den schnellstmöglichen Ausstieg aus der Nutzung fossiler Energien und die notwendige globale Transformation zu unterstützen? Oder entfaltet die CO2-Kompensation kontraproduktive Kräfte, die zwar auf lokaler Ebene Impulse für eine nachhaltige Entwicklung geben können, jedoch zugleich auf der gesamtgesellschaftlichen Ebene zum Erhalt der heute dominierenden, nicht nachhaltigen Wirtschafts- und Lebensweisen beitragen? Diese Fragen sowie das Für und Wider der CO2-Kompensation und mögliche Alternativen diskutieren die Referierenden und Teilnehmenden.

Präsentationen:

  • Peter Kolbe, Vorstandsvorsitzender, Klimaschutz+ Stiftung e.V. Heidelberg, Initiator climatefair.de: “Faire Mobilität im kommunalen Klimaschutz”

Der Klimawandel hat schon jetzt gravierende Auswirkungen auf die Landwirtschaft und bedroht die Ernährungssicherung. Gleichzeitig ist das globale Ernährungssystem für bis zu 57% des gesamten Treibhausgasausstoßes verantwortlich. Industriestaaten sind als wesentliche Verursacher besonders in der Pflicht, ihre Emissionen zu senken und die Betroffenen zu unterstützen. Institutionen aus Entwicklungszusammenarbeit, Forschung und Industrie arbeiten deshalb daran, Anbaumethoden anzupassen, dürreresistente Sorten zu entwickeln sowie Fortbildungen für Kleinbauern und -bäuerinnen anzubieten. Die notwendige Anpassung wird aber auch dazu genutzt, mehr Kontrolle über Land, Saatgut und Anbaumethoden zu gewinnen. Menschenrechte und Interessen kleinbäuerlicher Gemeinden werden missachtet.

Das Spannungsfeld von Ernährungssicherung und Menschenrechtswahrung wird erörtert sowie Anpassungsmethoden für Reisanbau in Ostafrika vorgestellt.

Viele Länder im Globalen Süden leiden unter dem Klimawandel, gleichzeitig führen in vielen Schwellen- und Entwicklungsländern die großflächigen Cash-Crop-Plantagen, aber auch extreme Armut und sehr hohes Bevölkerungswachstum sowie illegaler Einschlag zu erheblichen Abholzungsraten; diese wiederum verursachen Erosion, sinkende Wasserspeicherkapazität sowie geringere Verdunstung. Dies gefährdet vielerorts die Ernährungssicherheit und stellt eine der wichtigsten Fluchtursachen dar. Eine aktuelle Theorie geht davon aus, dass der Regenwald den Niederschlag bewirkt und nicht umgekehrt. Sollte dies stimmen, dann hätte die Abholzung tropischer Wälder noch viel drastischere Konsequenzen. Kahlschlag, Brandrodung und Trockenlegung zerstört die Wälder als CO2-Speicher. Daher müssen neben ein adäquates Forst- und Wassermanagement auch stabile rechtsstaatliche Strukturen treten, um die ungeregelte Abholzung zu verhindern. Dadurch können nicht nur die Lebensbedingungen der Bevölkerung verbessert, sondern zugleich klimawandelfördernde Faktoren reduziert werden. Diese Entwicklungen werden anhand aktueller Beispiele aus Burundi, Indonesien und Mexiko aufgezeigt und diskutiert.

Wie kann ein Hilfswerk klimagerechte Projektarbeit fördern und mit welchem Ziel? Welche sozialen Fragen und sozialen Herausforderungen sind in der Katastrophenhilfe mit dem Thema „Klimagerechtigkeit“ verknüpft? Was bedeutet es konkret, Fragen der Klimagerechtigkeit im Rahmen der Stadt und Raumentwicklung hinreichend zu berücksichtigen – insbesondere in Schwellen- und Entwicklungsländern?

Gemeindebasierte partizipative Konzepte der Katastrophenvorsorge sind aus der Perspektive von Caritas international ein unverzichtbarer Baustein zur Klimagerechtigkeit. Sie sorgen dafür, dass Betroffene sich besser gegen die Folgen des Klimawandels wappnen können und ihre Resilienz stärken. Möglichst früh mit drohenden Ernteverlusten und Ernährungsengpässen oder auch gesundheitlichen Folgen durch Wasserknappheit umzugehen, kann Leben retten. Zudem zeugen „Vorsorgekonzepte“ und eine gemeindebasierte Anpassung von Weitsicht: Unter welchen Bedingungen kann der Wissensaustausch über funktionierende gute Beispiele Gemeinden im urbanen wie im ländlichen Raum im Umgang mit der Klimakrise stärken und so der Ausbreitung von Armut aktiv etwas entgegenhalten? Was passiert, wenn sich etwa Konflikte um Wasser zwischen großen Städten und dem ländlichen Hinterland verstärken?

Präsentationen:

Dr. Martina Backes, Biologin, Online-Redaktion Caritas international

Im Rahmen von Klimaschutzkonzepten wird unter anderem auch die Beschaffung in den Landeskirchen und Bistümern erfasst. In diesem Forum soll die Beschaffung in den kirchlichen Verwaltungen, Dekanaten, Kirchengemeinden, Schulen und Kindertagesstätten vorgestellt und die Maßnahmen beschrieben werden, die eingeleitet werden müssen, um die CO2- Emissionen zu reduzieren.

Auch Kommunen haben, ausgehend von der Diskussion um ausbeuterische Kinderarbeit, in den letzten Jahren soziale Kriterien und fair gehandelte Produkte in ihre Beschaffung aufgenommen. Parallel dazu wurden zunehmend umweltund klimafreundliche Produkte beschafft. Dies kann nun auf inzwischen sicherer Rechtsgrundlage zu einer nachhaltigen Beschaffung ausgebaut werden. Hierzu werden Schwerpunkte, einzelne Produkte, gute Praxisbeispiele und Einstiegsmöglichkeiten auch für kleine Kommunen aufgezeigt.

Präsentationen:

● Prof. Dr. Volker Teichert, Forschungsstätte der Ev. Studiengemeinschaft, Hochschule Fresenius Heidelberg, “Faire und klimafreundliche Beschaffung in der Diözese Rottenburg-Stuttgart und im Erzbistum Köln”

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GLOBALE KOMMUNE

Auszeichnungen für Kommunen

Baden-Baden, Brühl, Dornstadt, Engen, Fellbach, Köngen, Karlsruhe, Lahr, Stuttgart und Ulm – diese baden-württembergischen Kommunen und ihre lokalen Eine-Welt-Initiativen wurden am 29. November 2017 für ihr besonderes Engagement im Neuen Schloss Stuttgart ausgezeichnet.

Mit ihren Aktivitäten während der Eine-Welt-Tage im September und Oktober zeigten sie, dass jede und jeder etwas für gerechtere Lebenschancen weltweit tun kann. Die Preisverleihung am 29. November 2017 im Neuen Schloss Stuttgart im Beisein von Gisela Erler, Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung im Staatsministerium Baden-Württemberg, bildete den Abschluss der Initiative Meine. Deine. Eine Welt. 2017. Sie übergab die Preise im Zuge der feierlichen Preisverleihung.

29 Städte und Gemeinden sowie ein Landkreis beteiligten sich 2017 mit rund 360 Veranstaltungen an dem Projekt. Die Preisträger verdeutlichten in besonderem Maße, wie sich die Agenda 2030 der Vereinten Nationen mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung umsetzen lässt. Ziel 1 ist etwa, Armut in jeder Form und überall zu beenden. Und Ziel 11 verfolgt, Städte und Siedlungen nachhaltiger zu gestalten.

Die Jury, die aus Experten aus den Bereichen Kommunen, Bildung und Partnerschaftsarbeit bestand, legte bei der Bewertung besonderen Wert auf die lokale Vernetzung, die Ansprache der Zielgruppen, die Öffentlichkeitsarbeit und auf den modellhaften Charakter für andere Initiativen.

Sieben Mal fand die von der SEZ im Jahr 2006 ins Leben gerufene Initiative bislang statt, 2017 zum zweiten Mal in Kooperation mit der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global. Insgesamt nahmen dabei fast 90 unterschiedlichen Kommunen Baden-Württembergs teil, viele davon mehrfach. 2017 waren acht Kommunen zum ersten Mal dabei. Ziel ist es, das Bewusstsein für globale Themen zu schärfen, eigenes verantwortliches Handeln im Alltag anzuregen und lokale Netzwerke zu stärken. Meine. Deine. Eine Welt. ist Teil des Partnerschaftszentrums der SEZ und findet im Rahmen des Eine Welt-Promotor*innenprogramms statt.  

Weiterführende Links:

https://sez.de/themen/globale-kommune/
https://sez.de/presse/pressemi…
www.service-eine-welt.de.

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GLOBALE KOMMUNE

Meine. Deine. Eine Welt. Ein Rückblick

Meine. Deine. Eine Welt. 2017 geht zu Ende - ein Rückblick

29 Kommunen und ein Landkreis beteiligten sich vom 1. September bis 31. Oktober an der Initiative Meine. Deine. Eine Welt. In ganz Baden-Württemberg fanden in dieser Zeit 366 Veranstaltungen statt. Sie alle zeigten, dass jede und jeder etwas für eine zukunftsfähige und gerechtere Welt tun kann.

In Mannheim etwa erzählten die Lesung und Diskussion “Leute machen Kleider” über eine Reise durch die globale Textilproduktion, voller sehr persönlicher Begegnungen. Ein Buch, das vor allem von den Menschen erzählt, die so weit weg zu sein scheinen, es aber eigentlich nicht sind, denn wir tragen ihre Arbeit täglich auf unserer Haut.

Von Bad Waldsee bis Stuttgart und von Engen bis Schwäbisch Gmünd, die Initiative Meine. Deine. Eine. Welt hat gezeigt, wie viele Menschen in Baden-Württemberg sich einbringen und engagieren. 

Alle teilnehmenden Kommunen, Landkreise und die mitwirkenden lokalen Akteure können sich mit ihrem Programm am Wettbewerb der Initiative beteiligen. Zu gewinnen gibt es neun Preise mit einem Preisgeld von insgesamt 30.000 Euro. Staatssekretärin Theresa Schopper vergibt sie im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am 29. November 2017 im Marmorsaal des Neuen Schlosses in Stuttgart.

Über Meine. Deine. Eine Welt. 

Sechs Mal fand die von der SEZ im Jahr 2006 ins Leben gerufene Initiative bislang statt. Insgesamt nahmen dabei fast 90 Kommunen Baden-Württembergs teil, viele davon mehrfach. Gemeinsam mit ihren kommunalen Einrichtungen sowie bürgerschaftlichen, kirchlichen und privaten Initiativen und entwicklungspolitisch Engagierten boten sie über 1.600 Veranstaltungen. Ziel ist es, das Bewusstsein für globale Themen zu schärfen, eigenes verantwortliches Handeln im Alltag anzuregen und lokale Netzwerke zu stärken. Meine. Deine. Eine Welt. ist Teil des Partnerschaftszentrums der SEZ und findet im Rahmen des Eine Welt-Promotor*innenprogramms statt.

Weiterführende Links:
Initiative Meine. Deine. Eine Welt.

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